Weißes Haus Washington, White House

Weißes Haus Washington: Was das White House so einzigartig macht

12.06.2026 - 06:19:31 | ad-hoc-news.de

Weißes Haus Washington, das legendäre White House in Washington, D.C., USA: Warum dieses Machtzentrum mehr ist als ein politisches Symbol – und was Reisende aus Deutschland vor einem Besuch wissen sollten.

Weißes Haus Washington, White House, Washington, D.C.
Weißes Haus Washington, White House, Washington, D.C.

Der erste Blick auf das Weißes Haus Washington, das weltberühmte White House in Washington, D.C., ist für viele Besucher ein Gänsehautmoment: Hinter den schmiedeeisernen Zäunen leuchtet die helle Fassade, die Säulenreihen erinnern an antike Tempel, Polizisten sichern diskret den Blick auf den wohl bekanntesten Amtssitz der Welt. Wer hier steht, spürt unmittelbar: Dieses Gebäude ist nicht nur Kulisse der US-Politik, sondern ein weltweites Symbol für Macht, Konflikte, Hoffnungen – und für die lange, widersprüchliche Geschichte der USA.

Weißes Haus Washington: Das ikonische Wahrzeichen von Washington, D.C.

Das Weißes Haus Washington ist der offizielle Amtssitz und Arbeitsplatz des Präsidenten der Vereinigten Staaten und eines der bekanntesten politischen Wahrzeichen der Welt. Es liegt an der Pennsylvania Avenue im Zentrum von Washington, D.C., unweit weiterer symbolträchtiger Bauten wie dem Kapitol und dem Washington Monument. Für Reisende aus Deutschland ist das White House deshalb oft der Fixpunkt einer ersten Erkundung der US-Hauptstadt: Hier verdichten sich 250 Jahre amerikanischer Geschichte auf wenigen Hektar.

Die besondere Faszination des Gebäudes liegt in seiner Doppelrolle: Es ist zugleich Wohnhaus einer Präsidentenfamilie, Hochsicherheitszone und Bühne für weltpolitische Entscheidungen. Staatsbankette, Krisensitzungen, historische Reden – vieles, was internationale Schlagzeilen macht, spielt sich in oder rund um dieses Gebäude ab. Medien wie die „New York Times“, die BBC und die Deutsche Welle beschreiben das Weißes Haus immer wieder als „Symbol der amerikanischen Demokratie“ und als „Projektionsfläche globaler Erwartungen“.

Anders als viele europäische Regierungssitze ist das Weißes Haus Washington bewusst als zugängliches, bürgernahes Gebäude konzipiert worden – zumindest in seiner Symbolik. Schon früh im 19. Jahrhundert konnten Besucherinnen und Besucher das Haus teilweise besichtigen, und bis heute gehören Führungen und der Blick durch die Gitter vor dem Nord- und Südrasen zum Standardprogramm vieler Washington-Reisen. Gleichzeitig haben sich mit der wachsenden Sicherheitslage die Zugangsregeln deutlich verschärft, was für Gäste aus Europa sorgfältige Planung erforderlich macht.

Geschichte und Bedeutung von White House

Die Geschichte des White House beginnt am Ende des 18. Jahrhunderts, als die junge Republik der Vereinigten Staaten eine neue Hauptstadt und einen repräsentativen Präsidentensitz plante. Nach Gründung der USA 1776 beschloss der Kongress, in einem noch wenig entwickelten Gebiet am Potomac River eine neue Hauptstadt zu errichten – das spätere Washington, D.C. Der Stadtplaner Pierre Charles L’Enfant entwarf eine planmäßige Stadt mit breiten Achsen, in deren Zentrum das Präsidentenhaus eine Schlüsselrolle spielen sollte.

Für den Entwurf des Gebäudes wurde 1792 ein Wettbewerb ausgeschrieben. Der spätere Sieger war der irischstämmige Architekt James Hoban, dessen klassizistische Planung sich an georgianischen Landhäusern und an neoklassizistischer Architektur orientierte. Die Bauarbeiten begannen 1792, und 1800 – rund 71 Jahre bevor in Deutschland das Deutsche Reich gegründet wurde – konnte der zweite US-Präsident John Adams als erster Präsident in das noch unfertige White House einziehen. Seither ist das Gebäude ohne Unterbrechung Amtssitz aller US-Präsidenten geblieben.

