Schilthorn bei Lauterbrunnen: Panorama, Piz Gloria und Nervenkitzel
20.05.2026 - 23:08:39 | ad-hoc-news.de
Ein schwebender Blick über Eiger, Mönch und Jungfrau, unter Ihnen nur Fels, Schnee und der Abgrund: Das Schilthorn (sinngemäß „Schilf-Horn“) über Lauterbrunnen in der Schweiz ist einer jener Gipfel, an denen sich die Alpen von ihrer dramatischsten Seite zeigen – und zugleich ein Schauplatz der Popkultur dank des Drehrestaurants Piz Gloria und der James-Bond-Welt.
Schilthorn: Das ikonische Wahrzeichen von Lauterbrunnen
Das Schilthorn thront auf rund 2.970 m Höhe über dem Lauterbrunnental im Berner Oberland und gilt als einer der markantesten Aussichtsberge der Region. Von hier reicht der Blick bei klarer Sicht vom nahe gelegenen Jungfraumassiv bis hinüber zu den Walliser Alpen und weit ins Mittelland – an besonders guten Tagen sogar bis zum Schwarzwald.
Die offizielle Tourismusorganisation Schweiz Tourismus beschreibt das Schilthorn als einen Ort, an dem man „mit einem Schritt vom Alltag in die Hochgebirgswelt“ wechselt. Auch das renommierte Magazin „GEO Saison“ betont in mehreren Beiträgen, dass die Kombination aus spektakulärer Seilbahnfahrt, Rundum-Panorama und Themenwelt rund um James Bond zu den Besonderheiten dieses Gipfels zählt. Die klare Luft, das Spiel von Licht und Schatten auf den Gletschern und die fast greifbare Nähe der Eisriesen machen den Reiz für viele Alpenfans aus Deutschland aus.
Anders als viele klassisch-urbane Sehenswürdigkeiten ist das Schilthorn ein alpines Wahrzeichen, das Naturerlebnis mit moderner Infrastruktur verbindet: Eine mehrteilige Seilbahn, Aussichtsplattformen, Panoramawege und Erlebnisangebote wie der „Thrill Walk“ sorgen dafür, dass sowohl Familien als auch Alpinfans, Filmnostalgiker und Fotografiebegeisterte auf ihre Kosten kommen.
Geschichte und Bedeutung von Schilthorn
Die Entwicklung des Schilthorns zum internationalen Ausflugsziel ist eng mit der Erschließung des Berner Oberlands durch Bahn- und Seilbahnprojekte verknüpft. Während die Jungfraubahn bereits Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Betrieb aufnahm, wurden die Pläne für eine Seilbahn auf das Schilthorn erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konkret. Laut Informationen der Schilthornbahn AG und Einordnungen in Schweizer Medien war der Bau der Seilbahn eine technische und finanzielle Herausforderung, da das Gelände steil und lawinengefährdet ist.
Die offizielle Website der Schilthornbahn und Beiträge von Schweizer Zeitungen wie der „Neuen Zürcher Zeitung“ skizzieren, dass die Erschließung schrittweise erfolgte: Zunächst wurde die Verbindung von Stechelberg im Lauterbrunnental nach Gimmelwald und Mürren realisiert, später folgten die Abschnitte nach Birg und schließlich auf das Schilthorn. Mit dieser Kette von Seilbahnen wurde ein Zugang geschaffen, der heute als eine der beeindruckendsten Seilbahnfahrten der Region gilt.
Internationale Bekanntheit erlangte das Schilthorn Ende der 1960er-Jahre, als der James-Bond-Film „On Her Majesty’s Secret Service“ („Im Geheimdienst Ihrer Majestät“) hier gedreht wurde. Die Filmcrew nutzte das damals noch im Bau befindliche Berghaus als Kulisse für das fiktive „Piz Gloria“, das Versteck des Bösewichts Blofeld. Laut Angaben der Schilthornbahn AG und Filmhistorikern trug die Produktion finanziell zur Fertigstellung des Gebäudes bei – eine Symbiose aus Filmgeschichte und Bergtourismus, die bis heute nachwirkt.
