Victoria Falls, Reise

Victoria Falls – der größte Wasservorhang Afrikas

Veröffentlicht am: 31.08.2026 um 20:16 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Victoria Falls am Sambesi zwischen Simbabwe und Sambia bildet den größten zusammenhängenden Wasservorhang Afrikas und prägt eine dramatische Basalt-Schlucht.

Fotorealistische Ansicht von Victoriafälle in Victoria Falls, Simbabwe/Sambia im Abendlicht
Fotorealistische Panoramaaufnahme von Victoriafälle in Victoria Falls Simbabwe/Sambia, warmes Abendlicht auf Wahrzeichen, Illustration mit AI erstellt.

Victoria Falls am Sambesi zwischen Simbabwe und Sambia gehört zu den eindrucksvollsten Wasserfällen der Erde und bildet mit seiner Breite von 1.708 Metern den größten zusammenhängenden Wasservorhang Afrikas.Breite von 1.708 Metern Der Wasserfall stürzt in eine bis zu 108 Meter tiefe Schlucht aus Basaltgestein und liegt unmittelbar bei der Grenzstadt Victoria Falls in Simbabwe und der gegenüberliegenden Stadt Livingstone in Sambia.Grenzstadt Victoria Falls in Simbabwe

Victoria Falls und die Schlucht des Sambesi

Die Victoria Falls erstrecken sich quer über den Sambesi, der hier eine der größten zusammenhängenden Wasserfallfronten der Welt bildet.größten Wasserfallfronten der Welt Das Wasser stürzt über eine annähernd gerade Felskante in eine tiefe Schlucht, deren Wände überwiegend aus Karoo-Basalten der Batoka-Formation bestehen.Karoo-Basalten der Batoka-Formation Unterhalb der Kante folgt eine Folge von engen Canyons, in denen der Sambesi sich zwischen steilen Felswänden hindurchwindet.

Das Wasser fällt an den höchsten Stellen bis zu 108 Meter in die Tiefe und schlägt in ein enges Flussbett ein, das nur wenig breiter ist als die Wasserfallfront selbst.bis zu 108 Meter Im Sprühnebel über der Schlucht entsteht auf weiten Strecken eine dauerhafte Gischtzone, in der sich dichter Regenwald entwickelt hat, während außerhalb dieses Bereichs ein deutlich trockeneres Savannenklima vorherrscht.Gischtzone mit Regenwald

Mosi-oa-Tunya: Name, Geschichte und Welterbestatus

Die Victoria Falls tragen neben der englischen Bezeichnung den traditionellen Namen Mosi-oa-Tunya aus der Sprache der Lozi, der mit „Der Rauch, der donnert“ übersetzt wird.Mosi-oa-Tunya Der erste Europäer, der die Wasserfälle beschrieben hat, war der schottische Missionar und Afrikareisende David Livingstone, der sie Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte und zu Ehren der britischen Königin Victoria benannte.David Livingstone benannte die Fälle

Mosi-oa-Tunya / Victoria Falls ist seit 1989 als grenzüberschreitende Weltnaturerbestätte der UNESCO eingetragen und erfüllt die Kriterien für außergewöhnliche natürliche Schönheit und geologische Bedeutung.seit 1989 als Weltnaturerbe eingetragen Die Stätte liegt auf beiden Seiten der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia und umfasst sowohl die Fälle selbst als auch die umgebenden Schluchten, Wälder und Flusslandschaften.grenzüberschreitende Weltnaturerbestätte

Wege, Aussichtspunkte und Landschaft

Auf der Seite von Simbabwe verläuft ein Wegsystem nahe der Abbruchkante, von dem aus sich unterschiedliche Abschnitte des Wasserfalls über mehrere Aussichtspunkte hinweg überblicken lassen.Abschnitte des Wasserfalls Auf der sambischen Seite führen Wege und Brücken in den Bereich zwischen der Gischtzone und den Schluchten, wo der Blick stärker in die Tiefe der Basaltcanyons geht.

Der umgebende Nationalpark umfasst Flussufer, Waldflächen im Nebelbereich und trockene Savannen mit Wildtieren, die sich in der Nähe des Sambesi und an den Rändern der Schlucht bewegen.Nationalpark beiderseits des Flusses Der Kontrast zwischen dem feuchten, üppig bewachsenen Gürtel direkt am Wasserfall und der weiter entfernten, deutlich trockeneren Landschaft ist an den Victoria Falls besonders ausgeprägt.

Victoria Falls besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Victoria Falls liegt am Sambesi unmittelbar an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia; die Grenzstädte sind Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia, die jeweils über eigene Flughäfen und Straßenverbindungen erreichbar sind.
  • Auf der Seite von Simbabwe führen Wege mit zahlreichen Stufen und teils rutschigem Untergrund entlang der Kante, während auf der sambischen Seite Pfade und Brücken in den Bereich der Schluchten und der Gischtzone führen.
  • Die Wasserfälle liegen in einer Flusslandschaft auf mittlerer Höhe über dem Meeresspiegel, und der Sprühnebel kann Wege und Kleidung in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls deutlich durchnässen.
  • In der Umgebung der Victoria Falls liegen Schutzgebiete und Nationalparks beider Länder, in denen sich Flusslandschaften, Savannen und Wildtiere beobachten lassen.
  • Amtssprachen sind in Simbabwe unter anderem Englisch und in Sambia Englisch; gezahlt wird in Simbabwe mit Simbabwe-Dollar und in Sambia mit Sambischen Kwacha. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Victoria Falls auf Social-Media-Plattformen

Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Victoria Falls.

Victoria Falls: häufige Fragen

Wo liegen die Victoria Falls genau?

Die Victoria Falls liegen am Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, zwischen den Städten Victoria Falls und Livingstone.

Was bietet ein Besuch an den Victoria Falls?

Ein Besuch führt entlang von Wegen und Aussichtspunkten an der Wasserfallfront und in die unmittelbare Gischtzone mit Blick in die Basaltschlucht des Sambesi.

Was kennzeichnet die Landschaft an den Victoria Falls?

Kennzeichnend ist der Kontrast zwischen dem regenwaldartigen Gürtel im Sprühnebel direkt am Wasserfall und der umgebenden, deutlich trockeneren Savanne.

Disclaimer...

de | unterhaltung | 70031986 |