Bayer Leverkusen: Hjulmand-Abfindung kostet Millionen
Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 11:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Bayer Leverkusen treibt den Umbruch voran. Nach Platz sechs investiert der Werksclub massiv in neue Spieler und setzt auf einen frischen Trainer. Das Ziel: die Rückkehr in die Champions League.
Millionen-Abfindung für Ex-Trainer Hjulmand
Die Trennung von Kasper Hjulmand wird teuer. Der dänische Coach, erst im Laufe der Vorsaison verpflichtet, erhält eine Abfindung in Millionenhöhe. Die Entscheidung fiel bereits Anfang Juni, die finanziellen Details wurden nun im August bekannt.
Sein Nachfolger Carles Martinez kommt vom französischen Erstligisten Toulouse und unterschreibt einen Vertrag bis 2028. Der Pokalsieger von 2023 soll die Mannschaft stabilisieren. Die Vorbereitung startet mit einem Pokalspiel beim SV Wehen Wiesbaden, ehe es am 29. August gegen die SV Elversberg losgeht.
Gutiérrez als Grimaldo-Ersatz
Die wichtigste Personalie: Miguel Gutiérrez wechselt vom SSC Neapel nach Leverkusen. Der 25-jährige Spanier füllt die Lücke, die Alejandro Grimaldo hinterlassen hat – der wechselte für rund 25 Millionen Euro zu Atletico Madrid.
Wer den Umbruch bei Bayer Leverkusen verstehen will, findet in diesem kostenlosen Report die wichtigsten Hintergründe: von der Millionen-Abfindung für Hjulmand bis zur Transferstrategie mit 200-Millionen-Investitionen. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Für Gutiérrez überweist Leverkusen bis zu 30 Millionen Euro inklusive Boni, der Sockelbetrag liegt bei 26 Millionen. Der Linksverteidiger, aus der Jugend von Real Madrid stammend, kommt auf 36 Einsätze in der Vorsaison und unterschreibt bis 2031. Sportgeschäftsführer Simon Rolfes nennt ihn die „absolute Wunschlösung“.
Die Transferbilanz ist beachtlich: Bei rund 30 Kaderbewegungen stehen Einnahmen von 231 Millionen Euro Ausgaben von etwa 200 Millionen gegenüber. Neben Grimaldo verließ auch Alajbegovic den Verein – für 30 Millionen Euro Basisablöse geht es zu Juventus Turin. Neue Gesichter: Moreira von Olympique Lyon und Eichhorn von Hertha BSC.
Tillman-Kritik und Diaby-Rückkehr?
Die Transferbilanz von Leverkusen ist beeindruckend: 231 Millionen Euro Einnahmen, 200 Millionen Ausgaben. Doch was bedeutet das für die Kaderplanung und die Rückkehr in die Champions League? Dieser Leitfaden liefert die Analyse. Transfer-Report jetzt sichern
Trotz der Erfolge auf dem Transfermarkt rumort es intern. Malik Tillman, dessen Vertrag bis 2030 läuft, kritisierte Anfang August öffentlich die Vereinsführung und Teile der Fans. Der Offensivspieler kam in der Vorsaison auf 29 Einsätze und sechs Tore. Seine Zukunft gilt nach den Aussagen als offen.
Gleichzeitig arbeitet Leverkusen an einer Rückholaktion. Moussa Diaby, von 2019 bis 2023 in Leverkusen aktiv, steht offenbar vor einer Rückkehr. Der 27-jährige Franzose spielt derzeit bei Al-Ittihad und soll Wechselbereitschaft signalisiert haben – trotz deutlicher Gehaltseinbußen. Die Ablöse soll unter 30 Millionen Euro liegen, doch auch Inter Mailand und Benfica Lissabon zeigen Interesse.