Seit der Eröffnung des Drehrestaurants Piz Gloria wurde das Schilthorn kontinuierlich weiterentwickelt. Es ist heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Gemeinden Lauterbrunnen und Mürren, wie regionale Tourismusverbände und die Berner Oberland Tourismusorganisation betonen. Der Gipfel steht zudem sinnbildlich für den „sanften“ alpinen Tourismus: Er ist per Seilbahn gut erreichbar, sodass Berglandschaft und Panorama auch ohne alpine Erfahrung oder lange Wanderungen zugänglich sind.
Kulturell nimmt das Schilthorn eine besondere Stellung ein: Es verbindet schweizerische Bergtradition – sichtbar an den umliegenden Alpendörfern mit ihren Holzhäusern – mit der globalen Popkultur. Für viele Besuchende aus Deutschland ist es gerade diese Mischung aus uriger Alpenkulisse und internationalem Film-Mythos, die den Reiz des Gipfels ausmacht.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist das Schilthorn vor allem durch das Drehrestaurant Piz Gloria geprägt. Das runde Gebäude sitzt wie ein futuristisches Ufo auf dem Gipfelplateau und dreht sich langsam um die eigene Achse, sodass Gäste beim Essen nach und nach das gesamte Panorama erleben. Laut der Schilthornbahn AG benötigt das Restaurant etwa eine Stunde für eine vollständige Umdrehung – schnell genug, um Veränderungen der Aussicht zu spüren, aber langsam genug, um nicht als Bewegung empfunden zu werden.
Die Architektur des Piz Gloria spiegelt die Designideen der späten 1960er-Jahre wider: viel Glas, funktionale Formen, klare Linien. Expert:innen für Berghaus-Architektur betonen in Fachartikeln immer wieder, dass das Gebäude relativ zurückgenommen gestaltet ist, um den Blick auf die umliegende Bergwelt nicht zu konkurrieren. Statt mit opulenter Ornamentik zu beeindrucken, lässt das Haus dem Panorama den Vortritt.
Ein weiteres zentrales Element ist die Ausstellung „Bond World 007“ (auch „Bond World“ oder „James Bond Adventure World“ genannt), die der offiziellen Bond-Reihe gewidmet ist. Sie erzählt den Dreh von „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ am Schilthorn mit Originalrequisiten, interaktiven Stationen und Filmausschnitten. Laut Informationen der Schilthornbahn und Berichten von Medien wie „Blick“ und „20 Minuten“ ist die Ausstellung so konzipiert, dass sie auch für Gäste ohne tiefes Bond-Wissen zugänglich ist – sie vermittelt Filmgeschichte und macht gleichzeitig die alpine Umgebung erlebbar.
Unterhalb des Gipfels, bei der Seilbahnstation Birg, warten weitere architektonische und erlebnisorientierte Attraktionen. Besonders hervorzuheben ist der „Thrill Walk“, ein rund um den Felsen geführter Steig mit Abschnitten aus Glasboden, Gitterrosten und sogar einer kleinen „Kriechröhre“. Der Weg schmiegt sich an die steile Felswand und lässt Besucher über dem Abgrund schweben, allerdings mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen. Offizielle Angaben der Schilthornbahn und Beiträge im „ADAC Reisemagazin“ betonen, dass der Thrill Walk bewusst so gebaut wurde, dass er spektakulär wirkt, aber für Menschen mit normaler Schwindelfreiheit gut machbar ist.
Ergänzt wird das Angebot durch klassische Aussichtsplattformen, Fotorahmen mit inszenierten Panoramablicken, Infotafeln zu Geologie und Geschichte sowie saisonale Installationen wie Liegestühle oder thematische Inszenierungen rund um James Bond. Für Kinder wurden spielerische Elemente integriert, etwa Stationen, an denen sie in die Rolle von Agent:innen schlüpfen können. Konzeptionell bewegt sich das Schilthorn damit zwischen klassischer Bergstation und Themenpark, ohne die natürliche Kulisse zu überfrachten.
