Tiger's Nest Kloster, Paro Taktsang

Tiger's Nest Kloster: Magischer Klippen-Tempel über Paro

20.05.2026 - 16:51:39 | ad-hoc-news.de

Hoch über dem Tal von Paro klammert sich das Tiger's Nest Kloster, Paro Taktsang, an eine Felswand in Bhutan – ein Ort zwischen Himmel und Wolken, der selbst erfahrene Reisende aus Deutschland sprachlos macht.

Tiger's Nest Kloster, Paro Taktsang, Bhutan
Tiger's Nest Kloster, Paro Taktsang, Bhutan

Nebel streicht über die Pinienwälder, Gebetsfahnen knattern im Wind, tief unter Ihnen öffnet sich das Tal von Paro – und scheinbar schwerelos klebt das Tiger's Nest Kloster an einer fast senkrechten Felswand. Paro Taktsang („Tigerhorst“) ist einer dieser Orte, an denen sich Himalaya-Mystik und spektakuläre Landschaft zu einem fast unwirklichen Gesamtbild verbinden.

Tiger's Nest Kloster: Das ikonische Wahrzeichen von Paro

Kaum ein Bild steht so sehr für Bhutan wie das Tiger's Nest Kloster hoch über Paro. Paro Taktsang, sinngemäß „Tigerhorst“ genannt, schmiegt sich rund 3.000 m über dem Meeresspiegel an eine steile Felsklippe und scheint förmlich über dem Tal zu schweben. Die Deutsche Welle bezeichnet das Kloster als „spirituelles Wahrzeichen Bhutans“, während Reisemagazine wie GEO Saison es regelmäßig als eine der eindrucksvollsten Klosteranlagen des Himalaya hervorheben.

Für Besucher:innen aus Deutschland ist der Weg dorthin oft der emotionale Höhepunkt einer Bhutan-Reise: ein mehrstündiger Aufstieg durch Wälder, vorbei an Gebetsfahnen, Wasserfällen und Aussichtspunkten, der am Ende in einer stillen, duftenden Klosterwelt gipfelt. Von hier oben wirkt das Tal von Paro klein und fern – und der Alltag in Europa noch weiter weg.

Bhutan ist ein buddhistisches Königreich im östlichen Himalaya, dessen Regierung seit Jahrzehnten bewusst auf ein behutsames, nachhaltiges Wachstum und auf das Konzept des „Bruttonationalglücks“ setzt. Das Tiger's Nest Kloster verkörpert dieses Selbstverständnis ideal: Es ist Pilgerstätte, Symbol nationaler Identität und Aushängeschild für einen Tourismus, der auf Begrenzung statt Massen setzt.

Geschichte und Bedeutung von Paro Taktsang

Die Geschichte von Paro Taktsang ist eng mit der Verbreitung des Buddhismus im Himalaya verbunden. Laut Überlieferung soll der indische Gelehrte und tantrische Meister Guru Rinpoche (Padmasambhava) im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin zu der Felswand geflogen sein, an der sich heute das Kloster befindet. Dort meditierte er der Tradition zufolge mehrere Monate lang und unterwarf lokale Dämonen, um den Buddhismus in der Region zu etablieren. Sowohl die offizielle bhutanische Tourismusorganisation „Tourism Council of Bhutan“ als auch internationale Institutionen wie die Britannica Encyclopaedia verweisen auf diese Gründungslegende, die dem Kloster seinen Namen gab.

Die heutige Klosteranlage entstand jedoch wesentlich später. Historische Quellen, unter anderem aus dem Kulturministerium Bhutans und aus Publikationen von National Geographic, nennen das 17. Jahrhundert als Entstehungszeit der ersten Bauten. Demnach wurde die ursprüngliche Einsiedelei unter dem vierten Druk Desi Tenzin Rabgye (Regent Bhutans) um das Jahr 1692/1694 herum in eine feste Klosteranlage umgewandelt. Damit ist Paro Taktsang zwar jünger als manche europäische Kathedrale, aber deutlich älter als viele neuzeitliche Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor (fertiggestellt Ende des 18. Jahrhunderts).

