Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Google, Datenschutz

Datenschutzparadoxon Social Media!?

13.03.2020 - 19:18:55

Datenschutz und soziale Netzwerke, ein Widerspruch in sich, gar ein Paradoxon?

Tatsächlich irritieren und begrenzen sich die grundlegenden Ausrichtungen beider Konzeptionen maßgeblich. Zum einen regen sich User weltweit über die immer ausgeprägteren Algorithmen diverser Onlinedienste Anbieter im speziellen auch Social Media Betreiber auf, zum anderen wird so fleißig geteilt wie nie zuvor. Man hat das dringende Bedürfnis der ganzen Welt und jedem der es nicht wissen möchte, zu zeigen was es heute zum Frühstück, Brunch, Lunch, Dinner gab, wo man gerade ist, was man dort tut und mit wem. Weitere Details vertiefen und runden ab.

Ganz klares Faktum ist: Wenn man einen gewissen Standard in Punkto Datenschutz bei Social Networks erreichen will, geht das einander her mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung und Selbstdisziplin.

Was man vor einer Registrierung bedenken sollte

Grundlegende Überlegungen sollten schon mal in die Richtung, was man sich überhaupt von diesem Netzwerk erwartet, wie man sich präsentieren möchte und vor allen Dingen wem man sich dort präsentieren will, unternehmen. Möchte man nur mit Freunden, also realen Personen, die man kennt, einschätzen kann, ihnen bestenfalls Vertrauen entgegenbringt oder auch mit völlig fremden uneinschätzbaren Individuen befreundet sein?

Durch Eigenkonditionierung bei Registrierungsprozessen von Sozialen Netzwerken kann man diversen Problematiken bereits gut vorbeugen. Empfehlungen könnten da lauten:

Bei Verwendung von abweichenden Emailadressen für eine Registrierung hat man sicherlich einen größeren administrativen Aufwand, zum anderen aber auch eine maßgeblich steigende Sicherheit hinsichtlich Wahrung der Privatsphäre.

Konkrete Gedanken darüber anzustellen ob man den realen Namen preisgeben möchte oder aber lieber ein entsprechendes Pseudonym für den Auftritt wählt, schützt die Privatsphäre ungemein.

Das exakte und gute Abwägen wen und ob man als "Freund" added helfen ebenfalls ungemein dabei die eigene Privatsphäre zu sichern.

Absolutes Musthave – Einstellungen der Privatsphäre

Trotz des romantischen und grundsätzlich nicht zu verurteilenden Gedanken, mit der ganzen weiten Welt vernetzt zu sein, sollte der Schutz der eigenen Daten nicht auf der Strecke bleiben. Da ist es fatal sich aus trivialen Gründen, wie beispielsweise des zu großen Zeitaufwands wegen, nicht oder nur rudimentär mit den Privatsphäre Einstellungen des entsprechenden Netzwerkes auseinanderzusetzen. Denn genau hier versäumen viele User die sich andererseits heftig beschweren, ihre ganz persönliche Eigenverantwortung im Bereich Datenschutz wahrzunehmen und proaktiv zu handeln. Genau hier bieten sich die Möglichkeiten und Optionen, ganz einfach mit dem Setzen eines Häkchens, den Datenschutz und die eigene Sicherheit auszubauen.

Tipps zur Einstellung der Privatsphäre

Sichtbarkeit und Auffindbarkeit des eigenen Profils für Suchmaschinen durch aktive Deaktivierung unterbinden. Wer möchte den schon über Google & Co. gefunden werden wenn kein geschäftlicher und somit kommerzieller Grund dahintersteht? Die Mehrzahl der hoch frequentierten Netzwerke bietet diese Option standardmäßig, wenn auch teilweise etwas versteckt, an.

Ganz genau sei zu bedenken ob man die privaten Kontaktdaten öffentlich kommunizieren möchte. Will man als hübsche, junge, Frau seine Mobilfunknummer 200.000 potentiellen "Stalkern" zur Verfügung stellen? Die gleiche Situation offline, wäre glockenklar. Ein fremder Mann der nach der Handynummer fragt? Abfuhr! Wieso aber nicht online? Also folglich die Sichtbarkeit der Kontaktdaten kontrollieren und entsprechende Vorkehrungen treffen.

Fazit zum Kurzüberblick

Einen Großteil der relevanten Sicherheitsaspekte kann ein jeder Nutzer für sich selbst in die Hand nehmen. Natürlich wäre es fatal zu denken, das man "Sicher" im Sinne von "Sicher" also der eigentlichen Wortbedeutung ist – Zumindest aber sicherer! Was bringt also all das Klagen und Empören wenn man selbst sich am wenigsten um die Eigensicherheit bemüht. Daher ganz klares Statement: Aktiv werden und in den Bereichen in denen man Einfluss ausüben kann, tätig werden und ihn eben auch ausüben.