BionicBack, Rücken-Exoskelett

BionicBack: Neues Rücken-Exoskelett für Gartenbau ab September

Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 20:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die hTRIUS GmbH präsentiert ein passives Rücken-Exoskelett für den Gartenbau, das die körperliche Belastung senken und auf der Messe GaLaBau 2026 vorgestellt wird.

hTRIUS BionicBack: Passives Exoskelett für den GaLaBau
Gärtner trägt ein passives Rücken-Exoskelett bei der Arbeit mit schweren Steinblöcken im Gartenbau. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Mit der Vorstellung des BionicBack adressiert die hTRIUS GmbH eine der zentralen gesundheitlichen Herausforderungen im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau). Das Unternehmen hat ein passives Rücken-Exoskelett entwickelt, das speziell darauf ausgelegt ist, Fachkräfte bei körperlich belastenden Tätigkeiten wie Hebe- und Beugebewegungen zu unterstützen.

Die Neuentwicklung zielt darauf ab, die physische Belastung am Arbeitsplatz zu reduzieren und langfristigen Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates vorzubeugen.

Technologische Unterstützung für den Arbeitsalltag im GaLaBau

Im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus gehören das Bewegen schwerer Lasten, das Setzen von Steinen und dauerhafte Arbeiten in gebückter Haltung zum beruflichen Alltag. Diese Belastungsmuster führen in der Branche häufig zu Muskel-Skelett-Erkrankungen, was nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten gefährdet, sondern auch zu hohen Ausfallzeiten in den Betrieben führt. Das BionicBack setzt hier als präventives Hilfsmittel an.

Als passives Exoskelett unterscheidet sich das System von aktiven Varianten durch den Verzicht auf elektrische Motoren oder externe Energiequellen. Die Unterstützung erfolgt stattdessen über mechanische Prinzipien. Das Gerät nimmt bei Beugebewegungen Energie auf und gibt diese beim Aufrichten wieder ab, wodurch die Rückenmuskulatur und die Wirbelsäule signifikant entlastet werden.

Für den Einsatz im GaLaBau bietet diese Bauweise den Vorteil, dass das System unabhängig von Akkulaufzeiten oder Ladestopps über den gesamten Arbeitstag hinweg genutzt werden kann. Zudem ist die mechanische Konstruktion in der Regel weniger anfällig für äußere Einflüsse wie Schmutz oder Feuchtigkeit, die bei Arbeiten im Freien unvermeidbar sind.

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Live-Vorstellung auf der Messe GaLaBau 2026 in Nürnberg

Fachbesucher und Branchenvertreter erhalten in Kürze die Gelegenheit, das neue Unterstützungssystem im praktischen Einsatz zu begutachten. Die hTRIUS GmbH wird das BionicBack auf der kommenden Fachmesse GaLaBau 2026 in Nürnberg präsentieren. Die Veranstaltung, die als einer der wichtigsten Branchentreffs für den Bereich Urbanes Grün und Freiräume gilt, findet im kommenden Monat statt.

In der Zeit vom 15. bis zum 18. September wird das Unternehmen am Messestand 5-124 in Halle 5 vertreten sein. Dort soll die Funktionsweise des Exoskeletts demonstriert werden, um den Besuchern einen direkten Eindruck von der Handhabung und der ergonomischen Wirkung zu vermitteln.

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Die Präsentation auf der Messe unterstreicht den Trend zur zunehmenden Technisierung des Arbeitsschutzes in handwerklichen Berufen, in denen die körperliche Schonung der Mitarbeiter angesichts des Fachkräftemangels an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt.

Beratung und weiterführende Informationen

Für interessierte Unternehmen oder Fachhändler bietet der Hersteller bereits im Vorfeld der Messe detaillierte Informationen zum BionicBack an. Als Ansprechpartnerin für technische Rückfragen sowie Details zur Einführung des Exoskeletts steht Verena Junt zur Verfügung. Sie ist unter der Telefonnummer +49 151 5811-4305 erreichbar, um spezifische Anfragen zur Integration der Technologie in den betrieblichen Arbeitsschutz zu beantworten.

Mit dem BionicBack positioniert sich hTRIUS in einem wachsenden Markt für ergonomische Assistenzsysteme, die darauf ausgerichtet sind, die Arbeitsfähigkeit in physisch fordernden Berufsfeldern bis ins hohe Alter zu erhalten. Die Kombination aus passiver Mechanik und spezialisierter Ausrichtung auf den Landschaftsbau könnte dabei eine Lücke zwischen hochkomplexen Industrielösungen und einfachen Gurtsystemen schließen.

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