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Boom, Hanfbranche

Boom der Hanfbranche – neue Berufsfelder und Verdienstmöglichkeiten

21.07.2021 - 10:44:35

Die internationale Hanfbranche boomt, was zahlreiche positive Effekte zur Folge hat. In erster Linie kurbelt sie die allgemeine Wirtschaft an. Interessant sind Cannabis und CBD sowohl auf der Startup- und Gründer-Ebene als auch im Ausbildungsbereich. Damit verbunden entstehen viele neue Berufsfelder und Arbeitsplätze, die vollkommen neue Kenntnisse und Fertigkeiten voraussetzen.

Was ist Cannabis (Hanf)?

 

Cannabis (Hanf) ist eine Nutzpflanze mit zahlreichen Vorteilen. Ihr Anwendungsspektrum reicht vom Gesundheitssektor über den Fitness- und Wellnessbereich bis hin zum Kosmetikmarkt. Während Cannabis über einen langen Zeitraum mit einem Verbot belegt war, wird die Cannabispolitik in vielen Ländern inzwischen gelockert, um die Nutzung für einen Großteil der Bevölkerung zugänglich zu machen.

 

Mit Cannabidiol (CBD) etabliert sich ein legaler Wirkstoff der Hanf-Pflanze auf dem Markt der Nahrungsergänzungsmittel. Somit ist es kaum verwunderlich, dass das Interesse an der Hanf-Pflanze wächst und sich für Interessierte neue Möglichkeiten eröffnen, von dem Hype um Cannabis zu profitieren. Zum einen ist es möglich, Gewinne mit der Gründung eines CBD-Unternehmens zu erzielen. Zum anderen können sich Auszubildende und Studenten für Studiengänge mit entsprechenden Schwerpunkten entscheiden.

Cannabis zählt zur botanischen Gattung der Hanfgewächse und besitzt psychoaktive Wirkstoffe.

Neue Berufsbilder – für wen ist eine Cannabis Karriere interessant?

 

Mit der zunehmenden Gründung von Unternehmen, die in der neuen Branche Fuß fassen wollen, entstehen gleichzeitig neue Berufsfelder. Wer mit der Hanf-Pflanze arbeiten möchte, kann unterschiedliche Karrieren rund um Cannabis anstreben. Die neue Branche bietet Tätigkeiten im theoretischen und praktischen Bereich. Es ist möglich, in der Landwirtschaft, in der Medizin, in der Forschung, in der Technik und im Einzelhandel zu arbeiten.

 

Viele bereits vorhandene Berufe gibt es in Verbindung mit der Hanf-Pflanze. Dazu kommen einige neue, die sich speziell auf Cannabis beziehen. Gefragte Bereiche, die eine Zukunft in einem Beruf rund um Cannabis bieten können, sind etwa:

 

Gartenbau

 

Wer sich für Gartenbau interessiert, kann im Rahmen eines Studiums umfangreiche Kenntnisse in der Zucht und im Anlegen von Aufzuchtanlagen erwerben. Hierbei werden Anbaumethoden, der Umgang mit Nährstoffen und Beleuchtung sowie Genetik vermittelt. Auch wirtschaftliche Ansätze spielen eine Rolle. Nach einem Gartenbau-Studium ist es durchaus möglich, den Anbau von Cannabis alleine zu organisieren.

 

Medizin-Sektor

 

Immer häufiger werden in Deutschland und den Nachbarländern Schweiz und Österreich Ärztinnen und Ärzte gesucht, die sich mit dem Thema Cannabis auskennen. Dies umso mehr, weil der Markt rund um medizinisches Cannabis stetig wächst. Patienten, denen eine Behandlung mit Cannabis-Produkten helfen könnte, gibt es genug. Fähige Ärzte, die sich nicht davor scheuen, mit Cannabis umzugehen, fehlen dagegen noch.

 

Pharma-Branche

 

Bei Cannabis-Fans hat die Pharmabranche bislang keinen guten Ruf. Künftig wird Cannabis jedoch auch zum Teil in ihren Arbeitsbereich fallen. Dies bezieht sich insbesondere auf die Entwicklung von Cannabis-Präparaten. Aber auch Apotheker etwa müssen in der Lage sein, ihre Kunden kompetent über die Wirkungsweise von Cannabis-Medikamenten zu beraten.

Mit dem Wachstum der Cannabis-Branche entwickeln sich zahlreiche neue Berufsfelder.

Cannabis-Unternehmen gründen – was müssen Gründer in Deutschland wissen?

