Wawel-Schloss Krakau: Polens Königshügel neu entdecken
05.06.2026 - 14:35:01 | ad-hoc-news.deÜber den Dächern von Krakau erhebt sich das Wawel-Schloss Krakau, dessen Sandsteinmauern in der Abendsonne warm leuchten und den Blick weit über die Weichsel lenken. Der Zamek Krolewski na Wawelu (auf Deutsch sinngemäß „Königliches Schloss auf dem Wawel-Hügel“) ist weit mehr als ein Postkartenmotiv – er ist identitätsstiftender Ort der polnischen Geschichte, geistiges Zentrum einer Nation und eines der emotionalsten Reiseziele in Polen für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland.
Wer die Torbögen passiert, betritt eine eigene Welt: Renaissance-Arkadenhöfe, gotische Türme, prunkvolle Gemächer und die Kathedrale mit den Grabstätten der polnischen Könige liegen hier auf engstem Raum. Für viele Polinnen und Polen ist der Wawel ein „heiliger Hügel“ – und für Reisende aus der DACH-Region ein idealer Einstieg in die Kultur und Geschichte des Nachbarlandes.
Wawel-Schloss Krakau: Das ikonische Wahrzeichen von Krakau
Das Wawel-Schloss Krakau thront auf einem etwa 228 m hohen Kalkfelsen über der Weichsel und ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Krakaus. Der Hügel liegt nur wenige Gehminuten südlich der historischen Altstadt, die gemeinsam mit dem Wawel-Komplex zum UNESCO-Welterbe zählt. Die UNESCO hebt hervor, dass sich in Krakau und am Wawel die Entwicklungslinien der polnischen Geschichte in einzigartiger Dichte bündeln – von den frühen Piasten bis zur Neuzeit.
Für Reisende aus Deutschland ist der Wawel in etwa so prägend für Krakau wie das Schloss Neuschwanstein für das Bild Bayerns – nur historisch deutlich gewachsener und politisch bedeutsamer. Hier wurden polnische Herrscher gekrönt, hier ruhen Könige, Nationalhelden und Dichter, und hier manifestiert sich das Selbstverständnis eines Landes, das über Jahrhunderte zwischen verschiedenen Großmächten stand.
Die Atmosphäre auf dem Hügel ist dabei überraschend vielfältig: Im Innenhof herrscht oft geschäftiges Treiben, Schulklassen und Reisegruppen füllen die Arkaden, während man entlang der Weichselpromenade oder in den Gärten ruhigere Ecken findet. Besonders eindrucksvoll ist der Anblick in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend, wenn die Mauern angestrahlt werden und sich im Fluss spiegeln.
Offizielle polnische Tourismusorganisationen betonen regelmäßig, dass das Wawel-Schloss zu den meistbesuchten Kulturgütern des Landes gehört. Für Krakau ist der Komplex ein Markenzeichen – ähnlich prägend wie der Wawel-Drache, dessen Legende eng mit dem Hügel verknüpft ist und der insbesondere Familien mit Kindern anzieht.
Geschichte und Bedeutung von Zamek Krolewski na Wawelu
Die Geschichte des Zamek Krolewski na Wawelu reicht weit in das Mittelalter zurück. Archäologische Funde belegen eine Befestigung auf dem Wawel-Hügel bereits im frühen Mittelalter. Spätestens im 11. Jahrhundert entwickelte sich die Anlage zur Residenz polnischer Herrscher. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Komplex mehrfach umgebaut und erweitertet, sodass sich heute verschiedene Epochen überlagern: romanische und gotische Reste, eine prägnante Renaissance-Schlossanlage und spätere barocke Ergänzungen.
Besonders prägend war die Epoche der Jagiellonen-Dynastie im 15. und 16. Jahrhundert. Unter Königen wie Sigismund I. und Sigismund II. August wurde der Wawel zu einer repräsentativen Residenz im Stil der italienischen Renaissance ausgebaut. Polnische und internationale Kunsthistoriker weisen darauf hin, dass der Wawel in dieser Zeit zu einem der wichtigsten Kunst- und Machtzentren Mittelosteuropas wurde. Italienische Baumeister trugen dazu bei, dass der Innenhof mit seinen weit ausschwingenden Arkaden bis heute an mediterrane Palastarchitektur erinnert.
