Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi, Sheikh Zayed Grand Mosque

Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi: Licht, Marmor und Stille in der Wüste

17.06.2026 - 17:07:49 | ad-hoc-news.de

Die Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi, die Sheikh Zayed Grand Mosque in den VAE, verbindet islamische Architektur mit moderner Ingenieurskunst. Warum sie Reisende aus Deutschland so tief berührt – und was Sie vor dem Besuch wissen sollten.

Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi, Sheikh Zayed Grand Mosque, Abu Dhabi
Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi, Sheikh Zayed Grand Mosque, Abu Dhabi

Wenn sich die untergehende Sonne im weißen Marmor der Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi spiegelt, wirkt Abu Dhabi wie in goldenes Licht getaucht. Die Sheikh Zayed Grand Mosque (sinngemäß „Große Moschee des Scheich Zayid“) ist nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern ein architektonisches Manifest – ein Ort, an dem Stille, Größe und Kunst sich zu einem beeindruckenden Gesamterlebnis verbinden.

Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi: Das ikonische Wahrzeichen von Abu Dhabi

Die Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi ist das sichtbarste Wahrzeichen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und zählt zu den größten Moscheen der Welt. Sie liegt im Süden der Stadt unweit einer Hauptverkehrsachse, sodass sie schon aus der Ferne mit ihren leuchtend weißen Kuppeln und schlanken Minaretten ins Auge fällt.

Offizielle Stellen in Abu Dhabi beschreiben die Moschee als zentrales religiöses und kulturelles Zentrum des Landes, das Besucherinnen und Besucher aller Glaubensrichtungen willkommen heißt. Sie verstehen den Bau als Vermächtnis von Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan, dem Gründervater der VAE, der mit diesem Projekt seine Vision von Toleranz, Dialog und moderner islamischer Architektur ausdrücken wollte. Internationale Medien und Reiseführer wie National Geographic, GEO Saison oder Merian ordnen die Moschee regelmäßig als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Golfregion ein.

Für Reisende aus Deutschland wirkt die Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi oft wie ein Gegenentwurf zu bekannten europäischen Sakralbauten: Während der Kölner Dom mit gotischer Strenge und dunklem Stein dominiert, setzt die Sheikh Zayed Grand Mosque auf helle Weite, spiegelnde Wasserflächen und ein Spiel aus Licht und Ornament. Viele Fotoreportagen betonen, wie sich das Erscheinungsbild der Moschee mehrfach am Tag wandelt – vom blendend weißen Eindruck in der Mittagssonne bis zu den blau-violetten Lichtstimmungen am Abend.

Ein weiterer Grund für ihre Bekanntheit: Die Moschee ist nicht nur religiöser Gebetsort für tausende Gläubige, sondern zugleich ein öffentlicher Raum für Kulturführungen, Architekturinteressierte und fotografierende Gäste aus aller Welt. Damit unterscheidet sie sich in ihrer Offenheit deutlich von vielen traditionellen Moscheen, die stärker auf die lokale Gemeinde ausgerichtet sind.

Geschichte und Bedeutung von Sheikh Zayed Grand Mosque

Die Entstehungsgeschichte der Sheikh Zayed Grand Mosque ist eng verbunden mit Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Sein Ziel war es, in Abu Dhabi ein nationales Symbol zu schaffen, das die Einheit der Emirate spiegelt und zugleich an die große Tradition islamischer Baukunst anknüpft. Offizielle Informationen der Moschee und der Tourismusbehörden der VAE nennen ihn ausdrücklich als Initiator und Namensgeber.

Die Planungen für den Bau begannen gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Bauarbeiten und Ausgestaltung zogen sich über mehrere Jahre; internationale Medien und Architekturpublikationen datieren die Fertigstellung der Hauptarbeiten in die 2000er-Jahre. Damit ist die Moschee deutlich jünger als die meisten berühmten Sakralbauten Europas und ein Kind jener Ära, in der sich Abu Dhabi vom regionalen Handelsort zur modernen Hauptstadt mit globalem Anspruch entwickelte.

