Wat Saket und der Goldene Berg über Bangkoks Altstadt
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 15:00 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Wat Saket verbindet einen buddhistischen Tempel mit dem künstlichen Hügel Phu Khao Thong, dem Goldenen Berg. Über dem historischen Bangkok steht eine goldene Stupa, während Treppen um den begrünten Hügel zur Anhöhe führen. Die Anlage erzählt von Ayutthaya, der Chakri-Dynastie und der Entwicklung Bangkoks im 19. Jahrhundert.
Wat Saket trägt einen Tempel auf künstlichem Grund
Die auffälligste Eigenschaft des Wat Saket ist seine erhöhte Stupa. Der Goldene Berg ragt als künstlich geformter Hügel aus der flachen Stadtlandschaft und trägt an seiner Spitze einen buddhistischen Sakralbau. Seine Bezeichnung lautet Phu Khao Thong.
Der Tempel liegt außerhalb der historischen Rattanakosin-Insel, nahe dem Khlong Rop Krung und dem Khlong Mahanak. Treppen verlaufen um die Hänge des Hügels. Auf dem Weg liegen kleine Schreine, Buddhafiguren, Nischen und Pavillons. Der Goldene Berg ist rund 80 Meter hoch.
Von Wat Sakae zur Anlage der Chakri-Dynastie
Die Ursprünge des Tempels reichen in die Ayutthaya-Zeit zurück. Damals trug die Anlage den Namen Wat Sakae. Nach der Gründung Bangkoks im Jahr 1782 ließ König Rama I. den Tempel instand setzen und gab ihm den Namen Wat Saket Ratcha Wora Maha Wihan.
Unter König Rama III. begann im 19. Jahrhundert der Bau einer großen Chedi. Das Vorhaben wurde durch den weichen Untergrund Bangkoks beeinträchtigt, und die Konstruktion stürzte ein. Aus dem Baumaterial entstand ein Hügel, der über mehrere Jahrzehnte von Pflanzen überwachsen wurde. Rama IV. ließ den Hügel befestigen und setzte die Arbeiten an einer kleineren Chedi fort.
Treppen, Glocken und die goldene Chedi
Der Aufstieg führt über eine spiralförmige Wegführung an der Außenkante des Hügels. Mauern, Bäume, Glocken und religiöse Bildwerke begleiten die Treppen. Die Anlage verbindet damit sichtbare Elemente eines Tempels mit der Topografie eines künstlich angelegten Berges.
Die Fertigstellung der goldenen Spitze fällt in die Regierungszeit von König Chulalongkorn, Rama V., am Ende des 19. Jahrhunderts. In der Chedi befindet sich eine buddhistische Reliquie. Die Spitze bildet den weithin sichtbaren Abschluss des Hügels und steht über dem niedriger gelegenen Tempelbereich. Die Anlage wurde 1865 weitergeführt.
Wat Saket besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Wat Saket liegt in Bangkok am Rand der historischen Rattanakosin-Insel. Die Anreise führt durch das dicht bebaute Stadtgebiet zu einem Tempelkomplex am Khlong Mahanak.
- Der Goldene Berg wird über Treppen und einen ansteigenden Rundweg erschlossen. Der Aufstieg führt an Buddhafiguren, Glocken und kleinen Schreinen vorbei.
- Amtssprache ist Thai, gezahlt wird in Thailändischen Baht.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Wat Saket auf Social-Media-Plattformen
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Wat Saket: häufige Fragen
Wo liegt Wat Saket?
Wat Saket liegt in Bangkok nahe der historischen Rattanakosin-Insel und dem Khlong Mahanak. Der Tempelkomplex umfasst den Goldenen Berg Phu Khao Thong.
Was bietet ein Besuch?
Der Aufstieg führt über Treppen um einen künstlichen Hügel. Unterwegs liegen Buddhafiguren, Glocken, Nischen und kleine Pavillons.
Was kennzeichnet den Tempel?
Wat Saket ist durch die goldene Chedi auf dem künstlichen Hügel geprägt. Seine Geschichte reicht von Wat Sakae in der Ayutthaya-Zeit über Rama I., Rama III. und Rama IV. bis zu Rama V.
