Tad-Fane-Wasserfall: Das doppelte Urwald-Spektakel bei Pakse
17.06.2026 - 16:25:13 | ad-hoc-news.deDie Luft ist feucht, es riecht nach Erde und nassem Moos, aus der Tiefe dröhnt ein stetiges Donnern: Vor Ihnen öffnet sich die Schlucht, und der Tad-Fane-Wasserfall – lokal Tad Fane (sinngemäß „Ort der Fane“) – stürzt als doppelter Wasserstrahl in ein fast unwirklich grünes Tal. Kaum ein Naturwahrzeichen im Süden von Laos verbindet Urwaldromantik, Abenteuergefühl und einfache Erreichbarkeit so eindrücklich wie dieser Wasserfall nahe Pakse.
Tad-Fane-Wasserfall: Das ikonische Wahrzeichen von Pakse
Der Tad-Fane-Wasserfall liegt auf dem Bolaven-Plateau, einem fruchtbaren Hochland östlich von Pakse im Süden von Laos. Das Gebiet ist bekannt für seine kühlen Temperaturen, Kaffeeplantagen und dichten Regenwald – und der Wasserfall gilt als eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der Region. Internationale Reiseführer wie Lonely Planet und etablierte Verlage wie Marco Polo bezeichnen Tad Fane regelmäßig als „Highlight“ oder „ikonisches Fotomotiv“ des Bolaven-Plateaus.
Charakteristisch für den Tad-Fane-Wasserfall sind seine beiden parallelen Wasserströme, die nebeneinander über eine steile Felswand in die Tiefe stürzen. Da die genauen Höhenangaben je nach Quelle variieren und nicht einheitlich bestätigt sind, wird Tad Fane in seriösen Publikationen meist als einer der höchsten Wasserfälle von Laos mit mehreren Hundert Metern Fallhöhe beschrieben. Das Zusammenspiel aus Höhe, schmaler Schlucht und dichtem Tropenwald schafft eine Kulisse, die sich von vielen bekannteren Wasserfällen in Südostasien deutlich unterscheidet.
Pakse, die nächstgrößere Stadt, liegt etwa eine bis zwei Autostunden entfernt, abhängig von Straßenverhältnissen und gewählter Route. Damit lässt sich der Tad-Fane-Wasserfall sowohl als Tagesausflug von Pakse als auch als Zwischenstopp auf einer mehrtägigen Rundreise über das Bolaven-Plateau einplanen – ein Vorteil für Reisende aus Deutschland, die nur begrenzte Zeit im Süden von Laos verbringen.
Für Besucherinnen und Besucher aus der DACH-Region wirkt Tad Fane oft wie das sprichwörtliche „Dschungelbild“ aus einem Bildband: tief eingeschnittene Schlucht, nebelverhangene Baumkronen, das Rauschen des Wassers und nur ein einzelner Aussichtspunkt, von dem aus man dieses Naturtheater sicher betrachten kann. Anders als etwa an touristisch stark erschlossenen Wasserfällen in Europa gibt es hier – Stand der verfügbaren seriösen Berichte – nur grundlegende Infrastruktur, was den Charakter der Landschaft bisher weitgehend bewahrt.
Geschichte und Bedeutung von Tad Fane
Konkrete schriftliche Quellen zur frühen Geschichte des Tad-Fane-Wasserfalls sind rar. Das ist bei natürlichen Sehenswürdigkeiten in abgelegenen Regionen Südostasiens nicht ungewöhnlich: Im Fokus historischer Chroniken standen lange Zeit eher Städte, Tempel und Handelsrouten als einzelne Landschaftsformationen. Klar ist jedoch, dass das Bolaven-Plateau seit Jahrhunderten von verschiedenen ethnischen Gruppen bewohnt wird, deren Lebensweise eng mit Wald, Wasserläufen und Landwirtschaft verbunden ist.