Sheikh Zayed selbst wurde in der Moschee beigesetzt, was dem Ort für die Bevölkerung der VAE zusätzliche emotionale Bedeutung verleiht. Die Anlage ist nicht nur Gotteshaus, sondern auch Gedenkstätte; offizielle Informationen betonen immer wieder diese doppelte Rolle. Die Moschee fungiert dadurch als identitätsstiftendes Monument, ähnlich wie nationale Kathedralen oder Staatsmonumente in Europa.

Kulturwissenschaftler und Islam-Experten verweisen darauf, dass die Sheikh Zayed Grand Mosque in einer Phase internationalen Umbruchs im Bild des Islam entstanden ist. Während islamische Architektur im westlichen Diskurs lange auf historische Bauten wie die Alhambra in Granada oder die Blaue Moschee in Istanbul fokussiert war, setzt Abu Dhabi mit diesem Projekt ein bewusst zeitgenössisches, offenes Zeichen. Tourismusverbände der Emirate betonen regelmäßig den Dialogcharakter: Nichtmuslimische Besucher sollen über kostenlose Führungen, Audioguides und Ausstellungen einen Einblick in Glauben, Kultur und Alltagsleben erhalten.

Auch wirtschaftlich hat die Moschee für Abu Dhabi Bedeutung. Sie gilt als einer der Hauptmagneten für den Städtetourismus und wird von Reiseveranstaltern aus Deutschland regelmäßig in Kombinationsprogrammen mit Dubai, der Wüste oder Strandhotels geführt. Untersuchungen von Tourismusbehörden der VAE weisen seit Jahren darauf hin, dass die Moschee zu den meistbesuchten Attraktionen des Landes gehört, mit Besucherzahlen im Millionenbereich pro Jahr. Genaue aktuelle Zahlen schwanken und werden von verschiedenen Stellen teils unterschiedlich angegeben, doch der Rang als Top-Sehenswürdigkeit ist unstrittig.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch kombiniert die Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi Elemente verschiedener islamischer Bau- und Kunsttraditionen: Anklänge an osmanische Moscheen mit großen Zentral-Kuppeln treffen auf persische und maurische Muster, indische Einflüsse und moderne Ingenieurtechnik. Architekturzeitschriften und Fachbeiträge heben hervor, dass das Projekt in Zusammenarbeit mit internationalen Architektenbüros und Kunsthandwerkern aus vielen Ländern realisiert wurde.

Charakteristisch ist der dominante Einsatz von weißem Naturstein. Führungen der Moschee betonen, dass großflächig Marmor verwendet wurde, wodurch das Licht der Sonne reflektiert und verstärkt wird. Dieser Einsatz von Weiß vermittelt Leichtigkeit und Reinheit und hebt die farbigen Details – florale Intarsien, goldene Ornamente, farbige Mosaike – stärker hervor. In manchen Reiseberichten wird die Wirkung mit einem „schwebenden Palast“ beschrieben.

Die Anlage wird von mehreren hohen Minaretten und zahlreichen Kuppeln geprägt. Je nach Quelle variiert die Anzahl der Kuppeln leicht in der Darstellung; einig sind sich offizielle Stellen und seriöse Reiseführer jedoch darin, dass es sich um eine der größten Kuppelensembles der islamischen Welt handelt. Der zentrale Gebetssaal ist von einer beeindruckenden Hauptkuppel überdeckt, deren Innenraum reich mit Kalligrafie, Ornamentik und Beleuchtung gearbeitet ist.

Ein oft zitierter Superlativ betrifft den Teppich im Hauptgebetssaal. Fachartikel und Medienberichte verweisen darauf, dass dort einer der größten handgeknüpften Teppiche der Welt liegt, gefertigt von spezialisierten Manufakturen, unter anderem aus dem Iran. Der Teppich wurde aus Naturmaterialien hergestellt und besteht aus mehreren Millionen Knoten, die in monatelanger Arbeit gesetzt wurden. Genaue Abmessungen und Gewichtsangaben variieren je nach Quelle; die Einordnung als „weltweit einer der größten“ findet sich jedoch in zahlreichen seriösen Berichten.

