Teide-Nationalpark, Parque nacional del Teide

Teide-Nationalpark: Magische Vulkanwelt über den Wolken

07.06.2026 - 07:52:21 | ad-hoc-news.de

Der Teide-Nationalpark (Parque nacional del Teide) auf Teneriffa in Spanien fasziniert mit Mondlandschaften, Sternenhimmel und Seilbahn – warum er für Reisende aus Deutschland ein besonderes Erlebnis ist.

Teide-Nationalpark, Parque nacional del Teide, Teneriffa
Teide-Nationalpark, Parque nacional del Teide, Teneriffa

Wenn sich im Teide-Nationalpark die Wolkendecke unter Ihnen wie ein Wattemeer ausbreitet und die Lavafelder im Abendlicht glühen, wird klar, warum der Parque nacional del Teide („Nationalpark des Teide“) als eine der eindrucksvollsten Landschaften Europas gilt. Die bizarren Felsformationen, die dünne Höhenluft und der in der Ferne aufragende Gipfel des Pico del Teide schaffen ein Naturerlebnis, das für viele Urlauber zum emotionalen Höhepunkt ihrer Teneriffa-Reise wird.

Teide-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Teneriffa

Der Teide-Nationalpark im Herzen der Insel Teneriffa ist das landschaftliche Symbol der Kanaren und ein Kernstück des Naturerlebnisses in Spanien. Der dominierende Vulkan Pico del Teide erreicht eine Höhe von rund 3.700 m über dem Meeresspiegel und ist damit der höchste Punkt Spaniens. Aufgrund seiner Lage inmitten des Atlantiks und des mächtigen Vulkankegels wirkt der Berg noch imposanter, als es seine tatsächliche Höhe vermuten lässt.

Für Reisende aus Deutschland ist der Parque nacional del Teide weit mehr als ein Ausflugsziel. Er bildet eine radikale Gegenwelt zu mitteleuropäischen Landschaften: Statt grüner Wälder und Flussauen dominieren schwarze Lava, rötliche Bimssteine, erstarrte Ascheströme und karge Hochebenen. Diese „Mondlandschaft“ wird häufig mit Wüstenregionen oder Planetenszenarien verglichen und wurde bereits mehrfach als Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen genutzt.

Die Atmosphäre vor Ort ist entsprechend einzigartig: Die Lichtverhältnisse ändern sich im Tagesverlauf stark, am Morgen wirken die Lavafelder kühl und fast metallisch, zur Golden Hour leuchten sie in warmen Rot- und Ockertönen. Nachts wiederum bietet der Teide-Nationalpark einen der klarsten Sternenhimmel Europas; die trockene Luft und die hohe Lage schaffen hervorragende Bedingungen für die Sternbeobachtung, was auch die astronomische Forschung auf Teneriffa befördert.

Geschichte und Bedeutung von Parque nacional del Teide

Der Parque nacional del Teide besitzt eine lange geologische und kulturelle Geschichte. Die vulkanischen Aktivitäten, die das Gebiet geformt haben, erstrecken sich über Hunderttausende von Jahren. Die heutigen Lavafelder, Krater und Ascheschichten sind das Ergebnis zahlreicher Eruptionen, die im Laufe der Zeit ein komplexes Vulkanmassiv entstehen ließen. Auch wenn die letzte größere Eruption in historischer Zeit in anderen Teilen Teneriffas stattfand, ist das gesamte System geologisch weiterhin aktiv und wird durch Fachinstitutionen regelmäßig überwacht.

Für die Ureinwohner Teneriffas, die Guanchen, war der Teide ein heiliger Berg mit mythischer Bedeutung. In überlieferten Erzählungen wurde er teilweise als Sitz von Göttern und Geistern interpretiert. Archäologische Funde, darunter Siedlungsreste und Kultplätze im Umfeld des Vulkans, zeigen, dass das Gebiet bereits lange vor der Eroberung der Kanaren durch die Krone von Kastilien im 15. Jahrhundert kulturell bedeutsam war. In der europäischen Wahrnehmung gewann der Berg im Zuge der frühen Naturforschung an Aufmerksamkeit, als Reisende und Wissenschaftler seine Höhe und geologische Besonderheit untersuchten.