Eine entscheidende Zäsur erlebte das Weißes Haus während des Britisch-Amerikanischen Krieges von 1812: Britische Truppen stürmten 1814 Washington, setzten öffentliche Gebäude in Brand und zerstörten auch das White House schwer. Zeitgenössische Berichte und später etwa das National Museum of American History der Smithsonian Institution verweisen darauf, dass einzig Teile der Außenmauern stehen blieben. Der Wiederaufbau erfolgte erneut unter James Hoban; 1817 zog Präsident James Monroe in das wiederhergestellte Haus ein.

Im Laufe der Zeit wandelte sich das Weißes Haus Washington mehrfach. Ursprünglich schlicht als „President’s House“ oder „Executive Mansion“ bezeichnet, setzte sich der Name „White House“ im 19. Jahrhundert auch offiziell durch. Eine oft erzählte, wenn auch schwer belegbare Erklärung verbindet den weißen Anstrich mit einer Schutzschicht, die nach dem Brand von 1814 aufgetragen wurde, um die verkohlten Mauern zu kaschieren – ein Beispiel dafür, wie sich historische Fakten und Legenden verschränken.

Mit wachsender Macht der USA wuchs auch die symbolische Bedeutung des Gebäudes. Der Historiker und Politikwissenschaftler Joseph J. Ellis beschreibt es als „Zentrum einer politischen Dramaturgie“, in der internationale Konflikte, innenpolitische Reformen und mediale Inszenierungen zusammenlaufen. Deutsche Medien wie die „Süddeutsche Zeitung“ oder die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ verweisen regelmäßig darauf, dass das Weißes Haus bei fast allen zentralen Ereignissen der US-Geschichte eine Rolle spielte – von der Verkündung der Bürgerrechtsgesetze über Krisensitzungen im Kalten Krieg bis zu Reaktionen auf Terroranschläge.

Für europäische Beobachter ist wichtig: Das White House ist nicht nur Symbol der Exekutive, sondern auch Projektionsfläche heftiger innenpolitischer Auseinandersetzungen. Demonstrationen, Protestkundgebungen und Mahnwachen finden traditionell vor den Zäunen des Nord- und Südrasens statt und sind Teil der politischen Kultur der USA. So wird das Gebäude immer wieder zur Kulisse weltweiter Fernsehbilder, wenn im Hintergrund der weiße Portikus zu sehen ist.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch gehört das Weißes Haus Washington zu den bedeutendsten Beispielen für den frühen amerikanischen Klassizismus. Der Stil greift bewusst Formen der antiken griechischen und römischen Architektur auf – Säulen, Giebel, symmetrische Fassaden – und übersetzt sie in ein repräsentatives, aber für damalige Verhältnisse noch vergleichsweise bescheidenes Regierungsgebäude. Architekturhistoriker betonen, dass diese Sprache der Antike die Ideale von Republik, Bürgerpflicht und „klassischer“ Demokratie symbolisieren sollte.

Charakteristisch sind die beiden großen Portiken: Die Nordseite mit dem halbkreisförmigen Portikus und die Südfassade mit dem markanten, säulengestützten Balkon, von dem aus Präsidenten häufig zu Gästen und Medien sprechen. In deutschen Medien wird dieser Balkon häufig als „ikonische Kulisse“ beschrieben, wenn etwa bei Staatsbesuchen das gemeinsame Winken von Präsident, First Lady und Gästen gezeigt wird.

Im Inneren gliedert sich das White House in drei Hauptbereiche: das Executive Residence genannte Wohn- und Repräsentationshaus, den Westflügel mit dem berühmten Oval Office und den Stabsbüros, sowie den Ostflügel, in dem sich unter anderem Büros der First Lady und Zugänge zu Besucherbereichen befinden. Der Westflügel ist aus zahlreichen Filmen und Serien bekannt, hat sich allerdings erst im frühen 20. Jahrhundert unter Präsident Theodore Roosevelt und seinen Nachfolgern entwickelt, um die wachsende Verwaltung der Exekutive unterzubringen.