Der Wasserfall selbst wird in touristischen und offiziellen laotischen Informationsmaterialien vor allem als Teil des National Protected Area – eines geschützten Naturraums – geführt. Damit kommt Tad Fane weniger eine klassische historische, als vielmehr eine ökologische und wirtschaftliche Bedeutung zu: zum einen als Teil eines sensiblen Ökosystems, zum anderen als Magnet für den noch relativ jungen, aber wachsenden Ökotourismus in Laos. Nationale Tourismusorganisationen und regionale Behörden bewerben ihn als Schlüsselattraktion, um Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und lokale Wertschöpfung auf dem Bolaven-Plateau zu fördern.
Während im europäischen Kontext Wasserfälle häufig früh in Malerei oder Literatur auftauchen, setzte die internationale Wahrnehmung des Tad-Fane-Wasserfalls erst in den letzten Jahrzehnten ein. Mit der Öffnung des Landes für den Tourismus seit dem späten 20. Jahrhundert fanden zunächst Rucksackreisende und Abenteuertouristen den Weg auf das Plateau. Schrittweise folgten klassisch organisierte Rundreisen, in denen Tad Fane heute fast standardmäßig als Programmpunkt auftaucht, sobald der Süden von Laos auf der Route steht.
Offizielle laotische Tourismusquellen betonen dabei immer wieder die Rolle des Wasserfalls als Symbol für den „grünen Süden“ des Landes. Für Reisende aus Deutschland, die Laos häufig in Kombination mit Thailand, Kambodscha oder Vietnam besuchen, steht Tad Fane somit auch stellvertretend für eine andere, ruhigere und naturnähere Seite Indochinas – weniger dicht besiedelt, weniger historisch überformt und stärker durch intakte Landschaft geprägt.
Eine detailreiche Datierung oder „Entdeckungsgeschichte“ wie bei berühmten europäischen Naturschauplätzen ist für Tad Fane bislang nicht eindeutig dokumentiert. Seriöse Reise- und Naturschutzpublikationen verzichten deshalb weitgehend auf konkrete Jahreszahlen und rücken stattdessen Geologie, Vegetation und die Entwicklung der touristischen Erschließung in den Vordergrund. Für einen faktenorientierten Blick bedeutet dies: Die Bedeutung von Tad Fane speist sich heute vor allem aus seiner Rolle als Naturattraktion und als Motor regionaler Entwicklung – weniger aus historisch klar fassbaren Ereignissen.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Auch wenn Tad Fane kein gebautes Monument ist, lassen sich geologische und landschaftliche Merkmale mit ähnlicher Präzision beschreiben wie architektonische Details bei einem Bauwerk. Der Wasserfall wird von zwei Flüssen gespeist, die am Rand des Bolaven-Plateaus zusammenkommen und unmittelbar danach in eine tiefe, nahezu senkrechte Schlucht hinabstürzen. Diese Schlucht schneidet sich in von Regen und Erosion geformte Gesteinsschichten, die durch tropische Vegetation fast vollständig überzogen sind.
Aus ästhetischer Perspektive unterscheiden mehrere Besonderheiten den Tad-Fane-Wasserfall von vielen anderen bekannten Wasserfällen in Südostasien:
- Doppelfall: Zwei nahezu parallele Wasserströme, die sich nur leicht voneinander entfernen, schaffen eine Art „Tor“ in die Schlucht. Dieses Motiv macht den Wasserfall auf Fotos sofort wiedererkennbar.
- Tiefe, schwer zugängliche Schlucht: Der eigentliche Fuß des Wasserfalls ist von den gängigen Aussichtspunkten aus kaum erreichbar. Statt Badebecken oder einfachen Zugangswegen dominiert der Blick von oben – ähnlich wie bei spektakulären Schluchten in Gebirgsregionen Europas.
- Immergrüner Regenwald: Durch das feuchte Klima des Bolaven-Plateaus bleibt die Vegetation rund um Tad Fane ganzjährig grün. In vielen Berichten wird hervorgehoben, dass sich der Wasserfall je nach Saison von nebelverhangen-mystisch bis klar und hell zeigt.
- Nebel und Sprühregen: Besonders in der Regenzeit bildet sich über der Schlucht häufig ein feiner Sprühnebel, der mit dem Sonnenlicht Regenbögen erzeugen kann – ein Motiv, das auf sozialen Medien vielfach geteilt wird.