Auch die Kronleuchter im Inneren gehören zu den Bildmotiven, die auf sozialen Medien besonders häufig geteilt werden. Sie bestehen aus aufwendigen Metallstrukturen, die mit Kristallen besetzt sind. In manchen Berichten wird hervorgehoben, dass die Leuchter in Europa gefertigt wurden und Spezialtechniken bei der Montage erforderten. Für Besucherinnen und Besucher entsteht im Zusammenspiel von Teppich, Leuchtern, Kalligraphie und Licht eine imposante, nahezu theatralische Raumwirkung.

Ein zentrales Gestaltungselement ist Wasser: Um die Gebetshallen herum finden sich flache Wasserbecken, die die Fassaden spiegeln. Nach Einbruch der Dunkelheit wird die Sheikh Zayed Grand Mosque mit einem durchdachten Lichtkonzept inszeniert. Berichte von Fernsehsendern wie ZDF oder ARD sowie internationale Dokumentationen betonen, dass das Lichtkonzept auf Mondphasen reagiert: Die Farbtöne der Beleuchtung sollen je nach Mondstand unterschiedlich intensiv wirken und damit einen symbolischen Bezug zum islamischen Kalender herstellen. Nicht alle Details dieses Systems sind in allen Quellen identisch beschrieben, doch der Bezug zur Mondphase wird vielfach bestätigt.

Kunsthistoriker verweisen außerdem auf die zahlreichen Kalligraphie-Elemente, die Verse aus dem Koran in verschiedenen Schriftstilen zeigen. Die Auswahl der Kalligrafen erfolgte laut offiziellen Angaben aus mehreren arabischsprachigen Ländern, um unterschiedliche Handschriften und Schulen abzubilden. Für Besucher lohnt es sich, bei einer Führung gezielt nach den Bedeutungen dieser Inschriften zu fragen, da sie Hinweise auf die theologische Konzeption des Baus geben.

Architektonisch ist die Anlage so konzipiert, dass sie große Besuchermengen aufnehmen kann. Der Gesamtkomplex umfasst weitläufige Innenhöfe, Arkadengänge und Übergangsbereiche. Reise- und Architekturpublikationen zählen die Scheich-Zayid-Moschee zu den größten Moscheen weltweit; je nach Quelle werden unterschiedliche Kapazitäten genannt, doch immer ist von Zehntausenden Gläubigen die Rede, die zu Spitzentagen wie dem Freitagsgebet oder zum Ende des Fastenmonats Ramadan Platz finden.

Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist die Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi oft ein Höhepunkt einer Reise in die VAE. Von Deutschland aus ist Abu Dhabi über mehrere große Flughäfen erreichbar; in der Regel führen Flüge über internationale Drehkreuze im Nahen Osten oder über Direktverbindungen großer Airlines. Die reine Flugzeit von Frankfurt, München oder Berlin nach Abu Dhabi liegt typischerweise im Bereich von rund 6 bis 7 Stunden, abhängig von Route und Verbindung. Konkrete Flugpläne ändern sich regelmäßig; vor der Reise sollten aktuelle Angebote und Flugzeiten geprüft werden.

Die Moschee selbst liegt einige Kilometer außerhalb des historischen Zentrums von Abu Dhabi, ist aber über Hauptstraßen gut angebunden. Viele Hotels und Reiseveranstalter bieten organisierte Transfers an. Alternativ sind Taxis und Fahrdienste vor Ort weit verbreitet; Linienbusse bedienen ebenfalls die Region. Da sich das Verkehrsnetz und Betriebszeiten mit der Zeit ändern können, empfiehlt sich vor Ort ein Blick auf aktuelle Informationen der Tourismusbehörde von Abu Dhabi oder der offiziellen Moschee-Website.