Der Nationalparkstatus wurde im 20. Jahrhundert eingerichtet, um die empfindliche Hochgebirgs- und Vulkanlandschaft dauerhaft zu schützen. Damit fügt sich der Teide-Nationalpark in eine Entwicklung ein, die mit der Entstehung großer europäischer Schutzgebiete vergleichbar ist: Wie der Nationalpark Berchtesgaden oder der Schweizerische Nationalpark steht er für den Versuch, einzigartige Ökosysteme vor Übernutzung und unkontrollierter Bebauung zu bewahren.

Besondere internationale Anerkennung erlangte der Teide-Nationalpark, als er in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde. Fachgremien betonen dabei vor allem den außergewöhnlichen universellen Wert der Vulkanlandschaft und die wissenschaftliche Bedeutung des Gebiets für die Erforschung geologischer Prozesse und Hochgebirgsökologie. Die UNESCO hebt hervor, dass der Park eine der vollständigsten und spektakulärsten Vulkanlandschaften der Welt repräsentiert und zugleich ein bedeutendes Freiluftlabor für Vulkanologie und Biologie darstellt.

Parallel dazu wurde der Teide und sein Umfeld auch in andere Schutzkategorien aufgenommen, etwa als Biosphärenreservat. Diese mehrschichtige Absicherung zeigt, welchen Stellenwert der vulkanische Kern Teneriffas für Spanien und die internationale Gemeinschaft hat. Für die lokalen Gemeinden ist der Nationalpark zugleich ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor, denn er zieht Jahr für Jahr eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern an und stärkt damit den Tourismus auf der Insel.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn der Teide-Nationalpark vor allem als Naturraum wahrgenommen wird, weist er eine Reihe von baulichen Elementen und gestalterischen Besonderheiten auf, die für das Besuchserlebnis entscheidend sind. Dazu gehört das Netz aus Aussichtspunkten, Wanderwegen und Informationszentren, die nach und nach so angelegt wurden, dass sie die Landschaft zugänglich machen, ohne ihre empfindlichen Zonen übermäßig zu belasten. Die Architektur der Besucherzentren ist zumeist zurückhaltend und fügt sich durch die Verwendung regionaltypischer Materialien wie Naturstein und Holz in die Umgebung ein.

Ein besonders markantes technisches Element ist die Seilbahn, die auf eine Höhe von rund 3.500 m führt. Die Bergstation liegt knapp unterhalb des Gipfelbereichs. Die Seilbahn ist ein ingenieurtechnisches Bauwerk, das speziell für die klimatischen und geologischen Bedingungen des Teide-Massivs geplant wurde. Konstruktion und Betrieb orientieren sich an strengen Sicherheits- und Umweltauflagen, da sich die Anlage in einer Zone extremen Wetters mit starken Temperaturunterschieden und potenziell heftigen Winden befindet.

Innerhalb des Parks sind es aber vor allem die natürlichen „Skulpturen“, die wie Kunstwerke wirken. Besonders bekannt sind Felsformationen wie die Roques de García, säulenartige Gesteinstürme und bizarre, vom Wind modellierte Lavaformationen. Sie bieten zahlreiche Fotomotive, die in Reiseberichten, Bildbänden und sozialen Medien häufig prominent präsentiert werden. Einige dieser Felsen sind zu ikonischen Symbolen der Insel geworden – ähnlich wie das Matterhorn für die Schweiz oder der Ayers Rock (Uluru) für Australien.

Ökologisch zeichnet sich der Parque nacional del Teide durch eine spezielle Hochgebirgsflora und -fauna aus. Hier wachsen mehrere endemische Pflanzenarten, die nur auf den Kanarischen Inseln vorkommen und sich an die extremen Bedingungen aus großer Höhe, starker UV-Strahlung und ausgeprägten Temperaturunterschieden angepasst haben. Besonders auffällig ist in der Blütezeit das Teide-Natternkopf-Gewächs, dessen hoch aufragende Blütenstände in kräftigen Farben einen starken Kontrast zur dunklen Lava bilden. Die Nationalparkverwaltung und wissenschaftliche Institutionen betonen immer wieder, wie empfindlich diese Vegetation ist und wie wichtig es ist, die markierten Wege zu respektieren.