Mit der Verlegung der Hauptstadt nach Warschau im späten 16. Jahrhundert verlor der Wawel zwar seine Funktion als ständige Residenz, nicht aber seine symbolische Kraft. Während der Teilungen Polens im 18. und 19. Jahrhundert diente der Hügel zeitweise als Kaserne der Habsburgermonarchie. In dieser Phase erlitt die Anlage Schäden und Umbauten, zugleich wuchs in der polnischen Bevölkerung der Wunsch, den Wawel als nationales Heiligtum zu bewahren.
Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert setzte eine breite Restaurierungsbewegung ein. Polnische Historiker und Denkmalpfleger sahen im Wawel ein nationales Symbol, für dessen Wiederherstellung Spenden aus der gesamten Gesellschaft gesammelt wurden. Die heutige Gestalt des Schlosses ist Ergebnis dieser großangelegten Restaurierungen, die bis ins 20. Jahrhundert hineinreichten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Wawel als offizieller Sitz des polnischen Staatspräsidenten in Krakau vorgesehen, bevor politische Umbrüche und der Zweite Weltkrieg neue Kapitel aufschlugen.
Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg richteten die Besatzungsbehörden auf dem Wawel ihren Sitz für das „Generalgouvernement“ ein. Diese dunkle Episode ist in der Erinnerungskultur Polens präsent, und der Wawel steht heute auch dafür, wie sich ein Ort der Macht in ein nationales Erinnerungs- und Kulturerbezentrum zurückverwandelt hat. Nach 1945 wurde der Hügel erneut restauriert und schrittweise in ein Museum und symbolisches Staatsheiligtum transformiert.
Heute verwaltet eine staatliche Institution, die Königliche Wawel-Schlossverwaltung, den Komplex. Sie betreibt Ausstellungen, pflegt die Gebäude und präsentiert die Sammlungen. Historikerinnen und Historiker, darunter polnische und internationale Expertengremien, betonen in Publikationen zur UNESCO-Welterbestätte Krakau, dass der Wawel ein Schlüsselort ist, um Polens Weg durch Königreich, Teilungen, Besatzung und Wiedererlangung der Souveränität zu verstehen.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist das Wawel-Schloss ein vielschichtiger Baukomplex. Der weithin bekannte Renaissancehof mit seinen Arkadengängen ist das Herzstück der Schlossanlage. Die Arkaden, die sich über mehrere Geschosse ziehen, erinnern in ihrer Eleganz an italienische Vorbilder, wurden aber an die klimatischen und baulichen Gegebenheiten Mitteleuropas angepasst. Der Kontrast zwischen den hellen Arkaden und den massiven Mauern vermittelt bis heute den Eindruck eines repräsentativen, aber zugleich wehrhaften Herrschaftssitzes.
Zu den markanten Merkmalen zählt die Wawel-Kathedrale (Bazylika archikatedralna ?w. Stanis?awa i ?w. Wac?awa) unmittelbar neben dem Schloss. Sie ist Krönungsort ehemaliger Könige sowie Grabstätte bedeutender Herrscher und Nationalhelden, darunter Könige der Jagiellonen-Dynastie, der Unabhängigkeitsführer Józef Pi?sudski und der romantische Dichter Adam Mickiewicz. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist die Kathedrale vergleichbar mit der Rolle, die der Kölner Dom oder die Kaisergräber in Speyer für die deutsche Geschichte spielen – nur dass am Wawel politische, religiöse und kulturelle Symbolik noch enger verschränkt sind.
Im Inneren des Schlosses beeindrucken insbesondere die Königlichen Gemächer und Repräsentationsräume. Hier sind aufwendig geschnitzte Holzbalkendecken, großformatige Wandteppiche, Möbel aus mehreren Jahrhunderten und Kunstwerke zu sehen. Eine herausragende Stellung nehmen die berühmten flämischen Wandteppiche ein, die im 16. Jahrhundert für König Sigismund II. August in Auftrag gegeben wurden. Kunsthistorische Publikationen und Museumsführer betonen, dass dieser Bestand an Renaissance-Teppichen zu den bedeutendsten seiner Art in Europa gehört.