Die touristische Infrastruktur am wichtigsten Aussichtspunkt besteht – nach übereinstimmender Darstellung etablierter Reiseverlage und Tourismusinformationen – aus einfachen Wegen, gesicherten Plattformen und kleineren Einrichtungen wie Restaurants oder Lodges in der Nähe. Der Blick in die Schlucht steht im Vordergrund, nicht ein dichtes Netz an Wegen bis direkt an die Wasserkante. In einigen Berichten werden zusätzliche Aktivitäten wie Zipline- oder Canopy-Angebote erwähnt, deren Ausgestaltung und Verfügbarkeit sich jedoch verändern können und deshalb nicht in festen Details beschrieben werden sollten.
In künstlerischer Hinsicht ist Tad Fane besonders für Fotografen und Videokünstler interessant. Professionelle Bildbände über Laos und Südostasien nutzen den Wasserfall gern als Auftaktmotiv für Kapitel über das Bolaven-Plateau oder über Naturlandschaften des Mekong-Raums. Auch international renommierte Medien, darunter große Fotoagenturen, haben Bildserien veröffentlicht, in denen die Dynamik des Wassers und der Kontrast zwischen dunkler Schlucht und hellem Sprühnebel im Mittelpunkt stehen.
Natur- und Umweltexperten betonen in Interviews und Fachartikeln zum Bolaven-Plateau immer wieder die ökologische Sensibilität der Region. Die Schlucht von Tad Fane ist Teil eines Lebensraums für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, die sich an das feuchte Mikroklima angepasst haben. Dass die touristische Nutzung im Vergleich zu berühmten Badefällen relativ zurückhaltend ist, wird dabei häufig als positiver Aspekt im Sinne eines sanften Tourismus hervorgehoben.
Tad-Fane-Wasserfall besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise (inkl. Flug/Bahn/Auto-Optionen ab Deutschland, soweit sinnvoll):
Der Tad-Fane-Wasserfall liegt auf dem Bolaven-Plateau im Süden von Laos, östlich der Stadt Pakse. Für Reisende aus Deutschland führt der Weg in der Regel zunächst mit dem Flugzeug nach Südostasien, etwa über große internationale Drehkreuze wie Bangkok, Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) oder die laotische Hauptstadt Vientiane. Von dort bestehen – je nach Saison und Flugplan – Anschlussflüge nach Pakse. Die reine Flugzeit von Deutschland nach Südostasien liegt, inklusive Umstieg, typischerweise zwischen rund 12 und 16 Stunden, exklusive Aufenthalte. Von Pakse zum Tad-Fane-Wasserfall sind es anschließend etwa 40 bis 50 km über Landstraßen, meist mit Minibus, organisiertem Transfer oder gemietetem Fahrzeug. Eine Anreise per Bahn ist nicht durchgängig möglich, da Laos bislang nur über wenige Eisenbahnverbindungen verfügt; im Süden des Landes spielt der Schienenverkehr für den Tourismus praktisch keine Rolle. Überlandreisen mit dem Bus sind hingegen verbreitet; renommierte Reiseführer empfehlen wegen Komfort und Sicherheit jedoch überwiegend organisierte Transfers oder Fahrer inklusive Fahrzeug. - Öffnungszeiten:
Der Zugang zum Hauptaussichtspunkt von Tad Fane erfolgt üblicherweise über ein Areal, das als Besucherzone betrieben wird. Seriöse Quellen nennen unterschiedliche und teilweise wechselnde Uhrzeiten. Da Öffnungszeiten von Saison, Wochentag und lokalen Entscheidungen abhängen können, gilt: Öffnungszeiten können variieren – aktuelle Zeiten sollten direkt vor Ort über Unterkünfte, lokale Tourveranstalter oder die Verwaltung der Besucherzone von Tad-Fane-Wasserfall geprüft werden. - Eintritt:
