Büroplanung 2026: iF-Design-Award für Cisco-Konfigurator
09.06.2026 - 00:09:15 | boerse-global.de
Interaktive Planungswerkzeuge, ergonomische Innovationen und flexible Flächennutzung prägen den Wandel der modernen Arbeitswelt. Unternehmen setzen zunehmend auf hybride Modelle.
Digitale Werkzeuge revolutionieren die Raumplanung
Ein interaktiver Konfigurator für Meeting- und Trainingsräume hat 2026 den iF Design Award gewonnen. Der Cisco Workspace Designer überzeugte die Jury mit seiner Nutzerführung. Im Juni kamen Neuerungen hinzu: Nutzer können jetzt Raumkonfigurationen speichern und neue Hardware-Komponenten integrieren.
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Auch 3D-Anwendungen für die Büroplanung gewinnen an Marktanteilen. Anbieter wie Donnerblitz Design präsentierten Anfang Juni Programme, die maßstabsgetreue Raummodelle mit Designmöbeln von Marken wie ferm living, HAY oder Muuto ermöglichen.
In der Architekturbranche etablieren sich Extended-Reality-Technologien (XR), die Virtual, Augmented und Mixed Reality kombinieren. Im DACH-Raum laufen Pilotprojekte, die Planungsfehler reduzieren und die Beteiligung aller Akteure verbessern sollen. Noch bremsen hohe Kosten und fehlende Standards den internationalen Durchbruch.
Design-Events und ergonomische Konzepte
Vom 10. bis 12. Juni 2026 zeigt die Branche auf der „3daysofdesign“ in Kopenhagen ihre neuesten Entwürfe. Das Unternehmen COR präsentiert dort verschiedene Sitzmöbelmodelle. Zeitgleich bringt BEAUSIMPE ein neues modulares Sofasystem auf den Markt, das sich durch anpassbare Konfigurationen und Materialien flexibel in unterschiedliche Raumkonzepte integrieren lässt.
Hersteller setzen verstärkt auf Showrooms für die praktische Erprobung ergonomischer Konzepte. Interstuhl nutzt Standorte in Frankfurt, Hamburg und Tieringen, um moderne Arbeitswelten erlebbar zu machen. Besucher testen dort Materialien, Farben und Möbel direkt – mit Fokus auf Sitzkomfort und gesundheitsfördernde Bürolösungen.
Hybride Modelle treiben die Immobilienwirtschaft
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Der Trend zu flexiblen Arbeitsplatzlösungen zeigt sich auch in der Immobilienwirtschaft. Im COLLECTION Business Center in Stuttgart steigt die Nachfrage nach Coworking-Flächen und kurzfristig verfügbaren Konferenzräumen. CEO Dr. Andre Helf erklärt: Unternehmen suchten heute verstärkt anpassbare Flächen, um auf die Anforderungen des hybriden Arbeitens reagieren zu können.
In Berlin startete im Mai 2026 der Bau des Multi-Use-Ensembles „HMS 51“ in Friedrichshain. Das Projekt der Berlinovo umfasst Mikroappartements, eine öffentliche Schwimmhalle und einen zehngeschossigen Büroturm. Realisiert wird es mit Building Information Modeling (BIM), die Fertigstellung ist für Anfang 2030 geplant.
Auch die Primestar Group plant in Berlin-Friedrichshain ein neues Projekt mit integrierten Arbeitsflächen. Unter dem Namen „WorX“ soll bis 2028 in einem denkmalgeschützten Gebäude ein moderner Arbeitsort entstehen.
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