Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia, Ciutat de les Arts i les Ciencies

Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia: Zukunfts-Ikone am Mittelmeer

14.06.2026 - 20:39:45 | ad-hoc-news.de

Die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia, die Ciutat de les Arts i les Ciencies in Valencia, Spanien, ist mehr als ein Fotomotiv – sie ist ein eigenes Universum aus Architektur, Naturwissenschaft und Meer. Warum sie Reisende aus Deutschland besonders fasziniert.

Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia, Ciutat de les Arts i les Ciencies, Valencia
Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia, Ciutat de les Arts i les Ciencies, Valencia

Wenn sich im Abendlicht die weißen Kurven der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia im türkis schimmernden Wasser spiegeln, wirkt die Ciutat de les Arts i les Ciencies (auf Deutsch sinngemäß „Stadt der Künste und der Wissenschaften“) wie eine futuristische Filmkulisse – und doch steht sie mitten in Valencia, Spanien. Der Komplex im ehemaligen Flussbett des Turia ist zu einem der markantesten Wahrzeichen des Mittelmeerraums geworden und verbindet spektakuläre Architektur mit Kultur, Forschung und Freizeit.

Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia: Das ikonische Wahrzeichen von Valencia

Die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia ist ein weitläufiger Kultur- und Freizeitkomplex im Osten Valencias, angelegt im trockengelegten Flussbett des Turia. Das Ensemble gilt heute als eine der meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Spaniens und hat sich in nur wenigen Jahrzehnten zum Symbol der Stadt entwickelt. Charakteristisch sind die organischen, weißen Bauformen, die sich in flachen Wasserbecken spiegeln und tagsüber wie Muscheln, Wale oder Augen wirken.

Spanische und internationale Medien sowie Reiseführer wie „National Geographic Traveler“ und „Marco Polo“ ordnen die Ciutat de les Arts i les Ciencies regelmäßig als wichtigste Attraktion von Valencia ein. Sie betonen, dass der Komplex nicht nur architektonisch auffällt, sondern auch eine hohe Dichte an Angeboten für Kultur, Wissenschaft, Unterhaltung und Familienbesuche bündelt. Für Reisende aus Deutschland ist er damit ein idealer Fixpunkt für Citytrip, Strandurlaub und Kulturprogramm in einem.

Die Atmosphäre vor Ort ist überraschend vielfältig: Am Morgen joggen Einheimische durch den grünen Turia-Park zwischen den Gebäuden, mittags füllen Schulklassen die Ausstellungen, abends verwandelt sich die Kulisse in eine Bühne für Lichtspiegelungen, Konzerte und Open-Air-Veranstaltungen. Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen der historischen Altstadt Valencias mit Kathedrale und engen Gassen und dem hochmodernen Erscheinungsbild der Stadt der Künste und Wissenschaften.

Geschichte und Bedeutung von Ciutat de les Arts i les Ciencies

Die Idee für die Ciutat de les Arts i les Ciencies entstand in den 1980er-Jahren, als Valencia entschied, das aus Sicherheitsgründen umgeleitete Flussbett des Turia in einen linearen Park zu verwandeln. Statt den gewonnenen Raum nur für Grünflächen zu nutzen, setzten Regionalregierung und Stadtverwaltung auf ein groß angelegtes Kulturprojekt, das Valencia international sichtbarer machen sollte. Der renommierte in Valencia geborene Architekt Santiago Calatrava wurde mit dem Masterplan beauftragt; für einen Teil der Gebäude war der mexikanische Architekt Félix Candela verantwortlich.

Der Baukomplex wurde schrittweise eröffnet. Zunächst entstand das Planetarium und IMAX-Kino L’Hemisfèric, das Ende der 1990er-Jahre den Auftakt bildete. In den folgenden Jahren kamen das Wissenschaftsmuseum Museu de les Ciències, der Konzert- und Opernsaal Palau de les Arts Reina Sofía, die Grünanlage L’Umbracle, die Brücke Pont de l’Assut de l’Or, die Mehrzweckhalle L’Àgora und das Ozeanographische Zentrum Oceanogràfic hinzu. Die Arbeiten erstreckten sich über mehrere Jahre; unterschiedliche Quellen nennen leicht abweichende Eröffnungsdaten für die einzelnen Gebäude, sind sich aber einig, dass das Ensemble im Kern gegen Ende der 1990er- und zu Beginn der 2000er-Jahre seine heutige Gestalt erreichte.

