Zwölf Apostel Australien, Reise

Zwölf Apostel Australien: Warum die Twelve Apostles Reisende aus Deutschland magisch anziehen

07.06.2026 - 11:46:33 | ad-hoc-news.de

Zwölf Apostel Australien: Die Twelve Apostles bei Port Campbell sind eine der spektakulärsten Küstenlandschaften Australiens. Was sie so besonders macht – und was Reisende aus Deutschland wissen sollten.

Zwölf Apostel Australien, Reise, Australien
Zwölf Apostel Australien, Reise, Australien

Die Brandung donnert gegen steil abfallende Klippen, Gischt liegt wie ein feiner Schleier in der Luft – und direkt vor der Küste ragen die Zwölf Apostel Australien, lokal „Twelve Apostles“ genannt, als helle Kalksteinfelsen aus dem tiefblauen Südpazifik. Wer hier an der Great Ocean Road bei Port Campbell steht, spürt sofort: Diese Küstenlandschaft gehört zu den eindrucksvollsten Naturpanoramen Australiens und ist für viele Reisende aus Deutschland ein Lebenstraum.

Zwölf Apostel Australien: Das ikonische Wahrzeichen von Port Campbell

Die Zwölf Apostel Australien sind eine Gruppe markanter Kalksteinfelsen, die dicht vor der Südküste des Bundesstaates Victoria im Meer stehen. Sie liegen wenige Kilometer vom kleinen Küstenort Port Campbell entfernt, direkt an der berühmten Great Ocean Road. In der lokalen Bezeichnung „Twelve Apostles“ schwingt die Vorstellung mit, es handle sich um eine Art steinernes Pantheon, das die Gewalt von Wind und Wellen über Jahrtausende gemeißelt hat.

Die Felsnadeln sind Teil des Port Campbell National Park, einer geschützten Küstenlandschaft mit steilen Klippen, Sandstränden, Felsbögen und naturgeformten Buchten. Offizielle Stellen in Australien beschreiben die Twelve Apostles als eine der meistfotografierten Naturattraktionen des Landes. Obwohl der Name „Zwölf Apostel“ nahelegt, es gebe genau zwölf Felsen, sind tatsächlich weniger Säulen sichtbar – ein Hinweis darauf, wie dynamisch diese Küste sich fortwährend verändert.

Für Reisende aus Deutschland ist der Besuch der Zwölf Apostel Australien oft ein Höhepunkt einer Australienreise, insbesondere in Verbindung mit einem Roadtrip von Melbourne entlang der Great Ocean Road. Die Szenerie erinnert in ihrer dramatischen Wirkung an bekannte europäische Steilküsten, etwa die Cliffs of Moher in Irland – nur mit dem warmen Licht des Südens, dem endlosen Südpazifik und einem ganz eigenen australischen Küstencharme.

Geschichte und Bedeutung von Twelve Apostles

Geologisch betrachtet sind die Twelve Apostles das Ergebnis eines langen Zusammenspiels von Ablagerung, Hebung und Erosion. Die Felsen bestehen aus relativ weichem Kalkstein, der sich vor vielen Millionen Jahren auf dem Meeresboden ablagerte. Über geologische Zeiträume wurden diese Schichten angehoben, zu Klippen geformt und dann durch Wind, Regen und die kraftvolle Brandung des Südlichen Ozeans ausgeschliffen.

Zunächst bildeten sich entlang der Küste Risse in der Klippe, die sich zu Höhlen, später zu Felsbögen ausweiteten. Wenn diese Bögen einstürzen, bleiben frei stehende Säulen zurück – genau jene Felstürme, die heute als Zwölf Apostel Australien bewundert werden. Der Prozess geht weiter: Das Meer unterspült die Sockel der Pfeiler, Stück für Stück bröckelt Gestein ab und einzelne Säulen stürzen irgendwann ein. Zugleich entstehen an anderen Stellen neue Felsnadeln. Die Twelve Apostles dokumentieren live einen natürlichen Kreislauf aus Entstehen und Vergehen.

