Bürobeleuchtung: Philips Skylight mit UV-B startet im Juni
09.06.2026 - 20:10:59 | boerse-global.de
Fachleute fordern mehr als bloße Normerfüllung – und die Industrie liefert passende Technik.
Mehr als nur Helligkeit
Für eine gute Bürobeleuchtung zählen nicht mehr nur Lux-Zahlen oder Energieverbrauch. Normen wie die ASR A3.4 oder die DIN EN 12464-1 geben zwar Orientierung. Doch sie erfassen die reale Nutzungssituation oft nicht ausreichend.
Was Ihre Mitarbeiter über ihren Bildschirmarbeitsplatz wahrscheinlich noch nicht wissen – von der optimalen Beleuchtung bis hin zu ergonomischen Life-Hacks. Diese kostenlose Anleitung liefert wertvolle Tipps für eine motivierende und rechtssichere Gestaltung moderner Arbeitsplätze. Büro-Unterweisung und Wellness-Tipps kostenlos herunterladen
Im Fokus steht die visuelle Ergonomie. Lichtfarbe, präzise Farbwiedergabe und Vollspektrumlicht spielen die entscheidende Rolle. Ziel ist eine Beleuchtung, die dem natürlichen Tageslichtverlauf nahekommt. Das fördert die Konzentration und beugt Ermüdung vor.
Künstliche Dachfenster fürs Büro
Die Industrie reagiert auf diese Anforderungen. Signify bringt im Juni die Serie Philips Skylight auf den Markt. Die flachen LED-Leuchten nutzen die NatureConnect-Technologie, um den Eindruck eines natürlichen Dachfensters zu erzeugen. Die Systeme passen das Lichtspektrum automatisch an die Tageszeit an.
Eine Besonderheit ist die Variante VitaUp. Sie enthält ein UV-B-Modul, das die körpereigene Vitamin-D-Produktion unterstützen soll. Aus Sicherheitsgründen schaltet es sich nach acht Betriebsstunden automatisch ab. Die Preise beginnen bei knapp 500 Euro.
Ergänzend gibt es mobile Lösungen für flexible Arbeitsplätze. Portable Tischleuchten lassen sich per Funk steuern und taugen für Homeoffice oder wechselnde Schreibtische.
Viele Sicherheitsbeauftragte unterschätzen die Risiken am Büro- und Bildschirmarbeitsplatz, die weit über die richtige Beleuchtung hinausgehen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen E-Book, wie Sie rechtssichere Gefährdungsbeurteilungen erstellen, die von Aufsichtsbehörden anerkannt werden. Gratis GBU-Leitfaden mit Checklisten sichern
Hitze und Einsamkeit als Risiken
Die Debatte um Arbeitsqualität geht über die Beleuchtung hinaus. Die Arbeiterkammer und die MedUni Wien fordern gesetzliche Belastungsgrenzen für Innenräume – besonders bei Sommerhitze. Studien zeigen: Bereits ab 27 Grad sinkt die geistige Leistungsfähigkeit. Ab 30 Grad steigt das Unfallrisiko um sieben Prozent.
Auch die Psychologie spielt eine Rolle. Eine US-Studie im Fachjournal „Science“ belegt: Reines Homeoffice ohne ausreichende Sozialkontakte führt zu psychischen Belastungen und Einsamkeit. Hybride Arbeitsmodelle gelten als möglicher Lösungsansatz.
Neue Systeme zur Luftqualitätsregulierung ergänzen das Bild. Hochdruckdüsen zur Direkt-Raumluftbefeuchtung kommen für Industrie und Großraumbüros auf den Markt. Sie lassen sich digital fernüberwachen.
Licht, Temperatur und Luftqualität – die Faktoren der Mitarbeitergesundheit rücken immer enger zusammen.
Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!
Für. Immer. Kostenlos.