In der spanischen Öffentlichkeit wurde das Projekt von Beginn an intensiv diskutiert. Einerseits lobten Medien die visionäre Kraft und den Mut zur Großform; andererseits wurden Kostensteigerungen und Verzögerungen kritisch begleitet. Heute ist die Stadt der Künste und Wissenschaften jedoch zu einem wichtigen Motor für den Tourismus in Valencia geworden und wird von regionalen und nationalen Tourismusorganisationen als Prestigeprojekt geführt. Sie fungiert als Kulisse für internationale Filmproduktionen und Serien und hat damit ihre Rolle als visuelle Marke weiter gestärkt.

Aus kultureller Sicht steht die Ciutat de les Arts i les Ciencies für einen Wandel in der Selbstwahrnehmung Valencias: weg von der reinen Industrie- und Hafenstadt hin zu einem Zentrum von Kultur, Innovation und nachhaltigem Stadtumbau. Das ehemals hochwassergefährdete Flussbett des Turia ist heute eine mehrere Kilometer lange Grünachse mit Sportanlagen, Spielplätzen und eben der Stadt der Künste und Wissenschaften als spektakulärem Höhepunkt.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia ein Lehrbuchbeispiel für expressive, skulpturale Architektur am Übergang vom späten 20. zum frühen 21. Jahrhundert. Santiago Calatrava ist für seinen Einsatz von Weiß, Stahl und Beton bekannt, kombiniert mit dynamischen, teils biomorph anmutenden Formen. Viele Beobachter vergleichen seine Gebäude mit Knochengerüsten, Schiffsrümpfen oder Pflanzenstrukturen. Die langgestreckten Wasserflächen vor den Bauten verstärken diesen Eindruck und schaffen Spiegelungen, die die Konturen noch dramatischer wirken lassen.

Besonders markant ist L’Hemisfèric, dessen Form an ein überdimensionales, halb geöffnetes Auge erinnert. In seinem Inneren verbinden sich IMAX-Kino, Planetarium und digitale Projektionstechnik. Die Kuppelprojektionen erlauben immersive Vorführungen von Natur- und Wissenschaftsfilmen, die für Familien und Schulklassen gleichermaßen ausgelegt sind. Das Gebäude öffnet sich über grossflächige, bewegliche Konstruktionen, wodurch es je nach Tageszeit völlig unterschiedlich wirkt.

Das Museu de les Ciències stellt als interaktives Wissenschaftsmuseum naturwissenschaftliche und technische Themen in den Vordergrund. Die spanische Presse beschreibt es oft als „Museum, in dem man Dinge anfassen darf“ – viele Stationen sind als Hands-on-Experiment gestaltet, was auch für Kinder und Jugendliche attraktiv ist. Themen reichen von Physik und Biologie bis zu aktuellen Forschungsthemen wie Energie oder Raumfahrt, wobei die Ausstellungskonzepte regelmäßig überarbeitet werden.

Der Palau de les Arts Reina Sofía ist die musikalische und darstellende Bühne des Komplexes. Er beherbergt Oper, Konzerte, Tanz und andere Bühnenformate. Seine Form erinnert aus bestimmten Blickwinkeln an einen Helm oder eine Muschelschale. Akustiker und Architekturkritiker heben die anspruchsvolle Konzeption des Innenraums hervor, der auf hochwertige Klangqualität ausgelegt ist. Das Haus ist ein wichtiger Baustein im spanischen Opern- und Konzertbetrieb und zieht internationale Ensembles nach Valencia.

