Akku-Brände: Batteriespeicher explodiert, drei Feuerwehrleute verletzt
05.07.2026 - 22:44:19 | boerse-global.de
Drei Feuerwehrleute wurden dabei verletzt.
Gegen 16 Uhr detonierte das System. Die Druckwelle schleuderte die Einsatzkräfte durch die Luft – sie erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Das Gebäude wurde komplett zerstört. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Sachschaden bei rund 40.000 Euro.
Die Kriminalpolizei ermittelt zur Unglücksursache. Die Überreste der Akkus sicherten die Einsatzkräfte nach dem Brand in einer speziellen Wasserwanne.
Akku-Brände in Wohnhäusern
Schon am Samstag hatten defekte Akkus für Chaos gesorgt. In Mannheim fing der Akku eines Elektrogeräts auf einem Dachboden Feuer – ein Reihenhaus brannte aus. Das Gebäude ist unbewohnbar, der Schaden liegt bei rund 200.000 Euro. Die Bewohner retteten sich unverletzt. Die Flammen griffen nicht auf Nachbarhäuser über.
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In Ingolstadt geriet am selben Tag eine Powerbank auf einer Matratze in Brand. Die Bewohnerin löschte das Feuer selbst. Verletzte gab es nicht, nennenswerter Sachschaden entstand nicht.
Großbrände in Gewerbe und Industrie
Auch am Sonntag brannte es heftig – vor allem im gewerblichen Bereich. In Oranienburg ging eine 600 Quadratmeter große Produktionshalle eines Papierbetriebs in Flammen auf. Die Halle stürzte ein. Rund 130 Feuerwehrleute kämpften gegen das Feuer. Wegen massiver Rauchentwicklung warnten die Behörden Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verletzte gab es nicht.
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In der Nacht zum Sonntag brannte eine Biogasanlage in Marktredwitz. Feuer erfasste ein Betriebsgebäude, eine Maschinenhalle und eine Lagerhalle. Der Schaden liegt im niedrigen Millionenbereich. Ein Feuerwehrmann brach sich bei den Löscharbeiten einen Finger. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt.
Parallel dazu brannte in Berlin-Neukölln ein Bürogebäude. Teile der Glasfassade wurden herausgerissen – möglicherweise durch eine Explosion. Auch hier ermittelt die Kriminalpolizei. Verletzte wurden nicht gemeldet.
