Transfagarasan, Curtea de Arges

Transfagarasan als spektakuläre Passstraße der Karpaten

Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 08:09 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Transfagarasan verbindet Curtea de Arges in Rumänien mit der Nordseite der F?g?ra?-Berge und führt in kühnen Kehren durch eine dramatische Hochgebirgslandschaft.

Transfagarasan, Curtea de Arges, Rumänien, Illustration mit AI erstellt.
Transfagarasan, Curtea de Arges, Rumänien, Illustration mit AI erstellt.

Transfagarasan ist die rumänische Hochgebirgsstraße DN7C über die F?g?ra?-Berge und verbindet Curtea de Arge? in der historischen Region Muntenien mit der Nordseite der Karpaten. Die Passstraße führt seit den frühen 1970er-Jahren in engen Kehren, Tunneln und Viadukten durch eine dramatische Landschaft zwischen Stausee, Hochplateau und kargem Fels.

Transfagarasan als Gebirgsstraße durch die F?g?ra?-Berge

Die Transfogarascher Hochstraße verläuft über den Hauptkamm der F?g?ra?-Berge, dem höchsten Teil der Südkarpaten in Rumänien.Die F?g?ra?-Berge bilden den höchsten Gebirgszug Rumäniens und liegen zwischen den historischen Landschaften Muntenien im Süden und Siebenbürgen im Norden. Die Straße ist als Nationalstraße DN7C ausgewiesen und führt von der Umgebung von Curtea de Arge? im Kreis Arge? nordwärts bis nahe der Ortschaft Câr?i?oara im Kreis Sibiu.Die Strecke beginnt im Raum Bascov bei Pite?ti und endet nördlich bei Câr?i?oara

Die eigentliche Hochstraße beginnt hinter Curtea de Arge? nahe dem Ort C?p??ânenii Ungureni und folgt dem Tal der Arge? bis zum Stausee Vidraru.Der Abschnitt zwischen dem Vidraru-Stausee und Câr?i?oara gilt als Kernstück der Hochstraße Von dort steigt die Trasse mit engen Kehren und langen Stützmauern zum Hochgebirge auf und erreicht am Tunnel beim Bulea-See eine Höhe von rund 2.042 Metern über dem Meeresspiegel.Der höchste Punkt der Straße liegt am Tunnel bei Bâlea-See auf 2.042 Metern

Ingenieurbauwerk der 1970er-Jahre mit Tunneln, Brücken und Stausee

Transfagarasan entstand in den Jahren zwischen 1970 und 1974 als strategische Gebirgsstraße über die Südkarpaten.Die Bauarbeiten fanden von 1970 bis 1974 statt Die Straße ist vollständig asphaltiert und führt über zahlreiche Brücken, Stützmauern und Viadukte, um die steilen Hänge zu queren.Entlang der Route wurden mehrere Tunnel, Brücken und Viadukte gebaut Der bekannteste Tunnel liegt direkt unter dem Kamm bei Bulea-See und verbindet die nördliche und südliche Rampe auf hoher Lage.

Charakteristisch für Transfagarasan sind die dichten Serpentinenfolgen im Hochgebirge, vor allem auf der Nordrampe oberhalb von Bulea-Wasserfall. Hier schraubt sich die Straße in kurzen Kehren den Hang hinauf, während in der Tiefe Bachläufe, Wasserfälle und Almflächen liegen. Im Süden prägt der Vidraru-Stausee mit seiner großen Staumauer das Bild, vor der Fahrbahn und Felswände eng beieinander liegen. Die Kombination aus Stausee, Tunnel, Viadukten und schmaler Fahrbahn macht die DN7C zu einem markanten Ingenieurbauwerk in den rumänischen Karpaten.

Gebirgslandschaft zwischen Curtea de Arge?, Vidraru und Bulea-See

Der südliche Teil von Transfagarasan folgt dem Flusstal der Arge? von Curtea de Arge? hinauf zum Vidraru-Stausee, der in den 1960er-Jahren im Gebirge angelegt wurde.Die Hochstraße beschreibt den Abschnitt von der Vidraru-Talsperre bis nach Câr?i?oara als markante Gebirgsstrecke Oberhalb des Sees verengt sich das Tal, und die Straße liegt teils dicht an Felswänden, teils auf kunstvoll aufgeständerten Abschnitten. Auf der Nordseite öffnet sich hinter dem Tunnel die Hochfläche um den Bulea-See mit karger Vegetation, Geröllfeldern und Blick auf die Gipfel Moldoveanu und Negoiu, die zu den höchsten Bergen Rumäniens zählen.Die Route verläuft zwischen den höchsten Gipfeln Moldoveanu und Negoiu

Weiter nördlich sinkt die Straße über ein Gefüge aus Kehren, Stützmauern und kurzen Tunneln in Richtung Câr?i?oara ab. Hier wird der Blick auf die nördlichen Vorberge der F?g?ra?-Berge frei, während die Serpentinen in weiten Bögen die Hänge queren. In Kombination mit den Hochweiden, Felsrippen und Schutthalden bildet Transfagarasan eine charakteristische Hochgebirgslandschaft, in der Straße und Topografie eng miteinander verzahnt sind.

Transfagarasan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Transfagarasan verläuft in Rumänien in Nord-Süd-Richtung zwischen Curtea de Arge? im Kreis Arge? und der Ortschaft Câr?i?oara im Kreis Sibiu; die Straße ist als DN7C ausgeschildert.
  • Die Strecke führt in den Hochlagen über mehr als 2.000 Meter, mit langen Gefällen, engen Serpentinen und Abschnitten mit Felswänden; einzelne Park- und Aussichtspunkte liegen direkt an der Fahrbahn.
  • Im südlichen Abschnitt erreicht Transfagarasan die Staumauer des Vidraru-Sees, weiter nördlich liegen Bulea-Wasserfall und Bulea-See unmittelbar an der Straße und markieren den hochalpinen Teil der Route.
  • Amtssprache ist Rumänisch, gezahlt wird in Rumänischen Leu.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Transfagarasan auf Social-Media-Plattformen

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Transfagarasan: häufige Fragen

Wo liegt Transfagarasan?

Transfagarasan liegt im Süden Rumäniens und verläuft von Curtea de Arge? im Kreis Arge? über den Kamm der F?g?ra?-Berge bis nahe Câr?i?oara im Kreis Sibiu.

Was bietet ein Besuch von Transfagarasan?

Ein Besuch führt über eine hochalpine Passstraße mit Serpentinen, Stausee, Tunnel, Viadukten und Ausblicken auf die Gipfel der F?g?ra?-Berge.

Was kennzeichnet Transfagarasan besonders?

Besonders kennzeichnend sind die Höhe von rund 2.042 Metern am Scheiteltunnel, der Vidraru-Stausee und die dichten Kehrenfolgen am Bulea-Abschnitt.

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