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Tiger's Nest Kloster zu einem der wichtigsten buddhistischen Pilgerziele in Bhutan. Hier werden bis heute wichtige Riten der Vajrayana-Tradition gepflegt, die eine besonders kontemplative, auf Meditation und symbolische Rituale ausgerichtete Richtung des Buddhismus darstellt. Der Ort ist insbesondere der Verehrung von Guru Rinpoche gewidmet, der im Himalaya-Raum teilweise ähnlich verehrt wird wie in Europa zentrale Heiligengestalten.

Die Anlage blieb jedoch nicht von Katastrophen verschont: Im Jahr 1998 zerstörte ein Großbrand weite Teile des Klosters. Nach Angaben der bhutanischen Regierung und übereinstimmenden Berichten internationaler Medien wurden mehrere Gebäude vollständig zerstört, wichtige Wandmalereien und Reliquien beschädigt oder vernichtet. In den Folgejahren leitete Bhutan ein umfassendes Restaurierungsprogramm ein, das sich an historischen Quellen orientierte. Fachleute der Denkmalpflege und Kunstgeschichte, auf die etwa die Deutsche Welle und regionale Medien verweisen, lobten später die sorgfältige Restaurierung, die traditionelle Bautechniken mit moderner Sicherheitsinfrastruktur verband.

Heute steht Paro Taktsang unter besonderem Schutz. Bhutan insgesamt ist zwar (Stand der letzten Berichte) noch nicht als Ganzes UNESCO-Welterbestätte eingetragen, der Staat arbeitet aber seit Jahren mit der UNESCO an der Identifizierung und dem Schutz bedeutender Kultur- und Naturstätten, zu denen das Tiger's Nest Kloster im nationalen Selbstverständnis zählt. In offiziellen Tourismusunterlagen wird Paro Taktsang als „cultural icon“ und „most sacred site“ beschrieben – eine Einschätzung, die auch in europäischen Reiseführern, etwa von DuMont und Marco Polo, aufgegriffen wird.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist das Tiger's Nest Kloster ein Musterbeispiel traditioneller bhutanischer Klosterbaukunst. Mehrere Gebäude, sogenannte Lhakhangs (Tempelräume), und Wohngebäude für Mönche verteilen sich entlang der steilen Felswand auf verschiedenen Ebenen. Laut Veröffentlichungen der Bhutan Tourism Corporation und Fachbeiträgen zur Architekturkultur des Himalaya besteht der Gebäudekern aus massiven Mauern aus Naturstein, kombiniert mit hölzernen Obergeschossen und Dachkonstruktionen.

Typisch bhutanisch sind die reich verzierten Fensterrahmen, Balkone und Dachvorsprünge aus Holz, die mit leuchtenden Farben und Ornamenten bemalt sind. Rot, Gelb, Blau und Grün dominieren – Farben, die im Buddhismus symbolisch für Elemente und geistige Qualitäten stehen. Kunsthistoriker, auf die etwa GEO und das ADAC Reisemagazin verweisen, betonen, dass die Dekorationen nicht nur schmücken, sondern zugleich Lehrfunktionen haben: Wandmalereien stellen Szenen aus dem Leben Buddhas, von Guru Rinpoche und anderen bedeutenden Figuren dar, Mandalas visualisieren kosmische Ordnung.

Ein besonderes architektonisches Merkmal sind die teils überhängenden Holzgalerien, die sich direkt über dem Abgrund befinden und spektakuläre Blicke ins Tal freigeben. Zwischen den Gebäuden liegen kleine Innenhöfe und schmale Wege, die teilweise in den Felsen geschlagen sind. Besucher:innen durchqueren außerdem kleine Brücken und Treppen, die ein Gefühl von Labyrinth und Überraschung erzeugen – hinter jeder Ecke kann ein neuer Tempelraum, eine Gebetsmühle oder ein kleiner Altar auftauchen.

