Strandpromenade Tel Aviv, Tayelet Tel Aviv

Strandpromenade Tel Aviv: Warum die Tayelet Tel Aviv Israels lebendigste Küstenmeile ist

07.06.2026 - 05:41:44 | ad-hoc-news.de

Die Strandpromenade Tel Aviv, lokal Tayelet Tel Aviv, verbindet Stadt, Strand und Mittelmeer zu einer der ikonischsten Flaniermeilen Israels – was macht sie für Reisende aus Deutschland so besonders?

Strandpromenade Tel Aviv, Tayelet Tel Aviv, Tel Aviv
Strandpromenade Tel Aviv, Tayelet Tel Aviv, Tel Aviv

Abends, wenn die Sonne glutrot im Mittelmeer versinkt und die Skyline von Tel Aviv in warmes Licht getaucht wird, füllt sich die Strandpromenade Tel Aviv – die Tayelet Tel Aviv – mit Joggern, Familien, Streetfood-Düften und Live-Musik. Auf wenigen Kilometern Verdichtung von Strandleben, urbaner Energie und mediterraner Leichtigkeit zeigt sich hier das Tel Aviv, das viele Reisende aus Deutschland als „liberale, moderne Blase“ Israels wahrnehmen.

Strandpromenade Tel Aviv: Das ikonische Wahrzeichen von Tel Aviv

Die Strandpromenade Tel Aviv zieht sich als breiter, überwiegend autofreier Küstenboulevard entlang der Strände der Stadt und bildet das weithin sichtbare Band zwischen dem historischen Jaffa im Süden und den nördlichen Stränden der Metropole. Für viele Besucher ist sie der erste bewusste Kontakt mit Tel Aviv: links die glitzernden Hotelhochhäuser, rechts der helle Sand und das tiefblaue Mittelmeer, dazwischen ein breiter Weg für Fußgänger, Jogger und Radfahrer.

Im lokalen Sprachgebrauch heißt die Strandpromenade „Tayelet Tel Aviv“, wobei „Tayelet“ im Hebräischen sinngemäß „Promenade“ oder „Flanierweg“ bedeutet. Die Bezeichnung steht längst nicht mehr nur für den baulich klar definierten Abschnitt, sondern für ein Lebensgefühl: morgendliche Badegänge, Surfen bei konstantem Wind, Café-Kultur direkt am Strand sowie ein fast süd-europäisch anmutendes Abendleben mit Straßenkünstlern und spontanen Konzerten.

Für Reisende aus Deutschland ist die Strandpromenade Tel Aviv auch deshalb so attraktiv, weil sie auf engem Raum sehr unterschiedliche Facetten der Stadt offenlegt. Einerseits erinnern die Hotelzeilen und Beachclubs an mediterrane Badeorte; andererseits ist mit einem kurzen Spaziergang das historische Jaffa mit seinen Gassen, Märkten und religiösen Stätten erreichbar. Im Vergleich zu vielen klassischen Badezielen rund um das Mittelmeer wirkt Tel Aviv deutlich urbaner und internationaler, ohne auf Strandkomfort zu verzichten.

Geschichte und Bedeutung von Tayelet Tel Aviv

Die Entwicklung der Tayelet Tel Aviv ist eng mit dem Wachstum der Stadt selbst verbunden. Tel Aviv entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts als neue jüdische Viertel vor den Toren des damals überwiegend arabischen Hafens Jaffa. Schon in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurde der Küstenstreifen als Raum für Erholung und Sport wahrgenommen; erste Strandanlagen und einfache Wege entstanden, um den Zugang zum Meer zu erleichtern. Konkrete Jahreszahlen und Bauphasen werden je nach Quelle unterschiedlich angegeben, weshalb sich eine zeitlose Beschreibung anbietet: Die moderne Ausformung der Promenade ist das Ergebnis mehrerer Ausbau- und Umgestaltungsphasen über Jahrzehnte.