Ein weiteres architektonisches Highlight ist der Sigismundturm der Kathedrale, in dem die legendäre Sigismundglocke hängt. Diese monumentale Glocke erklingt nur zu besonders wichtigen religiösen und nationalen Anlässen. Ihre Tiefe, weithin hörbare Klangfarbe ist für viele Polinnen und Polen emotional aufgeladen und steht im kollektiven Gedächtnis für historische Wendepunkte. Der Aufstieg auf einige Türme des Wawel-Komplexes ist – je nach Saison und Besuchersteuerung – möglich und bietet weite Blicke über die Altstadt Krakaus.
Auch die Lage des Wawel über der Weichsel prägt das Gesamtbild. Der Fels, auf dem das Schloss steht, ist geologisch Teil eines Kalksteinrückens, in dem sich natürliche Höhlen gebildet haben. Eine davon ist die Drachenhöhle, die eng mit der Legende vom Wawel-Drachen verbunden ist. Am Fuß des Hügels steht heute eine moderne Drachenstatue, die regelmäßig Feuer speit und insbesondere bei Kindern beliebt ist. Die Geschichte vom Drachen, den ein junger Schusterlehrling mit einer List überlistet haben soll, ist fester Bestandteil polnischer Erzähltradition und wird von lokalen Guides gern ausgeschmückt.
Internationale Reiseführer wie Marco Polo oder der ADAC Reiseführer für Polen unterstreichen, dass die Dichte an Kunstwerken, Architekturdetails und historischen Schichten am Wawel außergewöhnlich ist. Besucher sollten daher genügend Zeit einplanen, nicht nur für die prunkvollen Innenräume, sondern auch für die Höfe, Gärten und die Kathedrale. Fachpublikationen zur europäischen Renaissance nennen den Wawel regelmäßig als Beispiel dafür, wie italienische Ideen im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Polen aufgegriffen und eigenständig weiterentwickelt wurden.
Wawel-Schloss Krakau besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Der Wawel-Hügel liegt südlich der Altstadt von Krakau am linken Ufer der Weichsel. Vom Hauptmarkt (Rynek G?ówny) sind es zu Fuß etwa 10 bis 15 Minuten. Der Hauptbahnhof Kraków G?ówny ist mit Straßenbahn oder zu Fuß in rund 20 bis 25 Minuten erreichbar. Für Reisende aus Deutschland bieten sich mehrere Wege an:
– Flug: Von großen Flughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf gibt es regelmäßig Direkt- oder Umsteigeverbindungen zum Flughafen Kraków-Balice. Die reine Flugzeit aus Deutschland liegt je nach Abflugort meist bei rund 1,5 bis 2 Stunden. Vom Flughafen fährt ein Zug in ungefähr 20 bis 30 Minuten ins Stadtzentrum.
– Bahn: Je nach Startpunkt ist Krakau mit Umstieg, etwa in Berlin, Wien oder Warschau, erreichbar. Die Deutsche Bahn listet kombinierte Verbindungen mit internationalen Zügen; für zeitlose Planung empfiehlt es sich, nach Nachtzug- oder Tagesverbindungen mit nur wenigen Umstiegen zu suchen.