  • Lage und Anreise: Die Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi befindet sich im südlichen Teil der Stadt Abu Dhabi auf dem Festland, nicht weit von einer der Hauptausfallstraßen Richtung Dubai. Vom internationalen Flughafen Abu Dhabi aus beträgt die Fahrzeit mit dem Auto je nach Verkehr meist zwischen 20 und 30 Minuten. Von zentral gelegenen Hotels auf Abu Dhabis Hauptinsel kann man – je nach Lage – mit rund 15 bis 25 Minuten Fahrt rechnen. Mit dem Auto ist die Moschee von Dubai aus über die Autobahn in etwa 1,5 bis 2 Stunden erreichbar. Reisende aus Deutschland kombinieren häufig einen Aufenthalt in Dubai mit einem Tagesausflug zur Sheikh Zayed Grand Mosque.
  • Öffnungszeiten: Die Moschee ist grundsätzlich an den meisten Tagen für Besucher geöffnet, wobei es separate Zeiten für Gebete und für touristische Besuche gibt. Offizielle Stellen betonen, dass sich Öffnungszeiten aufgrund religiöser Feiertage, besonderer Veranstaltungen oder organisatorischer Anpassungen ändern können. Daher sollte kurz vor dem Besuch der aktuelle Stand direkt bei der Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi oder über die offiziellen Tourismusinformationen der VAE geprüft werden. An Freitagen – dem wichtigsten Gebetstag im Islam – kann der Zugang für touristische Besucher eingeschränkt oder zeitlich verschoben sein.
  • Eintritt: Nach übereinstimmenden Angaben seriöser Reiseinformationen und der offiziellen Kommunikationskanäle ist der Besuch der Sheikh Zayed Grand Mosque für individuelle Besucher in der Regel kostenfrei. Eine vorherige Registrierung für bestimmte Zeitfenster kann jedoch erforderlich sein, da die Besuchersteuerung aus organisatorischen und Sicherheitsgründen angepasst wurde. Da Regelungen seltener, aber möglichweise geändert werden, sollten Reisende sich kurz vor der Reise anhand offizieller Informationsquellen vergewissern, ob eine Online-Registrierung nötig ist.
  • Beste Reisezeit: Für Reisen in die VAE empfehlen sowohl deutsche Automobilclubs als auch große Reiseverlage meist die Monate von etwa November bis März, wenn die Temperaturen angenehmer sind. In diesen Monaten liegen die Tageshöchstwerte häufig unter jenen extremen Sommerwerten, die deutlich über 40 °C erreichen können. Für den Besuch der Moschee gilt: Frühmorgens oder am späten Nachmittag beziehungsweise Abend ist das Licht besonders attraktiv und die Hitze weniger drückend. Während des islamischen Fastenmonats Ramadan herrscht eine besondere Atmosphäre, gleichzeitig gelten spezielle Öffnungs- und Essenszeiten; eine frühzeitige Information zur aktuellen Regelung ist dann sinnvoll.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleiderordnung, Fotografieren: In Abu Dhabi und den VAE ist Arabisch die Amtssprache, doch Englisch ist gerade in Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sehr weit verbreitet. Viele Beschäftigte in der Tourismusbranche sprechen Englisch fließend; Deutschkenntnisse sind im Vergleich dazu selten, können aber in einzelnen Hotels oder bei deutschsprachigen Reiseleitungen vorhanden sein. Bezahlt wird in der Währung Dirham (AED). Kreditkarten von Visa, Mastercard und häufig auch anderen Anbietern werden in den meisten Hotels, Shopping Malls und größeren Restaurants akzeptiert. Bei kleineren Beträgen oder Taxis ist Bargeld oft praktischer; kontaktloses Bezahlen und Mobile Payment werden zunehmend verbreitet.
  • Übliche Trinkgeldregelungen orientieren sich in vielen touristischen Einrichtungen an internationalen Standards: In Restaurants ist ein Trinkgeld von rund 10 % verbreitet, sofern kein Servicezuschlag ausgewiesen ist. Hotelpersonal und Fahrerinnen oder Fahrer freuen sich über kleine Beträge als Anerkennung für guten Service.
  • Für den Besuch der Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi gilt eine klare Kleiderordnung. Offizielle Hinweise der Moscheeverwaltung betonen, dass Schultern und Knie bedeckt sein müssen; für Frauen ist eine bedeckende Kleidung inklusive Kopftuch im Gebetsbereich vorgeschrieben. In vielen Fällen werden vor Ort geeignete Überwürfe oder Abayas leihweise bereitgestellt, sofern die eigene Kleidung nicht ausreicht. Besucher sollten in jedem Fall auf respektvolle, nicht eng anliegende Kleidung achten.
  • Fotografieren ist in den Außenbereichen in der Regel erlaubt und trägt wesentlich zur Popularität der Moschee in sozialen Medien bei. Gleichzeitig gelten Beschränkungen: Bestimmte Bereiche, vor allem während des Gebets, dürfen nicht oder nur eingeschränkt fotografiert werden. Das Fotografieren von betenden Personen sollte aus Respekt unterlassen werden. Die jeweils aktuellen Foto-Regeln sind den Hinweisschildern vor Ort oder dem Personal zu entnehmen.
  • Einreisebestimmungen: Für deutsche Staatsbürger gelten bei der Einreise in die VAE eigene Regelungen, die sich im Laufe der Zeit ändern können. In der Vergangenheit war es üblich, dass für touristische Kurzaufenthalte ein Visum bei Einreise ausgestellt werden konnte, doch Details zu Gültigkeitsdauer, Gebühren und Anforderungen können angepasst werden. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.
  • Gesundheit und Versicherung: Da die VAE kein EU-Land sind, gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht automatisch. Reisende sollten daher vorab prüfen, ob ihre private oder gesetzliche Krankenversicherung Auslandsreisen außerhalb Europas einschließt, und im Zweifel eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abschließen. Angesichts der hohen Temperaturen in Teilen des Jahres sind Sonnenschutz, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und auf den Körper hörende Pausen wichtig.
  • Zeitverschiebung: Die VAE liegen in der Zeitzone Gulf Standard Time (GST). Diese liegt in der Regel 3 Stunden vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) und 2 Stunden vor der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Aufgrund des Zeitvorsprungs kann es je nach Flugzeit vorkommen, dass Ankünfte in Abu Dhabi in den späten Abend oder frühen Morgen fallen; Reisende sollten dies bei der Planung von Hotel-Check-in und Moscheebesuch berücksichtigen.