Der heutige Charakter der Tayelet ist vor allem durch umfassende Modernisierungen seit dem späten 20. und frühen 21. Jahrhundert geprägt. Stadtplaner und Tourismusbehörden verfolgten dabei das Ziel, die Küste zu einem zusammenhängenden öffentlichen Raum zu entwickeln, der sowohl für Einheimische als auch für Besucher attraktiv ist. Die Promenade wurde verbreitert, für Fußgänger und Radfahrer optimiert und mit Sitzbereichen, Spielplätzen, Sportanlagen und Strandzugängen versehen. Diese Ausrichtung auf Offenheit und Zugänglichkeit ist typisch für die Stadt, die sich selbst gerne als „White City am Meer“ mit hoher Lebensqualität versteht.

Kulturell spielt die Strandpromenade Tel Aviv eine Schlüsselrolle in der Selbstinszenierung der Stadt. Reise- und Kulturmagazine heben immer wieder hervor, dass Tel Aviv mit seinen Stränden und der Promenade eine Art „Freiluft-Wohnzimmer“ der Bewohner sei. Dort finden säkulare und religiöse Israelis, Touristen, Geschäftsreisende und Expats auf selbstverständliche Weise zusammen. Für Besucher aus Europa ist diese Mischung aus Strandleben, Start-up-Metropole und Nachtleben ein starkes Alleinstellungsmerkmal, das Tel Aviv etwa von klassischen Stranddestinationen wie Mallorca oder der Côte d’Azur unterscheidet.

Die Nähe zum historischen Jaffa unterstreicht zudem den geschichtlichen Tiefgang des Ortes. Jaffa gilt als einer der ältesten Häfen am östlichen Mittelmeer und wird in zahlreichen religiösen und historischen Quellen erwähnt. Wer von der Tayelet aus nach Süden läuft, erlebt innerhalb kurzer Zeit den Übergang von der modernen Skyline Tel Avivs zu den alten Steinhäusern und Gassen Jaffas. Diese direkte Nachbarschaft von jahrhundertealter Geschichte und junger Küstenmetropole ist für viele Reisende ein wesentlicher Reiz der Strandpromenade.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Tayelet Tel Aviv weniger ein einzelnes Bauwerk als vielmehr ein zusammenhängender Stadtraum. Typisch sind die breiten, teils geschwungenen Wege, die häufig auf zwei Ebenen verlaufen: eine obere Ebene für Flanierende und Radfahrende, eine untere mit unmittelbarem Zugang zum Sandstrand. An vielen Abschnitten sind hölzerne oder helle Steinbeläge zu sehen, die sich in das Küstenbild einfügen und den Aufenthalt angenehmer machen, wenn die Sonne im Sommer hoch steht.

Die Hochhaus-Silhouette entlang der Promenade ist eine Mischung aus internationalen Hotelketten, Apartmenthäusern und Bürogebäuden. Sie verleiht der Skyline am Meer einen klar urbanen Charakter und erinnert manche Besucher an amerikanische Strandstädte, etwa an Miami. Gleichzeitig knüpft Tel Aviv mit Teilen seiner Küstenfront an die Tradition der „White City“ an – jenes Bauhaus- und International-Stil-Erbes, das im inneren Stadtbereich zum UNESCO-Welterbe zählt. Zwar liegt der Kern der White City nicht direkt an der Tayelet, doch das gestalterische Selbstverständnis der Stadt – helle Fassaden, funktionale Formen, Fokus auf Licht und Luft – ist auch an der Promenade spürbar.

Ein besonderes Merkmal der Strandpromenade Tel Aviv ist die Integration von Kunst im öffentlichen Raum. Entlang des Weges finden sich Skulpturen, Installationen und Wandbilder, die das Verhältnis von Stadt und Meer thematisieren oder auf die Geschichte der Region Bezug nehmen. Die Motive reichen von abstrakten Formen bis zu figurativen Darstellungen, häufig mit kräftigen Farben und Bezug zur Street-Art-Szene, für die Tel Aviv in der gesamten Region bekannt ist. Gerade für Fotografie-Begeisterte aus Deutschland bietet die Tayelet damit eine Fülle an Motiven zwischen Street-Art, Meer und Architektur.