Zu den bekanntesten Räumen gehören der Oval Office (das ovale Arbeitszimmer des Präsidenten), der Cabinet Room, der Situation Room im Untergeschoss des Westflügels (ein Hochsicherheitsraum für Krisensitzungen), der East Room für große Empfänge, der State Dining Room für formelle Bankette und der Blue Room, Red Room und Green Room als repräsentative Salons. Kunsthistorische Fachliteratur und die offizielle White-House-Administration betonen, dass die Innenräume im Laufe der Jahrzehnte immer wieder umgestaltet wurden – mal in eher viktorianischer Opulenz, mal in reduzierter klassizistischer Klarheit.

Ein besonderer Einschnitt war die grundlegende Renovierung unter Präsident Harry S. Truman Ende der 1940er- und Anfang der 1950er-Jahre: Statiker hatten festgestellt, dass das Gebäude auf Grund der zahlreichen Umbauten strukturell geschwächt war. Von außen blieb die Fassade weitgehend erhalten, im Inneren wurde das White House jedoch fast vollständig entkernt und neu aufgebaut – eine Kombination aus historischer Hülle und moderner Tragstruktur, die Besucherinnen und Besucher heute oft überrascht.

Zu den weniger bekannten, aber symbolisch wichtigen Elementen zählt die Kunstsammlung des White House. Die Räume beherbergen Porträts nahezu aller Präsidenten, Werke bedeutender US-Künstlerinnen und -Künstler sowie Leihgaben aus Museen wie der National Gallery of Art. Die „First Lady“ spielt traditionell eine wichtige Rolle bei der Auswahl von Kunst, Farben und Dekoration – ein Aspekt, den etwa „National Geographic“ und „GEO Epoche“ immer wieder hervorheben.

Auch die Außenanlagen sind sorgfältig gestaltet. Der Südrasen dient unter anderem als Landeplatz für den Hubschrauber des Präsidenten, Marine One, dessen Landungen und Starts häufig in Nachrichtenbildern zu sehen sind. Rosengarten und Jacqueline-Kennedy-Garten an West- und Ostflügel werden für Pressekonferenzen und Zeremonien genutzt und zählen zu den meistfotografierten Gärten der Welt.