In vielen deutschsprachigen und internationalen Reiseführern wird eine Eintrittsgebühr erwähnt, deren genaue Höhe sich über die Jahre mehrfach geändert hat. Da keine zwei aktuellen, unabhängigen Qualitätsquellen identische und zugleich verlässlich datierte Beträge nennen, lässt sich kein konkreter Preis angeben. Verlässlich ist lediglich: Für den Zugang zum offiziellen Aussichtspunkt wird üblicherweise ein moderater Eintritt in lokaler Währung erhoben, der sich im unteren zweistelligen Bereich in Tausend-Kip bewegen kann. Für Reisende aus Deutschland entspricht dies im Regelfall einem geringen einstelligen Euro-Betrag; Wechselkurse können jedoch schwanken. - Beste Reisezeit:
Laos hat ein tropisches Klima mit einer ausgeprägten Trocken- und Regenzeit. Für den Süden des Landes geben etablierte Reiseverlage und Klimainformationen übereinstimmend an, dass die Monate der Trockenzeit grob zwischen November und Februar als angenehmste Reisezeit gelten: Die Temperaturen sind relativ moderat und die Luftfeuchtigkeit etwas geringer als im Rest des Jahres. In dieser Phase ist der Zugang meist gut möglich, die Wege sind weniger schlammig, zugleich führen die Flüsse nach dem Ende der Regenzeit noch ausreichend Wasser, um ein eindrucksvolles Bild zu bieten. Während der Hauptregenzeit können die Wassermengen besonders imposant sein, allerdings sind dann Straßen und Pfade gelegentlich schwieriger befahrbar oder rutschiger. Für Fotografie bieten Morgen- und späte Nachmittagsstunden meist das schönste Licht, während die Mittagszeit zwar gute Sicht, aber harte Kontraste und mehr Dunst bringen kann. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Foto:
In Laos ist die Amtssprache Lao. In touristisch geprägten Regionen wie Pakse und am Bolaven-Plateau wird in Unterkünften, bei vielen Reiseagenturen und an wichtigen Sehenswürdigkeiten häufig Englisch in einfacher bis mittlerer Konversationsstärke gesprochen. Deutsch ist – ähnlich wie in vielen Teilen Südostasiens – eher selten anzutreffen. Eine grundlegende Kommunikation auf Englisch ist daher für Reisende aus Deutschland sehr hilfreich.
Die Landeswährung ist der laotische Kip. In Städten wie Pakse sind Geldautomaten verbreitet; in ländlicheren Regionen sollte jedoch ausreichend Bargeld mitgeführt werden. Internationale Kreditkarten werden in vielen Hotels, einigen Restaurants und Reisebüros akzeptiert, nicht jedoch überall in kleineren Betrieben rund um den Wasserfall. Mobile Payment-Lösungen sind zwar im Kommen, aber längst nicht flächendeckend verbreitet. Eine Mischung aus Kreditkarte und Bargeld hat sich in seriösen Reiseempfehlungen etabliert.
Trinkgeld ist in Laos nicht in allen Bereichen fest institutionalisiert, ein kleines Extra für guten Service – etwa in Restaurants, bei Guides oder Fahrern – wird jedoch zunehmend erwartet und geschätzt. Beträge bleiben meist moderat, etwa aufgerundete Rechnungsbeträge oder einige lokale Geldscheine.
Für einen Besuch am Tad-Fane-Wasserfall empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt – teils aus Respekt gegenüber lokalen Gepflogenheiten, teils aus praktischem Sonnenschutz. Feste Schuhe mit Profil sind besonders bei feuchten Wegen sinnvoll. Fotografieren ist am offiziellen Aussichtspunkt grundsätzlich erlaubt; Drohnen unterliegen in Laos jedoch speziellen Regelungen, die je nach Region und Zeitpunkt variieren können. Wer mit Drohne reisen möchte, sollte sich vorab über die jeweils geltenden Bestimmungen informieren. - Einreisebestimmungen:
Für deutsche Staatsbürger gelten für Laos eigene Einreise- und Visabestimmungen, die sich ändern können. Viele seriöse Quellen verweisen darauf, dass Visa für touristische Aufenthalte häufig erforderlich sind und teils bei Ankunft, teils im Voraus organisiert werden müssen. Die genauen Bestimmungen hängen von politischen Entscheidungen und bilateralen Absprachen ab. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Reisende aus anderen Ländern der DACH-Region (Österreich, Schweiz) gelten die Hinweise der jeweiligen Außenministerien.
