Stephansdom, Wien

Stephansdom in Wien mit farbigem Dach und gotischen Türmen

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 21:38 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Der Stephansdom in Wien verbindet romanische Ursprünge, gotische Hallen und ein farbiges Ziegeldach zu einem vielschichtigen Stadtraum.

Fotorealistische Ansicht von Stephansdom Wien in Wien, Österreich im Abendlicht
Fotorealistische Panoramaaufnahme von Stephansdom Wien in Wien Österreich, warmes Abendlicht auf Wahrzeichen, Illustration mit AI erstellt.

Der Stephansdom steht am Stephansplatz im Zentrum Wiens und prägt das Stadtbild mit seinem farbigen Ziegeldach und dem hohen Südturm. Die Kathedrale verbindet Bauteile aus dem 12. bis zum frühen 16. Jahrhundert mit einer Architektur, in der romanische und gotische Formen zusammenkommen.

Stephansdom und das farbige Dach über dem Langhaus

Das Dach des Stephansdoms erstreckt sich über etwa 110 Meter und trägt ein farbiges Muster aus glasierten Ziegeln. Seine Fläche liegt deutlich über den Seitenschiffen und bildet eine eigene architektonische Ebene oberhalb des Langhauses.

Die Dachflächen zeigen geometrische Ornamente und das Wappen Wiens. Vom Stephansplatz aus erscheint das Muster als farbiger Abschluss des steinernen Baukörpers. Der Kontrast zwischen Ziegeln, Kalkstein und Maßwerk gehört zu den sichtbaren Kennzeichen des Doms.

Stephansdom zwischen Romanik und Gotik

Die erste Kirche an diesem Ort wurde 1147 als romanische Kirche geweiht. Mit dem Babenberger Markgrafen Leopold IV. und dem Passauer Bischof Reginmar sind zwei Namen aus der frühen Baugeschichte verbunden.

Von der spätromanischen Bauphase stammen das Riesentor und die beiden Heidentürme an der Westfassade. Zwischen 1304 und 1340 entstand der vergrößerte Chor. Der gotische Neubau des Langhauses folgte zwischen 1359 und 1474.

Der Dom besitzt eine Staffelhalle mit erhöhtem Mittelschiff und niedrigeren Seitenschiffen. Die Chorpartie gliedert sich in drei Hallen. Strebepfeiler und Maßwerkfenster bestimmen die äußere Erscheinung des gotischen Baukörpers.

Stephansdom mit Südturm, Nordturm und Katakomben

Der Südturm, auch Hoher Turm genannt, erreicht mit seinem Turmkreuz 136,44 Meter. Der Südturm mit 136,44 Metern überragt den niedrigeren Nordturm, der 68,3 Meter hoch ist.

Die Westfassade wird von den Heidentürmen flankiert. Zusammen mit Süd- und Nordturm bilden sie die vier Türme des Doms. Der Nordturm erhielt eine Haube und blieb in einer anderen Gestalt als der Südturm.

Unter dem Kirchenraum liegt eine Gruftanlage mit den Katakomben. Dort befinden sich Grabstätten geistlicher Würdenträger und Angehöriger des Hauses Habsburg. Der unterirdische Bereich erweitert den Dom um eine historische Ebene, die vom sichtbaren Kirchenraum getrennt ist.

Der Stephansdom ist außen 108,7 Meter lang. Das Langhaus misst ohne die Türme 34,2 Meter in der Breite, während die gesamte Breite mit den Türmen 72 Meter erreicht. Das Mittelschiff ist 28 Meter hoch.

Die Baugeschichte lässt sich an den unterschiedlichen Teilen des Gebäudes ablesen. Das Riesentor und die Heidentürme verweisen auf die romanischen Anfänge, der Chor und das Langhaus auf die großen gotischen Bauphasen. Die erhaltenen Formen stehen innerhalb eines zusammenhängenden Sakralbaus.

Stephansdom besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Stephansdom liegt am Stephansplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Die U-Bahn-Station Stephansplatz verbindet den Ort mit dem Wiener U-Bahn-Netz.
  • Der Südturm wird über eine Treppe erschlossen. Der Nordturm besitzt einen anderen Zugang und eine andere bauliche Gestalt als der Hohe Turm.
  • Das Kircheninnere enthält das Langhaus, die Seitenschiffe, die Chorhallen und zahlreiche Seitenkapellen. Unter dem Bau liegen die Katakomben.
  • Amtssprache ist Deutsch, gezahlt wird in Euro.

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Stephansdom: häufige Fragen

Wo liegt der Stephansdom?

Der Stephansdom steht am Stephansplatz im Zentrum Wiens. Der Platz liegt im 1. Wiener Gemeindebezirk.

Was bietet ein Besuch im Stephansdom?

Zum Kirchenraum gehören Langhaus, Seitenschiffe, Chorhallen und Seitenkapellen. Zusätzlich erschließen die Türme und die Katakomben weitere Bereiche des Bauwerks.

Was kennzeichnet den Stephansdom?

Der Dom verbindet romanische Bauteile mit gotischer Architektur. Sein farbiges Ziegeldach und der 136,44 Meter hohe Südturm prägen die äußere Erscheinung.

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