– Auto: Aus Süd- und Ostdeutschland führt die Route meist über die Autobahnen in Richtung Tschechien oder direkt durch Polen. Auf polnischen Autobahnen können streckenabhängige Mautgebühren anfallen; aktuelle Informationen dazu bieten offizielle polnische Straßenverkehrsportale und Automobilclubs. In der Nähe der Altstadt gibt es Parkhäuser, allerdings sind Plätze begrenzt und relativ teuer – viele Besucher lassen das Auto etwas außerhalb stehen und nutzen öffentliche Verkehrsmittel. - Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten des Wawel-Schlosses und seiner Museen variieren je nach Saison, Wochentag und Ausstellungsbereich. Üblich sind tägliche Öffnungen mit reduzierten Zeiten an bestimmten Tagen und saisonalen Anpassungen. Die offizielle Wawel-Verwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass sich Zeiten und Zugänglichkeit einzelner Bereiche ändern können, etwa bei Staatsbesuchen, Restaurierungen oder Sonderveranstaltungen. Daher gilt: Öffnungszeiten können variieren – sie sollten direkt auf der offiziellen Website des Wawel-Schlosses geprüft werden. Gleiches gilt für die Wawel-Kathedrale, deren Liturgiezeiten Einfluss auf Besichtigungsmöglichkeiten haben können. - Eintritt
Der Zugang zu Teilen des Außengeländes und des Schlosshofes ist in der Regel frei. Für den Besuch der Innenräume – etwa Königliche Gemächer, Schatzkammer, Waffensammlung oder bestimmte Wechselausstellungen – wird überwiegend ein gestaffeltes Ticketsystem mit unterschiedlichen Rundgängen genutzt. Internationale Reiseführer und die offizielle Verwaltung betonen, dass die Ticketkontingente für bestimmte Bereiche begrenzt sein können und eine frühzeitige Buchung empfohlen wird. Preise und Kombitickets ändern sich gelegentlich; deshalb sollten aktuelle Ticketkonditionen und Ermäßigungen (z. B. für Studierende, Kinder oder Familien) vorab auf der offiziellen Wawel-Website kontrolliert werden. Als grobe Orientierung bewegen sich Eintrittspreise für umfangreichere Besichtigungen häufig im unteren bis mittleren zweistelligen Eurobereich, umgerechnet aus dem polnischen Z?oty. Da Wechselkurse schwanken, geben seriöse Quellen Preise in der Regel in PLN (polnischer Z?oty) an; Reisende aus Deutschland sollten mit etwa 10 bis 20 € (entsprechend in PLN) für umfangreichere Ticketpakete rechnen. - Beste Reisezeit und Besuchszeitpunkt
Krakau liegt in einer gemäßigten Klimazone mit warmen Sommern und kalten Wintern. Als besonders angenehme Reisezeiten gelten Frühling (April bis Juni) und Frühherbst (September, Oktober), wenn die Temperaturen mild sind und die Stadt noch nicht oder nicht mehr im vollen Sommer-Andrang steht. Sommermonate können lebhaft und warm werden, mit teilweise hohen Besucherzahlen am Wawel, insbesondere an Wochenenden und in den Schulferien vieler Länder. Wer Gedränge vermeiden möchte, plant den Besuch des Wawel-Schlosses am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag ein. Im Winter bietet der verschneite Hügel eine besondere Stimmung; allerdings können einzelne Außenbereiche witterungsbedingt eingeschränkt sein. Reiseratgeber für Polen betonen, dass der Wawel auch in der Nebensaison eine Reise wert ist, zumal kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen meist ganzjährig stattfinden. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotos
– Sprache: Offizielle Sprache ist Polnisch. In Krakau und insbesondere an touristischen Orten wie dem Wawel-Schloss sind Englischkenntnisse weit verbreitet, häufig auch bei jüngeren Mitarbeitenden. Deutsch wird vereinzelt verstanden, kann aber nicht durchgehend erwartet werden. Informationsmaterialien und Audioguides sind in mehreren Sprachen verfügbar; häufig gehören Englisch und andere große europäische Sprachen zum Standardangebot.
– Zahlung: Die Landeswährung ist der polnische Z?oty (PLN). Euro werden gelegentlich in touristischen Bereichen akzeptiert, jedoch zu meist ungünstigen Wechselkursen. Kartenzahlung (Kreditkarte, häufig auch Debitkarte) ist in Krakau weit verbreitet, auch an den meisten Ticketkassen und in Museumsshops. Mobile Payment mit gängigen Diensten ist zunehmend üblich. Reisende aus Deutschland sollten dennoch eine kleinere Menge Bargeld in PLN mitführen, insbesondere für kleine Beträge oder kleinere Cafés. Die Nutzung klassischer Girocards kann je nach Bank und System variieren; internationale Kreditkarten werden tendenziell zuverlässiger akzeptiert.
– Trinkgeld: In Restaurants und Cafés sind etwa 10 % Trinkgeld üblich, sofern das Serviceerlebnis zufriedenstellend war und der Service nicht bereits in der Rechnung ausgewiesen ist. In Museen oder an Ticketkassen wird kein Trinkgeld erwartet. Für Führungen ist ein freiwilliges Trinkgeld angemessen, wenn der Service überzeugt hat.