Da Laos nicht zum Schengen-Raum gehört, ist ein gültiger Reisepass mit ausreichender Restgültigkeit erforderlich. Für medizinische Versorgung empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung, die Rücktransport einschließt, da die Infrastruktur im Süden von Laos nicht mit Großstädten oder europäischen Standards vergleichbar ist.
Ergänzend sollten Reisende die Zeitverschiebung beachten: Laos liegt in der Regel sechs bis sieben Stunden vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ), abhängig davon, ob in Deutschland gerade Winter- oder Sommerzeit gilt. Dies ist wichtig für Flugplanung, Jetlag-Management und Erreichbarkeit von zuhause.
Warum Tad Fane auf jede Pakse-Reise gehört
Aus Sicht vieler erfahrener Südostasien-Reisender steht der Tad-Fane-Wasserfall exemplarisch für eine Qualität, die im Mekong-Raum zunehmend gesucht wird: intensive Naturerfahrung ohne Massenandrang. Während berühmte Tempelkomplexe oder Großstädte der Region inzwischen deutlich stärker frequentiert sind, bleibt das Bolaven-Plateau vergleichsweise ruhig. Der Weg zum Aussichtspunkt ist kurz, doch der Blick öffnet sich auf eine Landschaft, die man eher hinter einer mehrtägigen Trekkingtour vermuten würde.
Für Reisende aus Deutschland, die häufig mit einem Mix aus Kultur, Natur und entspanntem Reisealltag nach Laos kommen, kann Tad Fane eine zentrale Rolle im Reiseverlauf einnehmen: als Kontrastprogramm zu historischen Stätten, als Gelegenheit für Naturfotografie oder als stiller Moment zwischen Kaffeeplantagen und kleinen Dörfern. Viele etablierte Reiseverlage empfehlen, mindestens eine Übernachtung in der Region einzuplanen, um den Wasserfall zu unterschiedlichen Tageszeiten zu erleben und das Plateau nicht nur im Schnelldurchlauf zu sehen.
In der Umgebung von Tad Fane finden sich weitere Wasserfälle, Aussichtspunkte und Dörfer unterschiedlicher ethnischer Gruppen, die die kulturelle Vielfalt des Hochlands widerspiegeln. Seriöse Reiseführer betonen, dass Besuche in Dörfern respektvoll und möglichst über verantwortungsbewusste Anbieter organisiert werden sollten, um lokale Gemeinschaften einzubeziehen und kulturelle Stereotype zu vermeiden. Wer neben Natur auch Kulinarik schätzt, findet auf dem Bolaven-Plateau zudem Kaffeeplantagen, die Verkostungen und Einblicke in den Anbau eines der wichtigsten Exportprodukte von Laos anbieten.
Im Vergleich zu bekannteren Naturwundern, etwa großen Wasserfällen in Nordamerika oder Europa, wirkt Tad Fane eher leise als monumental. Es gibt keine riesigen Hotels direkt an der Schlucht, keine mehrspurigen Zufahrtsstraßen und keine inszenierte Lichtshow. Stattdessen dominieren das dumpfe Grollen des Wasserfalls, die Stimmen des Waldes und das Spiel von Licht und Nebel. Genau diese Authentizität macht Tad Fane für viele deutschsprachige Reisende so attraktiv – vor allem für diejenigen, die die Balance aus Komfort und Abenteuer suchen.
Reisejournalistisch betrachtet lohnt sich Tad Fane auch, weil er mehrere Dimensionen verbindet: eindrucksvolle Natur, eine regionale Wirtschaft, die auf nachhaltigen Tourismus hofft, und ein Land, das sich vorsichtig dem internationalen Reiseverkehr öffnet. Wer bewusst reist, kann hier nicht nur ein spektakuläres Fotomotiv mitnehmen, sondern auch Einblicke in aktuelle Fragen von Naturschutz, Entwicklung und kultureller Identität im südlichen Laos gewinnen.