Die Lage an einer fast 800 m hohen Felswand über dem Talboden (die genaue Angabe variiert je nach Quelle, häufig ist von rund 700–900 m die Rede) verstärkt den dramatischen Effekt. Offizielle Reiseführer und der „Tourism Council of Bhutan“ betonen, dass die Klosteranlage in etwa 3.000–3.120 m Höhe liegt, während der Ausgangspunkt der Wanderung im Paro-Tal deutlich tiefer liegt. Der Höhenunterschied ist für Besucher:innen aus Deutschland deutlich spürbar – sowohl im Blick als auch in der Atmung.

Im Inneren der Tempelräume herrscht eine dichte, spirituelle Atmosphäre: Duft von Butterlampen, leise gemurmelte Gebete, Strahlen von Tageslicht, das durch kleine Fenster auf vergoldete Statuen fällt. Laut Berichten von ARD und ZDF-Reisemagazinen, die Bhutan besucht haben, ist gerade der Kontrast zwischen der rauen, exponierten Lage außen und der warmen, geborgenen Stimmung in den Innenräumen ein zentrales Erlebnis für Besucher:innen.

Fotografisch ist Paro Taktsang ein Traum – und zugleich eine Herausforderung. Die klassischen Aufnahmen entstehen von einem gegenüberliegenden Aussichtspunkt, den viele Reisereportagen zeigen: Von hier aus ragt das Kloster wie ein Adlerhorst aus dem Fels, Gebetsfahnen durchziehen das Bild, und bei klarer Sicht öffnet sich das Panorama bis tief in das Paro-Tal. In den heiligen Innenräumen selbst sind Fotos nach Angaben der Klosterverwaltung meist nicht gestattet, um die rituelle Atmosphäre zu schützen.

Tiger's Nest Kloster besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise ab Deutschland
    Paro Taktsang liegt im Westen Bhutans, nahe der Stadt Paro, in einem Seitental des Paro Chhu. Der internationale Flughafen Paro ist der wichtigste Zugangspunkt des Landes. Direkte Flugverbindungen von Deutschland nach Bhutan gibt es nach übereinstimmenden Angaben internationaler Luftfahrtportale derzeit nicht. Üblich ist eine Anreise über große asiatische Drehkreuze (z. B. Delhi, Bangkok oder Kathmandu) mit Anschlussflügen der nationalen Fluggesellschaften Bhutans.

Für Reisende aus Frankfurt, München, Berlin oder anderen deutschen Städten bedeutet das in der Praxis: Zunächst ein Langstreckenflug nach Südasien oder Südostasien (oft zwischen 8 und 11 Stunden), anschließend ein Regionalflug nach Paro. Die spektakuläre Anflugroute in das enge Tal von Paro gilt in vielen Reisereportagen, etwa in Berichten von BBC und ARD, als eine der eindrucksvollsten der Welt – sie ist allerdings auch nur bei Tageslicht und guten Sichtbedingungen möglich, was zu gelegentlichen Flugplanänderungen führen kann.

Innerhalb Bhutans wird die Anreise zum Startpunkt der Wanderung meist durch lokale Reiseagenturen organisiert, da Bhutan nach offiziellen Vorgaben der Regierung auf ein geführtes, kontingentiertes Tourismusmodell setzt. Touren, Transfers und der Besuch von Paro Taktsang sind bei Buchung über seriöse Anbieter in der Regel im Paketpreis enthalten.

  • Wanderung zum Kloster
    Der Aufstieg zum Tiger's Nest Kloster beginnt an einem Parkplatz am Hang über dem Paro-Tal. Von dort führt ein gut ausgetretener, jedoch stellenweise steiler Pfad durch Kiefernwälder bergauf. Reiseberichte und offizielle Tourismusinformationen geben für den Aufstieg üblicherweise 2 bis 3 Stunden an – abhängig von Kondition, Pausen und Höhenanpassung. Hinzu kommt der Rückweg bergab, der meist 1,5 bis 2 Stunden dauert.

Unterwegs passieren Wandernde ein Teehaus beziehungsweise Café, das als beliebter Zwischenstopp dient. Von hier bietet sich eine besonders schöne Ansicht auf das Kloster gegenüber der Schlucht. Kurz vor dem Kloster führt der Weg über eine steile Steintreppe hinab zu einem Wasserfall und dann wieder hinauf zum Eingang. Aufgrund der Höhe und des teils unebenen Geländes ist eine Grundkondition empfehlenswert; der Weg ist jedoch für die meisten gesunden Menschen gut machbar.

