Ausschreibung, Oberhavel

Ausschreibung in Oberhavel: Angebote für 19 Anlagen bis 5. November

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 03:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Landkreis sucht einen Dienstleister für Prüfungen und Wartung; Angebote müssen bis zum 5. November 2026 eingereicht werden.
Ein technischer Betriebsraum mit einem großen, metallenen Schaltschrank für die elektrische Infrastruktur. Illustration mit AI erstellt.

Der Landkreis Oberhavel hat am 5. Oktober 2026 einen Auftrag über Dienstleistungen zur Instandhaltung und sicherheitstechnischen Überprüfung vergeben wollen und hierzu die Ausschreibung veröffentlicht. Gegenstand des Verfahrens sind die regelmäßige Wartung sowie die Sicherheitsprüfungen nach den Vorgaben der DGUV Vorschrift 3 (DGUV V3) für insgesamt 19 Netzersatzanlagen.

Wie aus einem Bericht von cobrief.com vom 27. Oktober 2026 hervorgeht, ist der Leistungszeitraum zunächst auf fünf Jahre von 2027 bis 2031 angelegt. Zudem behält sich der Auftraggeber eine dreimalige Verlängerungsoption um jeweils ein weiteres Jahr vor, woraus sich eine maximale Vertragslaufzeit von acht Jahren bis zum 31. Dezember 2034 ergibt.

Zeitplan und relevante Fristen des Vergabeverfahrens

Die formelle Bekanntmachung des Beschaffungsvorhabens erfolgte durch die Verwaltung am 5. Oktober 2026. Für interessierte Unternehmen gelten im Rahmen des laufenden Ausschreibungsprozesses eng gesteckte Terminvorgaben. Bieterfragen können bis 22:59 Uhr an die zuständige Vergabestelle übermittelt werden. Die Frist für die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten endet am 5. November 2026 um 07:30 Uhr.

Nach Eingang der Angebote gilt eine verbindliche Bindefrist, an die sich die bietenden Fachunternehmen bis zum 24. Dezember 2026 um 07:30 Uhr halten müssen. Für das ausgewählte Unternehmen ist der vertragliche Beginn der regulären Leistungen für den 1. Januar 2027 terminiert.

Bei der abschließenden Bewertung und Vergabeentscheidung setzt der Landkreis Oberhavel auf einen rein wirtschaftlichen Maßstab: Das Zuschlagskriterium ist zu 100 Prozent der Preis.

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Wirtschaftliche und fachliche Eignungsanforderungen

Um den Zuschlag für die sicherheitsrelevante Infrastruktur zu erhalten, müssen Bewerber spezifische Eignungsnachweise vorlegen. Auf wirtschaftlicher Ebene verlangt der Landkreis einen Gesamtnettoumsatz von mindestens 300.000 Euro pro Geschäftsjahr in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Zudem ist das Bestehen einer ausreichenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen.

In fachlicher Hinsicht fordert die Vergabestelle mindestens zwei vergleichbare Referenzen über bereits erbrachte Leistungen im Bereich der Wartung von Netzersatzanlagen.

Diese Referenzaufträge müssen nach dem 1. Januar 2021 erfolgreich abgeschlossen worden sein. Darüber hinaus sind die verpflichtenden Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß Paragraph 123 und Paragraph 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorzulegen.

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Abwicklung und Zuständigkeiten in der Verwaltung

Netzersatzanlagen spielen für die Aufrechterhaltung kritischer Abläufe eine zentrale Rolle. Die vorgeschriebenen DGUV-V3-Prüfungen stellen dabei sicher, dass elektrische Anlagen im Sinne des Arbeitsschutzes und der Betriebssicherheit den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und im Ernstfall störungsfrei funktionieren.

Verantwortlich für das Beschaffungsverfahren ist die zentrale Vergabestelle des Landkreises Oberhavel mit Sitz in der Adolf-Dechert-Straße 1 in 16515 Oranienburg.

Für Rückfragen von Bietern steht die Verwaltung über die E-Mail-Adresse vergabestelle@oberhavel.de sowie telefonisch unter der Rufnummer +49 3301601-3500 zur Verfügung. Die Vergabeentscheidung bildet die Grundlage für die verlässliche Notstromversorgung in Liegenschaften des Landkreises über die kommenden Jahre.

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