An vielen Strandabschnitten sind öffentlich nutzbare Fitnessgeräte, Beachvolleyballfelder und Basketballplätze installiert. Diese Sport-Infrastruktur ist charakteristisch für Tel Avivs Image als „Sport- und Lifestyle-Stadt“. Ob Yoga bei Sonnenaufgang, Surfen bei konstantem Wind oder Beachsoccer in den Abendstunden – die Promenade ist zu nahezu jeder Tageszeit ein Ort der Bewegung. Für deutsche Reisende, die etwa aus eher gemäßigten Breiten anreisen, ist diese dauerhafte Outdoor-Sportkultur bei milderen Wintern und heißen Sommern ein bemerkenswerter Kontrast.

Auch Gastronomie und Nachtleben prägen die Tayelet. Strandbars, Cafés und Restaurants sind tagsüber auf leichte Küche, Smoothies und Kaffee fokussiert, verwandeln sich abends teilweise in Bars mit Musik und Blick auf den Sonnenuntergang. Viele der Betriebe bieten Speisekarten auf Englisch an, einige auch mit hebräischer und russischer oder französischer Sprache – ein Spiegel der internationalen Community der Stadt. Für Gäste aus Deutschland ist die gute Verfügbarkeit englischer Speisekarten in der Regel ausreichend, um sich problemlos zurechtzufinden.

