Zhangjiajie-Nationalpark, Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan

Zhangjiajie-Nationalpark: Chinas schwebende Säulen im Nebel

24.05.2026 - 00:20:22 | ad-hoc-news.de

Zhangjiajie-Nationalpark (Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan) bei Zhangjiajie, China: Wo steinerne Säulen wie im Film „Avatar“ aus dem Nebel ragen – und was Reisende aus Deutschland wissen sollten.

Zhangjiajie-Nationalpark, Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan, China
Zhangjiajie-Nationalpark, Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan, China

Frühmorgens, wenn Nebelschwaden durch die Schluchten ziehen, wirken die Quarz-Sandsteinsäulen im Zhangjiajie-Nationalpark wie schwebende Inseln. Im Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan (auf Deutsch sinngemäß „Nationaler Waldpark Zhangjiajie“) in der Stadt Zhangjiajie im Süden Chinas scheint die Schwerkraft kurzzeitig außer Kraft gesetzt zu sein – ein Naturwunder, das weltweit mit den fantastischen Landschaften aus dem Film „Avatar“ assoziiert wird.

Zhangjiajie-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Zhangjiajie

Der Zhangjiajie-Nationalpark ist das bekannteste Teilgebiet der malerischen Wulingyuan-Landschaft im Nordwesten der Provinz Hunan. Er liegt rund 30 km außerhalb der Stadt Zhangjiajie und umfasst eine spektakuläre Karstlandschaft aus Tausenden steil aufragender Sandsteinsäulen, dichtem subtropischem Wald und tief eingeschnittenen Schluchten. Die UNESCO hat das Gebiet Wulingyuan, zu dem der Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan gehört, bereits Anfang der 1990er-Jahre als Weltnaturerbe eingestuft – als eine der außergewöhnlichsten Karstregionen der Erde, wie sie auf ihren offiziellen Seiten betont.

Für Reisende aus Deutschland ist der Park zu einem Sehnsuchtsziel geworden, seit internationale Medien wie die BBC und National Geographic die „Steinsäulen im Nebel“ in großformatigen Bildstrecken zeigten. Die bis zu mehreren Hundert Meter hohen Formationen erinnern entfernt an eine Felsenlandschaft, die sich aus dem Elbsandsteingebirge hochskaliert in eine andere Welt katapultiert hat – nur wilder, steiler und deutlich tropischer. Geräusche von Zikaden, das Rauschen von Wasserfällen und das Rufen von Vögeln bilden eine eigene Klangkulisse, die mit der visuellen Überwältigung mithält.

Auch die chinesische Tourismusbehörde der Provinz Hunan stellt in ihren Informationsmaterialien immer wieder heraus, dass Zhangjiajie zu den wichtigsten Naturreisezielen des Landes zählt. Der Park ist nicht nur ein Symbol für die Region, sondern ein landesweit bekanntes Landschaftssymbol, das in chinesischen Filmen, Serien und Werbekampagnen auftaucht.

Geschichte und Bedeutung von Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan

Der Name Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan steht für den ersten offiziell ausgewiesenen Nationalen Waldpark Chinas. Laut Informationen der chinesischen Behörden sowie internationalen Referenzen wie Encyclopaedia Britannica wurde der Nationalpark Anfang der 1980er-Jahre eingerichtet. Wenig später, im Jahr 1992, erklärte das UNESCO-Welterbekomitee das übergeordnete Gebiet Wulingyuan, einschließlich des Zhangjiajie-Nationalparks, zum Weltnaturerbe. Damit rückte die zuvor eher regional bekannte Region auf einen Schlag ins globale Rampenlicht.

Die Geschichte der Landschaft reicht aber weit über die jüngere touristische Nutzung hinaus. Geologisch handelt es sich um Quarz-Sandsteinformationen, die über Millionen von Jahren durch Verwitterung, Wasser und Frostsprengung geformt wurden. Die UNESCO beschreibt das Gebiet als herausragendes Beispiel für anhaltende geologische Prozesse und die Entwicklung besonderer Karstformen. Anders als der in Europa bekanntere Karst aus Kalkstein besteht der Fels hier überwiegend aus Sandstein, was die extrem steilen, nadelförmigen Pfeiler ermöglicht.