Aus kulturhistorischer Perspektive werden im Park und in begleitenden Ausstellungen die naturwissenschaftlichen Forschungsleistungen besonders hervorgehoben: Geologinnen, Botaniker und Astronomen haben den Teide und sein Umland seit Jahrzehnten erforscht. Ihre Arbeiten fließen sowohl in populäre Führungen und Ausstellungen als auch in internationale Fachpublikationen ein. Reiseführer aus etablierten Verlagen betonen regelmäßig, dass der Teide-Nationalpark zu den besterschlossenen Vulkanlandschaften der Welt gehört, ohne seinen grundlegenden Charakter als Wildnisgebiet zu verlieren.

Teide-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist der Teide-Nationalpark gut in eine Teneriffa-Reise integrierbar, egal ob ein klassischer Badeurlaub an den Küstenorten oder eine Rundreise mit Mietwagen geplant ist. Die meisten Gäste nutzen den Park als Tagesausflugsziel, doch wer früh am Morgen oder später am Nachmittag kommt, erlebt eine ruhigere Atmosphäre und vermeidet den größten Andrang der Mittagsstunden.

  • Lage und Anreise
    Der Teide-Nationalpark liegt im Zentrum von Teneriffa, einer Insel der Kanarischen Inseln von Spanien im Atlantik. Von den Tourismuszentren an den Südküsten, etwa Playa de las Américas oder Costa Adeje, führt eine gut ausgebaute Straße in Serpentinen hinauf in den Park. Auch aus dem Norden, etwa von Puerto de la Cruz oder der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife, gibt es Straßenverbindungen, die zum großen Teil durch beeindruckende Kiefernwälder und Hochplateaus führen. Für Reisende aus Deutschland bieten sich Direktflüge von größeren Flughäfen wie Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin oder Hamburg zu den beiden Flughäfen von Teneriffa an. Je nach Abflugort und Verbindung liegt die Flugzeit bei mehreren Stunden; oft handelt es sich um Mittelstreckenflüge mit Charter- oder Liniengesellschaften. Am Flughafen stehen Mietwagen, Taxis und Busse zur Verfügung. Öffentliche Buslinien der Insel verkehren bis in die Nähe oder direkt in den Park, wobei die Fahrpläne vorab geprüft werden sollten.
  • Öffnungszeiten
    Der Teide-Nationalpark als Landschaftsgebiet ist grundsätzlich frei zugänglich, allerdings können einzelne Bereiche, Einrichtungen und Straßen witterungsbedingt oder aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt werden. Besucherzentren, Info-Punkte und Serviceeinrichtungen haben eigene Öffnungszeiten, die je nach Saison variieren. Da sich Öffnungszeiten ändern können, empfiehlt es sich, vor dem Besuch direkt bei der Verwaltung des Teide-Nationalparks oder über offizielle Tourismusinformationen der Insel die aktuell gültigen Zeiten und etwaige Einschränkungen zu prüfen.
  • Eintritt und besondere Genehmigungen
    Der Zugang zum Nationalparkgebiet ist in der Regel frei. Für bestimmte Angebote, etwa die Nutzung der Seilbahn oder geführte Touren, fallen jedoch Gebühren an. Wenn der höchste Gipfelbereich des Pico del Teide bestiegen werden soll, ist eine vorherige, teilweise kontingentierte Genehmigung der zuständigen Behörden erforderlich, um die Besucherströme zu regulieren und die empfindliche Gipfelzone zu schützen. Da sich Preise, Buchungsmodalitäten und Genehmigungsregeln ändern können, sollten Reisende die jeweils aktuellen Hinweise der offiziellen Stellen einholen und Angebote idealerweise im Voraus reservieren, insbesondere in der Hochsaison und an Feiertagen.
  • Beste Reisezeit und Klima
    Der Teide-Nationalpark kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Die Kanarischen Inseln werden oft als „Inseln des ewigen Frühlings“ bezeichnet, doch auf dieser Höhe herrscht ein ausgeprägtes Hochgebirgsklima. Das bedeutet: deutlich kühlere Temperaturen als an der Küste, stärkere Sonneneinstrahlung, plötzliche Wetterumschwünge und gelegentlich Schnee im Winter. Viele Reiseführer empfehlen die Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst, wenn die Temperaturen im Park angenehmer sind und die Sicht oft sehr klar ist. Morgens und spätnachmittags ist das Licht besonders stimmungsvoll und der Andrang etwas geringer. Im Sommer kann die Sonneneinstrahlung sehr intensiv sein, während es abends und im Winter schnell empfindlich kalt wird. Warme Kleidung, Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser sind daher das ganze Jahr über wichtig.