Strandpromenade Tel Aviv besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Die Strandpromenade Tel Aviv erstreckt sich entlang der westlichen Küstenlinie von Tel Aviv, direkt am Mittelmeer. Sie beginnt im Süden in der Nähe des historischen Jaffa und führt in nördlicher Richtung an mehreren Stadtstränden vorbei. Für Reisende aus Deutschland ist die Anreise in der Regel per Flugzeug am sinnvollsten: Tel Aviv wird über den internationalen Flughafen Ben Gurion bedient, der über große europäische Drehkreuze erreichbar ist. Von deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf bestehen – je nach Flugplan – Direkt- oder Umsteigeverbindungen. Die reine Flugzeit bei Direktverbindungen liegt meist in einem Bereich von grob 4 bis 5 Stunden. Vom Flughafen ist das Stadtzentrum von Tel Aviv mit Bahn, Bus oder Taxi erreichbar; die Fahrt zur Küste dauert abhängig vom Verkehr typischerweise zwischen etwa 20 und 40 Minuten.
  • Fortbewegung vor Ort: Innerhalb Tel Avivs ist die Tayelet am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erlebbar. Viele Hotels nahe der Küste bieten Leihfahrräder an, hinzu kommen private Verleiher und städtische Bike-Sharing-Systeme (Bezeichnungen und Betreiber können sich ändern, daher empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle Informationen vor Ort oder auf offiziellen Tourismus-Seiten). Öffentliche Busse und Taxis verbinden die Promenade mit anderen Stadtteilen; Tel Aviv baut zudem seit einigen Jahren sein Angebot an Stadtbahnen aus, was die Erreichbarkeit weiterer Viertel verbessert.
  • Öffnungszeiten: Die Strandpromenade Tel Aviv ist grundsätzlich als öffentlicher Raum rund um die Uhr frei zugänglich. Die Nutzung einzelner Angebote – etwa Strandbars, Restaurants, Strandduschen, Rettungsschwimmerdienste oder Sportanlagen – kann saisonabhängigen Öffnungszeiten unterliegen. Öffnungszeiten können variieren — Reisende sollten konkrete Zeiten direkt bei der jeweiligen Einrichtung oder über offizielle Informationskanäle der Stadt Tel Aviv prüfen.
  • Eintritt: Der Zugang zur Tayelet und den öffentlichen Strandabschnitten ist überwiegend kostenfrei. Für bestimmte Dienstleistungen wie Sonnenliegen, Sonnenschirme oder private Strandclubs können Gebühren anfallen, deren Höhe je nach Anbieter und Saison variiert. Da Preise im Zeitverlauf stark schwanken können, empfiehlt sich eine Orientierung vor Ort; pauschale Preisangaben wären kaum verlässlich.
  • Beste Reisezeit: Tel Aviv liegt in einer mediterranen Klimazone mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Für einen kombinierten Stadt- und Strandaufenthalt gelten Frühjahr (ungefähr März bis Mai) und Herbst (ungefähr September bis November) vielen Reisenden als besonders angenehm, da die Temperaturen oftmals warm, aber nicht extrem heiß sind. Im Hochsommer kann es sehr heiß werden, häufig jenseits von 30 °C, wobei die Meeresbrise an der Tayelet etwas Linderung verschaffen kann. Der Winter ist im Vergleich zu Mitteleuropa milder, jedoch wechselhafter und mit einzelnen Regentagen. Für Sonnenuntergänge und Fotografie sind die Stunden kurz vor und nach Sonnenuntergang an der Promenade oft besonders reizvoll.
  • Praxis-Tipps: Sprache und Kommunikation: In Tel Aviv ist Hebräisch Amtssprache, daneben spielt Arabisch ebenfalls eine wichtige Rolle. Englisch ist in der Stadt weit verbreitet, insbesondere im Tourismus, in Hotels, Restaurants und bei jüngeren Menschen. Deutsch wird deutlich seltener gesprochen, kann aber in einzelnen Kontexten – etwa bei Kontakten zur jüdischen Diaspora oder deutschen Unternehmen – vorkommen. Reisende aus Deutschland kommen im Alltag in der Regel gut mit Englisch zurecht.
  • Zahlung und Währung: Die offizielle Währung in Israel ist der Neue Israelische Schekel (ILS). In Tel Aviv kann an vielen Orten mit internationalen Kreditkarten bezahlt werden; Restaurants, Hotels und größere Läden akzeptieren meist gängige Karten und häufig auch kontaktloses Bezahlen via Smartphone. Kleinere Betriebe, Kioske oder Märkte bevorzugen mitunter Bargeld. Für Reisende aus Deutschland kann es sinnvoll sein, eine Mischung aus Karte und etwas Bargeld in der Landeswährung mitzuführen. Da Wechselkurse schwanken, sollte der aktuelle Kurs vor Reiseantritt geprüft werden. Die in Deutschland verbreitete Girocard kann im Ausland nicht durchgängig einheitlich genutzt werden, weshalb eine Kreditkarte oder Debitkarte mit internationaler Akzeptanz empfehlenswert ist.
  • Trinkgeld-Gepflogenheiten: In Restaurants und Cafés in Tel Aviv ist ein Trinkgeld in Höhe von etwa 10 bis 15 Prozent der Rechnungssumme üblich, sofern kein Servicezuschlag bereits ausgewiesen ist. In Bars wird häufig ein kleiner Betrag pro Getränk oder ein prozentualer Aufschlag gegeben. Bei Taxis und anderen Dienstleistungen sind kleine Aufrundungen verbreitet. Diese Angaben sind als Orientierung zu verstehen; individuelle Gepflogenheiten können variieren.
  • Kleiderordnung: Entlang der Tayelet Tel Aviv herrscht eine eher legere, strandorientierte Kleiderkultur. Badebekleidung ist am Strand und in Strandbars normal, in Restaurants außerhalb der unmittelbaren Strandzone wird aber oft zumindest sommerlich-stadtgeeignete Kleidung erwartet. Religiöse Stätten in der Nähe – etwa in Jaffa – können eine zurückhaltendere Kleidung erfordern (bedeckte Schultern und Knie). Es ist ratsam, für einen Besuch solcher Orte entsprechende Kleidung mitzuführen.
  • Fotografie: Die Strandpromenade Tel Aviv ist ein beliebtes Fotomotiv. Das Fotografieren von Landschaft, Meer und Stadt ist in der Regel unproblematisch. Wie überall sollte auf die Privatsphäre anderer geachtet und das Fotografieren von Personen – insbesondere Kindern – sensibel gehandhabt werden. In Israel gibt es zudem sicherheitsrelevante Einrichtungen, an denen Fotografieren eingeschränkt sein kann; entsprechende Hinweise sind zu respektieren.
  • Einreisebestimmungen: Reise- und Sicherheitslage sowie Einreisebestimmungen für Israel können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise, Visa-Vorgaben und Sicherheitsempfehlungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund regionaler Entwicklungen im Nahen Osten.
  • Gesundheit und Versicherung: Für Reisende aus Deutschland ist außerhalb der Europäischen Union eine private Auslandskrankenversicherung ratsam, da die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel nicht alle Kosten abdeckt. Allgemeine Gesundheits- und Impfempfehlungen sollten ebenfalls über offizielle Stellen oder reisemedizinische Beratungen eingeholt werden.
  • Zeitverschiebung: Israel liegt in der Israel Standard Time (IST) beziehungsweise im Sommer in einer entsprechenden Sommerzeitregelung. Im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt der Unterschied meist +1 Stunde; während der parallelen Sommerzeitphasen kann der Unterschied ebenfalls etwa +1 Stunde betragen, wobei genaue Daten aufgrund teilweise unterschiedlicher Umstellungszeitpunkte variieren können. Reisende sollten vor Abflug die jeweils aktuelle Zeitdifferenz prüfen.

