teamLab Planets, Tokio

teamLab Planets: Digitale Kunst zum Durchschreiten in Tokio

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 13:49 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

teamLab Planets in Tokio verwandelt digitale Kunst in begehbare Räume aus Wasser, Licht und Pflanzen und macht Besucher selbst zum Teil der Werke.

Aquarell-Illustration von teamLab Planets Tokio in Tokio, Japan als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens teamLab Planets Tokio in Tokio Japan, weiche Farbverläufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

teamLab Planets in Tokio ist ein Museum für digitale Kunst, in dem Besucher barfuß durch Wasser, Spiegelräume und üppige Gärten gehen und dabei selbst Teil der Installationen werden. Der immersive Kunstort in Toyosu wurde im Juli 2018 vom internationalen Kunstkollektiv teamLab in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen DMM.com eröffnet und gilt als eines der markantesten Beispiele für begehbare Medienkunst in Japan.

teamLab Planets: Digitale Kunst als begehbare Landschaft

teamLab Planets liegt im Stadtteil Toyosu im Bezirk Koto der Metropole Tokio und ist als eigenständiges Museumsgebäude konzipiert, dessen Räume nacheinander durchschritten werden. Das Haus vereint großformatige digitale Projektionen, Sound, Wasserbecken und bepflanzte Flächen zu einer Abfolge von Installationen, die den gesamten Körper einbeziehen. Hinter dem Konzept steht das japanische Kunstkollektiv teamLab, das sich seit den frühen 2000er-Jahren mit interaktiver, computerbasierter Kunst beschäftigt und internationale Ausstellungen realisiert.TeamLab Planets TOKYO DMM.com Die Zusammenarbeit mit dem japanischen Digitalunternehmen DMM.com bildet den institutionellen Rahmen, in dem das Museum als dauerhafte Einrichtung betrieben wird.

Das Gebäude von teamLab Planets wird nach außen eher zurückhaltend als Blockbau wahrgenommen, im Inneren entfaltet sich jedoch eine Abfolge von großformatigen Erlebnisräumen. Besucher bewegen sich barfuß durch Bereiche mit Wasser, in denen Projektionen auf Boden und Wände reagieren, ebenso wie durch dunkle Räume mit Spiegelwänden, in denen Lichtpunkte und Farbfelder scheinbar grenzenlose Räume erzeugen.teamLab Planets TOKYO DMM Die Struktur des Rundgangs macht den Wechsel von Wasserflächen, Trockenzonen und Gartenbereichen zu einem festen Bestandteil des Besuchs.

Wasserbereich und Gartenbereich: Durch Kunst gehen und mit Pflanzen verschmelzen

teamLab Planets ist in einen Wasserbereich und einen Gartenbereich gegliedert, die gemeinsam eine Art begehbare Kunstlandschaft bilden. Im Wasserbereich stehen Installationen im Mittelpunkt, in denen Wasserbecken und digitale Projektionen kombiniert werden, sodass sich die Bewegungen der Besucher in den Lichtbildern widerspiegeln.Consisting of a Water Area and Garden Area Die Räume sind so angelegt, dass sich die Schrittfolge durch flache Becken mit Wasser und die wechselnden Bodenmaterialien deutlich wahrnehmen lässt, während Projektionen an Wänden und auf dem Wasser auf Berührung und Bewegung reagieren.

Im Gartenbereich von teamLab Planets treten lebende Pflanzen in den Vordergrund, die mit digitalen Effekten kombiniert sind. Besucher passieren hier Gärten mit dicht gesetzten Blumen und Pflanzen, die räumlich so inszeniert sind, dass man sich zwischen ihnen bewegt und sie als eigenständige Räume erlebt.a garden where you become one with the flowers In Kombination mit Klang und Licht entsteht der Eindruck, dass die Pflanzen auf Anwesenheit und Perspektive der Besucher reagieren, ohne dass einzelne Exponate als klassische Skulpturen oder Gemälde hervortreten.

Adresse, Eröffnung und Einordnung in Tokios Kulturlandschaft

teamLab Planets befindet sich an der Adresse Toyosu 6-1-16 im Bezirk Koto in Tokio und liegt damit in einem Gebiet, das stark durch neuere Stadtentwicklung und Hafeninfrastruktur geprägt ist.Toyosu 6-1-16, Koto-ku, Tokyo Die Lage im Osten der Stadt macht das Museum gut erreichbar aus verschiedenen Teilen der Metropole, während zugleich die Nähe zum Wasserraum der Bucht von Tokio im Stadtgefüge sichtbar bleibt.

Eröffnet wurde teamLab Planets im Juli 2018 und ist seither als eigenständiges Museum für immersive digitale Kunst etabliert.opened teamLab Planets TOKYO DMM in Toyosu, Tokyo, in July 2018 Das Haus ergänzt andere Projekte von teamLab, etwa teamLab Borderless an einem anderen Standort in Tokio, und steht für eine Richtung der japanischen Gegenwartskunst, in der technologische Medien, Raumgestaltung und Besucherbewegung miteinander verschränkt werden.

teamLab Planets besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • teamLab Planets liegt im Stadtteil Toyosu im Osten von Tokio; in unmittelbarer Nähe befindet sich die Yurikamome-Stadtbahn mit dem Bahnhof Shin-Toyosu sowie die Metrostation Toyosu der Yurakucho-Linie.
  • Der Zugang zum Museum erfolgt über einen festen Rundgang durch Innenräume mit Wasserbecken, Treppen und Rampen; Besucher sind im Gebäude barfuß unterwegs und passieren unterschiedliche Bodenbeläge.
  • In der Umgebung von teamLab Planets liegen der Stadtentwicklungsbereich Toyosu mit weiteren Veranstaltungsstätten sowie der Hafenbereich der Tokioter Bucht, der in Teilen von den Wegen rund um das Museum aus sichtbar ist.
  • Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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teamLab Planets: häufige Fragen

Wo liegt teamLab Planets in Tokio?

teamLab Planets befindet sich in Toyosu 6-1-16 im Bezirk Koto im Osten von Tokio und liegt nahe den Bahnhöfen Shin-Toyosu und Toyosu.

Was bietet ein Besuch in teamLab Planets?

Ein Besuch in teamLab Planets führt durch eine Abfolge von digitalen Kunstinstallationen, Wasserbereichen und Gärten, die Besucher barfuß und ohne feste Trennung zwischen Werk und Raum durchschreiten.

Was kennzeichnet teamLab Planets im Vergleich zu klassischen Museen?

teamLab Planets verzichtet auf konventionelle Ausstellungsräume mit gerahmten Bildern und setzt stattdessen auf großformatige Projektionen, Klang, Wasser und Pflanzen, in denen die Bewegung der Besucher selbst Teil der Präsentation wird.

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