Historisch wurden die Felsen früher unter einer anderen Bezeichnung geführt; der heute geläufige Name „Twelve Apostles“ setzte sich im 20. Jahrhundert durch, weil er einprägsam ist und die symbolische Bedeutung betont. Obwohl nie exakt zwölf Felsnadeln gleichzeitig zu sehen waren, hat sich der Name eingebürgert und wird von Tourismusbehörden, Reiseführern und Medien einheitlich verwendet.

Die Bedeutung des Ortes geht über die reine Fotokulisse hinaus. Die australische Tourismusorganisation sowie renommierte Reisemedien beschreiben die Zwölf Apostel Australien als ikonisches Wahrzeichen der Great Ocean Road und als Symbol für die wilde Südküste des Kontinents. Der Port Campbell National Park steht unter Schutz, um sowohl die empfindlichen Felsformationen als auch die Küstenvegetation und die Tierwelt zu bewahren. Damit ist das Gebiet nicht nur touristische Attraktion, sondern auch wichtiges Schutzgebiet.

Für die Geschichte der australischen Siedlung und Schifffahrt spielte die Region ebenfalls eine Rolle. Die Küste rund um Port Campbell ist Teil der sogenannten „Shipwreck Coast“, einer Küstenlinie, an der es insbesondere im 19. Jahrhundert zu zahlreichen Schiffsunglücken kam. Starke Strömungen, wechselhaftes Wetter und vereinzelt schlecht kartierte Riffe machten die Annäherung gefährlich. Bis heute erinnern Gedenktafeln und Museen entlang der Küste an diese Historie und geben dem Besuch der Twelve Apostles eine zusätzliche historische Tiefendimension.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn es sich um ein Naturwunder handelt, werden die Zwölf Apostel Australien in Kunst, Fotografie und Medien oft wie eine Art „natürliche Architektur“ interpretiert. Die Kalksteinsäulen ragen, je nach Felsen, grob in der Größenordnung mehrerer Dutzend Meter aus dem Meer empor und bilden zusammen eine Art zerklüftete Skyline aus Stein. Wer vom offiziellen Aussichtspunkt am Kliffrand auf die Twelve Apostles blickt, erkennt die Schichtung aus hellen und dunkleren Gesteinspartien, die an die Maserung von Holz oder an aufgeschlagene geologische Geschichtsbücher erinnert.

Die Farbpalette verändert sich im Tagesverlauf: Im morgendlichen Streiflicht wirken die Felsen vergleichsweise kühl und blass, während sie im warmen Licht der untergehenden Sonne in Orangetönen glühen. Viele Fotografinnen und Fotografen, darunter auch Reiseprofis für deutschsprachige Magazine, betonen, dass die Stunde rund um den Sonnenuntergang zu den stimmungsvollsten Momenten gehört – sofern der Himmel sich nicht komplett zuzieht.

Der offizielle Besucherbereich wurde so gestaltet, dass Panorama-Aussichten möglich sind, ohne die empfindlichen Klippen zu beeinträchtigen. Holzstege führen vom Besucherparkplatz zu mehreren Aussichtsplattformen, von denen aus sich die unterschiedlichen Perspektiven auf die Twelve Apostles erschließen lassen. Geländer und Absperrungen sind bewusst deutlich gehalten, um die Sicherheit zu erhöhen – die Klippen sind bröckelig, und die Küste ist starker Erosion ausgesetzt.

In der Wahrnehmung vieler Reisender bilden die Zwölf Apostel Australien zusammen mit anderen Naturformationen der Umgebung ein „offenes Museum der Küstenerosion“. Nicht weit entfernt liegen etwa Loch Ard Gorge, der Felsbogen London Arch (früher London Bridge genannt) und die Felsformationen The Razorback und The Grotto. Diese Punkte zeigen verschiedene Stadien der Erosion: vom noch weitgehend zusammenhängenden Felsbogen über einzelne Türme bis hin zu eingestürzten Strukturen, bei denen nur Bruchstücke im Meer stehen.

Kunsthistorisch und kulturell sind die Twelve Apostles vielfach auf Postern, in Bildbänden, Kalendern und Werbekampagnen zu sehen. Tourismusorganisationen in Australien nutzen die Aussicht auf die Zwölf Apostel regelmäßig als Leuchtturmmotiv, um die Great Ocean Road international zu vermarkten. In deutschsprachigen Reiseführern – etwa von großen Verlagen mit Australien-Schwerpunkt – wird die Küste vielfach auf dem Titelbild oder im Einstiegsbild der Australienkapitel präsentiert. Damit ist die Silhouette der Twelve Apostles für viele Menschen in Deutschland bereits visuell vertraut, bevor sie den Ort zum ersten Mal betreten.