Warum Tayelet Tel Aviv auf jede Tel Aviv-Reise gehört

Für viele Besuchende ist die Strandpromenade Tel Aviv der Ort, an dem sich das Selbstverständnis der Stadt am unmittelbarsten zeigt: liberal, lebendig, outdoor-orientiert und zugleich tief verwurzelt im mediterranen Lebensgefühl. Anders als bei vielen reinen Ferienresorts erleben Reisende hier nicht nur eine künstlich geschaffene Strandkulisse, sondern das echte Alltagsleben einer Großstadt am Meer. Morgens sind es Büroangestellte, die vor der Arbeit joggen oder schwimmen, mittags Familien und Touristengruppen, abends Freundeskreise und Nachtschwärmer.

Die Tayelet eignet sich hervorragend, um einen ersten Überblick über Tel Aviv zu gewinnen. Wer sich vom nördlicheren Küstenabschnitt nach Süden Richtung Jaffa treiben lässt, erlebt die unterschiedlichen Strände der Stadt – von eher sportlich geprägten Abschnitten mit Surfschulen bis zu familienfreundlichen Strandzonen mit flachem Wasser und Spielplätzen. Gleichzeitig öffnen sich immer wieder Blicke in die Stadt hinein: auf Einkaufsstraßen, Wohnviertel und charakteristische Hochhäuser. Anders als bei einer klassischen Stadtführung lässt sich dieser Spaziergang völlig individuell gestalten, mit spontanen Stopps an Cafés oder Aussichtspunkten.

Ein weiterer Grund, warum die Tayelet Tel Aviv bei vielen Reisen aus Deutschland fest im Programm steht, ist ihre Vielseitigkeit: Sie eignet sich für einen kurzen Spaziergang vor dem Abendessen genauso wie für einen ganzen „Beach Day“ mit Sport, Schwimmen und Sonnenbaden. Wer sich für Fotografie interessiert, findet an der Promenade eine ideale Bühne für Motive mit Architektur, Meer und Menschen. Auch für Familien mit Kindern ist der Zugang zum Strand, kombiniert mit Spielplätzen und Infrastruktur, ein starkes Argument.

Darüber hinaus ist die Promenade ein praktischer Orientierungspunkt im Stadtgefüge. Viele Hotels liegen in fußläufiger Distanz, und zahlreiche Sehenswürdigkeiten – vom Carmel Market bis zu Museen im Stadtzentrum – sind von der Küste aus in vertretbarer Zeit erreichbar. Dies macht Tel Aviv für Städtereisende aus Deutschland zu einem besonderen Ziel: Man kann vormittags in einem Museum moderne israelische Kunst entdecken, nachmittags im Meer schwimmen und abends an der Tayelet einen Sonnenuntergang erleben, ohne lange Wege einplanen zu müssen.