Warum Sheikh Zayed Grand Mosque auf jede Abu Dhabi-Reise gehört

Wer aus Deutschland nach Abu Dhabi reist, erlebt in der Sheikh Zayed Grand Mosque eine seltene Kombination: Die Moschee ist zugleich öffentlich zugängliche Sehenswürdigkeit, religiöses Zentrum und ästhetisch hochkomplexes Architekturprojekt. Für viele Besucherinnen und Besucher gehört der Moment, in dem sie den inneren Hof betreten und zwischen den Arkaden stehen, zu den eindrücklichsten Eindrücken einer VAE-Reise.

Reiseführer wie Marco-Polo, Merian oder der ADAC Reiseführer heben hervor, dass die Moschee gerade für Erstbesucher der Golfregion eine wichtige Brücke zum Verständnis von Kultur und Alltagsleben sein kann. Während moderne Wolkenkratzer, Einkaufszentren und künstliche Inseln den Eindruck einer futuristischen Welt vermitteln, knüpft die Moschee bewusst an historische Wurzeln islamischer Kunst an und macht den religiösen Kern des Landes sichtbar.

Besonders intensiv wirkt ein Besuch in den Randstunden des Tages. Am frühen Morgen liegt oft eine ruhige, zurückhaltende Atmosphäre über den Höfen, die zum Verweilen einlädt. Am späten Nachmittag und Abend wiederum verwandelt das Licht die Anlage in eine fast filmische Kulisse, in der die Spiegelungen in den Wasserbecken und die Beleuchtung der Kuppeln und Minarette für eindrucksvolle Motive sorgen.

