DAVIGO AG: Aktionäre beschließen 4,7-Millionen-Kapitalerhöhung
Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 19:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Aktionäre der DAVIGO AG haben den Weg für eine Barkapitalerhöhung freigemacht. Das Unternehmen will damit sein Geschäftsmodell ausweiten und an den Kapitalmärkten präsenter werden.
Millionen für Beteiligungen und Investmentsystem
Die Hauptversammlung stimmte der Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 4.728.710 Euro zu. Das frische Geld soll in zwei Kernbereiche fließen: den Erwerb weiterer Unternehmensbeteiligungen und die nächste Entwicklungsstufe des hauseigenen Investmentsystems. Die Rede ist von sogenannten GOLIATH-Investments, die künftig eine zentrale Rolle spielen sollen.
Vorstand Simon Marbach zog eine positive Bilanz: Über 2.200 Investments habe das Unternehmen bereits getätigt, die interne Verzinsung (IRR) liege bei 25 Prozent pro Jahr. Die Kapitalerhöhung soll nun die finanzielle Basis schaffen, um diese Entwicklung in größerem Maßstab fortzusetzen – kein Wunder also, dass die Aktionäre geschlossen hinter dem Vorstand stehen.
Die DAVIGO-Aktionäre haben eine Kapitalerhöhung um bis zu 4,7 Mio. Euro beschlossen. Für Anleger stellt sich die Frage: Wie bewertet man solche Schritte bei Kleinstwerten? Unser Leitfaden liefert eine Checkliste zur Einordnung von Kapitalerhöhungen und zeigt, worauf es beim Uplisting ankommt. Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern
Uplisting: DAVIGO will in die erste Börsenliga
Doch damit nicht genug: Die DAVIGO AG (ISIN DE000A2LQGN7) hat ambitionierte Pläne für ihre Börsennotierung. Das Unternehmen strebt ein Uplisting in den Primärmarkt der Börse Düsseldorf an. Zusätzlich soll der Handel auf der Plattform Quotrix in Hamburg aufgenommen werden. Perspektivisch ist sogar ein Wechsel an die Frankfurter Wertpapierbörse inklusive XETRA geplant.
Die Strategie dahinter: mehr Sichtbarkeit bei Investoren und eine bessere Liquidität der Aktie. Die Zustimmung der Aktionäre fiel positiv aus – die rechtlichen Voraussetzungen für die Wachstumsstrategie sind damit geschaffen. Ob die Rechnung aufgeht, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen.
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