Verglichen mit europäischen Wahrzeichen lässt sich der Wiedererkennungswert mit Bauwerken wie dem Eiffelturm oder dem Kolosseum in Rom vergleichen – nicht, weil die Zwölf Apostel Australien von Menschenhand geschaffen wären, sondern weil sie als ikonische Landschaftsform das Bild eines gesamten Reiseziels prägen. In Medienberichten zu Australien tauchen sie regelmäßig als Stellvertreter für den Kontinent auf, ähnlich wie das Sydney Opera House oder der Uluru.

Zwölf Apostel Australien besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Wer aus Deutschland zu den Twelve Apostles reist, verbindet den Besuch meist mit einem Aufenthalt in Melbourne, der Hauptstadt des Bundesstaates Victoria. Von dort führt die Great Ocean Road in westlicher Richtung entlang der Küste bis in die Region um Port Campbell. Die Strecke gilt als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt und ist an vielen Stellen spektakulär am Rand der Klippen geführt.

Für die Planung aus der DACH-Region lohnt es sich, sowohl die Anreise nach Australien als auch die Weiterfahrt entlang der Great Ocean Road sorgfältig zu strukturieren. Viele Reisende kombinieren den Besuch mit einem Mietwagen-Roadtrip, andere schließen sich geführten Tagestouren oder Mehrtagestouren ab Melbourne an. Die folgenden Punkte geben einen Überblick mit Blick auf deutsche Reisende.