Wer genügend Zeit mitbringt, kann einen Besuch der Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi mit anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt kombinieren. Beliebt sind etwa Fahrten entlang der Uferpromenade Corniche, Besuche im Louvre Abu Dhabi oder Ausflüge auf die Vergnügungsinseln wie Yas Island mit Freizeitparks und Motorsport-Rennstrecke. Damit lässt sich eine Reise so gestalten, dass sowohl Kunst und Kultur als auch Freizeit und Strand ihren Platz finden.

Für Familien mit Kindern kann die Moschee ein ruhiger Gegenpol zu den eher lauten Attraktionen der Region sein. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, Kinder vorab über die Bedeutung des Ortes zu informieren und ihnen die Verhaltensregeln zu erklären. So lässt sich der Aufenthalt für alle Beteiligten entspannt gestalten.

Viele Reiseberichte betonen, dass ein respektvoller Umgang mit den Regeln und Traditionen vor Ort entscheidend ist. Dazu gehört, religiöse Handlungen nicht zu stören, leise zu sprechen und sich gegebenenfalls von Bereichen fernzuhalten, die erkennbar Gläubigen vorbehalten sind. Wer diese Grundsätze berücksichtigt, wird häufig mit einem sehr freundlichen und zugewandten Empfang durch das Personal und die lokale Bevölkerung belohnt.

Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien ist die Sheikh Zayed Grand Mosque längst ein globaler Bildstar geworden. Vor allem auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube gehört die Moschee zu den meistgeteilten Motiven aus Abu Dhabi – mit typischen Perspektiven entlang der Arkaden, über die Wasserflächen oder in die Kuppelhalle.

Häufige Fragen zu Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi

Wo liegt die Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi genau?

Die Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi befindet sich im südlichen Teil von Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, auf dem Festland nahe einer Hauptverkehrsachse Richtung Dubai. Vom Stadtzentrum und vom internationalen Flughafen ist sie in der Regel in 15 bis 30 Minuten Fahrzeit erreichbar, abhängig vom Verkehr.

Wann wurde die Sheikh Zayed Grand Mosque erbaut?

Die Planungen für die Sheikh Zayed Grand Mosque begannen gegen Ende des 20. Jahrhunderts auf Initiative von Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan. Die wesentlichen Bauarbeiten und die künstlerische Ausgestaltung wurden in den 2000er-Jahren abgeschlossen, sodass die Moschee heute als vergleichsweise junges, modernes Sakralgebäude gilt.

Kostet der Besuch der Scheich-Zayid-Moschee Eintritt?

Für individuelle Besucher ist der Zugang zur Scheich-Zayid-Moschee Abu Dhabi in der Regel kostenlos. Allerdings können sich organisatorische Regelungen ändern, und teilweise ist eine vorherige Online-Registrierung für ein bestimmtes Besuchszeitfenster erforderlich. Vor dem Besuch sollten Reisende die aktuellen Hinweise der offiziellen Moschee-Website oder der Tourismusbehörden prüfen.

Welche Kleidung ist für den Besuch vorgeschrieben?

Besucherinnen und Besucher müssen Schultern und Knie bedecken, eng anliegende und transparente Kleidung ist nicht geeignet. Frauen benötigen zudem eine bedeckende Kleidung und ein Kopftuch im Gebetsbereich. Vor Ort werden häufig passende Überwürfe oder Abayas bereitgestellt, wenn die eigene Kleidung die Anforderungen nicht erfüllt. Generell empfiehlt sich eine respektvolle, eher zurückhaltende Kleiderwahl.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch aus Deutschland?

Für Reisende aus Deutschland sind die Monate etwa von November bis März besonders angenehm, da die Temperaturen niedriger und die Luftfeuchtigkeit besser zu ertragen sind. Innerhalb des Tages eignen sich der frühe Morgen und der späte Nachmittag oder Abend, wenn Licht und Temperatur am freundlichsten sind und die Moschee ihre besondere Lichtstimmung entfaltet.

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