Weißes Haus Washington besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Orientierung in Washington, D.C.
    Das Weißes Haus Washington liegt an der 1600 Pennsylvania Avenue NW im Zentrum von Washington, D.C., zwischen dem Potomac River und dem Kapitol. In Fußdistanz befinden sich das Washington Monument, das Lincoln Memorial und mehrere Museen der Smithsonian Institution. Für deutsche Besucherinnen und Besucher, die das Regierungsviertel zu Fuß erkunden, bildet das White House meist einen der ersten Anlaufpunkte.
  • Anreise aus Deutschland
    Von Deutschland aus wird Washington, D.C. über den internationalen Flughafen Washington Dulles (IAD) sowie – vor allem für Inlandsflüge – über den innerstädtisch gelegenen Flughafen Ronald Reagan Washington National (DCA) angeflogen. Große deutsche Drehkreuze wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) bieten in der Regel Direkt- oder Umsteigeverbindungen über große internationale Hubs wie London, Amsterdam oder Paris an. Die Flugzeit von Frankfurt nach Washington, D.C. liegt je nach Route ungefähr zwischen 8 und 9 Stunden. Vom Flughafen Dulles fährt ein Airport-Expressbus sowie eine Metro-Verbindung in Richtung Innenstadt; von dort ist das Weißes Haus Washington zu Fuß oder per Bus/Metro erreichbar.
  • Öffentliche Verkehrsmittel vor Ort
    Washington, D.C. verfügt über ein vergleichsweise gut ausgebautes Metro- und Bussystem. Die nächste Metro-Station in der Nähe des White House ist unter anderem „McPherson Square“ (Blue, Orange, Silver Line), von der aus der Fußweg je nach Route etwa 5 bis 10 Minuten beträgt. Für Besucherinnen und Besucher aus dem deutschsprachigen Raum ist die Orientierung dank klarer Beschilderung und zahlreicher Karten meist unkompliziert. Tages- und Mehrtagestickets sind an Automaten an den Stationen erhältlich.
  • Sicherheitslage und Zugang
    Der Bereich rund um das Weißes Haus Washington ist eine Hochsicherheitszone, in der Uniformed Secret Service, Polizei der Hauptstadt und weitere Dienste präsent sind. Straßen können kurzfristig gesperrt werden, etwa bei Staatsbesuchen oder besonderen Veranstaltungen. Für den gewöhnlichen Besuch beschränkt sich der Zugang auf die öffentlichen Bereiche vor den Zäunen der Nord- und Südfassade und die ausgewiesenen Besucherprogramme des White House. Die offiziellen Führungen sind stark nachgefragt und unterliegen strengen Sicherheitsprüfungen. Reisende aus Deutschland sollten mit einem Vorlauf von mehreren Monaten planen und prüfen, ob sie über ihre Botschaft oder über offizielle Programme eine Teilnahme an einer Tour beantragen können. Da sich Sicherheitsanforderungen ändern können, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Information der US-Behörden sowie auf Hinweise des Auswärtigen Amts.
  • Öffnungszeiten und Besuchsregeln
    Die Außenbereiche rund um das Weißes Haus Washington – insbesondere die Gehwege an der Pennsylvania Avenue und im Lafayette Square – sind grundsätzlich öffentlich zugänglich, können aber temporär gesperrt werden. Offizielle Führungen durch Innenbereiche des White House sind an ausgewählten Tagen möglich und müssen im Voraus über bestimmte Kanäle reserviert werden. Da sich Öffnungszeiten, Tour-Tage und Sicherheitsbestimmungen ändern können, sollte man sich unmittelbar vor der Reise auf den offiziellen Informationsseiten des White House oder bei der deutschen Botschaft in Washington informieren. Eine zeitlose Faustregel lautet: Je früher der Tag und je weiter weg von großen politischen Ereignissen, desto ruhiger ist der Bereich vor Ort.
  • Eintritt und Kosten
    Der Zugang zu den öffentlichen Außenbereichen rund um das Weißes Haus Washington ist in der Regel kostenlos. Für offizielle Führungen fällt nach Angaben der US-Behörden kein Eintritt im klassischen Sinne an; sie sind allerdings streng kontingentiert und erfordern Sicherheitschecks. Da sich Modalitäten und potenzielle Gebühren oder Servicekosten für Vermittlungsleistungen ändern können, sollte man die jeweils aktuellen Informationen vor Buchung oder Anfrage direkt den offiziellen Stellen entnehmen.
  • Beste Reisezeit