  • Lage und Anreise ab Deutschland
    Die Zwölf Apostel Australien liegen im Süden des Bundesstaates Victoria, etwa an der Mitte der Great Ocean Road, in der Nähe des Ortes Port Campbell. Von Melbourne aus werden Entfernungen von rund 230 bis 280 km angegeben, abhängig von der gewählten Route. Mit dem Auto sollte man – je nach Verkehr, Pausen und Route – eher von einem Tagesausflug als von einer kurzen Stippvisite ausgehen.
  • Flug nach Australien
    Direkte Linienflüge von Deutschland nach Melbourne sind nicht durchgängig verfügbar; in der Regel erfolgt die Anreise mit mindestens einem Umstieg über internationale Drehkreuze wie Singapur, Dubai, Doha oder Abu Dhabi. Von Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) oder Zürich (ZRH) verbinden große internationale Airlines ihre Hubs mit Melbourne (MEL). Reisezeiten variieren stark, realistisch sind – inklusive Umstieg – häufig 20 bis 24 Stunden reiner Flugzeit, zuzüglich Zwischenstopps. Da Flugpläne sich ändern können, sollten Reisende ihren Flug stets tagesaktuell prüfen.
  • Weiterreise nach Port Campbell / Twelve Apostles
    Ab Melbourne bietet sich für viele Reisende die Mietwagenfahrt entlang der Great Ocean Road an. In Australien gilt Linksverkehr, was bei der Planung berücksichtigt werden sollte. Alternativ existieren organisierte Bustouren, die häufig als Tagesausflug oder Zweitagestrip angeboten werden. Wer selbst fährt, sollte ausreichend Zeit einplanen, nicht nur aufgrund der Distanz, sondern auch wegen der vielen Aussichtspunkte entlang der Strecke. Bahnverbindungen führen von Melbourne in Richtung Geelong und weiter ins Landesinnere, sind aber für den direkten Besuch der Twelve Apostles weniger praktisch als die Straßenverbindung.
  • Öffnungszeiten
    Die Twelve Apostles befinden sich in einem frei zugänglichen Abschnitt des Port Campbell National Park. Der offizielle Aussichtspunkt ist in der Regel rund um die Uhr zugänglich. Die Infrastruktur am Besucherzentrum – etwa Parkplätze, sanitäre Anlagen oder Informationsangebote – kann allerdings eingeschränkten Öffnungszeiten unterliegen. Öffnungszeiten können variieren – es ist ratsam, die aktuellen Angaben direkt bei der Verwaltung des Port Campbell National Park oder bei regionalen Tourismusstellen zu prüfen.
  • Eintrittspreise
    Der Zugang zu den Zwölf Aposteln Australien über die offiziellen Plattformen ist nach Angaben von Tourismusbehörden typischerweise kostenfrei. Kosten können für organisierte Touren, geführte Ausflüge, Parkgebühren oder Helikopter-Rundflüge anfallen. Preise variieren je nach Anbieter und Saison erheblich; wer Ausgaben planen möchte, sollte vorab die Konditionen der jeweiligen Veranstalter prüfen. Ein grober Richtwert: Geführte Tagesausflüge ab Melbourne werden im internationalen Markt oft im Bereich eines mittleren zweistelligen Betrags in Euro gehandelt, die Umrechnung erfolgt dann in australische Dollar (AUD). Aufgrund wechselnder Wechselkurse sind konkrete Eurobeträge immer als Momentaufnahme zu verstehen.
  • Beste Reisezeit
    Die Zwölf Apostel Australien können grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Da sie in der südlichen Hemisphäre liegen, verlaufen die Jahreszeiten umgekehrt zu Mitteleuropa. Der australische Sommer dauert etwa von Dezember bis Februar, der Winter von Juni bis August. In den Sommermonaten sind Tage länger, die Temperaturen an der Küste können mild bis warm sein, dafür steigt auch der Besucherandrang, besonders während australischer Schulferien und an Wochenenden. Frühling und Herbst bieten oft stabile Wetterlagen und moderaten Andrang. Im Winter kann es windig und kühl werden, dafür sind die Besucherzahlen meist niedriger, und das wechselhafte Licht kann fotografisch reizvoll sein. Unabhängig von der Jahreszeit lohnt es sich, für den Besuch mehrere Schichten Kleidung mitzunehmen, da der Wind an der Küste die gefühlte Temperatur stark beeinflusst.
  • Beste Tageszeit und Andrang
    Beliebt sind vor allem die Zeiten rund um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Hier ist das Licht besonders weich und warm, und die Felsen leuchten in intensiven Farben. Zu diesen Zeiten ist der Parkplatz teils gut gefüllt, besonders im Sommer. Wer ruhigere Momente bevorzugt, kann den Besuch auch auf den späteren Vormittag oder frühen Nachmittag legen, muss dann aber mit härterem Licht rechnen. Generell gilt: Je näher an Ferienzeiten und Wochenenden, desto voller wird es. Eine frühzeitige Anreise am Vormittag ab Melbourne oder eine Übernachtung in der Nähe – etwa in Port Campbell oder Apollo Bay – kann helfen, die Stoßzeiten zu umgehen.
  • Sprache und Kommunikation
    Die Landessprache in Australien ist Englisch. In touristisch stark besuchten Regionen wie der Great Ocean Road ist Englisch die mit Abstand dominante Verkehrssprache. Deutsch wird vereinzelt von im Tourismus tätigen Personen gesprochen, sollte aber nicht vorausgesetzt werden. Reisende aus Deutschland kommen mit Englischkenntnissen in der Regel gut zurecht. Informationsmaterialien wie Broschüren, Hinweistafeln und Sicherheitsinformationen sind überwiegend auf Englisch abgefasst.
  • Zahlungsmittel und Trinkgeldkultur
    Australien nutzt den Australischen Dollar (AUD). Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich eine Kreditkarte oder Debitkarte, da bargeldlose Zahlung im Land weit verbreitet ist. In vielen Unterkünften, Restaurants, Tankstellen und bei Touranbietern werden gängige internationale Karten akzeptiert; kontaktloses Bezahlen, etwa über Smartphone oder Smartwatch, ist üblich. Trinkgeld ist in Australien weniger stark institutionalisiert als in manchen anderen Ländern, ein Serviceentgelt wird häufig in den Preisen berücksichtigt. In Restaurants ist ein freiwilliges Trinkgeld von etwa 5 bis 10 Prozent bei gutem Service verbreitet, aber nicht zwingend. Bei Touren wird es geschätzt, ist aber nicht verpflichtend. Im Zweifel folgen Reisende der jeweils lokalen Gepflogenheit und verzichten auf „Pflichttrinkgelder“.
  • Verkehrsregeln und Sicherheit
    Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, sollte sich bewusst machen, dass in Australien Linksverkehr herrscht. Viele Mietwagen sind Automatikfahrzeuge, was die Umstellung erleichtert. Die Straßen entlang der Great Ocean Road sind gut ausgebaut, aber kurvig, mit teils engen Abschnitten und vielen Aussichtspunkten. Das Parken am Rand ist nur an ausgewiesenen Stellen zugelassen. Es wird ausdrücklich empfohlen, nur an offiziellen Parkplätzen anzuhalten und niemals spontan an unübersichtlichen Kurven zu stoppen. Auf den Parkplätzen sollten Wertgegenstände nicht sichtbar im Auto zurückgelassen werden.
  • Gesundheit und Versicherung
    Für Aufenthalte in Australien benötigen Reisende aus der DACH-Region eine eigenständige Auslandskrankenversicherung, da die europäische Krankenversicherungskarte dort nicht gilt. Es ist sinnvoll, eine Police zu wählen, die auch medizinisch notwendige Rücktransporte abdeckt. Sonnenschutz ist ein weiterer wichtiger Aspekt: Die UV-Strahlung ist in Australien insbesondere im Sommer sehr hoch. Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Kopfbedeckung und ausreichend Trinkwasser gehören zur Grundausstattung bei Besuchen im Freien.
  • Einreisebestimmungen
    Für deutsche Staatsbürger ist in der Regel ein Visum oder eine elektronische Einreisegenehmigung erforderlich, um nach Australien einzureisen. Da sich Einreisebestimmungen ändern können und von individuellen Faktoren abhängen, sollten Reisende die aktuellen Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich Informationen zu Visatypen, Gültigkeitsdauer und weiteren Anforderungen wie etwaigen Gesundheitsnachweisen.

