Victoria Falls als breite Wasserkante am Sambesi
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 04:02 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Victoria Falls liegt am Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Der Fluss stürzt dort über eine breite Kante in Basaltschluchten, während aufsteigender Wassernebel über dem Fels steht. Der lokale Name Mosi-oa-Tunya bedeutet „Donnernder Rauch“.
Victoria Falls und die breite Kante des Sambesi
Die Fallkante von Victoria Falls erstreckt sich über etwa 1.708 Meter. Der Höhenunterschied erreicht bis zu 108 Meter. Damit bildet der Wasserfall eine ausgedehnte Wand aus fallendem Wasser, deren einzelne Abschnitte durch Inseln und Felsbereiche gegliedert sind.
Der Sambesi erreicht an dieser Stelle eine Breite von mehr als zwei Kilometern, bevor sein Wasser in die Schluchten fällt. Die UNESCO beschreibt die Fallkante von Victoria Falls als größte zusammenhängende Wand fallenden Wassers. Unterhalb der Kante liegen tiefe, dunkel gefärbte Basaltgesteine.
Basalt, Schluchten und die Bewegung des Flusses
Victoria Falls liegt auf einem Basaltplateau. Risse im Gestein markieren die Linien, an denen der Sambesi seine Schluchten ausgeschürft hat. Die Felswände unterhalb des Wasserfalls verlaufen nicht wie ein gerader Graben, sondern bilden eine Folge miteinander verbundener Einschnitte.
Das Wasser tritt an der Fallkante zusammen und verschwindet in einer schmalen Schlucht, deren Verlauf sich unterhalb des Falls mehrfach verändert. Die geologische Geschichte bleibt an den gestuften Felswänden sichtbar. Die Entstehung der Schluchten wird mit der Erosion von Basalt und schwächeren Gesteinszonen verbunden.
Mosi-oa-Tunya zwischen lokaler Geschichte und Weltkulturerbe
Der Name Mosi-oa-Tunya verweist auf das Geräusch und den Wassernebel des Falls. Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone sah Victoria Falls im November 1855. Der Name Victoria Falls erinnert an die britische Königin Victoria.
Die Bezeichnung Mosi-oa-Tunya blieb neben dem englischen Namen erhalten. Beide Namen stehen für denselben Ort am Sambesi. 1989 nahm die UNESCO Mosi-oa-Tunya / Victoria Falls in die Welterbeliste auf. Die Eintragung umfasst den Wasserfall, die Schluchten und die Landschaft an der Grenze von Simbabwe und Sambia.
Der Wasserstand verändert das sichtbare Bild der Fallkante. Bei großem Abfluss treten breite Wasserschleier hervor. Bei geringerem Abfluss zeigen sich einzelne Felsabschnitte und die Formen der Schluchten deutlicher. Die Fallhöhe bleibt dabei als geologische Kante des Plateaus bestehen.
Victoria Falls besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Victoria Falls liegt am Sambesi zwischen Simbabwe und Sambia. Die Orte Victoria Falls und Livingstone liegen an den gegenüberliegenden Seiten des Flusses.
- Das Gelände besteht aus Basaltfelsen, Schluchten und Aussichtspunkten entlang der Fallkante. Der Wassernebel kann die Sicht auf einzelne Abschnitte verändern.
- Amtssprachen sind in Simbabwe Englisch, Shona und Ndebele; in Sambia gehören Englisch und mehrere regionale Sprachen zum staatlichen Sprachgebrauch. Gezahlt wird in Simbabwe-Dollar beziehungsweise sambischen Kwacha.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Victoria Falls auf Social-Media-Plattformen
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Victoria Falls: häufige Fragen
Wo liegt Victoria Falls?
Victoria Falls liegt am Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Der Wasserfall befindet sich auf einem Basaltplateau mit tiefen Schluchten unterhalb der Fallkante.
Was bietet ein Besuch von Victoria Falls?
Ein Besuch zeigt die breite Fallkante, den Wassernebel, den Sambesi und die Basaltschluchten. Aussichtspunkte erschließen verschiedene Abschnitte des Wasserfalls.
Was kennzeichnet Victoria Falls?
Die Fallkante ist etwa 1.708 Meter breit und bis zu 108 Meter hoch. Der lokale Name Mosi-oa-Tunya verbindet den Ort mit seiner sprachlichen und kulturellen Geschichte.