  • Gesundheit, Sicherheit und Höhenanpassung
    Die Höhe von mehr als 2.000 m im Hauptbereich des Parks und bis zu etwa 3.500 m an der Seilbahnbergstation kann sich auf das Wohlbefinden auswirken. Einige Menschen verspüren leichte Symptome wie Kopfschmerzen oder Schwindel, insbesondere wenn sie sehr schnell aus Meeresniveau in die Höhe kommen. Es empfiehlt sich, körperliche Anstrengung langsam zu steigern, ausreichend zu trinken und auf den eigenen Körper zu achten. Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Atemproblemen sollten sich im Zweifelsfall ärztlich beraten lassen, bevor sie in die Hochlagen aufbrechen. Die Nationalparkverwaltung und Sicherheitskräfte geben regelmäßig Hinweise zu Wegen, Sperrungen und Wetterbedingungen. Besonders im Winter oder bei stürmischem Wetter kann es zu kurzfristigen Straßensperren kommen.
  • Sprache, Bezahlung und Trinkgeld
    Die Amtssprache auf Teneriffa ist Spanisch. In touristisch geprägten Regionen sowie an wichtigen Knotenpunkten des Teide-Nationalparks wird häufig Englisch gesprochen; teilweise sind auch deutschsprachige Hinweise verfügbar, etwa in Broschüren oder auf Hinweisschildern in stark frequentierten Bereichen. Die Währung ist der Euro. In Städten und Touristenzentren sind Kartenzahlungen weit verbreitet, doch im Hochgebirge und an kleineren Verkaufsstellen kann die Akzeptanz eingeschränkt sein. Es ist sinnvoll, etwas Bargeld mitzuführen. Trinkgeld ist in Spanien nicht zwingend, wird aber bei gutem Service in Restaurants oder bei Führungen gerne gesehen; übliche Beträge liegen in einer moderaten Größenordnung und orientieren sich am Umfang der Leistung.
  • Verkehr, Mietwagen und Parken
    Viele Besuchende entscheiden sich für einen Mietwagen, um flexibel zu sein und verschiedene Aussichtspunkte im Teide-Nationalpark anzusteuern. Die Straßen sind asphaltiert, aber kurvenreich; konzentriertes Fahren ist daher wichtig, zumal sich die Sichtverhältnisse durch Nebelbänke schnell ändern können. Parkplätze an Aussichtspunkten und an Besucherzentren sind vorhanden, können in Spitzenzeiten jedoch knapp werden. Das Parken erfolgt meist ohne Gebühr, doch sollten Hinweisschilder und Parkregeln beachtet werden, um die Vegetation nicht zu schädigen und Rettungswege freizuhalten.
  • Fotografie, Drohnen und Verhalten im Schutzgebiet
    Der Teide-Nationalpark ist ein beliebtes Ziel für Fotografie, von klassischen Landschaftsaufnahmen über Langzeitbelichtungen des Sternenhimmels bis hin zu professionellen Produktionen. Für private Fotos sind in der Regel keine besonderen Genehmigungen nötig, doch müssen Wege und Sperrzonen eingehalten werden. Für Drohnenflüge und kommerzielle Aufnahmen gelten strengere Bestimmungen; sie sind oft genehmigungspflichtig oder in bestimmten Zonen untersagt. Generell gilt: Pflanzen dürfen nicht gepflückt, Tiere nicht gestört und keine Gesteinsbrocken als Souvenir mitgenommen werden. Das Motto „Leave no trace“ – keine Spuren hinterlassen – ist für dieses empfindliche Hochgebirgsökosystem besonders wichtig.
  • Einreisebestimmungen und Versicherung
    Teneriffa gehört zu Spanien und damit zur Europäischen Union sowie zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger können in der Regel mit gültigem Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da Bestimmungen sich ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Besucher aus Deutschland ist die europäische Krankenversicherungskarte im Regelfall auch in Spanien gültig, deckt jedoch nicht alle Eventualitäten ab. Eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung kann sinnvoll sein, insbesondere mit Blick auf mögliche Bergrettungs- oder Rücktransportkosten, die über den üblichen Umfang hinausgehen.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Die Kanarischen Inseln liegen in einer anderen Zeitzone als das deutsche Festland. Im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beziehungsweise zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) besteht in der Regel eine Stunde Differenz: Wenn es in Deutschland Mittag ist, ist es auf Teneriffa meist eine Stunde früher. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter geben Abflug- und Ankunftszeiten üblicherweise in der jeweiligen Ortszeit an, was bei der Planung von Ausflügen in den Teide-Nationalpark berücksichtigt werden sollte.

