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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 13.01.2025 - 17.00 Uhr

13.01.2025 - 17:05:49

China mit Rekord im Außenhandel - aber Trump-Verzerrung möglichPEKING - Chinas Exporte haben sich 2024 kräftig erholt und kurz vor der Vereidigung Donald Trumps als neuer US-Präsident einen deutlichen Sprung gemacht.

ROUNDUP 2: China mit Rekord im Außenhandel - aber Trump-Verzerrung möglich

PEKING - Chinas Exporte haben sich 2024 kräftig erholt und kurz vor der Vereidigung Donald Trumps als neuer US-Präsident einen deutlichen Sprung gemacht. Allerdings dürften angesichts der Zollsorgen infolge entsprechender Drohungen Trumps auch Vorzieheffekte eine Rolle gespielt haben. Die Aussagekraft der Daten könnte also ein Stück weit beeinträchtigt sein. Die Summe der Ausfuhren betrug im vergangenen Jahr rund 3,58 Billionen US-Dollar (rund 3,5 Billionen Euro) und lag damit 5,9 Prozent über dem Wert für 2023, wie die Zollbehörde in Peking mitteilte. Die Importe wuchsen lediglich um 1,1 Prozent und erreichten rund 2,59 Billionen US-Dollar.

Europäischer Erdgaspreis zieht wieder an - aber noch tiefer als zu Jahresbeginn

FRANKFURT - Der Preis für europäisches Erdgas hat den Abwärtstrend seit Jahresbeginn vorerst gestoppt. Am Montagvormittag wurde der Terminkontrakts TTF für niederländisches Erdgas zeitweise bei 47,49 Euro je Megawattstunde gehandelt und damit deutlich im Plus. Zuletzt notierte er etwas darunter.

ROUNDUP: Scholz schließt Kürzungen für Ukraine-Hilfe aus

BIELEFELD - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lehnt Einsparungen an anderer Stelle für die Finanzierung weiterer Waffenlieferungen in die Ukraine ab. "Ich bin dagegen, dass wir das von den Renten holen, ich bin dagegen, dass wir das durch Kürzungen bei den Gemeinden machen, ich bin dagegen, dass wir weniger Geld in die Bahn und Straßen investieren", sagte er am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Bielefeld. "Also muss man das extra finanzieren." Von den Grünen kam scharfe Kritik an dieser Argumentation.

Moskaus Öl: Mehrere EU-Länder wollen niedrigere Preisgrenze

BRÜSSEL - Die baltischen und nordeuropäischen EU-Länder dringen auf eine Verschärfung des Preisdeckels für russisches Öl. Um angesichts russischer Bemühungen um Anpassung und Umgehung von Sanktionen wirksam zu bleiben, müssten Strafmaßnahmen kontinuierlich verschärft werden, schreiben die Außenminister der Länder in einem Brief. Dieser ist an die Außenbeauftragte der Staatengemeinschaft, Kaja Kallas, sowie an Maria Luís Albuquerque, EU-Finanzkommissarin, adressiert. Dabei seien Maßnahmen, die auf die Einnahmen aus dem Ölexport abzielen, von entscheidender Bedeutung, da sie Russlands wichtigste Einnahmequelle schmälerten. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

ROUNDUP 2: Habeck will Sozialabgaben auf Kapitalgewinne

BERLIN - Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck will auch Einkünfte aus Kapitalerträgen für die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen heranziehen. "Wir würden gern die Beitragsgrundlage erhöhen", sagte er am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Habeck kritisierte, dass Kapitalerträge bislang von Sozialversicherungsbeiträgen freigestellt seien. Arbeitslöhne würden dadurch stärker belastet als Kapitalerträge.

Moskau: Ukraine greift Pipeline-Infrastruktur mit Drohnen an

MOSKAU - Russland hat der Ukraine einen Drohnenangriff auf eine Gaskompressorstation für die Schwarzmeerpipeline "TurkStream" im südrussischen Gebiet Krasnodar vorgeworfen. Alle Kampfdrohnen seien abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Es habe keine Opfer unter den Mitarbeitern gegeben und Schäden durch herabstürzende Trümmer seien sofort behoben worden. Die gut 320 Kilometer von der russisch-ukrainischen Frontlinie entfernte Kompressorstation "Russkaja" arbeite im Normalbetrieb, hieß es. Kiew kommentierte den Vorwurf bisher nicht.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

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