– Kleiderordnung: Für den Besuch der Museumsbereiche im Schloss gibt es keine strenge Kleiderordnung, dennoch empfiehlt sich ein gepflegtes, nicht zu freizügiges Erscheinungsbild. Beim Betreten der Wawel-Kathedrale sollte auf angemessene Kleidung geachtet werden: Schultern und Knie sollten möglichst bedeckt sein, besonders während Gottesdiensten. Offizielle kirchliche Stellen und Reiseführer weisen darauf hin, dass es sich um eine aktive Kathedrale handelt, nicht nur um ein Museum.
– Fotografie: Auf dem Außengelände und in vielen Bereichen des Wawel-Schlosses ist Fotografieren für private Zwecke erlaubt, teils ohne Blitz. In empfindlichen Ausstellungsräumen kann Fotografieren untersagt oder nur eingeschränkt erlaubt sein; Hinweise sind vor Ort ausgeschildert. Die Wawel-Verwaltung macht deutlich, dass professionelle Foto- oder Videoaufnahmen teils genehmigungspflichtig sind. In der Kathedrale ist Fotografieren oft nur eingeschränkt oder gar nicht gestattet, insbesondere während religiöser Handlungen. - Einreisebestimmungen und Zeitverschiebung
Polen ist Mitglied der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Deutsche Staatsbürger können in der Regel mit Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da Einreisebestimmungen sich ändern können, sollten deutsche Staatsbürger die aktuellen Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Reisende aus Österreich und der Schweiz gelten jeweils die Empfehlungen der zuständigen Behörden ihrer Länder. Krakau liegt in der gleichen Zeitzone wie Deutschland (MEZ bzw. MESZ), sodass es keine Zeitverschiebung gibt – ein praktischer Vorteil bei Kurzreisen oder Wochenendtrips.
Warum Zamek Krolewski na Wawelu auf jede Krakau-Reise gehört
Für viele Reisende ist der Besuch des Zamek Krolewski na Wawelu der emotionale Höhepunkt einer Krakau-Reise. Kaum ein anderer Ort in Polen bündelt so viele Facetten: königliche Repräsentation, religiöse Bedeutung, nationale Symbolik, Kunstschätze und ein malerisches Stadtpanorama. Ein Rundgang über den Wawel-Hügel erlaubt es, die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben – vom feierlichen Ambiente der Kathedrale über die historisch aufgeladenen Königsgemächer bis zu den gemütlichen Spazierwegen entlang der Weichsel.
In Reiseempfehlungen wird oft hervorgehoben, dass der Wawel besonders gut mit anderen zentralen Sehenswürdigkeiten Krakaus kombinierbar ist. Der Weg führt etwa weiter in die Altstadt mit dem Hauptmarkt, der Marienkirche und den Tuchhallen, oder hinüber zum historischen jüdischen Viertel Kazimierz mit seinen Synagogen und Cafés. So lässt sich an einem verlängerten Wochenende ein dichtes, aber gut begehbares Programm zusammenstellen, bei dem der Wawel als roter Faden dient.
Besonders eindrücklich ist es, den Wawel im Tagesverlauf mehrfach zu erleben: morgens in vergleichsweise ruhiger Stimmung, tagsüber als lebendigen Museumsort und abends als beleuchtetes Wahrzeichen. Ein Spaziergang auf der Weichselpromenade mit Blick auf den angestrahlten Hügel gehört für viele Gäste zu den Prägungen, die sie von ihrer Reise mitnehmen. Fotografinnen und Fotografen schätzen die wechselnden Lichtstimmungen, die die Konturen der Mauern, Türme und Dächer immer wieder anders erscheinen lassen.
Deutsche Kulturrundreisen nach Polen integrieren den Wawel häufig als festen Programmpunkt. Reiseveranstalter und Kulturinstitute betonen, dass gerade hier ein anschaulicher Zugang zu polnischer Geschichte gelingt, der historische Distanz und Nähe verbindet: Die Jahrhunderte der polnisch-deutschen Beziehungen – von Handel und kulturellen Austausch über Konflikte bis hin zur heutigen Zusammenarbeit – werden im Kontext des Wawel greifbar. Gedenktafeln, Ausstellungen und Führungen beleuchten dabei sowohl glanzvolle als auch schwierige Kapitel.
