Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Kein ICE nach Wuppertal: Bahn bereitet Generalsanierung vor

26.12.2025 - 05:00:15 | dpa.de

800 Millionen Euro für neue Gleise, Brücken und Bahnhöfe – und monatelanger Stillstand auf einer der wichtigsten Strecken in NRW. Nun bereitet die Bahn alles vor. Das hat Folgen für Reisende.

  • ICE von Köln in Richtung Berlin und Hamburg müssen einen Bogen über das Ruhrgebiet machen. (Archivbild) - Foto: Roberto Pfeil/dpa
    ICE von Köln in Richtung Berlin und Hamburg müssen einen Bogen über das Ruhrgebiet machen. (Archivbild) - Foto: Roberto Pfeil/dpa
  • Am Wuppertaler Hauptbahnhof halten während der fünfmonatigen Bauphase überhaupt keine Fernzüge. (Archivbild) - Foto: Marcel Kusch/dpa
    Am Wuppertaler Hauptbahnhof halten während der fünfmonatigen Bauphase überhaupt keine Fernzüge. (Archivbild) - Foto: Marcel Kusch/dpa
  • Ersatzbusse sollen teilweise im Zehn-Minuten-Takt fahren - trotzdem werden Reisende deutlich länger unterwegs sein als per Zug. (Archivbild) - Foto: Thomas Banneyer/dpa
    Ersatzbusse sollen teilweise im Zehn-Minuten-Takt fahren - trotzdem werden Reisende deutlich länger unterwegs sein als per Zug. (Archivbild) - Foto: Thomas Banneyer/dpa
ICE von Köln in Richtung Berlin und Hamburg müssen einen Bogen über das Ruhrgebiet machen. (Archivbild) - Foto: Roberto Pfeil/dpa Am Wuppertaler Hauptbahnhof halten während der fünfmonatigen Bauphase überhaupt keine Fernzüge. (Archivbild) - Foto: Marcel Kusch/dpa Ersatzbusse sollen teilweise im Zehn-Minuten-Takt fahren - trotzdem werden Reisende deutlich länger unterwegs sein als per Zug. (Archivbild) - Foto: Thomas Banneyer/dpa

Die Bahn sperrt für eine Woche die stark befahrene Strecke von Köln über Wuppertal nach Hagen. Von Freitagabend (26.12./21.00 Uhr) bis zum 2. Januar fahren auf dem 65 Kilometer langen Abschnitt keine Züge. Reisende in der Region müssen auf Busse umsteigen, Fernzüge werden weiträumig umgeleitet. Die Bahn will die Woche nutzen, um die große Generalsanierung im kommenden Jahr vorzubereiten. 

Denn vom 6. Februar bis zum 10. Juli wird die 65 Kilometer lange Fern- und Regionalstrecke mehr als fünf Monate lang gesperrt. In dieser Zeit werden Gleise, Weichen und Brücken erneuert, Lärmschutzwände errichtet und Bahnhöfe modernisiert.

Eine der wichtigsten Verkehrsachsen in NRW

Die Strecke ist laut Bahn eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Nordrhein-Westfalen. ICE, Regional- und Güterzüge sind dort in dichtem Takt unterwegs. Deshalb sei es wichtig, dass das Schienennetz leistungsfähiger werde. Dafür plant die Bahn mit Kosten von 800 Millionen Euro. Es ist das erste Mal, dass das neue Bahn-Konzept der umfassenden Generalsanierung bei einer Strecke in Nordrhein-Westfalen umgesetzt wird.

Ersatzbusse und Umleitungen

Für die Vorbereitungen auf diese Generalsanierung fahren ab dem Abend des 2. Weihnachtsfeiertags bis zum 2. Januar keine Fernzüge zwischen Köln, Wuppertal und Hagen. ICE-Züge von Köln nach Berlin und Hamburg werden über Düsseldorf, Duisburg und das Ruhrgebiet umgeleitet - dadurch dauert die Fahrt etwa 20 bis 40 Minuten länger. In Wuppertal und Solingen halten keine Fernzüge, in Hagen nur einige wenige. Auch IC-Verbindungen entfallen auf dem Abschnitt ganz.

Im Regionalverkehr ist die Strecke von Köln bis Wuppertal komplett dicht. Zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Hagen können einige Regionalzüge über die S-Bahn-Gleise umgeleitet werden und fallen dadurch nicht ganz aus. Trotzdem gibt es auf zahlreichen Linien Änderungen oder Ausfälle. Betroffen sind die Linien RE4, RE7, RE13, RE49, RB48, S7, S8, S9 und S28.

Anstelle der Züge werden Ersatzbusse eingesetzt. Einige sollen wie S-Bahnen alle Bahnhöfe auf der Strecke abfahren. Laut Bahn sind aber auch Expressbusse im Einsatz, die etwa zwischen Wuppertal und Köln über die Autobahn fahren und nur die größten Stationen verbinden. 

Die Fahrt mit dem Bus dauert allerdings deutlich länger als mit dem Zug. So braucht man von Wuppertal nach Köln gut eineinhalb Stunden statt 34 Minuten mit dem Zug.

Um zu schauen, wie man trotz Bauarbeiten ans Ziel kommt, empfiehlt die Bahn die Online-Auskunft. Dort seien alle Änderungen bereits eingepflegt.

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