Zuckerhut Rio de Janeiro, Pao de Acucar

Zuckerhut Rio de Janeiro: Warum Pao de Acucar so fasziniert

20.05.2026 - 12:34:58 | ad-hoc-news.de

Der Zuckerhut Rio de Janeiro, lokal Pao de Acucar genannt, ist das Symbol von Rio de Janeiro in Brasilien. Was macht diesen Granitfelsen und seine Seilbahn für Reisende aus Deutschland so einzigartig – weit über die Aussicht hinaus?

Zuckerhut Rio de Janeiro, Pao de Acucar, Reise
Zuckerhut Rio de Janeiro, Pao de Acucar, Reise

Wenn sich die Seilbahnkabine langsam vom Boden löst und über der Guanabara-Bucht schwebt, liegt Rio de Janeiro zu Füßen: Der Zuckerhut Rio de Janeiro, lokal Pao de Acucar (sinngemäß „Zuckerbrot“), ist einer dieser Orte, an denen sich Brasilien in einem einzigen Panorama verdichtet – Meer, Berge, Stadt und tropisches Licht.

Zuckerhut Rio de Janeiro: Das ikonische Wahrzeichen von Rio de Janeiro

Der Zuckerhut Rio de Janeiro ist ein markanter Granitfelsen am Eingang der Guanabara-Bucht. Er ragt deutlich aus dem Küstenrelief heraus und gilt gemeinsam mit der Christusstatue auf dem Corcovado als wichtigste Silhouette von Rio de Janeiro. Reiseführer wie „Marco Polo Rio de Janeiro“ und das „ADAC Reisemagazin Brasilien“ beschreiben den Pao de Acucar als eines der bekanntesten Stadtpanoramen der Welt, das den Charakter Rios besonders eindrücklich vermittelt.

Der Berg ist rund 396 m hoch, was in vielen seriösen Publikationen übereinstimmend genannt wird. Seine annähernd kegelförmige Form und der direkte Übergang zum Meer sorgen dafür, dass er sich deutlich von den umliegenden Hügeln abhebt. Anders als der Corcovado ist der Zuckerhut stärker mit dem Atlantik verbunden: Unten liegen Stadtstrände wie Praia Vermelha und der Yachthafen, oben öffnet sich der Blick auf Copacabana, Ipanema, die Innenstadt und die Inseln der Bucht.

Für deutsche Reisende ist der Zuckerhut auch deshalb besonders, weil er viele brasilianische Klischees bestätigt – tropische Vegetation, azurblaues Wasser, spektakuläre Fotospots – und sie gleichzeitig differenziert. Von oben wird sichtbar, wie komplex die Stadtstruktur ist, wie nah Natur und Millionenmetropole beieinanderliegen und wie eng Meer, Favelas, Geschäftsviertel und historische Altstadt räumlich verbunden sind.

Geschichte und Bedeutung von Pao de Acucar

Der Name Pao de Acucar geht nach gängiger Deutung auf die Form traditioneller Zuckerlaibe in der Kolonialzeit zurück. Portugiesische Zuckerproduzenten pressten den Rohrzucker zu konischen Blöcken, die an den Felsen erinnerten. Reiseführer und Kulturinstitutionen in Brasilien greifen diese Erklärung übereinstimmend auf, wenngleich schriftliche Belege aus der Frühzeit des Namens selten sind. Das Bild des „Zuckerbrots“ ist jedoch so stark, dass es sich im portugiesischen und später im internationalen Sprachgebrauch durchgesetzt hat.

Der Granitfelsen selbst ist geologisch wesentlich älter als die menschliche Besiedlung. Die Felsformationen um die Guanabara-Bucht werden in geologischen Studien grob dem präkambrischen Zeitalter zugerechnet. Diese Informationen werden von geologischen Fachpublikationen und nationalen Umweltbehörden ähnlich eingeordnet, ohne dass ein exaktes Alter für den Zuckerhut allein angegeben wird. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Wer hier steht, hat es mit einem sehr alten, durch Erosion geformten Gesteinskörper zu tun, der erst relativ spät Teil einer Stadtlandschaft wurde.