Warum Parque nacional del Teide auf jede Teneriffa-Reise gehört

Der Parque nacional del Teide ist für viele Reisende das emotionale Zentrum einer Teneriffa-Reise. Anders als Küstenorte und Städte, die sich in vielen Ländern in ähnlicher Form finden lassen, bietet dieser Nationalpark ein Naturbild, das stark mit der Identität der Insel verknüpft ist. Vom ersten Blick auf den Vulkankegel aus dem Flugzeugfenster bis zum Moment, in dem man selbst auf den Lavafeldern steht, begleitet der Teide die Reise wie eine immer präsente Silhouette.

Was den Besuch besonders eindrücklich macht, ist die Kombination mehrerer Erlebnisse auf engem Raum: Eine Fahrt von Meeresniveau durch subtropische Vegetation hinauf in die kühlen Höhenlagen führt innerhalb kurzer Zeit durch mehrere Klimazonen und Vegetationsstufen. Unterwegs wechseln sich Pinienwälder, nebelverhangene Passstraßen und schließlich die offene Vulkanlandschaft ab. Diese „Vertikalreise“ ist für Besucherinnen und Besucher aus dem relativ flach geprägten Mitteleuropa eine Erfahrung, die es so zu Hause kaum gibt.

Wer sich Zeit nimmt, den Teide-Nationalpark nicht nur aus dem Autofenster zu betrachten, entdeckt eine Fülle kleiner Details: die strukturierte Oberfläche von erstarrter Lava, filigrane Pflanzen, die zwischen Steinen wachsen, und das intensive Blau des Himmels in großer Höhe. Auf markierten Wanderwegen lassen sich kurze Spaziergänge mit moderatem Anspruch ebenso finden wie längere Touren, bei denen die Weite der Hochplateaus besonders deutlich spürbar wird. Am Aussichtspunkt Mirador de La Ruleta etwa eröffnet sich ein Panorama, das für viele Besucher zu den beeindruckendsten Ausblicken ihres Kanarenurlaubs zählt.

Auch für nächtliche Erlebnisse ist der Park ein Magnet. In klaren Nächten sind Sternbilder, die Milchstraße und gelegentlich sogar Sternschnuppen mit bloßem Auge erstaunlich deutlich zu sehen. Geführte Sternenbeobachtungsangebote kombinieren oft astronomische Erklärungen mit lokalen Mythen rund um den Teide. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen wissenschaftlicher Perspektive und kultureller Überlieferung, die den Ort noch tiefer verankert.

Für Familien mit Kindern bietet der Teide-Nationalpark eine anschauliche Einführung in Themen wie Vulkanismus, Geologie und Nachhaltigkeit. Informationszentren bereiten den Stoff verständlich auf, und viele Tafeln entlang der Wege erläutern, wie die Landschaft entstanden ist und wieso bestimmte Pflanzen hier wachsen können. Schulklassen aus Spanien und anderen Ländern nutzen den Park als „Klassenzimmer im Freien“, was seine Rolle als Bildungsort unterstreicht.