Wer historische Tiefe schätzt, findet im Wawel-Schloss und in der Kathedrale zahlreiche Anknüpfungspunkte: von der Christianisierung des Landes über die Blütezeit der Jagiellonen-Universität in Krakau bis hin zu Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die in der Kathedrale verehrt oder beigesetzt sind. Gleichzeitig bleibt der Ort für Familien und Gelegenheitsreisende zugänglich – mit der Drachenlegende, abwechslungsreichen Räumen und vielen visuellen Eindrücken.
Wawel-Schloss Krakau in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Netzwerken ist das Wawel-Schloss Krakau ein häufig geteiltes Motiv: Sonnenuntergänge über der Weichsel, Detailaufnahmen der Renaissance-Arkaden, Innenansichten der Kathedrale und kurze Clips vom feuerspeienden Drachen unterhalb des Hügels prägen die Bildwelt. Reisebloggerinnen, Fotografen und Kulturinstitutionen greifen den Wawel in ihren Feeds immer wieder auf – als Symbol für Krakau und als ikonisches Motiv für Polen insgesamt.
Wawel-Schloss Krakau — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Wawel-Schloss Krakau
Wo liegt das Wawel-Schloss Krakau genau?
Das Wawel-Schloss Krakau liegt auf einem Hügel südlich der historischen Altstadt von Krakau in Polen, direkt am linken Ufer der Weichsel. Von der Altstadt ist es bequem zu Fuß erreichbar, der Hauptbahnhof liegt in fußläufiger oder kurzer Straßenbahndistanz.
Warum ist der Zamek Krolewski na Wawelu so bedeutend?
Der Zamek Krolewski na Wawelu war über Jahrhunderte königliche Residenz, Krönungsort und Begräbnisstätte polnischer Herrscher. Er gilt als Symbol der polnischen Staatlichkeit, als geistiges Zentrum des Landes und beherbergt kunsthistorisch bedeutende Sammlungen. Gemeinsam mit der Altstadt von Krakau gehört der Wawel zum UNESCO-Welterbe.
Wie viel Zeit sollten Reisende für den Besuch einplanen?
Für einen ersten Eindruck mit Rundgang über den Hügel, Besuch der Kathedrale (ohne ausführliche Kryptenbesichtigung) und eines ausgewählten Schlossrundgangs sollten mindestens drei bis vier Stunden eingeplant werden. Wer mehrere Ausstellungsbereiche, Türme und die Umgebung ausführlich erkunden möchte, kann problemlos einen halben oder ganzen Tag am Wawel verbringen.
Ist das Wawel-Schloss Krakau für Kinder geeignet?
Ja, der Wawel ist für Familien gut geeignet. Kinder reagieren oft begeistert auf die Drachenlegende und die entsprechende Statue am Fuß des Hügels. Viele Bereiche im Freien bieten Platz zum Bewegen, und es gibt kindgerechte Führungsangebote. In den Innenräumen sollten Kinder allerdings an die museumstypischen Verhaltensregeln herangeführt werden.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch?
Die angenehmsten Reisezeiten sind Frühjahr und Frühherbst, wenn Temperaturen mild und Besucherströme moderat sind. Im Sommer ist mit stärkerem Andrang zu rechnen, im Winter locken dafür stimmungsvolle Ansichten des verschneiten Hügels. Unabhängig von der Jahreszeit lassen sich frühe Vormittage oder späte Nachmittage gut nutzen, um den größten Besucherspitzen auszuweichen.
Mehr zu Wawel-Schloss Krakau auf AD HOC NEWS
Mehr zu Wawel-Schloss Krakau auf AD HOC NEWS:
Alle Beiträge zu „Wawel-Schloss Krakau" auf AD HOC NEWS ansehen ?Alle Beiträge zu „Zamek Krolewski na Wawelu" auf AD HOC NEWS ansehen ?
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
