DB-Chefin Palla stellt Randgeschäfte auf den Prüfstand
12.05.2026 - 00:01:00 | dts-nachrichtenagentur.deDer DB-Konzern listet in seiner Bilanz über 500 Beteiligungen auf, etliche davon im Ausland. Bereits im vergangenen Jahr verkaufte die Bahn ihre äußerst profitable Logistiktochter DB Schenker, die Warentransporte überwiegend per Lkw organisierte. Zudem hat sich der Staatskonzern von Arriva getrennt, einem internationalen Personenunternehmen, das in Großbritannien, Italien oder den Niederlanden Bus oder Regionalverkehr organisierte. Die Abkoppelung erfolgte aufgrund strategischer Überlegungen, aber auch weil durch die Verkaufserlöse die hohe Schuldenlast der DB reduziert werden konnte.
Entschieden ist bereits, dass die DB sich von großen Schienenprojekten im Ausland, etwa in Indien und in Uruguay, trennt. Diese werden derzeit von der Tochtergesellschaft DB E.C.O. Group betreut. "Das ist ein Geschäft, von dem wir uns mittelfristig trennen werden", sagte Palla dem "Stern".
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