Kulturell ist die Region Heimat verschiedener ethnischer Gruppen, darunter die Tujia und Miao. Sie leben seit Jahrhunderten in den Bergen und Tälern rund um Zhangjiajie und haben eigene Sprachen, Trachten und Bräuche entwickelt. Chinesische Medien wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua betonen regelmäßig, dass der Tourismus im Zhangjiajie-Nationalpark mittlerweile eine zentrale wirtschaftliche Rolle für die lokale Bevölkerung spielt. Zugleich stehen Schutz und nachhaltige Nutzung der Landschaft im Fokus, da die Besucherzahlen seit den 1990er-Jahren stark gestiegen sind.

International zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der Park, als Filmemacher und Produzenten aus Hollywood sich von der Landschaft inspirieren ließen. Auch wenn der Film „Avatar“ nicht direkt vor Ort gedreht wurde, haben die schwebenden Berglandschaften von Pandora in der öffentlichen Wahrnehmung einen engen Bezug zu Zhangjiajie. In chinesischen und internationalen Berichten wird häufig darauf verwiesen, dass einzelne Felsformationen im Park inzwischen nach dem Film umbenannt wurden, was den popkulturellen Status weiter verfestigt hat.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Streng genommen besitzt der Zhangjiajie-Nationalpark keine klassische Architektur im Sinne von historischen Bauwerken oder Monumentalbauten – seine „Architektur“ ist die Natur selbst. Die vertikalen Säulen, oft mehrere Hundert Meter hoch, sind wie natürliche Kathedralpfeiler, die durch Erosion modelliert wurden. Geologen und Umweltorganisationen beschreiben diese Pfeiler-Karstlandschaft als einzigartig: Die Kombination aus Quarz-Sandstein, subtropischem Klima und intensiven Verwitterungsprozessen habe weltweit nur wenige Parallelen.

Zu den markantesten Besonderheiten gehören:

  • Die steilen Sandsteinsäulen, die dicht an dicht stehen und von Vegetation überwuchert sind. Einige ähneln gewaltigen Felsnadeln, andere wirken wie ganze Berge, die von der Ebene abgeschnitten wurden.
  • Dichte, immergrüne Wälder, die laut Informationen chinesischer Naturschutzbehörden eine erstaunlich hohe Biodiversität aufweisen. Verschiedene Pflanzen- und Tierarten, darunter seltene Amphibien und Vögel, finden hier Rückzugsräume.
  • Kluftschluchten und tiefe Täler, durch die Flüsse und Bäche fließen und Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Speziell nach Regenfällen sind zahlreiche kleinere Kaskaden sichtbar.
  • Sichtplattformen und Wanderwege, die an exponierten Stellen installiert wurden, um Besucher an die Aussicht heranzuführen. Sie sind so angelegt, dass der Eingriff in die Landschaft begrenzt bleibt – zugleich ermöglichen sie spektakuläre Panoramablicke.

Ein Teil der Felsformationen ist in China zu regelrechten Ikonen geworden. Touristische Informationsseiten der Region heben bestimmte Aussichtspunkte hervor, die wegen ihrer Form oder Legenden bekannt sind. Die Benennung einzelner Felsen folgt häufig poetischen oder mythischen Motiven, die in der chinesischen Kultur tief verankert sind – etwa Bezüge zu Drachen, Geistern oder berühmten Generälen.

Auch wenn der Fokus klar auf der Natur liegt, ist die Infrastruktur des Parks inzwischen umfangreich: Kabinenbahnen, Shuttlebusse und Aufzüge verbinden zentrale Bereiche. Dabei wird in offiziellen Darstellungen von Behörden und Tourismusorganisationen betont, dass die Eingriffe mit dem Schutzstatus vereinbar bleiben sollen. Die UNESCO weist in ihren Berichten darauf hin, dass das Management des Welterbes regelmäßige Monitoringmaßnahmen und Umweltauflagen umfasst, um die außergewöhnliche Landschaft langfristig zu erhalten.

Die „Kunst“ des Zhangjiajie-Nationalparks ist also in erster Linie eine Kunst der Natur – ergänzt durch menschliche Inszenierung durch Aussichtspunkte, Beschilderungen und visuelle Medien. Deutsche Reisemagazine wie GEO oder Merian betonen in Reportagen über Zhangjiajie den ästhetischen Reiz der Szenerie: Die Verbindung aus Fels, Wald und Nebel erzeuge ein Bild, das an klassische chinesische Tuschemalerei erinnert, in der Berggipfel aus Wolkenschichten ragen.