 

Neben Ausbildungen und Jobs mit dem Schwerpunkt Cannabis wäre auch die Gründung eines Cannabis-Unternehmens denkbar. Ärzte in Deutschland dürfen seit März 2017 schwer erkrankten Patienten Produkte mit enthaltenen Cannabisextrakten sowie Cannabis-Blüten zum Eigenkonsum verschreiben. Die Präparate haben häufig eine entspannende, schmerzlindernde oder angstlösende Wirkung. Die Kosten werden von den Krankenkassen getragen. Diese Möglichkeit haben viele Startup-Unternehmen erkannt und drängen zunehmend auf den neuen Markt rund um den Import und Handel mit medizinischem Cannabis.

 

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, um sich Zutritt zum Markt zu verschaffen. Es gibt diverse Modelle des Affiliate-Marketings sowie Franchise-Lösungen. Besonders vielversprechend scheint der White-Label-Ansatz zu sein.

 

White Labels

 

Bei den sogenannten White Labels handelt es sich um eingeführte und geprüfte Produkte, die bei Herstellern ohne Etiketten eingekauft werden. Startup-Unternehmen müssen lediglich eine eigene Marke entwickeln und mit einem entsprechenden Design ausstatten. Die Unternehmensgründer sollten die eigene Marke schützen lassen.

 

Bei diesem Geschäftsmodell beschränkt sich die Investition auf den Kauf der ersten Produktcharge und das Bedrucken der Etiketten mit allen rechtlich relevanten Vorschriften. Für Hersteller und Lieferanten hat dieser Lösungsansatz den Vorteil, dass der Abnehmerkreis wächst. Die abnehmenden Händler profitieren von einer höheren Marge.

 

Rechtliches

 

CBD-Präparate werden von Endverbrauchern benutzt und müssen deshalb den Richtlinien des Produktsicherheitsgesetzes folgen. Das heißt, dass die Produkte die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher bei sachgemäßer Anwendung nicht gefährden dürfen. Produkte, die in Deutschland verkauft werden, müssen auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen hinweisen. Auf den Produkten muss gemäß den Vorgaben des Gesetzes eine Adresse im europäischen Wirtschaftsraum angegeben sein.

 

Aktienhandel – wie lässt sich mit Cannabis-Aktien Geld verdienen?

 

Eine andere Möglichkeit, vom Cannabis-Boom zu profitieren und Einnahmen zu erzielen, ist der Aktienhandel. Viele große Cannabis-Hersteller geben Anlegern damit die Möglichkeit, an der Entwicklung der Branche zu partizipieren. Diese Methode ist zwar mit weniger Arbeit, jedoch mit einem höheren Risiko verbunden.

 

Die bisher bekanntesten Unternehmen sind vor allem in Kanada ansässig. Dort wurde medizinisches Cannabis im Jahr 2011 legalisiert und ist seit 2018 frei verkäuflich. Der Hype rund um die Cannabis-Pflanze begann hier bereits kurz nach der Legalisierung. Allerdings gab es damals ein höheres Angebot, sodass der anfängliche Boom als Blase endete.

 

Mittlerweile ist die Nachfrage deutlich gestiegen. Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2021 ein neuer Boom stattfinden wird. Die Kurse wurden durch den Regierungswechsel im Weißen Haus angekurbelt. In den USA erwartet man von Joe Biden als Präsident eine weitere Legalisierung.

 

Cannabis Indizes & Aktien

 

Mittlerweile gibt es zahlreiche Unternehmen, die sich im Cannabis-Markt etablieren. Unternehmen mit einer aussichtsreichen Zukunft sind zum Beispiel Deutsche Cannabis, Aurora Cannabis, Tilray und Aphria.

 

Auch zahlreiche Indizes, über die interessierte Investoren die Möglichkeit haben, die Entwicklung des Cannabis-Marktes zu beobachten, gibt es inzwischen. Der älteste Cannabis-Index – Foxberry Medical Cannabis & Life Sciences – wurde bereits im Jahr 2014 ins Leben gerufen und spezialisiert sich mit seinen enthaltenen 27 Unternehmen auf medizinisches Hanf.

 

Weiterhin entwickeln sich der Wellness Equity Index mit seinen 19 Titeln sowie der Prime Alternative Harvest Indes mit 32 Werten besonders gut. Wichtige Informationen und News rund um den Börsenhandel finden Sie hier.

 

 

 

Abbildung 1: pixabay.com © kumarfotographer (CCO Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com © DarkoStojanovic (CCO Creative Commons)

 

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