  • Öffnungszeiten
    Genaue, tagesaktuelle Öffnungszeiten werden von der Klosterverwaltung und den bhutanischen Behörden kommuniziert und können je nach Feiertagen, Ritualen und Witterung variieren. Häufige Angaben in seriösen Reiseführern beschreiben Besuchszeiten tagsüber mit einer Mittagspause. Da sich Regelungen ändern können, empfiehlt sich der Hinweis: Öffnungszeiten können variieren – Reisende sollten aktuelle Angaben direkt über ihre lokale Agentur oder beim Tourism Council of Bhutan prüfen.
  • Eintritt und Besuchsregeln
    Bhutan erhebt für internationale Gäste (außerhalb der Region Südostasien) ein obligatorisches Tagesentgelt („Sustainable Development Fee“), das laut offiziellen Informationen der Regierung und Tourismusbehörde einen großen Teil der Kosten für Umwelt- und Infrastrukturprojekte deckt. In diesem Rahmen werden die meisten Sehenswürdigkeiten, darunter Paro Taktsang, über pauschale Tourpakete besucht. Da sich Beträge und Strukturen ändern können und stark vom Reisearrangement abhängen, sollten Preisangaben zeitlos bleiben. Grundsätzlich gilt: Der Eintritt in das Kloster selbst ist im Rahmen geführter Reisen meist inkludiert.

Besucher:innen müssen bestimmte Regeln beachten: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, Schuhe werden in den heiligen Innenräumen ausgezogen, das Fotografieren im Inneren ist in der Regel verboten. Reiseveranstalter und offizielle Informationen weisen zudem darauf hin, respektvoll aufzutreten, leise zu sprechen und Mönche sowie Pilger:innen nicht zu stören.

  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    Bhutan lässt sich grundsätzlich das ganze Jahr über bereisen, jedoch gelten Frühjahr (etwa März bis Mai) und Herbst (etwa September bis November) als besonders günstig. Laut übereinstimmenden Einschätzungen von Reiseinstitutionen wie der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in Kooperation mit bhutanischen Partnern und spezialisierten Veranstaltern ist dann die Sicht häufig klar, das Wetter meist stabil und die Temperaturen moderat.

Gerade für den Aufstieg zum Tiger's Nest Kloster sind stabile Wetterbedingungen wichtig. In den Sommermonaten kann der Monsun Regen und Nebel bringen, was zwar atmosphärisch beeindruckend, aber für die Sicht eingeschränkt ist. Der Winter kann in den Höhenlagen kalt werden, mit vereisten Stellen auf dem Weg. Viele Veranstalter empfehlen einen frühen Start am Morgen, um der Mittagshitze zu entgehen und vor den größten Besuchergruppen am Kloster anzukommen.

  • Sprache, Kultur und Verhalten
    Amtssprache in Bhutan ist Dzongkha, doch Englisch ist nach Angaben der bhutanischen Behörden im Bildungs- und Verwaltungsbereich weit verbreitet und dient als Verkehrssprache mit internationalen Gästen. Deutschkenntnisse sind eher selten, allerdings sprechen viele Reiseleiter:innen und Mitarbeitende der Agenturen gutes Englisch. Für deutsche Reisende ist dies in der Regel ausreichend für eine gute Verständigung.

Bhutan ist ein tief buddhistisch geprägtes Land mit einer höflichen, respektvollen Kultur. Bescheidenes Auftreten, zurückhaltende Kleidung und respektvoller Umgang mit religiösen Symbolen werden sehr geschätzt. Im Kloster gilt: nicht laut sprechen, keine heiligen Objekte berühren, keine Fotos machen, wo es untersagt ist, und Anweisungen der Mönche befolgen.