Zhangjiajie-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise (inklusive Optionen ab Deutschland)

Der Zhangjiajie-Nationalpark liegt im Nordwesten der Provinz Hunan im Süden der Volksrepublik China, unweit der Stadt Zhangjiajie. Für Reisende aus Deutschland führt die Anreise in der Regel über große internationale Drehkreuze in China oder anderen Ländern Ostasiens. Direkte Linienflüge aus Deutschland nach Zhangjiajie sind nicht etabliert; üblich ist eine Kombination aus Langstreckenflug und Inlandsflug oder Bahnfahrt.

Typische Routen sehen etwa so aus (Stand der allgemeinen Verkehrsentwicklung, ohne tagesaktuelle Flugpläne zu berücksichtigen):

  • Flug von Frankfurt/Main, München, Berlin-Brandenburg oder einem anderen großen deutschen Flughafen zu einem chinesischen Drehkreuz wie Peking, Shanghai, Guangzhou oder Changsha.
  • Weiterflug zum Flughafen Zhangjiajie Hehua oder Bahnfahrt, etwa von Changsha aus, mit Schnell- oder Nachtzügen. China verfügt über ein weit verzweigtes Hochgeschwindigkeitsnetz, wobei die genauen Verbindungen je nach Fahrplan variieren.
  • Vom Flughafen oder Bahnhof Zhangjiajie aus ist der Park per Shuttle, Bus, Taxi oder organisiertem Transfer erreichbar; die Fahrzeit liegt üblicherweise im Bereich von rund einer Stunde, abhängig vom gewählten Zugangstor und Verkehr.

Deutsche Staatsbürger sollten für die konkrete Reiseplanung aktuelle Flug- und Bahnverbindungen bei Airlines und Bahnunternehmen sowie Anregungen bei seriösen Reiseveranstaltern prüfen, da sich Angebote ändern können. Bei der Buchung empfiehlt sich eine gewisse Pufferzeit, da Inlandsflüge und Anschlüsse variieren.

  • Öffnungszeiten

Der Zhangjiajie-Nationalpark ist nach Angaben der lokalen Tourismusverwaltung ganzjährig zugänglich. Die genauen Öffnungszeiten der Eingänge, Shuttlebusse und Seilbahnen können jedoch je nach Saison, Wochentag und Witterung schwanken. Teilbereiche, Wege oder technische Anlagen können kurzfristig gesperrt sein, etwa bei starkem Regen, Sturmwarnungen oder Wartungsarbeiten.

Reisende sollten vor dem Besuch die aktuell veröffentlichten Informationen der offiziellen Verwaltung des Zhangjiajie-Nationalparks bzw. der Tourismusbehörden von Zhangjiajie prüfen. Dies gilt besonders, wenn Frühaufstehertouren zum Sonnenaufgang oder abendliche Besuche geplant sind. Formulierungen wie „Öffnungszeiten ab 7:00 Uhr“ oder „bis 18:00 Uhr“ finden sich in verschiedenen Reisequellen, können aber je nach Jahr und Saison abweichen.

  • Eintritt und Tickets

Der Besuch des Parks ist kostenpflichtig; die Preise umfassen in der Regel den Zugang zum Gesamtgebiet Wulingyuan mit eingeschlossenen Shuttlebussen innerhalb des Parks. Die exakte Höhe der Eintrittspreise kann sich jedoch ändern und hängt mitunter von Saison, Tickettyp und möglichen Rabatten ab. Da belastbare, tagesaktuelle Angaben nur direkt bei offiziellen Stellen einsehbar sind, sollten sich Reisende vorab auf den Informationsseiten der zuständigen Tourismusverwaltung, beim Besucherzentrum oder bei etablierten Reiseveranstaltern informieren.

In vielen Fällen werden mehrtägige Tickets angeboten, da der Park sehr groß ist und die wichtigsten Aussichtspunkte kaum an einem einzigen Tag sinnvoll zu besuchen sind. Da Wechselkurse schwanken, ist es sinnvoll, neben der Angabe in chinesischer Währung (Renminbi Yuan, CNY) grob in Euro umzurechnen, jedoch mit einem Puffer für Kursbewegungen zu kalkulieren. Kreditkarten und digitale Bezahldienste sind in China weit verbreitet, die Akzeptanz kann aber je nach Verkaufsstelle variieren.