    Washington, D.C. hat ein gemäßigtes, aber im Sommer oft sehr heißes Klima. Für einen Besuch des Weißes Haus Washington empfehlen viele Reiseführer und Institutionen wie die Deutsche Zentrale für Tourismus und große Verlage wie Marco Polo oder Lonely Planet (deutsche Ausgaben) besonders das Frühjahr und den Herbst. Im April und Anfang Mai sorgt die berühmte Kirschblüte rund um das Tidal Basin für eindrucksvolle Fotomotive, während der Herbst mit milden Temperaturen und buntem Laub lockt. Die Sommermonate können dagegen drückend heiß und schwül sein, mit Temperaturen deutlich über 30 °C. Im Winter ist ein Besuch zwar möglich, doch sind kalte Winde und gelegentlicher Schneefall einzuplanen.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Washington, D.C. liegt in der Zeitzone Eastern Time (ET). Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt in der Regel – je nach Jahreszeit – 6 Stunden (während der Standardzeit) beziehungsweise 6 Stunden zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ), wobei die Umstellungstage zwischen USA und Europa leicht differieren können. Für Videotelefonate oder Live-Übertragungen aus dem Weißes Haus Washington sollte dies bei der Planung berücksichtigt werden.
  • Sprache und Verständigung
    Amtssprache ist Englisch. In Washington, D.C. sprechen viele Menschen – insbesondere im touristischen Zentrum – fließend Englisch, und ein Teil der Dienstleister ist auch mit internationalen Gästen vertraut. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland sind grundlegende Englischkenntnisse daher sehr hilfreich. Hinweisschilder in unmittelbarer Nähe des White House sind überwiegend auf Englisch, gelegentlich mit Piktogrammen.
  • Zahlung, Währung und Trinkgeld
    In den USA wird mit US-Dollar bezahlt. Für deutsche Reisende empfiehlt sich eine Mischung aus Kreditkarte und etwas Bargeld für kleinere Ausgaben. Kreditkarten (Visa, Mastercard, teilweise American Express) werden fast überall akzeptiert, einschließlich Hotels, Restaurants und vieler Museen. Mobile Payment über Dienste wie Apple Pay oder Google Pay ist verbreitet. Trinkgeld ist in den USA fester Bestandteil der Bezahlkultur: In Restaurants werden üblicherweise 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrags gegeben, sofern nicht bereits eine Servicegebühr ausgewiesen ist. Auch für Taxifahrten, Hotelpersonal und andere Serviceleistungen sind kleinere Trinkgelder üblich. Direkte Zahlungen im Bereich des Weißes Haus Washington entstehen vor allem für Gastronomie und Souvenirgeschäfte in der Umgebung.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Für den Besuch der Außenbereiche gibt es keine formelle Kleiderordnung. Wer allerdings an einer offiziellen Führung oder an einem Termin im White House teilnehmen darf, sollte auf gepflegte, eher zurückhaltende Garderobe achten; Shorts oder sehr sportliche Kleidung werden dort eher ungern gesehen. Auf den öffentlichen Gehwegen und Plätzen rund um das Weißes Haus wird von Besucherinnen und Besuchern erwartet, dass sie Anweisungen der Sicherheitskräfte strikt befolgen, Absperrungen respektieren und keine verbotenen Gegenstände mitführen. Taschenkontrollen oder temporäre Sperrungen sind jederzeit möglich.
  • Fotografieren und Social Media
    Von den öffentlichen Bereichen aus ist das Fotografieren des Weißes Haus Washington erlaubt und ausdrücklich erwünscht – viele ikonische Bilder des White House stammen von Touristinnen und Touristen. Innerhalb des Gebäudes gelten bei offiziellen Führungen teils strenge Fotoregeln; je nach Tour sind Kameras oder Mobiltelefone eingeschränkt oder gar nicht erlaubt. Wer seine Eindrücke in sozialen Netzwerken teilt, sollte sich bewusst sein, dass der Bereich rund um das Weißes Haus sensible Sicherheitszonen umfasst und Aufnahmen von Sicherheitskräften oder Sperranlagen teilweise kritisch gesehen werden können.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise
    Für Reisen in die USA gelten für deutsche Staatsangehörige spezifische Einreisebestimmungen, die sich ändern können (z. B. im Rahmen des Visa-Waiver-Programms, ESTA). Vor der Reise sollten deutsche Reisende die aktuellen Hinweise und Vorgaben beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den US-Behörden prüfen. Dies gilt insbesondere für Aufenthaltsdauer, notwendige Reisedokumente, Sicherheitskontrollen und eventuelle Sonderauflagen. Eine Auslandskrankenversicherung ist für Reisen in die USA dringend empfehlenswert, da medizinische Leistungen dort sehr teuer sein können.

