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Arabische Welt bekundet Beileid zum Tod von Irans PrÀsidenten Raisi

20.05.2024 - 11:08:39

Aus der arabischen Welt kommen nach dem Tod des iranischen PrĂ€sidenten Ebrahim Raisi und seines Außenministers Hussein Amirabdollahian zahlreiche Beileidsbekundungen.

Der katarische Emir Tamim bin Hamad al-Thani schrieb am Montag auf X, ĂŒber "sein aufrichtiges Beileid an die Regierung und das Volk der Islamischen Republik Iran".

Ägypten trauere um PrĂ€sident Raisi und die weiteren Opfer des Unfalls, hieß es in einer ErklĂ€rung des Regierungssprechers. Der jordanische König, König Abdullah II., bekundete seine SolidaritĂ€t mit dem iranischen Volk. Sein "tiefstes Beileid gelte den BrĂŒdern, der FĂŒhrung, der Regierung und dem Volk der Islamischen Republik Iran zum Tod von Bruder PrĂ€sident Ebrahim Raisi".

Der mit dem Iran verbĂŒndete syrische Machthaber Baschar al-Assad Ă€ußerte sich Ă€hnlich. Er drĂŒckte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Sana sein Beileid fĂŒr "diesen schmerzlichen Vorfall und dem daraus resultierenden großen Verlust aus". Auch die Regierung in Bagdad im Irak bekundete MitgefĂŒhl. Der geschĂ€ftsfĂŒhrende MinisterprĂ€sident im Libanon, Nadschib Mikati, ordnete laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA drei Tage Staatstrauer an.

Von den vom Iran unterstĂŒtzen Milizen in der Region kamen ebenfalls Worte der Trauer. Die Hisbollah im Libanon erklĂ€rte, Raisi sei ein großer UnterstĂŒtzer und "ein ĂŒberzeugter Verfechter unserer Anliegen, insbesondere in Jerusalem und in PalĂ€stina" gewesen. Ähnliche Worte kamen von den Huthi im Jemen. Der Tod Raisis sei "nicht nur ein Verlust fĂŒr den Iran, sondern fĂŒr die gesamte islamische Nation, PalĂ€stina und Gaza", erklĂ€rte ein Sprecher auf X.

Der Iran erhĂ€lt seinen militĂ€rischen Einfluss in der Region vor allem auch durch die UnterstĂŒtzung von proiranischen Milizen oder politische Bewegungen. Syriens Regierung ist direkt mit dem Iran verbĂŒndet. Im Libanon zĂ€hlen die Hisbollah und im Jemen die Huthi-Milizen zur sogenannten "Achse des Widerstands", die der Iran gegen Israel aufgebaut hat.

@ dpa.de