Wer das politische und gesellschaftliche Umfeld Israels im Hinterkopf hat, erlebt die Tayelet auch als symbolischen Ort: Hier manifestiert sich der Wunsch vieler Bewohner nach Normalität, Lebensfreude und Offenheit – trotz der zum Teil angespannten Sicherheitslage im Land. Für Reisende kann dieser Kontrast zwischen Nachrichtenlage und Alltagserfahrung vor Ort sehr eindrücklich sein. Es empfiehlt sich dennoch, die jeweils aktuelle Sicherheitslage vor der Reise zu prüfen und Hinweise offizieller Stellen zu beachten.

Strandpromenade Tel Aviv in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist die Tayelet Tel Aviv längst zu einem Sehnsuchtsmotiv geworden: Unter Tags wie „TelAvivBeach“ oder „Tayelet“ teilen Nutzer Sonnenuntergänge, Streetfood-Tipps, Yoga-Sessions im Morgengrauen und Strandläufe. Die Bilder reichen von minimalistischen Architekturfotografien bis zu lebendigen Szenen aus dem Nachtleben. Insbesondere auf Plattformen mit stark visuellem Fokus, wie Instagram oder TikTok, ist die Strandpromenade ein häufiges Motiv internationaler Besucher – darunter auch viele Reisende aus Deutschland.

Häufige Fragen zu Strandpromenade Tel Aviv

Wo liegt die Strandpromenade Tel Aviv genau?

Die Strandpromenade Tel Aviv verläuft entlang der westlichen Küste der Stadt am Mittelmeer. Sie verbindet die nördlichen Strände Tel Avivs mit dem historischen Stadtteil Jaffa im Süden. Viele der bekannten Stadtstrände – etwa in der Nähe großer Hotels – liegen direkt an oder in unmittelbarer Nähe zur Tayelet.

Was bedeutet der Name „Tayelet Tel Aviv“?

„Tayelet“ ist ein hebräischer Begriff, der sinngemäß „Promenade“ oder „Flanierweg“ bedeutet. „Tayelet Tel Aviv“ ist somit die lokalsprachliche Bezeichnung für die Strandpromenade Tel Aviv. Der Name steht im Alltag für den gesamten Küstenboulevard, der von Einheimischen und Besuchern zum Spazieren, Sport treiben und Entspannen genutzt wird.

Wie lange sollte man für einen Besuch der Tayelet einplanen?

Die Aufenthaltsdauer hängt stark von den eigenen Interessen ab. Für einen ersten Eindruck reicht vielen Reisenden ein Spaziergang von ein bis zwei Stunden, etwa am frühen Abend. Wer Strandtag, Sport und Restaurantbesuche einplant, kann problemlos einen ganzen Tag oder mehrere Teilbesuche auf die Promenade verteilen. Durch ihre zentrale Lage eignet sich die Tayelet gut als wiederkehrender Anlaufpunkt während des gesamten Tel-Aviv-Aufenthalts.

Ist die Strandpromenade Tel Aviv auch für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, viele Abschnitte der Promenade sind familienfreundlich gestaltet. Es gibt Strandzonen mit flacherem Wasser, Spielplätze und sanitäre Einrichtungen in Strandnähe. Wie an allen Küstenabschnitten sollte jedoch stets auf Kinder geachtet werden, insbesondere beim Baden in der Brandung. In der Hauptsaison sind meist Rettungsschwimmer an ausgewiesenen Strandabschnitten präsent.

Wann ist die beste Jahreszeit für einen Besuch der Tayelet?

Angenehme Bedingungen für Spaziergänge und Badeaufenthalte bieten sich häufig im Frühjahr (ungefähr März bis Mai) und Herbst (ungefähr September bis November), wenn die Temperaturen warm, aber nicht extrem sind. Im Sommer ist es sehr heiß, dafür ist das Meer besonders warm. Der Winter ist milder als in Mitteleuropa, kann aber wechselhaft sein. Je nach persönlicher Vorliebe – mehr Stadtbummel oder Fokus auf Strand – eignet sich eine andere Reisezeit.

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