Valle de la Luna: Salz, Sand und geologische Formen
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 09:55 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Das Valle de la Luna liegt westlich von San Pedro de Atacama in der Atacama-Wüste. Salz, Sand und gefaltete Sedimentgesteine bilden dort ein Gelände, dessen helle Grate, Mulden und Felsflächen an eine Mondlandschaft erinnern.
Salz und Sedimente in der Cordillera de la Sal
Das Valle de la Luna gehört zur Cordillera de la Sal, der Salzgebirgskette im Norden Chiles. Die Landschaft liegt rund 13 Kilometer westlich von San Pedro de Atacama und am Rand des Salar de Atacama. rund 13 Kilometer westlich von San Pedro de Atacama
In den Gesteinsschichten finden sich Salz, Gips, Ton und Sand. Das staatlich verzeichnete Naturheiligtum umfasst eine Fläche von ungefähr 13.200 Hektar. Die mittlere Höhe der Cordillera de la Sal wird mit 2.550 Metern angegeben. Salz, Gips, Ton und Sand prägen den Untergrund.
Falten, Grate und vom Wasser geformte Mulden
Die Cordillera de la Sal besteht aus sedimentären Gesteinen mit eingelagerten Salzschichten. Faltungen und tektonische Hebungen haben diese Schichten in eine reliefreiche Landschaft verwandelt. Im Valle de la Luna liegen Senken neben schmalen Graten und offenen Flächen.
Wind und Wasser haben die Oberfläche weiter geformt. Die Erosion legte unterschiedlich widerstandsfähige Schichten frei und schuf Kanten, Rinnen und brüchige Hänge. Graue, rote und ockerfarbene Mineraltöne wechseln innerhalb des Geländes. die Cordillera de la Sal entstand aus gefalteten und angehobenen Gesteinsschichten.
Ein Naturheiligtum am Rand der Atacama-Wüste
Das Valle de la Luna ist seit 1982 als Naturheiligtum geschützt. Ein Teil des Gebiets gehört zur Reserva Nacional Los Flamencos. Der Schutzstatus umfasst eine Landschaft mit empfindlichen Salzkrusten, Sedimenten und erosionsgeprägten Formen. seit 1982 als Naturheiligtum geschützt
Zum Landschaftsbild gehören Salzflächen, Sanddünen, Felsrücken und natürliche Hohlräume. Zu den benannten Formationen zählen die Duna Mayor und die Tres Marías. Ihre Formen stehen innerhalb einer größeren geologischen Einheit, die sich über die trockenen Becken und Höhenzüge der Region erstreckt.
Valle de la Luna besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Das Valle de la Luna liegt in Chile rund 13 Kilometer westlich von San Pedro de Atacama. Die Anreise erfolgt über die Straße in die Cordillera de la Sal; Fahrräder und motorisierte Fahrzeuge werden für den Zugang genutzt.
- Das Gelände besteht aus Salzkrusten, Sand, Ton und sedimentärem Gestein. Wege und Aussichtspunkte führen durch offene Senken, über felsige Abschnitte und entlang erodierter Grate.
- Das Valle de la Luna liegt in der Atacama-Wüste auf etwa 2.500 Metern Höhe. Die trockene Landschaft besitzt nur sehr geringe natürliche Vegetation.
- In der Umgebung liegen die Cordillera de la Sal, der Salar de Atacama und San Pedro de Atacama. Die Orte gehören zur Region Antofagasta im Norden Chiles.
- Amtssprache ist Spanisch, gezahlt wird in Chilenischen Pesos. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Valle de la Luna auf Social-Media-Plattformen
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Valle de la Luna: häufige Fragen
Wo liegt das Valle de la Luna?
Das Valle de la Luna liegt in der Atacama-Wüste westlich von San Pedro de Atacama in Chile. Es gehört zur Cordillera de la Sal in der Region Antofagasta.
Was bietet ein Besuch im Valle de la Luna?
Das Gelände zeigt Salzflächen, Sand, Sedimentgesteine, Dünen, Felsgrate und durch Erosion entstandene Mulden. Benannte Formationen sind die Duna Mayor und die Tres Marías.
Was kennzeichnet die Landschaft?
Salz, Gips, Ton und Sand liegen in gefalteten sedimentären Schichten. Wind und Wasser haben daraus ein reliefreiches Naturheiligtum mit grauen, roten und ockerfarbenen Oberflächen geformt.