Mit dem Oceanogràfic verfügt die Ciutat de les Arts i les Ciencies über eines der größten Aquarien Europas. Die einzelnen Gebäude und Becken sind nach marinen Lebensräumen gegliedert, von Mittelmeer und Arktis über Tropen bis zu Tiefseeumgebungen. Besucher bewegen sich durch gläserne Tunnel, über Brücken und Plattformen und erhalten Einblicke in die Ökologie der Weltmeere. Der Betreiber betont in seinen Selbstdarstellungen neben der Schauhaltung auch Bildungsprogramme und Forschungskooperationen, etwa zu Meeressäugern und bedrohten Arten. Für Interesse aus Deutschland ist vor allem der Blick auf Mittelmeer-Ökologie und Klimawandel relevant, da hier direkte Bezüge zu Urlaubserfahrungen der Leserschaft entstehen.

Die lineare Grünanlage L’Umbracle kombiniert Skulpturen, Pflanzen und Aussichtsplattformen. Unter den Bögen der weißen Stahlkonstruktion entsteht eine halb schattige Promenade mit mediterraner Vegetation. Sie ermöglicht erhöhte Blicke auf den gesamten Komplex und eignet sich besonders für Fotografien. Internationale Architekturmedien betonen, dass L’Umbracle den Übergang zwischen Landschaft, Park und Architektur gestaltet und so die Brutalität großer Bauvolumen abmildert.

Die Pont de l’Assut de l’Or, eine asymmetrische Schrägseilbrücke, sowie die multi-funktionale Halle L’Àgora runden das Ensemble ab. Die Brücke wird häufig als „weiße Harfe“ beschrieben, weil ihr hoher Pylon mit schräg geführten Seilen musikalische Assoziationen weckt. L’Àgora wird für Messen, Sportereignisse, Konzerte und temporäre Ausstellungen genutzt. Je nach Nutzung variiert das Innenleben, während die äußere geometrische Hülle konstant bleibt.

Kunsthistoriker und Stadtplaner verweisen darauf, dass die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia in einer Reihe mit anderen großen Kulturprojekten steht, die spanische Städte seit den 1990er-Jahren geprägt haben, etwa das Guggenheim Museum Bilbao. Wie dort sollte auch in Valencia ein markantes Gebäudeensemble eine strukturschwache Zone neu definieren, Tourismus anziehen und die Identität der Stadt erneuern. In beiden Fällen ist diese Strategie aufgegangen, wenn auch bei anhaltender Debatte über Kosten und langfristige Pflegelasten.

Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia liegt im Osten der Stadt Valencia im ehemaligen Turia-Flussbett, zwischen Innenstadt und Hafen. Vom historischen Zentrum sind es je nach Startpunkt rund 2 bis 3 km; zu Fuß entspricht das einem Spaziergang von etwa 30 bis 40 Minuten durch den Turia-Park. Alternativ fahren Linienbusse und städtische Verkehrsmittel in die Nähe, Taxis und Fahrdienste sind in Valencia verbreitet. Für Reisende aus Deutschland gibt es regelmäßig Nonstop-Flüge von großen Airports wie Frankfurt, München oder Berlin nach Valencia; die Flugzeit liegt je nach Abflugort meist zwischen rund 2 und 3 Stunden. Zusätzlich sind Umsteigeverbindungen über spanische Drehkreuze wie Madrid oder Barcelona üblich. Bahnreisende können über Frankreich und Katalonien anreisen, etwa mit TGV/ICE über Paris und anschließend Hochgeschwindigkeitszügen in Richtung Mittelmeer. Die Reisezeit ist deutlich länger als per Flug, dafür landschaftlich abwechslungsreich. Wer mit dem Auto aus Deutschland anreist, sollte je nach Route und Startpunkt mit deutlich über 1.500 km Distanz rechnen. Auf spanischen Autobahnen können Mautgebühren anfallen, der aktuelle Stand sollte vor Abreise geprüft werden.
  • Öffnungszeiten: Die einzelnen Einrichtungen der Ciutat de les Arts i les Ciencies – etwa das Wissenschaftsmuseum, L’Hemisfèric oder das Oceanogràfic – haben eigene Öffnungszeiten, die saisonal sowie je nach Wochentag variieren können. In der Regel sind die Häuser tagsüber geöffnet, das Oceanogràfic oft von morgens bis in die frühen Abendstunden, während Veranstaltungen im Palau de les Arts vor allem am Abend stattfinden. Da sich Zeitpläne mitunter ändern, sollten Besucher die jeweils aktuellen Öffnungszeiten direkt auf der offiziellen Website oder bei der Verwaltung der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia prüfen. Dies gilt besonders in Ferienzeiten, an Feiertagen oder bei Sonderveranstaltungen.
  • Eintritt: Der Zugang zu den Außenanlagen, Wasserflächen und der Parklandschaft ist in der Regel frei. Für den Besuch der einzelnen Attraktionen – insbesondere Oceanogràfic, Museu de les Ciències und L’Hemisfèric – werden Eintrittspreise erhoben, die zwischen Einzeltickets, Kombitickets und Online-Rabatten unterscheiden. Da sich Preise im Lauf der Zeit ändern können und gelegentlich Sondertarife (z. B. für Familien, Kinder oder Studierende) angeboten werden, empfiehlt es sich, die jeweils aktuellen Konditionen direkt bei der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia oder den offiziellen Ticketstellen einzusehen. Besucher aus Deutschland sollten berücksichtigen, dass Online-Vorverkauf helfen kann, Wartezeiten an stark frequentierten Tagen zu reduzieren.
  • Beste Reisezeit: Valencia hat ein mediterranes Klima mit milden Wintern und warmen bis heißen Sommern. Für einen Besuch der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia bieten sich insbesondere Frühling und Herbst an, wenn die Temperaturen meist zwischen 18 und 25 °C liegen und die Sonne lange scheint, ohne dass es zu heiß wird. Im Hochsommer können Werte deutlich über 30 °C erreicht werden; dann ist es sinnvoll, die Außenbereiche am frühen Morgen oder späteren Nachmittag zu nutzen und die heißen Mittagsstunden in klimatisierten Innenräumen der Museen oder im Aquarium zu verbringen. Der Winter ist milder als in den meisten Teilen Deutschlands, sodass Besichtigungen auch dann meist gut möglich sind; einzelne Angebote können jedoch verkürzte Öffnungszeiten haben. Wer Fotografien im warmen Abendlicht schätzt, sollte bewusst Sonnenuntergangszeiten einplanen, da die Reflexionen auf den Wasserflächen zu dieser Zeit besonders eindrucksvoll sind.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten: In Valencia ist Spanisch (Castellano) Amtssprache; zusätzlich ist in der Region Valencia die Sprache Valencià, eine Variante des Katalanischen, im Alltag präsent. Beschilderungen in der Stadt der Künste und Wissenschaften sind häufig mehrsprachig; Englisch ist meist die wichtigste Fremdsprache. Deutschsprachige Hinweise sind punktuell vorhanden, aber nicht flächendeckend. Viele Mitarbeitende, insbesondere im Service- und Besucherbereich, sprechen Englisch; einzelne können auch Deutsch. Beim Bezahlen ist Kartenzahlung mit gängigen Kreditkarten und Debitkarten weit verbreitet; Kontaktloszahlen, Apple Pay und Google Pay werden in Spanien zunehmend akzeptiert. Bargeld in Euro ist selbstverständlich möglich, allerdings sind viele Kassen auf elektronische Zahlungen eingerichtet. Trinkgeld ist in Spanien nicht streng geregelt; in Cafés und Restaurants gilt ein kleines Trinkgeld von etwa 5 bis 10 Prozent oder das Aufrunden des Betrags als freundliche Geste, aber nicht als starre Pflicht. In den Einrichtungen der Stadt der Künste und Wissenschaften ist Fotografieren im Außenbereich weitgehend erlaubt und ausdrücklich erwünscht; in Innenräumen gelten je nach Ausstellung und Saal unterschiedliche Regeln, beispielsweise Blitzverbot im Aquarium oder eingeschränkte Fotoerlaubnis während Veranstaltungen. Hinweise vor Ort sollten beachtet werden. Eine besondere Kleiderordnung gibt es nicht; für Opern- oder Konzertbesuche im Palau de les Arts kleiden sich viele Besucher jedoch gerne etwas eleganter, ohne dass strenge Formvorschriften gelten.
  • Sicherheit, Gesundheit und Einreise: Valencia gilt allgemein als vergleichsweise sichere Großstadt, dennoch sollten übliche Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, insbesondere bei Menschenansammlungen oder in der Nähe touristisch stark frequentierter Orte. Taschendiebstähle sind wie in anderen beliebten Reisezielen möglich. Für Reisende aus Deutschland befindet sich Valencia in der gleichen Zeitzone wie Mitteleuropa (MEZ/MESZ), es gibt in der Regel keine Zeitverschiebung. Deutsche Staatsbürger können für touristische Aufenthalte dank EU-Freizügigkeit mit gültigem Personalausweis oder Reisepass einreisen; die genauen Bestimmungen sowie Hinweise zu Gesundheit, Versicherung und Sicherheit sollten vor Abreise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de geprüft werden. Innerhalb der EU gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (Rückseite der deutschen Gesundheitskarte), dennoch kann der Abschluss einer ergänzenden Auslandskrankenversicherung sinnvoll sein, etwa für Rücktransportleistungen.