Warum Twelve Apostles auf jede Port-Campbell-Reise gehört

Die Zwölf Apostel Australien gehören zu jenen Orten, an denen sich Naturerlebnis, ikonische Symbolkraft und Reisefreude besonders dicht überlagern. Schon die Anfahrt entlang der Great Ocean Road ist für viele Besucher ein Reiseerlebnis für sich: Serpentinen oberhalb der Klippen, Eukalyptuswälder im Hinterland, kleine Küstenorte und immer wieder Ausblicke auf eine scheinbar unendliche Brandung.

In Port Campbell und den umliegenden Orten findet sich eine auf Besucher eingestellte Infrastruktur mit Unterkünften verschiedener Kategorien, Cafés, Restaurants und kleineren Supermärkten. Viele Reisende nutzen die Umgebung als Basis, um nicht nur die Twelve Apostles, sondern auch die benachbarten Küstenformationen in Ruhe zu erkunden. Dazu gehören etwa die Loch Ard Gorge, die dem Schiffswrack des britischen Segelschiffes „Loch Ard“ ihren Namen verdankt, oder The Grotto, eine malerische Felsformation, in der sich Meerwasser in einem natürlichen Becken sammelt.

Die Atmosphäre an den Twelve Apostles verändert sich je nach Tages- und Jahreszeit. An klaren Sommertagen strahlt das Meer in intensiven Blau- und Türkistönen, Möwen und andere Seevögel ziehen entlang der Klippen ihre Kreise. Wenn Wolken aufziehen und der Wind stärker wird, wirken die Felsnadeln fast dramatisch, als wären sie dem Ozean abgetrotzt. In dieser Vielschichtigkeit liegt für viele Besucher der Reiz: Die Landschaft ist nie ganz gleich, selbst wenn man sie mehrfach besucht.

Für Reisende aus Deutschland, die vielleicht den Vergleich mit Nord- oder Ostsee gewohnt sind, wirkt die Wucht der Wellen an der „Shipwreck Coast“ beeindruckend. Das Meer kann, je nach Wetterlage, sehr rau werden. Sicherheitswarnungen sind unbedingt ernst zu nehmen. Es empfiehlt sich, ausschließlich auf ausgewiesenen Wegen zu bleiben, Klippenkanten zu meiden und sich nicht auf ungesicherten Felsvorsprünge zu begeben – auch wenn diese auf Fotos spektakulär aussehen.