Die Anfänge des modernen Tourismus auf dem Zuckerhut sind eng mit der Seilbahn verbunden. Die erste Bahn wurde im frühen 20. Jahrhundert eröffnet und war damals eine technische Pionierleistung in Südamerika. Sie verband zunächst die Basis des Morro da Urca – des niedrigeren Nachbarhügels – mit der Spitze des Zuckerhuts. Offizielle Betreiberinformationen und traditionelle Reiseführer stellen übereinstimmend heraus, dass es sich um eine der frühesten urbanen Seilbahnen dieser Größenordnung auf dem Kontinent handelte. Die Anlage wurde später modernisiert und mehrfach technisch erneuert.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde der Zuckerhut zur Bühne für internationale Berichterstattung. Reiseberichte, Dokumentationen und Spielfilme nutzten die spektakuläre Kulisse. Die Brasilianische Tourismuszentrale (Embratur) und internationale Medien greifen das Motiv auch heute regelmäßig in Imagekampagnen und Fotostrecken auf. Damit ist der Pao de Acucar nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern auch ein Symbol dafür, wie Brasilien sich nach außen präsentiert.

Kulturell ist der Zuckerhut eng mit dem Stadtviertel Urca verknüpft, das an seinem Fuß liegt. Urca gilt als vergleichsweise ruhiges, gutbürgerliches Viertel mit historischen Gebäuden aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Reiseführer wie „Merian Rio de Janeiro“ betonen, dass sich hier ein weniger touristisches Alltagsleben mit einer der spektakulärsten Aussichten der Stadt verbindet – eine Kombination, die viele Besucherinnen und Besucher als besonders authentisch empfinden.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn der Zuckerhut als Naturfelsen in erster Linie ein geologisches Monument ist, spielt Technik eine zentrale Rolle: die Seilbahn. Die Betreiberfirma kommuniziert, dass die heutige Anlage aus zwei Teilstrecken besteht – von der Talstation zur Plattform auf dem Morro da Urca und von dort weiter auf die Spitze des Zuckerhuts. Diese Struktur wird von internationalen Reiseportalen und Reisereportagen bestätigt. Die Kabinen sind modern verglast und auf Rundumsicht ausgelegt; die Fahrt dauert jeweils nur wenige Minuten, aber sie gehört für viele Gäste zu den eindrücklichsten Momenten des Besuchs.

In der Fachberichterstattung über Seilbahnen und Ingenieurbauwerke wird der Pao-de-Acucar-Komplex häufig als Beispiel dafür genannt, wie sich Infrastruktur sensibel in eine spektakuläre Landschaft einfügen kann. Die Stützen und Stationen wurden so platziert, dass der Blick auf den Felsen möglichst wenig beeinträchtigt wird. Auch nachts bleibt die Anlage ein Blickfang: Beleuchtungskonzepte setzen sowohl die Kabinen als auch die Felskontur in Szene, ohne die Umwelt zu stark zu stören – ein Aspekt, den Umweltexperten und Stadtplaner zunehmend diskutieren.

Auf den Plattformen selbst begegnet man einer Mischung aus architektonisch zurückhaltenden Funktionsbauten und bewusst gestalteten Aussichtsflächen. Terrassen, Glasbrüstungen und kleine Grünbereiche bieten Raum zum Verweilen. Laut offiziellen Angaben und Reiseberichten auf etablierten Medienseiten gibt es gastronomische Angebote, Souvenirshops und Veranstaltungsflächen. Immer wieder finden Konzerte, Firmen-Events oder kulturelle Aktionen statt, die die Kulisse von Meer und Stadt nutzen. Diese Form der Nutzung macht den Zuckerhut auch zu einem Kulturort im weiteren Sinn.

In der Bildkunst spielt der Zuckerhut eine ikonische Rolle. Fotografie-Bände und Bildserien renommierter Magazine wie „National Geographic“ greifen das Motiv häufig auf. Die klassische Perspektive zeigt den Felsen vom Strand der Copacabana aus oder aus der Luft, wobei die Silhouette von Pao de Acucar, Christusstatue und Bucht miteinander verschmelzen. Kunsthistoriker betonen in Essays, dass Rio de Janeiro zu den Städten gehört, deren Bild in der globalen Vorstellungswelt von wenigen markanten Motiven geprägt wird – ähnlich wie der Eiffelturm für Paris oder das Brandenburger Tor für Berlin. Der Zuckerhut ist eines dieser Motive.

