teamLab Planets: digitales Kunstlabyrinth aus Licht, Wasser und Blumen
Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 21:57 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
teamLab Planets in Tokio ist ein digitales Kunstmuseum, in dem Besucher barfuß durch Wasser gehen und in großformatige Licht- und Klangräume eintreten, die den Körper vollständig einbeziehen. Der Ort wurde im Juli 2018 von der internationalen Künstlergruppe teamLab in Toyosu im Osten der Metropole eröffnet und verbindet eine Wasserlandschaft mit einem begehbaren Garten aus Projektionen und echten Pflanzen.
teamLab Planets in Toyosu: digitales Museum zum Durchschreiten
teamLab Planets liegt im Stadtbezirk Koto in Toyosu und ist als eigenständiges Museum konzipiert, das digitale Technologie als zentrales Medium der ausgestellten Werke nutzt. Das Museum wird von der Künstlergruppe teamLab betrieben, einer interdisziplinären Gruppe aus Künstlern, Programmierern, Ingenieuren und Designern, die seit den 2000er-Jahren immersive Digitalinstallationen entwickelt.TeamLab Planets TOKYO DMM.com ist ein digitales Kunstmuseum Die Adresse des Museums lautet Toyosu 6-1-16, Koto City, Tokio, und der Komplex gehört zu den markanten Freizeitangeboten im Gebiet rund um den Hafen und das ehemalige Marktareal.teamLab Planets TOKYO befindet sich an der Adresse 6-1-16 Toyosu
teamLab Planets wurde im Juli 2018 eröffnet und ist als zeitlich begrenztes Museum angelegt, dessen Laufzeit bis Ende des Jahres 2027 angegeben ist.teamLab Planets TOKYO ist von Juli 2018 bis Ende 2027 in Betrieb Das Museum wurde in Zusammenarbeit mit dem Online-Unternehmen DMM.com als TeamLab Planets TOKYO DMM.com entwickelt, wodurch neben der künstlerischen Seite auch eine klare Ausrichtung auf ein breites Publikum zustande kam.TeamLab Planets TOKYO DMM.com wurde gemeinsam mit DMM.com etabliert Diese zeitliche und institutionelle Rahmung gehört zur Identität des Ortes ebenso wie seine Lage in einem modernen Stadtquartier mit Blick auf Hafenanlagen und Infrastruktur von Tokio.
Wasserbereich und Gartenbereich: Räume, die den ganzen Körper einbeziehen
Die Ausstellung von teamLab Planets gliedert sich in einen Wasserbereich und einen Gartenbereich, die beide als zusammenhängendes Museum angelegt sind. Im Wasserbereich bewegen sich Besucher barfuß durch flache Wasserbecken und Spiegelräume, in denen Lichtinstallationen, Projektionen und Musik den gesamten Raum einnehmen.teamLab Planets besteht aus einem Wasserbereich und einem Gartenbereich Die Kunstwerke reagieren dabei auf die Bewegung im Raum, sodass die Installationen ihre Erscheinung in Echtzeit verändern und jede Person den Raum in einer individuellen Konstellation erlebt.
Der Gartenbereich kombiniert digitale Projektionen mit einem realen Pflanzengarten, dessen Wege durch hochgewachsene Pflanzen und Lichtobjekte führen. In bestimmten Werken stehen Besucher zwischen schwebenden Blumen oder bewegen sich durch einen von Projektionen erfüllten Garten, in dem reale Pflanzen und virtuelle Bilder ineinander greifen.teamLab Planets verbindet Wasserflächen mit einem Garten mit Blumeninstallationen Die Räume sind so angeordnet, dass Besucher eine Abfolge von Stationen durchlaufen, in denen Wasser, Licht, Klang und Vegetation jeweils anders zusammenspielen.
Digitale Kunst im Maßstab ganzer Räume
teamLab Planets zeigt großformatige digitale Kunstwerke, die als vollständige Räume gestaltet sind und nicht wie klassische Bilder oder Skulpturen auf einen einzelnen Punkt im Raum begrenzt bleiben. Die Werke nutzen Projektoren, LED-Technik, Sensoren und raumfüllende Soundinstallationen, um dynamische Bilder zu erzeugen, die die Wände, den Boden und die Decke einbeziehen. Besucher stehen, sitzen oder gehen in diesen Räumen und sind Teil der Szenen, statt sie nur aus einer Distanz zu betrachten.
Die Kunsträume verbinden regelmäßig abstrakte Formen, natürliche Motive wie Wasser oder Blumen und komplexe Bewegungsmuster, die über lange Zeiträume hinweg ohne Wiederholung ablaufen. Für Tokio ist teamLab Planets ein Beispiel dafür, wie digitale Medien und Architektur zu einem eigenen Museumstyp zusammenfinden, der sich von klassischen Gemäldegalerien und Skulpturenparks unterscheidet. Die Ausrichtung auf großmaßstäbliche, immersive digitale Kunst ist eine fortgesetzte Linie in der Arbeit von teamLab, die neben diesem Ort weitere Museen und Dauerinstallationen betreibt.
teamLab Planets besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- teamLab Planets liegt in Toyosu im Bezirk Koto von Tokio und befindet sich in der Nähe der Station Shin-Toyosu der Yurikamome-Linie sowie der Station Toyosu der Tokio-Metro-Linie Yurakucho.
- Der Museumsrundgang führt durch Wasserbecken und über unterschiedliche Bodenbeläge; Besucher sind barfuß unterwegs und sollten damit rechnen, auf nassen Flächen und teilweise auf ansteigenden Wegen zu gehen.
- Die Ausstellungsräume sind als Folge mehrerer großer Installationen angeordnet, die zum Teil dunkel sind und von bewegten Lichtprojektionen und Klang erfüllt werden, sodass eine Orientierung an Beschilderung und Raumstruktur erforderlich ist.
- Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
teamLab Planets auf Social-Media-Plattformen
Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort teamLab Planets.
teamLab Planets: häufige Fragen
Wo liegt teamLab Planets in Tokio?
teamLab Planets befindet sich im Stadtteil Toyosu im Bezirk Koto und liegt nahe der Station Shin-Toyosu der Yurikamome-Linie sowie der Station Toyosu der Tokio-Metro-Linie Yurakucho.
Was bietet ein Besuch von teamLab Planets?
Der Besuch umfasst einen Rundgang durch digitale Kunstwerke, bei dem Besucher barfuß durch Wasserbecken gehen und in immersive Licht-, Klang- und Gartenräume eintreten.
Was kennzeichnet teamLab Planets besonders?
Kennzeichnend ist die Kombination aus Wasserbereich und Gartenbereich, in denen digitale Kunst und reale Elemente wie Wasser und Pflanzen zu großformatigen, begehbaren Räumen zusammengeführt werden.