  • Zahlung, Währung und Trinkgeld
    Die Landeswährung ist der Ngultrum (BTN), der an die indische Rupie gekoppelt ist. In vielen Reisebeschreibungen und Hinweisen von Auslandsvertretungen wird empfohlen, kleinere Beträge in bar mitzuführen, da Kartenzahlung vor allem außerhalb der Hauptstadt und größerer Hotels nicht immer zuverlässig ist. Die Buchung von Reisen, inklusive Besuch von Paro Taktsang, erfolgt meist vorab über Agenturen, häufig in Euro (€). Vor Ort sind internationale Kreditkarten in größeren Hotels und ausgewählten Geschäften verbreitet, die Akzeptanz von Girocard ist nicht zu erwarten. Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay spielt laut gängigen Reiseinformationen bislang eine untergeordnete Rolle.

Trinkgeld ist in Bhutan kein starres Muss, wird in der Tourismusbranche aber geschätzt. Viele deutsche Reiseveranstalter geben unverbindliche Richtwerte für Trinkgelder an Fahrer, Guides und Hotelpersonal an. In Klöstern ist eine freiwillige Spende üblich, jedoch nicht verpflichtend.

  • Gesundheit, Höhe und Versicherung
    Da sich das Tiger's Nest Kloster in großer Höhe befindet und der Weg teils steil ist, sollten Reisende auf ihre körperliche Verfassung achten. Eine langsame Akklimatisation an die Höhenlage des Himalaya wird von medizinischen Fachstellen und Reisehinweisen empfohlen. Innerhalb Bhutans ist die medizinische Infrastruktur begrenzt, vor allem außerhalb der Hauptstadt. Eine umfassende Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption ist daher ratsam.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Deutsche Staatsbürger benötigen für Bhutan in der Regel ein Visum, das meist im Rahmen einer organisierten Reise beantragt wird. Die rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise und Sicherheitsinformationen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich auch Hinweise zu regionalen Besonderheiten, medizinischen Empfehlungen und zu den jeweils gültigen Regelungen.

Bhutan gilt nach übereinstimmenden Einschätzungen internationaler Sicherheits- und Reiseinstitutionen als vergleichsweise sicheres Reiseland mit niedriger Kriminalitätsrate, dennoch sollten übliche Vorsichtsmaßnahmen immer eingehalten werden.

Zeitverschiebung: Bhutan liegt 4 Stunden vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und 3 Stunden vor Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). Das bedeutet: Wenn es in Deutschland 12:00 Uhr mittags ist, ist es in Bhutan im Winter 16:00 Uhr und im Sommer 15:00 Uhr. Diese Angabe findet sich in übereinstimmender Form in offiziellen Zeitzonenübersichten und internationalen Reiseinformationen.

Warum Paro Taktsang auf jede Paro-Reise gehört

Für viele Reisende aus Deutschland ist der Besuch des Tiger's Nest Klosters der Moment, in dem sich die abstrakte Idee „Himalaya“ plötzlich in eine greifbare Erfahrung verwandelt. Der Weg hinauf ist körperlich spürbar, die dünnere Luft fordert den Atem, das Rascheln der Gebetsfahnen und das ferne Läuten von Glocken begleiten jeden Schritt. Am Ende steht man vor einer Klosteranlage, die man zuvor vielleicht nur aus Fotoreportagen der Süddeutschen Zeitung oder aus Dokumentationen von ARD und ZDF kannte – und doch wirkt sie in der Realität noch intensiver.

Neben der eindrucksvollen Architektur ist es vor allem die Atmosphäre, die beeindruckt. Anders als überfüllte Sehenswürdigkeiten in anderen Teilen Asiens setzt Bhutan auf regulierten, maßvollen Tourismus. Die Zahl der Gäste bleibt dadurch begrenzt, was sich unmittelbar auf das Erlebnis am Tiger's Nest Kloster auswirkt: Es gibt Momente der Stille, in denen lediglich das Murmeln der Mönche und das Rauschen des Windes zu hören sind. Viele Reisende berichten, auch in qualitativ hochwertigen Reportagen deutscher Medien, von einem Gefühl tiefer Ruhe und Konzentration an diesem Ort.