Warum Ciutat de les Arts i les Ciencies auf jede Valencia-Reise gehört

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland verbindet die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia mehrere Reise-Motive, die sonst selten an einem Ort zusammentreffen: anspruchsvolle Architektur, ein breites Bildungs- und Unterhaltungsangebot, mediterranes Klima und die Nähe zu Strand und Altstadt. So lassen sich ein Vormittag im Wissenschaftsmuseum, ein Nachmittag am Strand von Valencia und ein abendlicher Spaziergang durch die historische Ciutat Vella problemlos kombinieren.

Reiseführer für den deutschsprachigen Markt wie der ADAC-Reiseführer, Marco Polo oder Merian heben besonders hervor, wie fotogen die Ciutat de les Arts i les Ciencies ist. Die organischen Formen, das wechselnde Licht und die Spiegelungen im Wasser machen den Komplex zu einem Traum für Smartphone-Fotografie – insbesondere während der Blauen Stunde nach Sonnenuntergang. In sozialen Medien gehört die Stadt zu den am häufigsten geteilten Motiven Valencias; Hashtags rund um die Ciutat de les Arts i les Ciencies sammeln regelmäßig neue Eindrücke von Besuchern aus aller Welt.

Gleichzeitig ist der Komplex eine der familienfreundlichsten Attraktionen der Stadt. Das interaktive Wissenschaftsmuseum spricht Kinder und Jugendliche ebenso an wie Erwachsene, das Oceanogràfic fasziniert durch unmittelbare Begegnungen mit Meerestieren. Viele deutsche Familien kombinieren einen Badeurlaub an der Costa del Azahar oder an der Costa Blanca mit einem Tagesausflug nach Valencia, um genau diese Mischung aus Freizeit und Wissenserlebnis zu nutzen.

Auch für kulturinteressierte Reisende bietet die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia Anknüpfungspunkte: Der Palau de les Arts holt Opern, Orchester und internationale Produktionen nach Valencia, häufig mit Werken aus dem klassischen Kanon, die den meisten deutschen Besuchern vertraut sind, von Mozart bis Verdi. Dazu kommen Konzerte, Festivals und manchmal auch Open-Air-Veranstaltungen im und um den Komplex.

Wer sich für Stadtplanung und Architektur interessiert, erhält in der Ciutat de les Arts i les Ciencies einen unmittelbaren Eindruck davon, wie Städte alte Infrastrukturen – hier ein stillgelegtes Flussbett – in neue urbane Räume verwandeln können. Der Turia-Park mit seinen Sportfeldern, Spielplätzen und Gärten bildet eine grüne Lunge, die sich wie ein Band durch Valencia zieht. Die Stadt der Künste und Wissenschaften ist dabei der stärkste visuelle Höhepunkt. Dieses Modell eines umgenutzten Flusses wird in Fachkreisen oft mit anderen europäischen Beispielen verglichen, etwa dem Pariser Seine-Ufer oder norddeutschen Hafenquartieren, und gilt als Best-Practice-Beispiel für Stadtumbau im Klimawandel.

