Umfrage: Mehrheit will Entlastung bei steigenden Energiepreisen
10.03.2026 - 00:01:00 | dts-nachrichtenagentur.deDie Befürworter plädieren vor allem für Maßnahmen wie eine Preisobergrenze für Treibstoffe oder Steuersenkungen auf Benzin und Diesel. Besonders groß ist die Zustimmung in Ostdeutschland (86 Prozent) sowie bei Menschen mit niedrigeren Einkommen (87 Prozent). Auch Anhänger von Linkspartei (90 Prozent) und AfD (95 Prozent) unterstützen solche Entlastungsmaßnahmen überdurchschnittlich häufig, während Wähler der Grünen deutlich zurückhaltender sind (56 Prozent).
Hintergrund ist die Eskalation im Nahen Osten und die wachsende Spannung rund um den Iran, die die internationalen Energiemärkte zunehmend verunsichert. Marktteilnehmer fürchten mögliche Störungen wichtiger Förder- und Transportwege, etwa in der Straße von Hormus, über die ein erheblicher Teil des weltweit gehandelten Öls transportiert wird. Bereits diese Risiken haben zuletzt die Preise für Öl und Gas steigen lassen.
Für Deutschland könnten anhaltend hohe Energiepreise sowohl Verbraucher als auch die Wirtschaft belasten. Höhere Kosten fürs Tanken und Heizen wirken direkt auf die Haushalte, während energieintensive Branchen steigende Produktionskosten fürchten. Entsprechend wächst auch der politische Druck auf die Bundesregierung, auf mögliche neue Energiepreisschübe vorbereitet zu sein.
Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos.

