BER-Sicherheitsvorfall, Terminal

BER-Sicherheitsvorfall: Terminal 1 wegen Substanzmeldung geräumt

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 23:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Stoffmeldung löste am BER die Räumung von Terminal 1 aus. Nach der Prüfung folgte die Freigabe, doch Flug- und S-Bahn-Verkehr blieben beeinträchtigt.

BER: Terminal 1 nach Stoffmeldung stundenlang gesperrt
Leere, moderne Terminalhalle am Flughafen Berlin Brandenburg bei Dämmerung. Illustration mit AI erstellt.

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ist es am späten Nachmittag des 3. September 2026 zu einem massiven Polizeieinsatz und einer damit verbundenen Gebäuderäumung gekommen. Auslöser für die Sicherheitsmaßnahmen war eine Frau, die sich am Servicepoint der Bundespolizei gemeldet hatte.

Nach Angaben der Behörden gab die Person dort an, einen gefährlichen Stoff in ihrer Handtasche mitzuführen. In der Folge leiteten die Sicherheitskräfte umgehend Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ein.

Polizeieinsatz und Räumung des Hauptgebäudes

Unmittelbar nach der Meldung am Servicepoint begann die Bundespolizei mit der Räumung von Terminal 1, dem Hauptgebäude des Flughafens. Über den genauen Zeitpunkt des Beginns der Maßnahmen liegen leicht abweichende Informationen vor: Während einige Berichte den Beginn der Räumung gegen 17:13 Uhr beziffern, wird in anderen Quellen ein Zeitpunkt ab 17:45 Uhr genannt.

Die Evakuierung betraf insbesondere den öffentlichen Bereich des Terminals. Ziel der Maßnahme war es, den betroffenen Bereich vollständig zu sichern, um die von der Frau genannte Substanz ohne Gefährdung Dritter untersuchen zu können. Die Bundespolizei nahm die Frau noch vor Ort fest. Spezialkräfte übernahmen im Anschluss die Sicherung und Analyse der gemeldeten Substanz.

Auswirkungen auf Passagiere und Infrastruktur

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Die Sperrung des Hauptterminals hatte unmittelbare Konsequenzen für den operativen Betrieb des Flughafens. Um den Betrieb so weit wie möglich aufrechtzuerhalten, wurde die Abfertigung der Fluggäste während der laufenden Räumung auf das Terminal 2 verlegt.

Trotz dieser Ausweichmöglichkeit kam es im gesamten Flugbetrieb zu spürbaren Einschränkungen. Reisende mussten sich auf Verspätungen einstellen, zudem wurden vereinzelte Flugausfälle verzeichnet.

Nicht nur der Luftverkehr, sondern auch die landseitige Anbindung war von dem Sicherheitsvorfall betroffen. Der S-Bahn-Verkehr zum Flughafen BER wurde für die Dauer des Einsatzes unterbrochen, was die An- und Abreise für zahlreiche Passagiere zusätzlich erschwerte. Das Terminal 1 blieb für mehrere Stunden für den Publikumsverkehr sowie für den regulären Flugbetrieb gesperrt.

Untersuchungsergebnis und Freigabe des Terminals

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Nach einer intensiven Prüfung der sichergestellten Handtasche und der darin befindlichen Substanz konnten die Experten der Bundespolizei Entwarnung geben. Die Untersuchung ergab, dass von dem Stoff keine Gefahr ausging. Die ursprüngliche Meldung der Frau erwiessich somit als unbegründet. Eine konkrete Gefährdungslage für Passagiere oder Mitarbeiter habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, nachdem die ersten Sicherungsmaßnahmen gegriffen hatten.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Bestätigung der Unbedenklichkeit wurde Terminal 1 um 20:45 Uhr wieder für den regulären Betrieb freigegeben. Die Bundespolizei und die Flughafenbetreiber arbeiteten im Anschluss daran, den aufgestauten Abfertigungsprozess zu normalisieren und den Flugplan wieder zu stabilisieren. Dennoch wirkten die Verzögerungen im Flug- und Schienenverkehr bis in die späten Abendstunden nach.

Mehr zum Thema bei t-online: „BER: Terminal geräumt – Frau meldet gefährlichen Stoff bei Bundespolizei“

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