Bima, Gütersloh

Bima in Gütersloh: 288 Wohneinheiten sollen saniert und vermietet werden

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 19:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Bima übernimmt erste Häuser; nach der Instandsetzung sollen Wohnungen vermietet werden, während ein Verkauf vorerst nicht vorgesehen ist.

Gütersloh gibt britische Reihenhäuser zurück: Sanierung statt Verkauf
Eine Häuserzeile aus Backstein-Reihenhäusern aus den 1950er-Jahren in einem ruhigen Wohngebiet. Illustration mit AI erstellt.

Die Stadt Gütersloh hat im Sommer 2026 mit der Rückgabe ehemaliger Liegenschaften der britischen Streitkräfte an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben begonnen. Dabei handelt es sich um die ersten Einheiten aus einem Bestand an Reihenhäusern, die ursprünglich in den 1950er-Jahren für Angehörige des britischen Militärs errichtet worden waren.

Zuletzt dienten diese Gebäude der Kommune vor allem zur Unterbringung von Geflüchteten. Wie das Portal die-glocke.de in einem Bericht vom 26. September 2026 meldete, vollzieht sich damit der Übergang der Bestände schrittweise zurück in die Zuständigkeit des Bundes.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben fungiert als zentrale Eigentümerin des Areals. Bundesweit verwaltet die Anstalt Konversionsflächen und Wohnungsbestände der ehemaligen Stationierungsstreitkräfte.

Allein im Stadtgebiet von Gütersloh besitzt die Bima insgesamt 288 Wohneinheiten. Die schrittweise Übergabe durch die Stadtverwaltung betrifft Reihenhäuser, deren Nutzung durch die Kommune nach der veränderten Belegungssituation neu geordnet werden muss.

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Die ersten ehemaligen Briten-Reihenhäuser in Gütersloh sind im Sommer 2026 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurückgegangen. Ein Verkauf ist zunächst nicht vorgesehen — der Bestand soll saniert und vermietet werden. Wer die Struktur der Bima-Bestände in NRW und die anstehenden Sanierungsschritte einordnen will, findet hier die wichtigsten Punkte. Kostenlosen Leitfaden zu Bima-Konversionsflächen anfordern

Vermietung nach Sanierung statt Verkauf

Hinsichtlich der künftigen Verwendung der Gebäude zeichnet sich eine klare Ausrichtung ab. Die Reihenhäuser sollen laut dem Bericht teils für Geflüchtete zurückgegeben werden. Für den weiteren Gebäudebestand setzt man auf eine Wiederbelebung des regulären Mietwohnungsmarkts: Sanierte Wohnungen sollen vermietet werden, um Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

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Für Mieter und Eigentümer in Gütersloh stellt sich vor allem eine Frage: Was passiert mit den 288 Wohneinheiten, die die Bima dort hält, und wann? Der Bericht nennt Sanierung und Vermietung als Ziel, lässt Zeitpläne aber offen. Unser Leitfaden fasst zusammen, wie die Rückgabe abläuft und welche mietrechtlichen Fragen sich daraus ergeben. Leitfaden Mietrecht bei Bundesimmobilien sichern

Ein Verkauf der Reihenhäuser ist dem Bericht zufolge seitens der Verantwortlichen zunächst nicht geplant. Stattdessen verbleiben die Immobilien im Portfolio, wobei mit Sanierungsmaßnahmen die baulichen Voraussetzungen für die künftige Mieterschaft geschaffen werden sollen.

Die Rückgabe der ersten Häuser markiert damit den Auftakt für das weitere Vorgehen auf dem Gütersloher Wohnungsmarkt, auf dem die Bima mit ihren 288 Wohneinheiten einen relevanten Anteil an früheren Militärquartieren hält. Mit der Übergabe der ersten Wohnungen im Sommer 2026 wurden nun die ersten formalen Schritte für diese Nachnutzung vollzogen.

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