  • Beste Reisezeit

Die Region Zhangjiajie liegt in einem subtropischen Klima. Das bedeutet warme, häufig feuchte Sommer und eher milde Winter. Für viele Reisende aus Deutschland gelten Frühling und Herbst als besonders angenehme Reisezeiten: In diesen Monaten sind die Temperaturen oft moderat, und die Luftfeuchtigkeit wirkt weniger drückend als im Hochsommer.

Die Nebelstimmungen, die das Bild von Zhangjiajie prägen, treten besonders häufig an Übergangstagen auf, wenn Temperatur und Luftfeuchte schwanken. Jahreszeitlich kann es dabei Unterschiede geben; zugleich entstehen eindrucksvolle Stimmungen auch nach Regenfällen. Wer klare Fernsicht bevorzugt, sollte Tage mit stabiler Hochdrucklage anpeilen, während Fotografie-Fans den diffusen Nebel oft bewusst suchen.

Der Andrang ist an chinesischen Feiertagen und Ferienterminen besonders groß, etwa während der sogenannten „Goldenen Wochen“. Dann berichten chinesische Medien regelmäßig von hohem Besucheraufkommen an touristischen Hotspots. Wer Menschenmassen vermeiden möchte, sollte diese Spitzenzeiten nach Möglichkeit meiden und frühe Startzeiten im Park einplanen. Unter der Woche ist es meist etwas ruhiger als am Wochenende.

  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren

Sprache: Die Hauptsprache ist Hochchinesisch (Mandarin). In touristischen Bereichen, Hotels und an größeren Servicepunkten sprechen einzelne Mitarbeitende mitunter Englisch, flächendeckend verlässlich ist dies aber nicht. Deutsch wird vor Ort nur in Ausnahmefällen gesprochen. Eine Übersetzungs-App auf dem Smartphone und gegebenenfalls vorbereitete Screenshots mit chinesischen Schriftzeichen für wichtige Begriffe (Hoteladresse, Parkeingang, „Flughafen“, „Bahnhof“ etc.) können den Alltag erheblich erleichtern.

Zahlung: In China sind digitale Bezahlsysteme wie Alipay und WeChat Pay sehr weit verbreitet. Internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden vor allem in größeren Hotels, Reisebüros oder modernen Geschäften akzeptiert, in kleineren Läden und bei einigen lokalen Anbietern jedoch nicht immer. Bargeld in chinesischer Währung ist daher weiterhin sinnvoll. Deutsche Girokarten (EC-/Debitkarten im deutschen Sinne) können im Ausland eingeschränkt funktionieren; vor Reiseantritt ist ein Blick auf die Konditionen der Hausbank und gegebenenfalls die Mitnahme einer Kreditkarte ratsam.

Trinkgeld: In der chinesischen Alltagskultur ist Trinkgeld weniger fest verankert als in Deutschland. In einfachen Restaurants wird üblicherweise kein Trinkgeld erwartet. Bei touristischen Dienstleistungen, etwa geführten Touren, privaten Fahrern oder in gehobener Hotellerie, kann ein kleines Trinkgeld jedoch geschätzt werden. Beträge sollten maßvoll und der Leistung angemessen sein; es gibt keine allgemeine feste Regel wie in Deutschland.

Kleidung und Ausrüstung: Im Zhangjiajie-Nationalpark stehen Wanderungen, Treppenwege und teils längere Wege zwischen Aussichtspunkten im Mittelpunkt. Bequeme, rutschfeste Schuhe sind wichtig, vor allem bei nassem Untergrund. Eine leichte Regenjacke oder ein Regencape, Sonnenschutz (Hut, Sonnencreme), wiederbefüllbare Trinkflasche und eventuell Wanderstöcke erhöhen den Komfort. Je nach Jahreszeit ist auch ein zusätzlicher warmer Layer sinnvoll, da es auf Höhenlagen deutlich frischer sein kann als im Tal.

