Mehr als 300 Apotheken mussten seit Jahresbeginn schließen
30.10.2025 - 11:15:20"Mit jeder geschlossenen Apotheke wird der Weg zum Arzneimittel für die Menschen schwieriger", sagt ABDA-Präsident Thomas Preis: "Ohne eine Apotheke in der Nähe verschlechtert sich die Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten sehr deutlich. Verursacher der vielen Apothekenschließungen ist allein die Politik, die seit mehr als einem Jahrzehnt das Apothekenhonorar nicht erhöht hat, während Inflation und Lohnsteigerung die Betriebsergebnisse der Apotheken von Jahr zu Jahr mehr belasten." Preis weiter: "Und es kommt noch schlimmer: Jetzt legt das Bundesgesundheitsministerium ein Apothekenreformgesetz vor, das nicht nur den Rückgang der Apothekenzahl weiter fortschreiben wird, sondern durch Deregulierung das flächendeckende Apothekensystem zum Nachteil von Bürgerinnen und Bürger massiv schwächen will. Auch neue Fachkräfte für Apotheken zu finden, wird durch die desolate wirtschaftliche Situation noch schwieriger werden." ABDA-Präsident Preis sagt: "Die Bundesregierung muss jetzt unverzüglich ihren eigenen Koalitionsvertrag umsetzen, wo die Honorarerhöhung klar formuliert ist. Dann können sich die Apotheken wieder stabilisieren und neu aufstellen. Mit unserem Positionspapier 'In eine gesunde Zukunft mit der Apotheke' haben wir längst Vorschläge gemacht, wie der Weg nach vorne aussehen kann."
Mehr Informationen auf www.abda.de
Pressekontakt:
Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-132, presse@abda.de
Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, c.splett@abda.de
Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände übermittelt durch news aktuell


