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Aldi Nord erhöht Azubi-Gehälter: Bis 1.500 Euro im dritten Jahr

Veröffentlicht am: 23.08.2026 um 16:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Aldi Nord stockt die Bezüge für rund 1.100 neue Azubis und Studenten auf. Auch Aldi Süd reagiert mit höheren Gehältern im Handel.

Aldi Nord erhöht Ausbildungsvergütung: Bis zu 2.664 Euro für Nachwuchskräfte
Ein junger Auszubildender im modernen Einzelhandel bei der Arbeit mit einem digitalen Tablet an einem Warenregal. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Lebensmitteleinzelhändler Aldi Nord hat im August 2026 eine deutliche Anhebung der Vergütungssätze für seine Auszubildenden und Studierenden angekündigt.

Wie am 21. August bekannt wurde, reagiert das Unternehmen damit auf die Anforderungen am Arbeitsmarkt und verstärkt seine Bemühungen um qualifizierte Nachwuchskräfte. Insgesamt profitieren rund 1.100 neue Einsteiger von den verbesserten finanziellen Rahmenbedingungen, die sowohl die klassische Berufsausbildung als auch spezialisierte Programme umfassen.

Gestaffelte Vergütung bei Aldi Nord

Im Rahmen der klassischen Berufsausbildung bei Aldi Nord wurde das monatliche Bruttogehalt neu strukturiert. Die Vergütung orientiert sich an der Dauer der Zugehörigkeit und steigt über die drei Ausbildungsjahre hinweg an. Im ersten Lehrjahr erhalten Auszubildende demnach 1.250 Euro brutto pro Monat. Im zweiten Jahr erhöht sich dieser Betrag auf 1.350 Euro, während im dritten und letzten Ausbildungsjahr eine Vergütung von 1.500 Euro gezahlt wird.

Auch für Teilnehmende an einem dualen Studium wurden die Bezüge angepasst. Hier liegt die monatliche Vergütung nun in einem Korridor zwischen 1.650 Euro und 1.950 Euro. Diese Sätze unterstreichen den Anspruch des Unternehmens, akademische Ausbildung und praktische Erfahrung im Handel finanziell attraktiv zu verknüpfen.

Fokus auf das Abiturientenprogramm

Besondere Beachtung finden die Anpassungen im sogenannten Abiturientenprogramm von Aldi Nord. Dieses Format, das sich gezielt an Absolventen mit Hochschulreife richtet und auf eine Führungslaufbahn vorbereitet, bietet eine der höchsten Vergütungsspannen im Branchenvergleich.

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Die monatlichen Bezüge starten hier bei 1.350 Euro und können im weiteren Verlauf des Programms bis zu einer Höhe von 2.664 Euro ansteigen. Mit dieser deutlichen Staffelung wird der zunehmenden Verantwortung Rechnung getragen, die die Teilnehmenden während ihrer Qualifizierung übernehmen.

Vergleichbare Entwicklungen bei Aldi Süd

Zeitgleich mit den Meldungen zu Aldi Nord wurden Details zur Vergütungsstruktur bei Aldi Süd veröffentlicht. Hier zeigt sich ein ähnlicher Trend zu überdurchschnittlichen Bezügen für spezialisierte Qualifizierungswege. Im Programm zum geprüften Handelsfachwirt zahlt Aldi Süd ab dem 18. Monat eine monatliche Vergütung in Höhe von 2.756 Euro.

Die zeitnahen Anpassungen beider Unternehmensgruppen verdeutlichen den intensiven Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel um junge Talente. Durch die Erhöhung der Einstiegs- und Entwicklungsgehälter positionieren sich die Unternehmen als attraktive Arbeitgeber in einem Marktumfeld, das zunehmend durch einen Mangel an Fachkräften geprägt ist.

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Für die 1.100 neuen Einsteiger bedeuten die aktuellen Anpassungen eine signifikante Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation bereits zu Beginn ihres Berufslebens. Durch die Veröffentlichung dieser Zahlen wird zudem eine höhere Transparenz im Bereich der tariflichen und außertariflichen Ausbildungsvergütungen im Handel geschaffen.

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