Tad-Fane-Wasserfall in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In den sozialen Medien ist Tad Fane längst ein fester Bestandteil des visuellen Laos-Bildes. Reisebloggerinnen, Videokünstler und klassische Touristinnen teilen Aufnahmen, die oft auf denselben Aussichtspunkten entstehen – und doch immer wieder neue Stimmungen einfangen. Häufig kommentierte Motive sind Regenbögen im Sprühnebel, dramatische Wolkenformationen über dem Plateau oder der Kontrast zwischen ruhigem Grün und den weißen Strömen des Wassers. Für viele Nutzerinnen und Nutzer fungiert der Wasserfall als „Signature Shot“ ihrer Laos-Reise.
Tad-Fane-Wasserfall — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Tad-Fane-Wasserfall
Wo liegt der Tad-Fane-Wasserfall genau?
Der Tad-Fane-Wasserfall befindet sich auf dem Bolaven-Plateau im Süden von Laos, östlich der Stadt Pakse. Er ist über eine Straße vom Stadtgebiet Pakse aus in rund ein bis zwei Stunden Fahrzeit erreichbar, abhängig von Verkehr und Straßenverhältnissen. Das Hochland liegt deutlich über dem Niveau des Mekong-Tals, was zu einem etwas kühleren Klima führt.
Wie hoch ist der Tad-Fane-Wasserfall?
Die genaue Höhe des Tad-Fane-Wasserfalls wird in unterschiedlichen Quellen verschieden angegeben. Seriöse Reise- und Naturpublikationen sind sich einig, dass es sich um einen der höchsten Wasserfälle von Laos mit mehreren Hundert Metern Fallhöhe handelt, nennen aber keine einheitliche, verifizierbare Meterzahl. Daher wird hier bewusst auf eine konkrete Zahl verzichtet und stattdessen der Charakter als sehr hoher Doppelfall betont.
Kann man beim Tad-Fane-Wasserfall baden?
Im Unterschied zu vielen niedrigeren Wasserfällen der Region ist Tad Fane aufgrund seiner Tiefe, der steilen Schlucht und der schwer zugänglichen Basis nicht als klassischer Bade-Wasserfall bekannt. Der Standardbesuch führt zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Schlucht, von dem aus der Wasserfall betrachtet und fotografiert wird. Wer schwimmen möchte, findet in der Umgebung andere, hierfür besser geeignete Wasserfälle, die in gängigen Reiseführern erwähnt werden. Vor Ort sollten stets lokale Hinweise und Sicherheitsanweisungen beachtet werden.
Welche Zeit eignet sich am besten für einen Besuch aus Deutschland?
Für Reisende aus Deutschland empfehlen etablierte Reiseinformationen den Zeitraum der Trockenzeit grob zwischen November und Februar als besonders angenehm: Die Temperaturen sind auf dem Bolaven-Plateau vergleichsweise moderat und die Luftfeuchtigkeit etwas geringer. Zugleich führen die Flüsse nach dem Ende der Regenzeit noch ausreichend Wasser, sodass Tad Fane eindrucksvoll wirkt. Wer intensivere Wassermengen und dramatischere Szenerien sucht, kann auch in der Übergangszeit zur Regenzeit reisen, muss dann aber mit mehr Niederschlag und potenziell rutschigeren Wegen rechnen.
Wie gelingt die Anreise von Deutschland zum Tad-Fane-Wasserfall?
Reisende aus Deutschland fliegen in der Regel über große internationale Drehkreuze in Südostasien, etwa Bangkok, Saigon oder Vientiane, nach Pakse. Direkte Langstreckenflüge von Deutschland nach Laos existieren aktuell nicht; mindestens ein Umstieg ist notwendig. Von Pakse aus erfolgt der Transfer zum Tad-Fane-Wasserfall meist per Minibus, Taxi, organisiertem Ausflug oder Mietfahrzeug. Eine durchgehende Bahnanreise ist nicht möglich, da das laotische Eisenbahnnetz im Süden des Landes kaum ausgebaut ist. Deutsche Staatsbürger sollten vor der Reise die aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt prüfen.
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