Für Reisende aus Deutschland lohnt zudem der Vergleich mit bekannten Bauten im eigenen Land: Während der Kölner Dom mit rund 157 m Höhe die vertikale Gotik verkörpert, setzen die Bauten in Valencia auf horizontale Ausdehnung, weiche Formen und das Spiel mit Wasser. Das erzeugt ein ganz anderes Raumgefühl – offen, licht und futuristisch. Dieser Kontrast macht den Besuch auch für Architekturfans, die bereits viele klassische Kathedralen oder Schlösser gesehen haben, spannend.

Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien hat sich die Ciutat de les Arts i les Ciencies zu einem regelrechten „Instagram-Motiv“ entwickelt. Viele Nutzerinnen und Nutzer teilen Bilder von Spiegelungen in den Wasserflächen, von Langzeitbelichtungen bei Nacht oder von Blicken aus dem Turia-Park auf die markanten Konturen. Video-Plattformen wie YouTube und TikTok sind voll von Rundgängen, Drohnenaufnahmen (wo erlaubt) und Reels, in denen Besucher ihre persönlichen Highlights zeigen. Reise-Influencer aus dem deutschsprachigen Raum verwenden die Stadt der Künste und Wissenschaften zudem oft als visuelles Intro für Valencia-Videos.

Häufige Fragen zu Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia

Wo liegt die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia genau?

Die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia befindet sich im ehemaligen Flussbett des Turia im Osten der Stadt, zwischen der historischen Innenstadt und dem Hafen von Valencia. Sie liegt eingebettet im weitläufigen Turia-Park und ist gut über öffentliche Verkehrsmittel, Taxi und zu Fuß erreichbar.

Was gehört alles zur Ciutat de les Arts i les Ciencies?

Zum Komplex zählen unter anderem das IMAX- und Planetariumsgebäude L’Hemisfèric, das interaktive Wissenschaftsmuseum Museu de les Ciències, der Opern- und Konzertsaal Palau de les Arts Reina Sofía, die Grünanlage und Skulpturengalerie L’Umbracle, das große Aquarium Oceanogràfic, die Schrägseilbrücke Pont de l’Assut de l’Or und die Mehrzweckhalle L’Àgora. Zusammen bilden sie einen der größten Kultur- und Freizeitkomplexe Europas.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen?

Wer nur die Außengelände und Wasserflächen der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia besuchen und fotografieren möchte, kann dies in zwei bis drei Stunden gut schaffen. Für einen intensiveren Besuch von mindestens einem der Innenangebote – etwa Wissenschaftsmuseum oder Oceanogràfic – sollte man eher einen halben bis ganzen Tag einplanen. Wer mehrere Einrichtungen kombinieren möchte, verteilt den Besuch sinnvoll auf zwei Tage.

Ist die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia für Kinder geeignet?

Ja, die Ciutat de les Arts i les Ciencies ist sehr familienfreundlich. Das interaktive Wissenschaftsmuseum bietet zahlreiche Hands-on-Stationen, und das Oceanogràfic fasziniert Kinder mit Tunneln durch Becken, Delfin- oder Seelöwenbereichen und Themenwelten zu verschiedenen Ozeanen. Viele Familien aus Deutschland nutzen den Besuch als abwechslungsreiche Ergänzung zu Strand und Stadtbummel.

Wann ist die beste Zeit für gute Fotos?

Besonders fotogen ist die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag bis zur Blauen Stunde nach Sonnenuntergang. Dann sind die Kontraste weicher, die Farben des Himmels spiegeln sich in den Wasserflächen, und die Beleuchtung der Gebäude betont die futuristischen Formen. Auch nachts, wenn die Anlagen illuminiert sind, ergeben sich starke Motive.

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