Gestalterisch legen die Verantwortlichen laut offiziellen Unterlagen Wert auf die Integration in die Landschaft: Gebäude sind weitgehend in gedeckten Farben gehalten, große Glasflächen spiegeln den Himmel und die Umgebung. Das Ziel: Möglichst viel Aussicht und Licht, ohne den Berg selbst zu überformen. Diese Haltung entspricht einem Trend im alpinen Tourismus, den auch Fachleute aus der Architektur in Magazinen wie „Hochparterre“ und „Werk, Bauen + Wohnen“ beschreiben.
Schilthorn besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Das Schilthorn liegt oberhalb von Lauterbrunnen im Kanton Bern. Ausgangspunkte für die Seilbahnfahrt sind in der Regel Stechelberg im Lauterbrunnental oder das autofreie Bergdorf Mürren. Für Reisende aus Deutschland bietet sich die Anreise vor allem mit Bahn oder Auto in Kombination mit der Seilbahn an.
Mit der Bahn: Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bieten regelmäßige Verbindungen aus Richtung Basel, Zürich oder Genf nach Interlaken Ost. Von Deutschland aus bestehen komfortable ICE- und EC-Verbindungen, etwa:
• ab Frankfurt (Main) Hauptbahnhof: über Basel nach Interlaken Ost, je nach Verbindung rund 5 bis 6 Stunden
• ab München Hauptbahnhof: via Zürich oder Bern nach Interlaken Ost, meist etwa 6 bis 7 Stunden
• ab Berlin Hauptbahnhof: mit Umstieg in Frankfurt (Main) oder Basel, ungefähr 8 bis 9 Stunden
Von Interlaken Ost geht es mit der regionalen Berner Oberland-Bahn nach Lauterbrunnen (Fahrzeit rund 20 Minuten). Dort fahren Postbusse weiter nach Stechelberg zur Talstation der Schilthornbahn. Alternativ kann von Lauterbrunnen aus auch mit der Bergbahn nach Grütschalp und weiter mit der Schmalspurbahn nach Mürren gefahren werden, von wo aus die Seilbahn auf das Schilthorn startet. Diese Kombination wird in offiziellen Fahrplänen von SBB und der Schilthornbahn als klassische Panoramaroute empfohlen.
Mit dem Auto: Mit dem Pkw reist man aus Deutschland typischerweise über Basel oder Schaffhausen in die Schweiz ein und folgt der Autobahn in Richtung Bern und Interlaken. Ab Interlaken führt eine gut ausgebaute Talstraße nach Lauterbrunnen und weiter nach Stechelberg. Wichtig: In der Schweiz herrscht Autobahnvignettenpflicht. Informationen dazu geben der ADAC und das Bundesamt für Straßen (ASTRA). Mürren ist autofrei; dort werden Fahrzeuge im Tal, etwa in Lauterbrunnen oder Stechelberg, auf Parkplätzen abgestellt.
Flugreisende aus Deutschland erreichen das Berner Oberland meist über die Flughäfen Zürich oder Genf. Beide sind per Bahn gut an Interlaken angebunden; die Fahrzeit ab Zürich Flughafen nach Interlaken Ost liegt meist bei rund 2,5 bis 3 Stunden.
- Seilbahn und Fahrtdauer
Die Schilthornbahn besteht aus mehreren Sektionen. Von Stechelberg geht es mit Kabinenbahnen in Etappen über Gimmelwald und Mürren nach Birg und von dort weiter auf das Schilthorn. Laut Schweiz Tourismus und der Schilthornbahn dauert die Fahrt von Stechelberg bis zum Gipfel – je nach Umsteigezeiten – insgesamt rund 30 Minuten. Wer ab Mürren startet, erreicht den Gipfel in etwa 20 Minuten reiner Fahrzeit.
Die Seilbahnen verkehren im Tagesbetrieb regelmäßig; Fahrpläne variieren je nach Saison. Da Wind und Wetter im Hochgebirge den Betrieb beeinflussen können, empfehlen sowohl die Schilthornbahn als auch regionale Tourismusstellen, die aktuellen Fahrzeiten und allfällige Einschränkungen am Reisetag direkt auf der offiziellen Website zu prüfen.
- Öffnungszeiten
Das Schilthorn ist grundsätzlich ganzjährig per Seilbahn erreichbar, jedoch können einzelne Anlagen, das Drehrestaurant oder Teile der Attraktionen aufgrund von Revisionen, Wetter oder Veranstaltungen vorübergehend schließen. Die genauen Öffnungszeiten von Seilbahnen, Piz Gloria, Bond World und Thrill Walk variieren nach Saison.