Fotografieregeln: Fotografieren ist an den meisten Aussichtspunkten erlaubt und ein zentraler Teil des Besuchserlebnisses. Dennoch können in einzelnen Bereichen – etwa an religiösen Orten oder bei bestimmten Performances – Einschränkungen gelten. Offizielle Schilder, Hinweise des Personals und Sicherheitsmarkierungen sollten beachtet werden. Drohnen sind in vielen chinesischen Sehenswürdigkeiten nur mit Genehmigung erlaubt oder ganz untersagt; vor dem Einsatz einer Drohne ist eine genaue Prüfung der lokalen Bestimmungen unerlässlich.

  • Einreisebestimmungen und Sicherheit

China gehört nicht zum Schengenraum. Deutsche Staatsbürger benötigen in der Regel ein Visum für die Einreise, das vorab beantragt werden muss; Ausnahmen, Sonderregelungen oder Änderungen können vorkommen. Da sich Einreisebestimmungen, Visakategorien und Gesundheitsauflagen zeitlich ändern können, sollten Reisende die aktuell gültigen Hinweise beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) sowie bei den chinesischen Auslandsvertretungen in Deutschland sorgfältig prüfen.

Für Reisen außerhalb der Europäischen Union wird allgemein empfohlen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die medizinisch notwendige Behandlungen und einen möglichen Rücktransport abdeckt. In bergigen Regionen wie Zhangjiajie ist zusätzlich auf ausreichenden Versicherungsschutz bei Outdoor-Aktivitäten zu achten. Generell gelten aus deutscher Sicht die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: auf persönliche Wertsachen achten, nur registrierte Taxis oder organisierte Transfers nutzen, Anweisungen des Parkpersonals befolgen und Wetterwarnungen ernst nehmen.

Die Zeitverschiebung zwischen Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und der Standardzeit in China beträgt im Regelfall mehrere Stunden; China verwendet landesweit eine einheitliche Zeitzone. Für eine grobe Orientierung können Reisende davon ausgehen, dass in China der Tag einige Stunden „vorauseilt“. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) verschiebt sich die Differenz entsprechend.

Warum Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan auf jede Zhangjiajie-Reise gehört

Für eine Reise nach Zhangjiajie ist der Besuch des Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan der zentrale Höhepunkt. Während die Stadt selbst vor allem als Verkehrsknotenpunkt und Ausgangsbasis dient, bietet der Nationalpark das Naturerlebnis, das viele Reisende überhaupt erst in die Region zieht. Die dramatischen Felsformationen, die weitläufigen Wanderwege und die Aussichtspunkte mit tiefen Abgründen und Fernblicken sind so charakteristisch, dass sie bei vielen Besuchern als lebenslange Erinnerung bleiben.

Deutsche Reisende, die etwa bereits die alpinen Landschaften der Schweiz oder die Sandsteinformationen der Sächsischen Schweiz kennen, erleben hier eine völlig andere Dimension: Die Säulen sind höher, die Vegetation üppiger, und die kulturelle Einbettung in die chinesische Landschafts- und Mythentradition schafft eine zusätzliche Ebene. Die Kombination aus Natur, Kultur und einem Hauch von Science-Fiction-Atmosphäre – nicht zuletzt durch die Assoziation mit „Avatar“ – macht den Park zu einem Reiseziel, das viele als „einmalig“ beschreiben.

In der näheren Umgebung lassen sich weitere Attraktionen einbinden, etwa andere Teile des Wulingyuan-Szeneriegebiets oder zusätzliche Naturparks in der Provinz Hunan. So entsteht aus deutscher Sicht eine abwechslungsreiche Rundreise, die mit urbanen Stopps in Metropolen wie Shanghai, Peking oder Guangzhou verbunden werden kann. Viele deutschsprachige Reiseveranstalter integrieren Zhangjiajie daher als Baustein in umfassendere China-Routen, die Natur, Kultur und Städte kombinieren.

Auch wer individuell unterwegs ist, kann den Park gut in eine längerfristige Reise durch China einfügen. Dank des Eisenbahnnetzes und der Inlandsflughäfen ist Zhangjiajie heute deutlich bequemer erreichbar, als es vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Die Herausforderung besteht eher darin, sich im dichten Angebot an Aussichtspunkten und Routen zu orientieren. Hier helfen Kartenmaterial, Apps der Parkverwaltung, Beschilderungen vor Ort sowie die Beratung durch Unterkünfte und lokale Guides.