Neben der Seilbahn ist auch das Klettern am Zuckerhut bekannt. In seriösen Outdoor-Magazinen und Berichten von Bergsportverbänden wird der Felsen als ein traditionsreicher Kletterspot beschrieben. Die Vielzahl an Routen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads macht ihn für erfahrene Kletterer interessant. Für die meisten Reisenden aus Deutschland steht allerdings der Besuch per Seilbahn im Vordergrund. Wer Kletterrouten nutzen möchte, sollte sich laut anerkannten Bergsportorganisationen stets an lokale, geprüfte Anbieter wenden und aktuelle Sicherheits- sowie Naturschutzregeln beachten.

Zuckerhut Rio de Janeiro besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Zuckerhut liegt im Stadtteil Urca, im Süden von Rio de Janeiro, nahe der Mündung der Guanabara-Bucht in den Atlantik. Für Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise in der Regel per Flug nach Rio de Janeiro. Größere Flughäfen in Deutschland wie Frankfurt, München oder Berlin werden von internationalen Airlines mit Umstieg an Drehkreuzen in Europa oder Amerika mit Rio de Janeiro verbunden. Die reine Flugzeit von Europa nach Brasilien beträgt dabei typischerweise mehr als zehn Stunden, je nach Streckenführung. Vom internationalen Flughafen RIOgaleão aus ist Urca mit Taxi, App-Transportdiensten oder offiziellen Shuttle-Angeboten erreichbar; die Fahrzeit hängt stark vom Verkehr ab.
  • Vor Ort zur Talstation
    Innerhalb Rios nutzen viele Besucher Taxi oder App-basierte Fahrdienste, um zur Talstation der Seilbahn zu gelangen. Laut offiziellen Stadtplänen liegt die Station unweit der Praia Vermelha, einer kleinen Bucht mit Sandstrand am Fuß des Morro da Urca. Es gibt zudem Linienbusse, die Urca mit anderen Stadtteilen verbinden; aktuelle Verbindungen sollten vor Ort oder über offizielle Informationskanäle geprüft werden. Einige Hotels und Reiseveranstalter bieten organisierte Ausflüge inklusive Transfer an.
  • Öffnungszeiten
    Die Betreiber des Zuckerhuts veröffentlichen auf der offiziellen Website Öffnungszeiten und Fahrpläne der Seilbahn. Medienberichte und Reiseführer weisen darauf hin, dass die Anlage in der Regel täglich geöffnet ist und Fahrten vom Vormittag bis in die Abendstunden stattfinden. Da Öffnungszeiten und letzte Bergfahrt saisonal variieren und es kurzfristige Anpassungen (z. B. wegen Wartungsarbeiten oder Wetter) geben kann, sollten Reisende die Informationen direkt bei der offiziellen Verwaltung des Zuckerhuts prüfen. Eine Reservierung oder der Online-Kauf von Tickets kann helfen, Wartezeiten zu verringern.
  • Eintritt und Tickets
    Für die Nutzung der Seilbahn wird ein Entgelt erhoben. Der Preis umfasst in der Regel beide Teilstrecken – zur Plattform Morro da Urca und weiter auf den Zuckerhut – sowie die Rückfahrt. Seriöse Reiseführer und die Betreiberseite betonen, dass es unterschiedliche Tarife nach Alter und teilweise nach Buchungsweg geben kann. Da sich die Ticketpreise an Wechselkurse, Inflation und Saison anpassen, empfiehlt sich eine zeitnahe Prüfung der aktuellen Beträge auf der offiziellen Website. Für deutsche Reisende ist es sinnvoll, die ungefähren Kosten in Euro zu kalkulieren; bezahlt wird vor Ort allerdings meist in der Landeswährung, dem brasilianischen Real (BRL).
  • Beste Reisezeit
    Rio de Janeiro liegt auf der Südhalbkugel und hat tropisch-warmes Klima. Der brasilianische Sommer (ungefähr Dezember bis März) ist oft heiß und feucht, mit höheren Chancen auf Regen und Gewitter. In dieser Zeit ist der Besucherandrang am Zuckerhut wegen Ferien und Hochsaison besonders hoch, gleichzeitig kann die Sicht bei Wetterumschwüngen eingeschränkt sein. Gemäß Empfehlungen deutschsprachiger Reiseführer gelten die Übergangszeiten – australischer Frühling und Herbst – häufig als besonders angenehm: Es ist warm, aber nicht extrem heiß, und die Luftfeuchtigkeit kann geringer sein. Unabhängig von der Jahreszeit sind die Stunden kurz nach Sonnenaufgang und rund um den Sonnenuntergang bei klarer Sicht besonders beliebt, allerdings entsprechend nachgefragt. Wer Warteschlangen vermeiden möchte, sollte nach Angaben erfahrener Reisejournalisten eher auf die Mittagsstunden an Werktagen ausweichen, auch wenn das Licht für Fotos dann härter ist.
  • Sicht und Wetter
    Der Reiz des Zuckerhuts hängt stark von der Sicht ab. Dunst, Wolken oder tiefe Bewölkung können das Panorama einschränken. Offizielle Tourismusstellen und lokale Wetterdienste empfehlen deshalb, den Besuch flexibel zu planen und kurzfristig die Wetterprognose zu betrachten. Gerade im brasilianischen Sommer können Gewitterfronten rasch aufziehen. Bei starkem Wind oder Unwettern kann der Betrieb der Seilbahn aus Sicherheitsgründen zeitweise unterbrochen werden.