Wichtiger Hinweis: Öffnungszeiten und Betriebszeiten können sich ändern. Aktuelle Informationen sollten vor der Reise direkt bei der Schilthornbahn oder über die offiziellen Kanäle des Berner Oberland Tourismus eingeholt werden.
- Tickets und Preise
Die Tarife für die Seilbahnfahrt auf das Schilthorn hängen von der gewählten Strecke (z.?B. ab Stechelberg oder ab Mürren) und von allfälligen Vergünstigungen (Halbtax, Swiss Travel Pass usw.) ab. Schweiz Tourismus und die Schilthornbahn weisen darauf hin, dass es unterschiedliche Kombiangebote gibt, bei denen die Nutzung der Bond World und der Thrill Walk bereits inkludiert ist.
Da sich Wechselkurse, Preisstrukturen und Sonderaktionen regelmäßig ändern, sollten aktuelle Ticketpreise, Paketangebote und Rabatte direkt bei der Schilthornbahn oder über die Plattform von Schweiz Tourismus abgefragt werden. Für eine grobe Orientierung lässt sich sagen, dass ein ganztägiger Ausflug mit Seilbahnfahrt ab Tal, Verpflegung und eventuellen Extras üblicherweise im mittleren zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Euro-Bereich liegen kann, abhängig von Personenzahl und individuellen Vorlieben. Die tatsächlichen Preise werden in Schweizer Franken (CHF) erhoben; bei der Budgetplanung empfiehlt es sich, mit einem gewissen Sicherheitszuschlag zu kalkulieren.
- Beste Reisezeit
Das Schilthorn bietet zu jeder Jahreszeit andere Reize. Im Winter ist die Region Teil eines großen Skigebiets; insbesondere Mürren-Schilthorn gilt als anspruchsvoller Skiraum mit Steilhängen und langen Abfahrten. Das Schilthorn selbst wird von Wintersportlern als Aussichtsgipfel genutzt, viele Gäste kombinieren Skifahren oder Snowboarden mit einem Besuch im Piz Gloria.
Im Frühling und Herbst kann das Wetter wechselhaft sein, dafür sind die Besucherzahlen abseits von Feiertagen oft moderater. Im Sommer locken stabile Wetterlagen, lange Tage und eine besonders intensive Fernsicht. In dieser Zeit wird das Schilthorn von vielen Tagesgästen aus Deutschland und der Schweiz besucht, entsprechend kann es in den Hauptferien und an Wochenenden voll werden.
Erfahrene Bergbesucher und Tourismusportale empfehlen für einen ruhigeren Besuch häufig die frühen Morgenstunden oder späteren Nachmittage, wenn die größten Reisegruppen bereits wieder im Tal sind. Wetter- und Webcams, die auf der Webseite der Schilthornbahn und bei Schweiz Tourismus abrufbar sind, helfen bei der Einschätzung der aktuellen Sichtverhältnisse.
- Klima, Kleidung und Sicherheit
Auch im Sommer kann es auf knapp 3.000 m kühl und windig sein. Temperaturunterschiede von mehr als 10 °C zwischen Tal und Gipfel sind keine Seltenheit. Empfohlen werden daher mehrere Kleidungsschichten, winddichte Jacken, Sonnenschutz und stabile Schuhe – auch wenn die Wege selbst weitgehend befestigt sind.
Die Betreiber weisen darauf hin, dass Besucher auf eigene Verantwortung unterwegs sind und sich an die markierten Wege halten sollten. Der Thrill Walk und die Aussichtsplattformen sind so konzipiert, dass sie auch für weniger berggewohnte Gäste sicher sind, solange Sicherheitsanweisungen beachtet werden. Bei Gewittergefahr oder extremen Windlagen kann der Zugang zu Außenbereichen eingeschränkt oder vorübergehend geschlossen werden.
- Sprache und Kommunikation
Im Berner Oberland ist Deutsch die dominierende Sprache im Alltag. In touristischen Einrichtungen wie der Schilthornbahn, Hotels und Restaurants werden Englischkenntnisse in der Regel gut vorausgesetzt; vielfach sind Informationsmaterialien zusätzlich auf Französisch und Englisch erhältlich.