Paro Taktsang ist zudem ein idealer Ausgangspunkt, um die kulturelle Landschaft Bhutans näher kennenzulernen. In der Umgebung finden sich weitere Klöster, Stupas und traditionelle Dörfer, und die Stadt Paro selbst bietet Einblicke in die bhutanische Architektur mit typischen, reich verzierten Häusern und dem imposanten Paro Dzong, einer Festung, die Verwaltung und Kloster vereint. Für kulturinteressierte Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ergibt sich daraus ein dichtes Programm, das dennoch genügend Raum für Muße lässt.

Viele Bhutan-Reisen sind so konzipiert, dass der Besuch von Paro Taktsang entweder am Anfang oder gegen Ende der Rundreise steht – als symbolischer Auftakt oder als emotionaler Abschluss. Im Zusammenspiel mit der eindrucksvollen Natur, der buddhistischen Spiritualität und der bewusst entschleunigten Lebensweise Bhutans entsteht ein Reiseerlebnis, das sich deutlich von typischen Asien-Routen abhebt.

Tiger's Nest Kloster in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien hat sich das Tiger's Nest Kloster in den vergangenen Jahren zu einem Symbolbild für Bhutan entwickelt. Reisende teilen Impressionen vom Aufstieg, vom Blick auf das Kloster gegenüber der Schlucht und von farbenfrohen Gebetsfahnen, die im Wind tanzen. Viele Posts betonen genau das, was seriöse Medienberichte unterstreichen: den Respekt vor der Spiritualität des Ortes und die Bitte, das Kloster nicht nur als Fotokulisse, sondern als lebendigen Pilgerort zu sehen.

Häufige Fragen zu Tiger's Nest Kloster

Wo liegt das Tiger's Nest Kloster genau?

Das Tiger's Nest Kloster, lokal Paro Taktsang genannt, liegt im Westen Bhutans oberhalb des Paro-Tals. Es befindet sich an einer steilen Felswand in einer Höhe von etwa 3.000 m. Der nächstgelegene Ort ist die Stadt Paro mit dem einzigen internationalen Flughafen Bhutans. Von dort aus wird der Zugang zum Startpunkt des Wanderwegs in der Regel über lokale Agenturen organisiert.

Wie lange dauert der Aufstieg zu Paro Taktsang?

Für den Aufstieg vom Parkplatz bis zum Tiger's Nest Kloster sollten Besucher:innen aus Deutschland meist zwischen 2 und 3 Stunden einplanen – je nach Kondition, Pausen und Höhenanpassung. Der Abstieg dauert häufig 1,5 bis 2 Stunden. Ein früher Start am Morgen ist empfehlenswert, um angenehmere Temperaturen und weniger Andrang zu erleben.

Benötigt man ein Visum, um das Tiger's Nest Kloster zu besuchen?

Für Bhutan ist für deutsche Staatsbürger in der Regel ein Visum erforderlich, das meist über eine autorisierte Reiseagentur im Rahmen eines gebuchten Reisepakets beantragt wird. Der Besuch von Paro Taktsang ist in diesen Paketen normalerweise enthalten. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.

Was macht das Tiger's Nest Kloster so besonders?

Paro Taktsang gilt als einer der heiligsten Orte Bhutans und ist untrennbar mit der Legende von Guru Rinpoche verbunden, der der Überlieferung nach auf dem Rücken einer Tigerin zu der Felswand flog. Die spektakuläre Lage an der steilen Klippe, die traditionelle bhutanische Architektur, kunstvolle Wandmalereien und die tief spirituelle Atmosphäre machen das Kloster zu einem der eindrucksvollsten Pilgerorte des Himalaya. Für viele Reisende ist der Besuch ein emotionaler Höhepunkt ihrer Bhutan-Reise.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch von Paro Taktsang?

Als besonders geeignete Reisezeit für das Tiger's Nest Kloster gelten der Frühling (etwa März bis Mai) und der Herbst (ungefähr September bis November), wenn das Wetter im Himalaya häufig stabil ist und die Sicht meist klar bleibt. In diesen Monaten sind die Temperaturen während des Aufstiegs meist angenehm. Während der Monsunzeit im Sommer kann es häufige Regenfälle und Nebel geben, im Winter können Kälte und vereiste Stellen den Weg anspruchsvoller machen.

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