  • Sprache vor Ort
    Amtssprache in Brasilien ist Portugiesisch. In touristischen Bereichen wie dem Zuckerhut sprechen viele Mitarbeitende zumindest grundlegendes Englisch, teils auch Spanisch. Deutsch ist weniger verbreitet. Für Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, einige zentrale Ausdrücke auf Portugiesisch zu kennen oder eine Übersetzungs-App zu nutzen. Informationsmaterialien sind häufig auf Portugiesisch und Englisch verfügbar; einige etablierte Reiseveranstalter bieten deutschsprachige Führungen in Rio an, insbesondere bei Paketprogrammen.
  • Zahlung und Währung
    Die Landeswährung in Brasilien ist der Real (BRL). In Rio de Janeiro sind Kreditkarten gängiger Anbieter weit verbreitet; auch am Zuckerhut werden elektronische Zahlungen an der offiziellen Kasse in der Regel akzeptiert. EC-/Girokarten nach deutschem Standard können je nach Bank und Zahlungssystem unterschiedlich funktionieren. Es empfiehlt sich, eine Kreditkarte mitzuführen und vor Reiseantritt bei der Hausbank Auslandsgebühren und Freischaltungen zu klären. Kleinere Beträge – etwa für Snacks und Getränke im Umfeld – lassen sich oft unkompliziert in bar bezahlen. Mobile Payment (Apple Pay, Google Pay) gewinnt an Bedeutung, ist aber nicht überall garantiert verfügbar.
  • Trinkgeld-Gepflogenheiten
    In Brasilien ist Trinkgeld üblich, aber moderat. In Restaurants wird häufig eine Servicepauschale von rund 10 % auf der Rechnung ausgewiesen. Wird diese nicht automatisch berechnet, wird ein Trinkgeld in ähnlicher Höhe geschätzt. Bei kleinen Dienstleistungen – etwa hilfreichen Hinweisen, Gepäckunterstützung oder Führungen – sind kleinere Beträge angemessen. Für Taxi- oder App-Fahrten wird oft aufgerundet. Am Zuckerhut selbst ist Trinkgeld vor allem dort relevant, wo Servicepersonal unmittelbar beteiligt ist, etwa in Gastronomie oder bei geführten Touren.
  • Kleiderordnung und Sicherheit
    Es gibt keine strenge Kleiderordnung für den Besuch des Zuckerhuts. Angemessene, dem tropischen Klima entsprechende Freizeitkleidung ist üblich: leichte Stoffe, Sonnenschutz, Kopfbedeckung. Feste oder zumindest geschlossene Schuhe sind empfehlenswert, da sich die Wege und Plattformen bei Regen rutschig anfühlen können. In Bezug auf allgemeine Sicherheit raten offizielle Stellen dazu, Wertsachen unauffällig zu tragen und auf gängige Vorsichtsmaßnahmen in Großstädten zu achten. Die unmittelbare Umgebung der Talstation und die Anlagen selbst werden von Sicherheitspersonal überwacht; dennoch sollten Reisende persönliche Gegenstände stets im Blick behalten.
  • Fotografieren und Drohnen
    Fotografieren ist auf den Plattformen des Zuckerhuts weit verbreitet und wird ausdrücklich ermöglicht; viele offizielle Werbemotive entstehen hier. Wer professionell filmen oder fotografieren möchte, sollte sich vorab über mögliche Genehmigungspflichten informieren, insbesondere für kommerzielle Produktionen. Der Einsatz von Drohnen kann durch lokale Vorschriften und Betreiberregeln deutlich eingeschränkt oder untersagt sein. Seriöse Reise- und Fotomagazine empfehlen, Drohnen nur zu nutzen, wenn alle gesetzlichen Bestimmungen in Brasilien und spezifische Vorgaben der Betreiber eingehalten werden.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Für deutsche Staatsbürger gelten für Brasilien spezifische Einreise- und Visabestimmungen, die sich ändern können. Das Auswärtige Amt weist ausdrücklich darauf hin, dass vor jeder Reise die aktuellen Informationen zu Einreise, Sicherheitslage und erforderlichen Reisedokumenten auf der Website auswaertiges-amt.de geprüft werden sollten. Auch Hinweise zu empfohlenen Impfungen, Gesundheitsvorsorge und Auslandskrankenversicherung finden sich dort. Da Brasilien außerhalb der Europäischen Union liegt, ist eine separate Auslandskrankenversicherung in der Regel sinnvoll.
  • Zeitverschiebung
    Brasilien erstreckt sich über mehrere Zeitzonen. Rio de Janeiro orientiert sich an einer Zeitzone, die üblicherweise einige Stunden hinter der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) liegt. Da Regeln zu Sommerzeiten und Umstellungen sich im Lauf der Jahre verändern können, sollten Reisende kurz vor der Abreise die aktuelle Zeitdifferenz über eine zuverlässige Quelle oder den Flugplan prüfen.

