Demokraten erstmals wieder mit der Mehrheit der Gouverneursposten
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 09:59 Uhr | dpa, AD HOC NEWSMindestens 26 der insgesamt 50 Gouverneursposten des Landes werden künftig von Demokraten besetzt, mindestens 20 von Republikanern. Die restlichen Rennen waren zunächst noch nicht entschieden. Vor den Midterms hatten 26 Bundesstaaten einen republikanischen Gouverneur oder eine Gouverneurin, in 24 Bundesstaaten waren es Demokraten.
In 36 der 50 Bundesstaaten stand der Gouverneursposten bei den Parlamentswahlen auf dem Wahlzettel. Sechs demokratische und acht republikanische Gouverneure standen diesmal nicht zur Wahl. Die Demokraten konnten mindestens vier Gouverneursposten erobern - mit Keisha Lance Bottoms in Georgia, Rob Sand in Iowa, Gina Hinojosa in Texas und Amy Acton in Ohio.
Erste schwarze Gouverneurin, erste indigene Gouverneurin
Erstmals in der Geschichte der USA wurden mindestens vier schwarze Gouverneure gleichzeitig gewählt: Im Bundesstaat Maryland wurde der Demokrat Wes Moore wiedergewählt, in Wisconsin wurde der Demokrat David Crowley zum Nachfolger seines demokratischen Parteikollegen Tony Evers gewählt und in Florida der Republikaner Byron Donalds zum Nachfolger seines Parteikollegen Ron DeSantis.
In Georgia konnte Bottoms den Gouverneursposten für die Demokraten erobern. Sie ist die erste schwarze Gouverneurin in der Geschichte der USA. Zuvor waren in der Geschichte des Landes insgesamt nur drei schwarze Gouverneure gewählt worden, in unterschiedlichen Wahlen, einer davon ist Moore.
In New Mexico wurde zudem die Demokratin Deb Haaland als erste indigene Frau in der Geschichte der USA zur Gouverneurin gewählt. Gouverneure sind die Regierungschefs der US-Bundesstaaten und grob vergleichbar mit Ministerpräsidenten der Bundesländer.