Dass der Teide-Nationalpark in vielen Reiseführern und Berichten als Pflichtprogramm für Teneriffa genannt wird, hat also mehrere Gründe: die einzigartige Landschaft, der hohe Wiedererkennungswert, die gute Erreichbarkeit und die Vielfalt möglicher Aktivitäten – vom gemütlichen Aussichtspunktbesuch bis zur sportlichen Gipfelbesteigung mit Genehmigung. Für Menschen aus Deutschland und der DACH-Region ist er zugleich ein leicht erreichbares Fenster in eine andere geologische Welt, ohne die langen Reisezeiten zu entlegenen Vulkanregionen anderer Kontinente auf sich nehmen zu müssen.

Teide-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien spielt der Teide-Nationalpark eine außergewöhnlich große Rolle. Zahlreiche Reisende teilen Fotos und Videos von ihren Ausflügen, wobei sich bestimmte Motive immer wieder finden: Sonnenaufgänge über dem Wolkenmeer, Sternenhimmel über dem Vulkankegel, Silhouetten von Wandernden auf dem Kraterrand und Nahaufnahmen der charakteristischen Pflanzen. Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok machen es leicht, sich schon vor der Reise ein Bild von der Atmosphäre im Parque nacional del Teide zu machen.

Reise-Influencer und Fotografie-Enthusiasten setzen den Park oft dramatisch in Szene, etwa mit Zeitraffern heranziehender Wolken oder Langzeitaufnahmen der Sterne. Gleichzeitig wird in Kommentaren und Beschreibungen häufig darauf hingewiesen, wie wichtig respektvolles Verhalten im Schutzgebiet ist – ein Hinweis, der die Balance zwischen touristischer Begeisterung und Naturschutz widerspiegelt. Viele deutschsprachige Reisende suchen gezielt nach Erfahrungsberichten, um sich über Wetter, Andrang und praktische Tipps zu informieren. Die Fülle an authentischen Einblicken erleichtert die Planung und weckt zugleich die Vorfreude auf das eigene Erlebnis.

Häufige Fragen zu Teide-Nationalpark

Wo liegt der Teide-Nationalpark genau?

Der Teide-Nationalpark befindet sich im Zentrum der Insel Teneriffa, die zu den Kanarischen Inseln von Spanien im Atlantik gehört. Er liegt in einer Hochgebirgszone im Inneren der Insel und ist von allen Küstenregionen aus über Straßen erreichbar.

Warum ist der Parque nacional del Teide so bekannt?

Der Parque nacional del Teide ist berühmt, weil er eine der spektakulärsten Vulkanlandschaften Europas beherbergt und der Pico del Teide als höchster Berg Spaniens gilt. Zudem ist der Park UNESCO-Welterbe und ein wichtiges Forschungsgebiet für Geologie, Vulkanologie und Hochgebirgsökologie.

Wie kommt man von Deutschland aus in den Teide-Nationalpark?

Von Deutschland aus führen Flugverbindungen zu den Flughäfen auf Teneriffa; von dort geht es mit Mietwagen, Bus oder organisierten Ausflügen weiter in das Hochgebirge des Teide-Nationalparks. Die Straßen sind ausgebaut, jedoch kurvenreich und teilweise witterungsabhängig.

Braucht man eine Genehmigung, um den Gipfel des Pico del Teide zu besteigen?

Für den obersten Gipfelbereich ist eine begrenzte Genehmigung erforderlich, die im Voraus bei den zuständigen Behörden beantragt werden muss. Dies dient der Regulierung des Besucheraufkommens und dem Schutz des empfindlichen Gipfelökosystems.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch im Teide-Nationalpark?

Ein Besuch ist ganzjährig möglich, viele Reisende bevorzugen jedoch die Monate mit milderen Temperaturen und guter Fernsicht im Frühling und Herbst. Unabhängig von der Jahreszeit sollten Unterschiede zwischen Küsten- und Höhenklima sowie starke Sonneneinstrahlung und mögliche schnelle Wetterwechsel berücksichtigt werden.

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