Warum Pao de Acucar auf jede Rio de Janeiro-Reise gehört

Der Zuckerhut ist für viele Besucher der emotionale Höhepunkt einer Reise nach Rio de Janeiro. Anders als viele Aussichtspunkte in Großstädten bietet er nicht nur den Blick von einem hohen Gebäude, sondern ein Zusammenspiel aus Natur, Meer und urbanem Panorama. Man steht auf einem Granitfelsen, der sich direkt aus dem Atlantik erhebt, und blickt auf eine Stadt, die zwischen tropischem Grün und Küstenlinie eingespannt ist. Dieses Motiv beschreiben auch deutsche Reisejournalisten wiederkehrend: Der Moment, in dem sich Copacabana, Botafogo-Bucht und Corcovado in einem Bild vereinen, bleibt im Gedächtnis.

Für Reisende aus Deutschland spielt zudem eine Rolle, dass sich der Besuch gut mit anderen Highlights verbinden lässt. Der Corcovado mit der Christusstatue bietet ein anderes, mehr nach innen gerichtetes Panorama auf die Stadt; der Zuckerhut hingegen ist der klassische Blick von außen, von der Bucht her. Zusammen mit einem Besuch im alten Stadtzentrum, in Santa Teresa oder in den Strandvierteln Ipanema und Leblon entsteht so ein mehrschichtiges Bild von Rio.

In der Wahrnehmung von Kulturinstitutionen wird der Zuckerhut häufig als Symbol für den Dialog zwischen Natur und Stadt gesehen. Umweltorganisationen heben hervor, dass die grünen Hügel und Felsformationen der Stadt – inklusive Pao de Acucar – wichtige ökologische Nischen bieten und zur Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig ist der Druck durch Tourismus, Bebauung und Infrastruktur groß. Seriöse Medien berichten immer wieder über Debatten, wie die Naturflächen in und um Rio nachhaltig geschützt werden können, ohne die touristische Nutzung komplett einzuschränken.

