BMW iX3 erreicht 100.000 Bestellungen in Europa und setzt Rekord für Neue Klasse
Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 04:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDer BMW iX3 hat im ersten Jahr seiner Verfügbarkeit allein in Europa 100.000 Bestellungen erreicht und damit den besten Modellstart in der Geschichte des Münchner Autobauers erzielt.
Rekordstart für die Neue Klasse
Nach Angaben des Konzerns ist der iX3 das erste Modell der Neuen Klasse und markiert einen neuen Rekord für das erste Jahr nach der Premiere. Auch in anderen Märkten wie China, wo der iX3 seit kurzem verfügbar ist, verzeichnet BMW nach eigenen Angaben ein hohes Interesse an dem Elektro-SUV, konkrete Bestellzahlen werden dort jedoch nicht genannt.
Vertriebsvorstand sieht Rückenwind für E-Offensive
Vertriebsvorstand Jochen Goller bezeichnet die 100.000 Bestellungen innerhalb eines Jahres als großartigen Start für die Neue Klasse, deren Roll-out weiter an Geschwindigkeit gewinnen soll. Die Entwicklung gebe dem Unternehmen zusätzlichen Antrieb für die Zukunft der Elektromobilität. Bis Ende 2027 will BMW insgesamt 40 neue und überarbeitete Modelle mit Technologien der Neuen Klasse auf den Markt bringen. Ende des Monats starten die Bestellungen für den i3, der nach dem iX3 als zweites Modell dieser Baureihe folgt.
Technologieplattform für E-Autos und Verbrenner
Unter dem Namen Neue Klasse fasst BMW eine neue Generation von Fahrzeugen zusammen, in denen eine Reihe neuer Technologien zum Einsatz kommt. Zwar kommen mit dem iX3 und dem i3 zunächst Elektroautos auf den Markt, die technischen Neuerungen sollen jedoch perspektivisch auch in Verbrenner-Modellen genutzt werden.
Hoher Anteil an Elektrobestellungen
Seit der Vorstellung des iX3 entfällt in Europa etwa ein Drittel der Elektroautobestellungen von BMW auf dieses Modell. Innerhalb der X3-Familie machen Elektrovarianten derzeit rund die Hälfte aller Bestellungen aus und liegen damit deutlich über dem Durchschnitt der Marke.
Gewicht des iX3 im Konzernabsatz
BMW hat weltweit im vergangenen Jahr knapp 2,17 Millionen Fahrzeuge seiner Kernmarke ausgeliefert, darunter 336.000 reine Elektroautos. Vor diesem Hintergrund macht die Zahl von 100.000 bestellten iX3 allein in Europa die wachsende Bedeutung des Modells im Gesamtportfolio des Unternehmens deutlich.
Vergleich zu Volkswagens ID. Polo
Volkswagen hat zuletzt ebenfalls Bestellzahlen für ein neues Elektroauto vorgelegt. Beim ID. Polo liegen diese derzeit bei 30.000 Bestellungen. Das Modell ist allerdings erst seit April dieses Jahres erhältlich und damit deutlich kürzer auf dem Markt als der BMW iX3.
BMW setzt mit der Neuen Klasse ein deutliches Signal
Die Meldung über 100.000 Bestellungen des BMW iX3 in Europa innerhalb eines Jahres unterstreicht die strategische Bedeutung der Neuen Klasse für den Konzern. Die Baureihe steht für eine technologische Neuausrichtung, bei der elektrische Antriebe, neue Elektronik-Architekturen und Softwarefunktionen eine zentrale Rolle spielen. Dass bereits das erste Modell dieser Plattform einen konzerninternen Rekord beim Marktstart erzielt, zeigt, wie konsequent BMW seine Elektrostrategie mit volumenstarken Fahrzeugklassen verknüpft.
Wettbewerb im europäischen Elektrosegment
Im europäischen Elektroautomarkt wächst der Wettbewerb deutlich. Der iX3, der allein ein Drittel der BMW-Elektrobestellungen in Europa auf sich vereint, positioniert sich im stark umkämpften Segment mittelgroßer SUV. Zugleich verweist BMW auf eine hohe Elektroquote innerhalb der X3-Familie, die derzeit bei etwa der Hälfte aller Bestellungen liegt. Das deutet darauf hin, dass Kundinnen und Kunden zunehmend bereit sind, von Verbrennern auf batterieelektrische Varianten zu wechseln – insbesondere in Fahrzeugklassen, die bislang von klassischen Antrieben dominiert wurden.
Vergleich zu anderen Herstellern und Ausblick
Der Verweis auf den Volkswagen ID. Polo mit bislang 30.000 Bestellungen macht deutlich, dass sich die Hersteller nicht nur über technische Daten, sondern auch über Bestellzahlen im Markt positionieren. BMW plant bis Ende 2027 insgesamt 40 neue und überarbeitete Modelle mit Technologien der Neuen Klasse. Für Käuferinnen und Käufer bedeutet dies ein breiteres Angebot an Fahrzeugen mit einheitlicher, modernisierter Technikbasis – sowohl im Elektro- als auch im Verbrennerbereich. Die genannten Bestellzahlen legen nahe, dass der Konzern in Europa bereits eine relevante Kundschaft an seine neue Architektur gebunden hat, was seinen Handlungsspielraum in der weiteren Elektrifizierungsstrategie vergrößert.