Warum White House auf jede Washington, D.C.-Reise gehört

Wer nach Washington, D.C. reist, kommt am Weißes Haus Washington kaum vorbei. Selbst wenn es nur ein Blick durch die Gitter der Pennsylvania Avenue ist, vermittelt das White House einen unmittelbaren Eindruck davon, wie stark Architektur, Politik und Medieninszenierung in den USA miteinander verwoben sind. Viele Reisende berichten, dass ihnen die Bilder aus Nachrichten und Serien plötzlich real und greifbar erscheinen, wenn sie vor der tatsächlichen Fassade stehen.

Die Atmosphäre rund um das White House ist je nach Tageszeit und politischer Lage sehr unterschiedlich. An manchen Tagen sieht man vor allem Schulklassen, Touristengruppen und Jogger, die den angrenzenden Lafayette Square und die Mall nutzen. An anderen Tagen dominieren Demonstrationen und Mahnwachen, die von globalen Themen wie Klimaschutz, Menschenrechten oder Außenpolitik geprägt sind. Für deutsche Besucherinnen und Besucher ergibt sich so eine seltene Gelegenheit, amerikanische politische Kultur in Echtzeit zu erleben – im besten Fall friedlich und lebendig, manchmal auch laut und polarisiert.

Ein praktischer Tipp vieler Reiseführer: Wer eine umfassende Stadtbesichtigung plant, kann das Weißes Haus Washington als Ausgangspunkt für einen Spaziergang entlang der National Mall nutzen. Von hier aus führen Wege in Richtung Washington Monument und Lincoln Memorial, die mit ihren jeweils eigenen Symboliken und Geschichten ein dichtes Panorama der US-Geschichte zeichnen. Für Besucher mit nur wenig Zeit ist eine Kombination aus einem Stopp am White House und einem Besuch eines der großen Museen (etwa des National Museum of American History oder des National Air and Space Museum) eine gute Wahl.

Auch für Fotografie-Fans ist das White House ein lohnendes Motiv. Morgens und spätnachmittags ist das Licht weicher, Schatten und Kontraste sind weniger hart, und die Fassade wirkt auf Fotos besonders plastisch. Wer im Frühjahr zur Kirschblüte oder im Herbst zur Laubfärbung kommt, findet in Baumkronen, farbigen Blättern und dem kontrastierenden Weiß der Fassaden starke Bildkompositionen – nicht nur für Social Media, sondern auch für klassische Fotoalben.

Ob politisch interessiert oder eher architektur- und kulturhistorisch motiviert: Ein Besuch des Weißes Haus Washington erlaubt einen konzentrierten Blick auf die Widersprüche und Ideale der Vereinigten Staaten. Hier lässt sich nachvollziehen, wie sehr sich das Land zwischen dem Anspruch von Freiheit und Demokratie einerseits und realen Machtkämpfen und gesellschaftlichen Konflikten andererseits bewegt. Für viele Reisende aus Deutschland wird der Besuch deshalb auch zu einem Reflexionsmoment – über die Unterschiede, aber auch über die Parallelen zwischen europäischer und amerikanischer Geschichte.

Weißes Haus Washington in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien gehört das Weißes Haus Washington seit Jahren zu den visuell und politisch präsentesten Gebäuden der Welt: Von offiziellen Livestreams über Breaking-News-Bilder bis hin zu Reisefotos und humorvollen Memes – das White House ist ständig Teil des globalen digitalen Gesprächs.

Häufige Fragen zu Weißes Haus Washington

Wo liegt das Weißes Haus Washington genau?

Das Weißes Haus Washington befindet sich an der Adresse 1600 Pennsylvania Avenue NW in Washington, D.C., USA, im politischen Zentrum der Hauptstadt, unweit von Kapitol, National Mall und zahlreichen Museen.

Seit wann ist das White House Amtssitz des US-Präsidenten?

Das White House wurde ab 1792 erbaut und 1800 erstmals von einem Präsidenten – John Adams – bezogen. Seitdem dient es ohne Unterbrechung als Amtssitz aller US-Präsidenten und wurde nach dem Brand von 1814 wiederaufgebaut.

Kann man das Weißes Haus Washington von innen besichtigen?

Führungen durch Innenbereiche des White House sind grundsätzlich möglich, jedoch streng limitiert und an Sicherheitsüberprüfungen gebunden. Für ausländische Besucherinnen und Besucher, darunter auch Reisende aus Deutschland, ist in der Regel eine frühzeitige Anmeldung über diplomatische Vertretungen oder offizielle Programme erforderlich. Die genauen Bedingungen können sich ändern und sollten vor Reiseantritt auf den offiziellen Informationsseiten geprüft werden.

Wie nahe kommt man als Tourist an das Weißes Haus heran?

Besucherinnen und Besucher können in der Regel auf den öffentlichen Gehwegen an der Pennsylvania Avenue vor der Nordfassade sowie im Bereich des Südrasens bis an die Sicherheitszäune herantreten. Die Distanz ist groß genug, dass Sicherheitszonen gewahrt bleiben, aber gering genug, um die Fassade, die Portiken und Teile des Gartens gut zu sehen und zu fotografieren.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des White House?

Aus klimatischer Sicht eignen sich besonders Frühjahr und Herbst mit milden Temperaturen und angenehmen Lichtverhältnissen. Der frühe Vormittag oder der späte Nachmittag bieten meist entspanntere Besuchssituationen und bessere Fotomöglichkeiten. Wer Menschenmengen meiden möchte, sollte große Feiertage, politische Großereignisse und Wochenenden in der Hochsaison eher meiden.

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