Für Reisende aus Deutschland gibt es damit kaum Sprachbarrieren. Auch Dialekte werden in touristischen Kontexten meist angepasst oder durch Standardsprache ergänzt. Bei Fachbegriffen rund um Berg und Seilbahn (z.?B. „Bergfahrt“, „Talfahrt“, „Revision“) können Hinweistafeln und Piktogramme leicht weiterhelfen.
- Zahlung und Trinkgeld
In der Schweiz ist die Landeswährung der Schweizer Franken (CHF). In touristischen Regionen wie dem Berner Oberland können Kartenzahlungen (Kreditkarte, teilweise auch Debitkarten wie Girocard) in der Regel problemlos genutzt werden. Kontaktlose Zahlungen über Apple Pay oder Google Pay sind an vielen Kassen möglich. Einige Betriebe akzeptieren auch Euro-Bargeld, rechnen allerdings zum hauseigenen Kurs ab.
Trinkgeld ist in der Schweiz nicht zwingend, da Service meist im Preis enthalten ist. Üblich ist es aber, in Restaurants, Bars oder Cafés bei Zufriedenheit den Betrag aufzurunden oder 5 bis 10 Prozent zu geben. Auch Mitarbeitende von Bedienungsrestaurants in Mürren oder am Schilthorn freuen sich über ein kleines Extra.
- Einreise und Formalitäten
Die Schweiz ist kein Mitglied der Europäischen Union, gehört aber zum Schengenraum. Für deutsche Staatsbürger genügt für touristische Kurzaufenthalte in der Regel der Personalausweis oder Reisepass. Da Einreisebestimmungen sich ändern können, sollten aktuelle Hinweise und eventuelle Sicherheitsinformationen vorab beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de geprüft werden.
Für medizinische Notfälle ist eine Auslandskrankenversicherung ratsam, da die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland nicht alle Kosten in der Schweiz automatisch deckt. Viele Versicherer bieten spezielle Tarife für Aufenthalte im Nicht-EU-Ausland an. Informationen dazu geben Verbraucherzentralen und Krankenkassen.
Warum Schilthorn auf jede Lauterbrunnen-Reise gehört
Das Schilthorn ist mehr als nur ein weiterer Alpen-Gipfel mit Panorama. Für viele Reisende aus Deutschland ist es das Zusammenspiel aus Naturdramatik, Zugänglichkeit und Geschichten, das den Besuch unvergesslich macht. Man erreicht eine Höhe, die sonst erfahrenen Bergsteiger:innen vorbehalten wäre, bequem per Seilbahn – und steht dann buchstäblich in der ersten Reihe vor einigen der berühmtesten Nordwände der Alpen.
Der Rundumblick von der Aussichtsplattform ist dabei vergleichbar eindrucksvoll wie der Blick vom Jungfraujoch, wirkt aber offener und rauer. Während man am Jungfraujoch tief im Gletscherreich steht, erlebt man am Schilthorn die Berge gewissermaßen frontal: Die Silhouetten von Eiger, Mönch und Jungfrau zeichnen sich klar gegen den Himmel ab, das Lauterbrunnental wirkt wie eine grüne Schlucht weit unten.
Hinzu kommt der Reiz des Piz Gloria als Drehort: Filmszenen, die viele aus dem Wohnzimmer kennen, lassen sich hier in Originalkulisse nacherleben. Das spricht nicht nur eingefleischte Bond-Fans an, sondern schafft auch für Familien und Freundesgruppen einen spielerischen Zugang zur Umgebung. Die Ausstellung „Bond World 007“ ist dabei so aufbereitet, dass sie neben Filmgeschichte auch Einblicke in Dreharbeiten unter Extrembedingungen bietet.
Für Aktivurlauber ist das Schilthorn Ausgangs- oder Endpunkt zahlreicher Wanderungen. Wege führen etwa von Mürren oder Birg zu Aussichtspunkten, Berghütten oder zurück ins Tal. Offizielle Wanderkarten der Region und Portale wie Schweiz Mobil listen Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, von gemütlichen Panoramawegen bis zu alpinen Routen, die nur für erfahrene Berggänger mit entsprechender Ausrüstung geeignet sind. Wer nicht wandern möchte, genießt das Panorama einfach von den Terrassen und Plattformen.