Als Weltnaturerbe steht der Zhangjiajie-Nationalpark zudem für einen Trend, der für viele Reisende immer wichtiger wird: Natur erleben, aber zugleich respektvoll behandeln. Die UNESCO und chinesische Umweltbehörden betonen in ihren Veröffentlichungen, dass Besucherzahlen zwar wirtschaftlich bedeutsam sind, der Schutz der empfindlichen Ökosysteme jedoch Vorrang haben muss. Für Reisende aus Deutschland bietet sich daher die Gelegenheit, bewusst nachhaltig zu agieren – etwa durch Müllvermeidung, die Nutzung offizieller Wege und den Verzicht auf riskante Fotoaktionen abseits gesicherter Bereiche.

Zhangjiajie-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien ist der Zhangjiajie-Nationalpark längst ein visueller Star: Drohnenaufnahmen (wo erlaubt), Zeitraffer-Videos von Nebelschwaden und spektakuläre Selfies an Aussichtspunkten verbreiten sich auf Plattformen weltweit. Für Reisende aus Deutschland lohnt der Blick auf aktuelle Clips und Fotos, um einen Eindruck von Wetter, Besucherandrang und Perspektiven zu bekommen – aber auch, um Inspiration für eigene Motive zu sammeln.

Häufige Fragen zu Zhangjiajie-Nationalpark

Wo liegt der Zhangjiajie-Nationalpark genau?

Der Zhangjiajie-Nationalpark liegt im Nordwesten der chinesischen Provinz Hunan, nahe der Stadt Zhangjiajie im Süden Chinas. Er ist Teil des größeren Wulingyuan-Szeneriegebiets, das von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt ist. Von der Stadt Zhangjiajie aus ist der Park mit Bussen, Taxis oder Transfers innerhalb von etwa einer Stunde zu erreichen.

Was ist das Besondere an Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan?

Das Besondere an Zhangjiajie Guojia Senlin Gongyuan ist die außergewöhnliche Landschaft aus Tausenden steil aufragender Quarz-Sandsteinsäulen, die von dichter Vegetation überwuchert sind. In Kombination mit Nebel, Schluchten und Wasserfällen entsteht der Eindruck „schwebender Berge“, der von Medien und Reisenden oft mit Fantasiewelten aus Filmen verglichen wird. Dazu kommt die biologische Vielfalt der subtropischen Wälder und der Status als Teil eines UNESCO-Weltnaturerbes.

Wie lange sollte man für einen Besuch des Zhangjiajie-Nationalparks einplanen?

Da der Park sehr groß ist und die wichtigsten Aussichtspunkte weit auseinander liegen, planen viele Reisende mindestens zwei volle Tage ein. Eine dreitägige Erkundung erlaubt es, verschiedene Bereiche in Ruhe zu besuchen, Wanderungen einzubauen und Wetterumschwünge für unterschiedliche Perspektiven zu nutzen. Wer nur einen Tag Zeit hat, sollte sich auf ausgewählte Highlights konzentrieren und früh starten.

Wann ist die beste Reisezeit für Zhangjiajie aus deutscher Sicht?

Aus Sicht vieler deutscher Reisender gelten Frühling und Herbst als besonders geeignet, da die Temperaturen dann häufig angenehm und die Luftfeuchtigkeit moderater sind. Nebel- und Wolkenstimmungen, die das typische Bild von Zhangjiajie prägen, treten in Übergangszeiten ebenfalls oft auf. Hochsommer kann sehr warm und schwül sein, und an chinesischen Feiertagen ist mit starkem Besucherandrang zu rechnen.

Wie ist die Anreise von Deutschland in den Zhangjiajie-Nationalpark organisiert?

Reisende aus Deutschland fliegen normalerweise zunächst zu einem großen internationalen Drehkreuz in China oder Ostasien und von dort weiter nach Zhangjiajie oder eine andere Stadt der Region. Alternativ ist eine Kombination aus Langstreckenflug nach China und anschließender Bahnreise möglich. Konkrete Routen und Umsteigepunkte hängen von Flugplänen und Angebotslage ab und sollten vorab mit Airlines, Bahnunternehmen und beim Auswärtigen Amt hinsichtlich Einreisebestimmungen abgestimmt werden.

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