Insgesamt zeichnen viele deutschsprachige Reiseführer und Magazinberichte ein Bild von den Twelve Apostles als einem Must-see, das sich besonders gut in eine Rundreise im Südosten Australiens einfügt. Wer Melbourne als Startpunkt wählt, kann die Great Ocean Road mit anderen Highlights wie der Kulturmetropole selbst, dem Hinterland der Grampians oder der Weinregion Yarra Valley kombinieren. So wird der Besuch der Zwölf Apostel Australien Teil einer vielfältigen Reise, in der urbane Kultur, Natur und Kulinarik ineinandergreifen.

Zwölf Apostel Australien in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Kaum ein Australien-Trip, der nicht mindestens ein Foto von den Twelve Apostles im Social-Media-Feed zeigt: Die Zwölf Apostel Australien sind zu einem meistgeteilten Motiv für Reisende geworden. Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube sind voll von Kurzvideos, Zeitraffern und Fotoreihen rund um spektakuläre Sonnenuntergänge, dramatische Wolkenstimmungen und Helikopterperspektiven über die Küste. Viele Beiträge betonen dabei den „Wow-Moment“, wenn man zum ersten Mal am Geländer der Aussichtsplattform steht und die Felsformationen in voller Größe vor sich sieht.

Häufige Fragen zu Zwölf Apostel Australien

Wo liegen die Zwölf Apostel Australien genau?

Die Zwölf Apostel Australien liegen an der Südküste des Bundesstaates Victoria im Südosten Australiens, nahe dem Ort Port Campbell. Sie sind direkt von der Great Ocean Road aus über einen ausgeschilderten Abzweig erreichbar. Von Melbourne beträgt die Fahrdistanz je nach Route in etwa einige Hundert Kilometer, was die Zwölf Apostel zu einem beliebten Ziel für Tagesausflüge und Mehrtagestouren macht.

Wie sind die Twelve Apostles entstanden?

Die Twelve Apostles sind durch natürliche Erosion entstanden. Ausgehend von einer Kalksteinküste bildeten sich durch Wind, Regen und starke Brandung zunächst Risse in der Klippe. Daraus wurden Höhlen, später Felsbögen. Wenn diese Bögen schließlich einstürzen, bleiben frei stehende Felsnadeln zurück. Dieser Prozess setzt sich fort, sodass im Laufe der Zeit neue Felsen entstehen und andere einstürzen.

Wann ist die beste Reisezeit für die Zwölf Apostel Australien?

Die Zwölf Apostel können ganzjährig besucht werden. Viele Reisende bevorzugen die Monate mit milderen Temperaturen und stabilen Wetterlagen, oft im australischen Frühling und Herbst. Im Sommer ist es länger hell, dafür ist insbesondere an Ferienwochenenden mit stärkerem Andrang zu rechnen. Im Winter sind die Küstenwinde oft kräftig, was die Landschaft dramatischer wirken lässt, dafür sind die Besucherzahlen meist niedriger.

Kann man die Twelve Apostles auch ohne Mietwagen besuchen?

Ja, es werden organisierte Touren angeboten, insbesondere ab Melbourne. Diese reichen von Tagesausflügen bis zu Mehrtagestouren und beinhalten in der Regel den Transport entlang der Great Ocean Road mit mehreren Fotostopps. Die genaue Ausgestaltung, Dauer und der Preis hängen vom jeweiligen Anbieter ab. Wer maximale Flexibilität und zusätzliche Stopps wünscht, wählt häufig dennoch einen Mietwagen.

Was sollten Reisende aus Deutschland an den Twelve Apostles besonders beachten?

Wichtig sind vor allem Sicherheit und Witterung. Besucher sollten die ausgeschilderten Wege nicht verlassen, Sicherheitsabstände zu Klippenkanten respektieren und Warnhinweise beachten. Sonnen- und Windschutz sind empfehlenswert, da die UV-Strahlung hoch und der Wind an der Küste kräftig sein kann. Aufgrund des Linksverkehrs sollten Selbstfahrer vor allem zu Beginn der Reise besonders achtsam sein.

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