Dachwohnungen, Immobilienexperten

Dachwohnungen: 54,6 Prozent der Immobilienexperten erwarten Nachfragerückgang

Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 16:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Immobilienexperten erwarten weniger Interesse an Dachwohnungen und unsanierten Gebäuden; Photovoltaik und begrünte Quartiere gewinnen an Attraktivität.

RE/MAX-Umfrage: Hitze verändert die Nachfrage nach Wohnimmobilien
Fassade eines älteren Wohnhauses mit ungedämmten Dachfenstern bei strahlendem Sonnenschein. Illustration mit AI erstellt.

Die Nachfrage nach bestimmten Wohnimmobilien steht vor spürbaren Verschiebungen. Eine Umfrage von RE/MAX Deutschland unter rund 800 Immobilienexperten zeigt, dass 54,6 % der Befragten künftig ein sinkendes Interesse an Dachwohnungen in Altbauten sowie energetisch nicht modernisierten Neubauten erwarten. Dies geht aus einem Bericht vom 29.09.2026 hervor. Die Erhebung fand im Zeitraum vom 15.07. bis zum 15.09.2026 statt.

Demnach melden bereits jetzt 39,1 % der befragten Immobilienexperten eine sinkende Nachfrage nach Dachgeschosswohnungen. Die zunehmende Erwärmung von Wohnräumen und energetische Defizite wirken sich damit schon in der Gegenwart unmittelbar auf die Vermarktung entsprechender Objekte aus.

Belastung durch unzureichenden Wärmeschutz

Neben Dachgeschossen geraten weitere Immobilienmerkmale unter Druck, die mit hohen Innentemperaturen in Verbindung stehen. Laut RE/MAX Deutschland verzeichnen 28,3 % der befragten Fachleute bereits eine rückläufige Nachfrage nach ungedämmten Objekten mit großen Fensterflächen.

Auch für die kommenden Jahre stellen sich die Branchenkenner auf eine veränderte Marktlage ein. So gehen 19,6 % der Befragten nach Angaben des Vermittlungsnetzwerks davon aus, dass die Nachfrage nach älteren Immobilien mit Süd- oder Westausrichtung ohne vorhandene Rollläden künftig abnehmen wird.

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Die Umfrage unter rund 800 Immobilienexperten zeigt: 39,1 Prozent melden bereits jetzt eine sinkende Nachfrage nach Dachgeschosswohnungen, 54,6 Prozent erwarten sie für die Zukunft. Wer energetisch nicht modernisierte Bestände hält, sollte die Investitionsentscheidung nicht länger aufschieben. Kostenlosen Leitfaden für Vermieter anfordern

Ein weiteres Detail verdeutlicht den Wandel bei den Kaufkriterien: Für 10,9 % der Befragten gilt die Eigenschaft sonnendurchflutet künftig sogar als Verkaufshemmnis, da Kaufinteressenten zunehmend die damit verbundene Aufheizung von Wohnflächen fürchten.

Energieeffizienz und Begrünung gewinnen an Bedeutung

Während unzureichend isolierte Bestände an Zuspruch verlieren, verlagert sich das Interesse der Käufer auf zukunftsfähige und klimaresistente Ausstattungen. Wie RE/MAX Deutschland mitteilt, prognostizieren 32,6 % der Umfrageteilnehmer eine steigende Nachfrage nach Immobilien mit Balkonkraftwerken oder Photovoltaikanlagen.

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Nicht nur Dachgeschosse geraten unter Druck: 28,3 Prozent der befragten Fachleute berichten von rückläufiger Nachfrage nach ungedämmten Objekten mit großen Fensterflächen, und für 10,9 Prozent gilt „sonnendurchflutet“ künftig sogar als Verkaufshemmnis. Wer seinen Bestand vor der Verschiebung der Kaufkriterien absichern will, findet hier die wichtigsten Modernisierungshebel. Checkliste Hitzeschutz jetzt sichern

Zudem erwarten 26,1 % der Fachleute ein wachsendes Interesse an Objekten in Quartieren mit natürlicher Begrünung, die zu einem angenehmeren Mikroklima beitragen kann.

Die Ergebnisse der Expertenbefragung wurden über presseportal.de sowie finanznachrichten.de publiziert. Sie spiegeln wider, wie stark baulicher Hitzeschutz, Beschattungsmöglichkeiten und energetische Standards mittlerweile in Kauf- und Mietentscheidungen einfließen.

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