Tayrona-Nationalpark erlebt Wiedereröffnung am 3. November
Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 08:49 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSWiedereröffnung und Naturschutz
- Parques Nacionales Naturales de Colombia öffnete das Schutzgebiet am 3. November 2026 wieder für Besucher.
- Die 15-tägige Schließung diente Nabbatashi, indigenen Praktiken und der Erholung des Gebiets.
- Im Jahr 1964 wurde der Nationalpark ausgewiesen und umfasst heute 19.309,4 Hektar.
- Der Haupteingang Zaino liegt 32 Kilometer von Santa Marta entfernt.
Der Tayrona-Nationalpark (Parque Nacional Natural Tayrona) bei Santa Marta in Kolumbien ist am 3. November 2026 wieder für Besucher geöffnet worden. Die Wiedereröffnung folgte auf eine 15-tägige Schließung während der indigen geprägten Zeit Nabbatashi.
Parques Nacionales Naturales de Colombia hatte die Rückkehr des Besucherverkehrs nach dem Ende der Schließung angekündigt. Während des Zeitraums vom 19. Oktober bis 2. November wurden die touristischen Aktivitäten ausgesetzt.
Wiedereröffnung folgt auf Nabbatashi
Die Schließung diente dem zeitweisen Schutz des Gebiets, der Pflege der biologischen Vielfalt und den traditionellen Praktiken der indigenen Völker der Sierra Nevada de Santa Marta. An der Vereinbarung sind die Arhuaco, Kogui, Wiwa und Kankuamo beteiligt.
Nabbatashi gehört zu drei jährlich vereinbarten Schließungszeiten des Schutzgebiets. Mit der Wiedereröffnung am 3. November 2026 nahm der Nationalpark seine ökotouristischen Aktivitäten wieder auf.
Die Behörde verband die Rückkehr der Besucher mit neuen Hinweisen aus der Naturbeobachtung. Über mehrere Jahre wurden mit Fotofallen und Geländebegehungen unter anderem Jaguare, Pumas, Ozelots, Margays und der Blaukopfhokkoh entdeckt.
Wälder und Küste prägen den Nationalpark
Der Nationalpark liegt an der kolumbianischen Karibikküste und wurde am 31. August 1964 ausgewiesen. Seine Fläche beträgt 19.309,4 Hektar. Das Schutzgebiet umfasst trockene und feuchte Wälder, Nebelwald, Mangroven, Lagunen, Strände und Korallenformationen.
Die biologische Vielfalt erklärt den Zusammenhang zwischen der Wiedereröffnung und dem Monitoring: Besucher kehren in ein Gebiet zurück, dessen Wege, Küstenräume und Waldkorridore zugleich für den Schutz zahlreicher Arten untersucht werden. Die Gebietsinformationen zum Nationalpark nennen außerdem rund 400 Vogelarten und 26 mittelgroße und große Säugetierarten.
Der Tayrona-Nationalpark gehört zur Línea Negra, dem von den Kogui, Wiwa, Arhuaco und Kankuamo als ancestral verstandenen Gebiet der Sierra Nevada. Innerhalb des Schutzgebiets liegen 54 heilige Orte und Räume. Der Besuch berührt damit nicht nur Naturflächen, sondern auch kulturell bedeutende Bereiche.
Tayrona-Nationalpark besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Wiedereröffnung erfolgte am 3. November 2026 nach der Schließung vom 19. Oktober bis 2. November.
- Mit der Rückkehr des Ökotourismus sind die Besuche wieder möglich; den Anweisungen der Parkwächter und den markierten Wegen ist zu folgen.
- Der Haupteingang Zaino liegt 32 Kilometer von Santa Marta entfernt an der Straße in Richtung Riohacha. Weitere Landzugänge sind Bahía Concha, Palangana und Calabazo.
- Der Zugang ist auch auf dem Seeweg von Santa Marta, El Rodadero oder Taganga zu verschiedenen Küstenbereichen möglich.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Tayrona-Nationalpark auf Social-Media-Plattformen
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Tayrona-Nationalpark: häufige Fragen
Was hat sich am Tayrona-Nationalpark geändert?
Nach der Schließung vom 19. Oktober bis 2. November 2026 wurden die ökotouristischen Aktivitäten am 3. November wieder aufgenommen.
Was ist der Tayrona-Nationalpark?
Er ist ein 1964 ausgewiesenes Schutzgebiet an der kolumbianischen Karibikküste mit Wäldern, Stränden, Mangroven und Korallenformationen.
Wo liegt der Tayrona-Nationalpark und wie kommt man hin?
Der Nationalpark liegt bei Santa Marta. Der Zugang ist über Zaino, Bahía Concha, Palangana und Calabazo sowie teilweise auf dem Seeweg möglich.