Wer den Zuckerhut besucht, erlebt auch diese Ambivalenz: Auf den Plattformen herrscht eine lebendige, internationale Atmosphäre, Selfies und Panoramafotos dominieren. Gleichzeitig lassen sich in ruhigeren Momenten die Geräusche der Stadt aus der Distanz wahrnehmen – Verkehr, Schiffe, Musik in den Vierteln. Viele Reisende berichten in etablierten Medieninterviews, dass sich hier ein Gefühl einstellt, die „Seele“ Rios zu spüren, weil Stadt und Natur so dicht übereinander liegen.

Nicht zuletzt bietet der Zuckerhut Orientierung. Für Neuankömmlinge, die Brasilien zum ersten Mal besuchen, entsteht durch den Überblick von oben ein besseres Verständnis für die Geografie der Stadt. Man erkennt, wie die Strände zueinander liegen, wo das historische Zentrum verläuft, wie sich die Bucht öffnet und wo die Brücken und Tunnel Rios verlaufen. Diese räumliche Einordnung erleichtert es, die folgenden Tage in der Stadt bewusster zu erleben.

Zuckerhut Rio de Janeiro in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien gehört der Zuckerhut zu den meistgeteilten Motiven aus Rio de Janeiro. Reisebloggerinnen, Fotografen und private Reisende veröffentlichen täglich neue Bilder und Videos der Seilbahnfahrten, des Sonnenuntergangs oder nächtlicher Lichter. Hashtags mit dem Namen Pao de Acucar sind auf großen Plattformen präsent, und viele Clips zeigen, wie sehr der Ort Emotionen auslöst – vom Heiratsantrag zum ersten Besuch in Brasilien bis zur Erinnerung an eine besonders eindrucksvolle Fernreise.

Häufige Fragen zu Zuckerhut Rio de Janeiro

Wo genau liegt der Zuckerhut Rio de Janeiro?

Der Zuckerhut liegt im Stadtteil Urca im Süden von Rio de Janeiro, direkt am Eingang der Guanabara-Bucht. Die Talstation der Seilbahn befindet sich in der Nähe des Strandes Praia Vermelha und ist von den wichtigsten Stadtvierteln mit Taxi, App-Fahrdiensten oder Bus erreichbar.

Wie hoch ist der Pao de Acucar und was sieht man von oben?

Der Pao de Acucar ist rund 396 m hoch. Von der Aussichtsplattform blickt man über die Guanabara-Bucht, die Strände von Copacabana und Ipanema, das Zentrum von Rio und bei klarer Sicht bis zu den umliegenden Bergen mit der Christusstatue auf dem Corcovado.

Wie gelangt man auf den Zuckerhut Rio de Janeiro?

Die meisten Besucher nutzen die Seilbahn, die in zwei Etappen von der Talstation zunächst auf den Morro da Urca und von dort weiter auf den Zuckerhut führt. Die Fahrt dauert jeweils nur wenige Minuten. Sportlich erfahrene Kletterer können bestimmte Routen in Begleitung lokaler Guides nutzen, doch für normale Reisende ist die Seilbahn der empfohlene und komfortable Weg.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch des Zuckerhuts?

Grundsätzlich ist der Zuckerhut ganzjährig besuchbar. Die Übergangszeiten zwischen dem brasilianischen Sommer und Winter gelten häufig als besonders angenehm, weil es warm, aber nicht zu heiß ist. Besonders stimmungsvoll sind Besuche bei klarer Sicht zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang; in diesen Zeiten muss man allerdings mit mehr Andrang rechnen.

Was sollten Reisende aus Deutschland in Bezug auf Einreise und Sicherheit beachten?

Die Einreisebestimmungen für Brasilien können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten daher vor der Reise die aktuellen Hinweise zu Einreise, Visum, Sicherheitslage und Gesundheitsvorsorge beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de einholen. Wie in jeder Großstadt ist es wichtig, auf Wertsachen zu achten und gängige Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen; touristische Bereiche wie der Zuckerhut sind in der Regel gut überwacht.

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