Iguazu-Fälle, Cataratas del Iguazú

Sperrung an den Iguazu-Fällen gilt im September

Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 08:09 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

An den Iguazu-Fällen in Foz do Iguacu bleibt die Garganta del Diablo wegen Hochwassergefahr gesperrt; andere Rundwege sind geöffnet.

Architektur-Render von Iguazu-Fälle in Foz do Iguacu, Brasilien/Argentinien bei Tageslicht
Moderner Architektur-Render zeigt Silhouette von Iguazu-Fälle in Foz do Iguacu Brasilien/Argentinien, klare Linien und neutrales, Illustration mit AI erstellt.

An den Iguazu-Fällen (Cataratas del Iguazú) bleibt die Garganta del Diablo seit August vorsorglich gesperrt. Die argentinische Nationalparkverwaltung bestätigte am 17. September 2026, dass der Parque Nacional Iguazú in Brasilien/Argentinien geöffnet bleibt und weitere Rundwege besucht werden können.

Garganta del Diablo bleibt wegen Hochwassergefahr gesperrt

Die Sperrung betrifft den Zugang zum Aussichtspunkt Garganta del Diablo auf der argentinischen Seite der Wasserfälle. Die Passerellen des Rundwegs wurden im August vorsorglich abgebaut, um sie vor einem möglichen außergewöhnlichen Anstieg des Río Iguazú zu schützen.

Am 17. September 2026 erklärte die staatliche Verwaltung, der Park bleibe ganzjährig aktiv. Anlass für die Maßnahme waren erhöhte Abflüsse und meteorologische sowie hydrologische Prognosen für die Flussregion. Eine konkrete Wiedereröffnung der Garganta del Diablo war zu diesem Zeitpunkt nicht festgelegt. Den aktuellen Betreiberstatus führt die Betreiberseite zum Parkstatus.

Auch am 26. September 2026 wurde der Circuito Garganta del Diablo dort als nicht zugänglich ausgewiesen. Für die übrigen Rundwege meldete der Betreiber normalen Betrieb. Das macht die Sperrung zu einer Einschränkung eines wichtigen Teilbereichs, nicht zu einer vollständigen Schließung des Nationalparks.

Iguazu-Fälle bieten weiter mehrere zugängliche Rundwege

Die staatliche Mitteilung vom 17. September 2026 nennt den Circuito Superior und den Circuito Inferior als weiterhin nutzbare Bereiche. Hinzu kommen der Sendero Verde, der Sendero Macuco, das Besucherzentrum Yvyrá Retá und das Gebiet Territorio Yaguareté.

Damit verändert die Sperrung den möglichen Rundgang, lässt aber mehrere Aussichtspunkte und Wege offen. Besucher aus Foz do Iguacu können den Park weiterhin als Ausflugsziel einplanen, müssen den Zugang zum bekanntesten Aussichtspunkt jedoch aus ihrer Planung herausnehmen.

Die Nationalparkverwaltung ordnet die Maßnahme in eine Phase außergewöhnlicher Wasserstände ein. Sie steht im Zusammenhang mit erwarteten starken Niederschlägen in der Einzugsregion des Río Iguazú. Die amtliche Information zum geöffneten Park und den verfügbaren Bereichen ist bei Argentina.gob.ar dokumentiert.

Die Sperrung betrifft nur einen Teil des Nationalparks

Die Iguazu-Fälle liegen im Grenzraum von Brasilien und Argentinien. Der hier beschriebene eingeschränkte Bereich gehört zum Parque Nacional Iguazú auf der argentinischen Seite bei Puerto Iguazú. Auf der brasilianischen Seite kam es im September ebenfalls zu vorübergehenden Einschränkungen an einer Passerelle, die Lage der beiden Parkseiten ist deshalb getrennt zu prüfen.

Für die Reiseplanung im Herbst 2026 ist vor allem der Zugang entscheidend. Die Garganta del Diablo bleibt geschlossen, während die anderen genannten Wege nach den verfügbaren Betreiberangaben geöffnet sind. Eine Rückkehr der Passerellen und eine Freigabe des Aussichtspunkts hängen von den Bedingungen am Fluss und der sicheren Wiederherstellung der Infrastruktur ab.

Iguazu-Fälle besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Sperrung der Garganta del Diablo besteht im September 2026; am 26. September 2026 war der Rundweg weiterhin als nicht zugänglich ausgewiesen.
  • Der Zugang zum übrigen Parque Nacional Iguazú bleibt möglich. Superior, Inferior, Sendero Verde, Sendero Macuco, Yvyrá Retá und Territorio Yaguareté werden als verfügbare Bereiche genannt.
  • Der betroffene Aussichtspunkt liegt auf der argentinischen Seite des grenzüberschreitenden Wasserfallgebiets. Foz do Iguacu bezeichnet die brasilianische Stadt im Umfeld der Fälle.
  • Vor dem Besuch sollte der aktuelle Status des Circuito Garganta del Diablo beim Betreiber geprüft werden, weil für die Wiedereröffnung kein fester Termin genannt ist.
  • Amtssprache und Landeswährung richten sich nach der jeweils besuchten Seite von Brasilien/Argentinien. In Brasilien ist Portugiesisch Amtssprache und der Real die Landeswährung; in Argentinien ist Spanisch Amtssprache und der Argentinische Peso die Landeswährung.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Iguazu-Fälle auf Social-Media-Plattformen

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Iguazu-Fälle: häufige Fragen

Was hat sich an den Iguazu-Fällen geändert?

Der Circuito Garganta del Diablo ist wegen der vorsorglich abgebauten Passerellen nicht zugänglich. Die übrigen genannten Rundwege und Besuchsbereiche bleiben geöffnet.

Wo liegen die Iguazu-Fälle und wie kommt man hin?

Die Wasserfälle liegen im Grenzraum von Brasilien und Argentinien bei Foz do Iguacu und Puerto Iguazú. Die konkrete Anreise richtet sich nach der gewählten Parkseite.

Was sind die Iguazu-Fälle?

Die Iguazu-Fälle sind ein grenzüberschreitendes Wasserfallgebiet am Río Iguazú. Der aktuelle Anlass ist die Sperrung des Rundwegs zur Garganta del Diablo.

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