Deutschland, Rheinland-Pfalz

BASF zeigt sich für 2026 vorsichtig

27.02.2026 - 07:16:33 | dpa.de

Der Dax-Konzern aus Ludwigshafen hat mehrere Baustellen. Entsprechend zurückhaltend gibt sich das Unternehmen beim Blick nach vorn.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF blickt vorsichtig in das laufende Jahr. Für 2026 peilt BASF für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie Sondereinflüssen zwischen 6,2 Milliarden und 7,0 Milliarden Euro an, wie der Dax-Konzern bei der Vorlage der endgültigen Jahreszahlen mitteilte. 2025 ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen um 9,5 Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Euro zurück.

BASF kämpft mit Kostendruck, hohen Energiepreisen und einer zu geringen Auslastung am Stammwerk in Ludwigshafen. Dort arbeitet mit etwa 33.000 Menschen etwa ein Drittel der weltweiten BASF-Beschäftigten. Der Konzern hat mehrere Sparprogramme aufgelegt, inklusive umfangreichem Stellenabbau. Zuletzt erzielten das Management und die Arbeitnehmervertreter eine Vereinbarung, die betriebsbedingte Kündigungen in Ludwigshafen bis Ende 2028 ausschließt. 

Niedrige Preise und Währungseffekte belasten

2025 schrumpfte der Umsatz wie bereits bekannt um knapp drei Prozent im Jahresvergleich auf knapp 59,7 Milliarden. Zwar stiegen die verkauften Mengen leicht. Doch niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte belasteten. Unter dem Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn von 1,3 Milliarden auf 1,6 Milliarden Euro. Dazu trug unter anderem ein Sonderertrag aus dem Verkauf des Bautenanstrichmittelgeschäfts an den US-Konzern Sherwin-Williams bei. 

Die Dividende für 2025 will der BASF-Vorstand mit 2,25 Euro (Vorjahr: 2,25) je Aktie stabil halten. Das Unternehmen hatte bereits im Januar Eckdaten bekanntgegeben.

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren.

wirtschaft | 68617005 |

Weitere Meldungen

Rotstift und Kostendruck bei BASF: 4.800 Stellen weggefallen. BASF-Chef Markus Kamieth sieht keine schnelle Erholung und erwartet erneut ein Übergangsjahr. Das bekommen auch die Beschäftigten zu spüren. Die schweren Zeiten in der Chemiebranche halten an. (Wirtschaft, 27.02.2026 - 14:08) weiterlesen...

BASF verschärft Sparkurs - bereits 4.800 Stellen gestrichen. BASF-Chef Markus Kamieth sieht keine schnelle Erholung und erwartet erneut ein Übergangsjahr. Das bekommen auch die Beschäftigten zu spüren. Die schweren Zeiten in der Chemiebranche halten an. (Wirtschaft, 27.02.2026 - 10:16) weiterlesen...

Mord vor fast 32 Jahren – Spur an Hosenbund entscheidend. Lange fehlt jede Spur vom mutmaßlichen Täter - bis jetzt. Wie Ermittler viele Puzzleteile zusammensetzten. Eine junge US-Touristin wird 1994 nahe der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz ermordet. (Unterhaltung, 25.02.2026 - 15:55) weiterlesen...

Mordfall Lopez: Opfer missbraucht und mit Messer traktiert Was passierte vor mehr als 30 Jahren in Koblenz? Die Ermittler berichten von einer brutalen Tat. (Unterhaltung, 25.02.2026 - 14:28) weiterlesen...

Festnahme nach Mord an Touristin vor fast 32 Jahren Sie war als Touristin nach Koblenz gekommen und wird ermordet aufgefunden: Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Tod der jungen Frau gibt es in dem «Cold Case» nun einen Tatverdächtigen. (Unterhaltung, 24.02.2026 - 11:58) weiterlesen...

«Wieder ein Jahr ohne normales Leben». Für sie ist ein normales Leben in Kiew unmöglich geworden. Was sie nach vier Jahren Krieg bewegt. Eine junge Ukrainerin sucht erneut in der Eifel Zuflucht. (Politik, 22.02.2026 - 04:00) weiterlesen...