Auch in Kombination mit anderen Highlights des Berner Oberlands macht das Schilthorn Sinn: Ein Aufenthalt in Lauterbrunnen mit seinen berühmten Wasserfällen, ein Abstecher nach Wengen oder Grindelwald und ein Besuch auf dem Jungfraujoch lassen sich in eine mehrtägige Reise integrieren. Touristiker der Jungfrau Region betonen, dass sich dadurch ein abwechslungsreicher Mix aus Bergbahnfahrt, Gletscherwelt, Dorfidylle und Abenteuermomenten ergibt.
Nicht zuletzt bietet das Schilthorn auch für Fotografie und Social Media viel Stoff: Die markanten Formen der Dreitausender, der Kontrast von Schnee und Fels, die gläsernen Stege des Thrill Walks und die ikonische Silhouette des Piz Gloria liefern Motive, die auf Bildern sofort wiedererkennbar sind. Viele Besucher teilen ihre Eindrücke auf Plattformen wie Instagram oder TikTok, was wiederum neue Gäste inspiriert – ein Kreislauf, den auch die Schilthornbahn kommunikativ nutzt.
Schilthorn in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Medien tritt das Schilthorn längst als eigenständige Marke auf: Unter Hashtags wie #Schilthorn, #PizGloria oder #ThrillWalk finden sich tausende Beiträge, in denen Reisende ihre persönlichen „Bond-Momente“, spektakuläre Sonnenaufgänge oder Adrenalin-Kicks über dem Abgrund teilen. Wer seinen Besuch plant, kann sich so bereits vorab ein Gefühl für Stimmung, typische Fotospots und saisonale Besonderheiten holen.
Schilthorn — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Schilthorn
Wo liegt das Schilthorn genau?
Das Schilthorn liegt im Berner Oberland in der Schweiz, oberhalb des Lauterbrunnentals und des Bergdorfs Mürren. Es gehört zur Jungfrau Region und ist per Seilbahn von Stechelberg oder Mürren aus erreichbar.
Was macht das Schilthorn so besonders?
Das Schilthorn kombiniert ein spektakuläres 360-Grad-Alpenpanorama mit dem Drehrestaurant Piz Gloria, der James-Bond-Ausstellung „Bond World 007“ und Nervenkitzel-Attraktionen wie dem Thrill Walk bei Birg. Die Mischung aus Hochgebirgserlebnis, Filmgeschichte und moderner Infrastruktur ist im Alpenraum in dieser Form selten.
Wie lange dauert die Anreise auf das Schilthorn?
Von Interlaken Ost erreicht man das Schilthorn in der Regel in rund 1,5 bis 2 Stunden: zunächst per Bahn oder Bus nach Lauterbrunnen und Stechelberg, anschließend mit der mehrteiligen Seilbahn über Zwischenstationen nach Birg und hinauf zum Gipfel. Die reine Seilbahnfahrt ab Mürren bis zum Gipfel dauert etwa 20 Minuten.
Welche Jahreszeit eignet sich am besten für einen Besuch?
Ein Besuch lohnt sich das ganze Jahr über. Im Winter ist das Schilthorn Teil eines Skigebiets und bietet verschneite Panoramen, im Sommer locken klare Fernsicht und Wanderungen. Frühling und Herbst sind oft etwas ruhiger, aber wetteranfälliger. Viele Reisende bevorzugen Tage mit stabiler Hochdrucklage für optimale Aussichten.
Ist das Schilthorn für Familien und Menschen ohne Bergerfahrung geeignet?
Ja. Die Seilbahnen sind auf Tagesgäste ausgelegt, Wege zu Aussichtsplattformen und zur Bond-Ausstellung sind gut ausgebaut. Der Thrill Walk ist spektakulär, aber technisch nicht schwierig. Dennoch sollte man auf witterungsangepasste Kleidung achten und Kinder insbesondere im Bereich der Glas- und Gitterstege gut im Blick behalten.
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