Twelve Apostles: Kalksteinpfeiler im Southern Ocean
Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 23:25 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Twelve Apostles stehen vor der Küste von Port Campbell im australischen Bundesstaat Victoria. Sie sind Kalksteinpfeiler im Southern Ocean, deren waagerechte Gesteinsschichten die Entstehung in einem ehemaligen Meeresraum sichtbar machen.
Twelve Apostles zwischen Klippen und Southern Ocean
Die Felsnadeln gehören zum Port Campbell National Park an der Great Ocean Road. Vor den Steilklippen liegen die isolierten Kalksteinformationen im Meer, begleitet von weiteren Felsinseln, Bögen und Küstenabschnitten.
Der Name Twelve Apostles beschreibt keine verlässliche Zahl der sichtbaren Felspfeiler. Parks Victoria nennt sieben verbliebene Kalksteinpfeiler; neun standen bis 2005, bevor ein Pfeiler kollabierte, ein weiterer folgte 2009. Die sieben Kalksteinpfeiler bilden den Kern des bekannten Küstenbildes.
Twelve Apostles und die Schichten des Port-Campbell-Kalksteins
Das Gestein besteht aus Port-Campbell-Kalkstein, einer Sedimentfolge aus marinen Ablagerungen. Muscheln, Korallenreste und Skelette kleiner Meeresorganismen lagerten sich am Meeresboden ab und verdichteten sich über geologische Zeiträume.
Die Ablagerungen stammen aus dem Miozän und entstanden vor etwa 14 bis 7 Millionen Jahren. Graue, tonreiche Schichten liegen unter jüngeren gelben Kalksteinen. Die Port-Campbell-Kalkstein-Schichten bewahren damit Spuren verschiedener Meerestiefen.
Die gelbe Färbung des oberen Kalksteins hängt mit sehr reinem Kalziumkarbonat und geringen Eisenoxidanteilen zusammen. Der graue Untergrund enthält mehr Tonminerale und organisches Material. An den Klippen liegen die Schichten nicht vollständig waagerecht, sondern sind leicht geneigt.
Twelve Apostles als Küstenform aus Erosion
Brandung, Wind und Regen formten die heutige Küste aus den Kalksteinklippen. Zuerst entstanden Risse und Höhlen, danach Bögen. Wenn Bögen einstürzten, blieben einzelne Felsblöcke vor der Küste zurück.
Die Klippen und Felspfeiler zeigen diesen Ablauf in ihrer räumlichen Anordnung. Unterhalb der gelben Gesteinslagen liegen weichere Partien, während die oberen Bereiche als geschichtete Wände und Pfeiler sichtbar sind. An den Küstenabschnitten des Nationalparks erscheinen außerdem Felsbögen, Inseln und Einschnitte.
Die Twelve Apostles sind deshalb kein geschlossenes Bauwerk, sondern eine Küstenlandschaft aus Kalkstein. Ihre Form steht im Zusammenhang mit der geologischen Struktur des Port-Campbell-Kalksteins und der fortgesetzten Einwirkung des Meeres.
Twelve Apostles besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Twelve Apostles liegen im Port Campbell National Park an der Great Ocean Road, zwischen Princetown und Port Campbell in Victoria. Die Anreise erfolgt über die Great Ocean Road mit dem Auto oder im Rahmen einer organisierten Fahrt.
- Die Aussichtspunkte liegen an einer Steilküste. Zum Küstenbild gehören Klippen, Brandung, vorgelagerte Felsen und unebenes Gelände; die Felskante darf nicht betreten werden.
- Port Campbell liegt an der Südküste Australiens. Amtssprache ist Englisch, gezahlt wird in Australischen Dollar.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Twelve Apostles auf Social-Media-Plattformen
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Twelve Apostles: häufige Fragen
Wo liegen die Twelve Apostles?
Die Twelve Apostles liegen bei Port Campbell im Bundesstaat Victoria an der Great Ocean Road. Sie gehören zum Port Campbell National Park an der australischen Südküste.
Was bietet ein Besuch der Twelve Apostles?
Von den Aussichtspunkten sind Kalksteinpfeiler, Steilklippen, Brandung und die Schichten des Küstengesteins zu sehen. Die Formation lässt sich als Teil einer größeren Küstenlandschaft mit Bögen und Felsinseln betrachten.
Was kennzeichnet die Twelve Apostles?
Die Formation besteht aus Kalkstein aus dem Miozän, der vor etwa 14 bis 7 Millionen Jahren in einem Meeresraum abgelagert wurde. Erosion formte daraus Klippen, Höhlen, Bögen und isolierte Pfeiler.
