Büroschmerzen, Nackenproblemen

Büroschmerzen: 80 Prozent leiden unter Nackenproblemen

22.06.2026 - 09:51:16 | boerse-global.de

Studie zeigt: 80 Prozent der Büroangestellten leiden unter Nackenschmerzen, was die Produktivität um 12 Prozent senkt.

Büroarbeit: Nackenschmerzen kosten 12 Prozent Produktivität
Büroschmerzen - Ein ergonomischer Bürorbeitsplatz mit verstellbarem Stuhl, Monitor auf Augenhöhe und ergonomischer Maus in warmem Licht. 22.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das kostet Unternehmen 12 Prozent Produktivität, warnt Physiotherapeutin Sara Scheidegger.

Die Lösung liegt oft in einfachen Anpassungen. Stuhl, Tisch und Monitor müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein.

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So sitzt du richtig

Experten empfehlen: Die Hüfte sollte höher sein als die Knie. Die Arme bilden im Sitzen einen 90-Grad-Winkel. Und die Oberkante des Bildschirms? Die gehört auf Augenhöhe.

Auch die Augen brauchen Pausen. Die 20-20-20-Regel hilft: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf ein Ziel in 20 Fuß (etwa sechs Meter) Entfernung schauen.

Wer im Stehen arbeiten will, bekommt erste Lösungen ab 75 Euro. Moderne Bürostühle wie der Sihoo Doro C300 Pro V2 (Test vom 20. Juni) haben verstellbare Lordosenstützen für gezielte Rückenentlastung.

Steißbein-Schmerz: Das zweite große Problem

Nicht nur der Nacken leidet. Rund 60 Prozent der Büroarbeiter klagen über Steißbeinschmerzen, zeigen Berichte aus sozialen Netzwerken vom Juni 2026.

Spezielle ergonomische Stühle mit Steißbeinentlastung und gezielte Dehnübungen können helfen.

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Stürze sind die größte Unfallgefahr

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat ihre Sicherheitsrichtlinien aktualisiert (Stand: 22. Juni 2026). Rund 25 Prozent aller Arbeitsunfälle sind Stürze.

Entscheidend sind Rutschhemmungsklassen: Für Außentreppen gilt mindestens R10/V4. Ein Gleitreibungswert von 0,45 gilt als rutschhemmend.

Auch Hitze ist gefährlich: Bei einer Minute Hautkontakt liegt die Verbrennungsschwelle für unbeschichtete Metalle bei 51 Grad, für Kunststoffe bei 60 Grad. Bei acht Stunden Dauerbelastung sinkt der Grenzwert auf 43 Grad.

adidas steigt ins Sicherheitsschuh-Geschäft ein

Der Sportartikelhersteller plant mit Partner GLO Brands den Einstieg in den PSA-Markt. Die Kollektion „Adidas Pro Work“ kommt ab August 2026 nach Europa. Zielbranchen: Logistik und Fertigung.

BGM-Förderpreis: Noch bis 4. Juli bewerben

Die DAK-Gesundheit sucht innovative Ideen für gesündere Arbeit. Unter dem Motto „Neue Wege zur gesunden Arbeit“ winken Sachleistungen im Wert von 60.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 4. Juli 2026, die Verleihung findet Ende September in Köln statt.

Microsoft trackt die Büro-Präsenz

Ab Juni 2026 führt Microsoft die Funktion „Workplace Check-in“ in Teams ein. Das System erkennt die Anwesenheit via WLAN oder IP-Adresse. In Deutschland braucht es dafür die Zustimmung des Betriebsrats und jedes einzelnen Mitarbeiters.

Homeoffice: Kein genereller Anspruch

Das Arbeitsgericht Düsseldorf (Az. 3 Ca 6587/25) hat klargestellt: Arbeitgeber müssen eine Rückkehr zur Präsenzpflicht begründen. Eine pauschale Vier-Tage-Präsenz-Pflicht wurde gekippt, weil der Arbeitgeber nicht erklären konnte, wie Anwesenheit die Probleme löst.

Einen generellen Anspruch auf eine feste Homeoffice-Quote gibt es aber nicht.

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