Allianz kauft 92 Millionen Euro Aktien zurück: Kapitalstrategie verstärkt
28.05.2026 - 08:30:16 | boerse-global.de
und 22. Mai weitere eigene Aktien im Wert von rund 92 Millionen Euro zurückgekauft. Das laufende Rückkaufprogramm läuft seit März.
Drei Handelstage, drei Tranchen
Die Allianz SE setzt ihr milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm planmäßig fort. Wie aus einer aktuellen Pflichtmitteilung hervorgeht, erwarb der DAX-Konzern an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen insgesamt 240.477 eigene Aktien.
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Am 20. Mai startete die Allianz mit dem Kauf von 83.800 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 382,37 Euro. Einen Tag später folgte die zweite Tranche: 77.000 Papiere wechselten zum Durchschnittspreis von 386,31 Euro den Besitzer. Den Abschluss bildete der 22. Mai mit 79.677 erworbenen Aktien zu je 385,57 Euro.
Die Transaktionen liefen über die Handelsplattform Xetra sowie über mehrere multilaterale Handelssysteme – darunter CBOE DXE, Aquis-EU und Turquoise EU. Solche Plattformen nutzen Großkonzerne regelmäßig, um größere Aktienpakete ohne übermäßige Kursbeeinflussung zurückzukaufen.
Programm seit März aktiv
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Der jüngste Rückkauf ist Teil eines umfassenderen Programms, das die Allianz im Frühjahr 2026 gestartet hat. Seit dem 13. März hat der Versicherungsriese damit kumuliert 2.268.424 eigene Aktien erworben.
Für Anleger sind solche Programme ein wichtiges Signal: Sie zeigen, dass das Management das eigene Kapital für unterbewertet hält und überschüssige Liquidität gezielt an die Aktionäre zurückführen will. Die Allianz handelt damit ganz im Stil anderer DAX-Schwergewichte wie der Deutschen Telekom oder SAP, die ebenfalls regelmäßig eigene Aktien vom Markt nehmen.
Die Pflichtmitteilungen wird der Konzern auch in den kommenden Wochen fortsetzen – ein standardisierter Vorgang, der für börsennotierte Unternehmen mit Rückkaufprogrammen zur Routine gehört.
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