Sassi di Matera, Matera

Sassi di Matera zwischen Fels und Höhlenwohnungen

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 09:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Sassi di Matera prägen Matera mit in den Fels gehauenen Quartieren und einer langen Baugeschichte.

Editorial-Reisemagazinbild vom Wahrzeichen Sassi di Matera in Matera, Italien
Editorialbild im Reisemagazin-Stil vom Wahrzeichen Sassi di Matera in Matera Italien, ausgewogene Bildgestaltung und natuerliches, Illustration mit AI erstellt.

Sassi di Matera sind die in den Kalktuff eingeschnittenen Altstadtviertel von Matera in der Basilikata. Die Siedlungsschichten reichen weit zurück; in ihrer heutigen Gestalt gehören sie zur Stadtlandschaft des 19. und 20. Jahrhunderts und zu den älteren Höhlenwohnungen, die den Ort prägen.

Sassi di Matera im Tuff der Schlucht

Die beiden historischen Bereiche heißen Sasso Caveoso und Sasso Barisano. Zwischen ihnen liegt die Civita, der felsige Stadtkern mit der Kathedrale von Matera. Die Hänge fallen steil in die Gravina-Schlucht ab, deren Gegenüber ebenfalls von Fels und Hohlräumen bestimmt ist.

Das Material ist überall sichtbar: heller Kalktuff, in den Fassaden, Stufen, Höfe und Gänge eingreifen. Viele Zugänge öffnen sich direkt in den Fels. Andere Häuser zeigen gemauerte Fronten, hinter denen die Räume in den Stein reichen.

Sassi di Matera zwischen Höhlen und gemauerten Fronten

Die Sassi verbinden natürliche Hohlräume mit gebauter Architektur. Neben den Felsräumen stehen schlichte Wohnhäuser, kleine Kirchen und Treppen, die sich dem Gelände anpassen. Das ergibt ein dichtes Gefüge aus Oberfläche und Untergrund, aus Straße und in den Fels getriebenem Raum.

Besonders prägend sind die Höhlenkirchen, die in der Umgebung von Matera in unterschiedlichen Epochen ausgebaut wurden. Wandmalereien, einfache Raumfolgen und die unmittelbare Nähe von Fels und Mauer zeigen, wie eng religiöse und alltägliche Nutzung hier nebeneinander lagen.

Sassi di Matera als Stadtbild des historischen Matera

Im 20. Jahrhundert gerieten die Sassi als Wohnort in den Blick, weil ihre Struktur ungewöhnlich eng und belastet war. Später wurden Teile restauriert und neu genutzt. Heute gehört das Viertel zu den wichtigsten historischen Bereichen der Stadt und zum UNESCO-Welterbe.

Wer durch die Gassen geht, erlebt keine gleichmäßige Altstadt, sondern eine gestufte Felslandschaft mit Hausreihen, Höfen und Treppenzügen. Gerade diese Mischung aus natürlicher Form und menschlicher Nutzung macht den Ort unverwechselbar.

Sassi di Matera besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Sassi liegen in Matera in der Basilikata. Man erreicht sie zu Fuß in der Altstadt, mit Zug oder Bus bis Matera und dann über die innerstädtischen Wege.
  • Das Gelände verlangt Treppen, Steigungen und unebene Wege. Viele Passagen führen an Felskanten entlang oder direkt in die Hänge.
  • Zum Ort gehören Höhlenwohnungen, Kirchen und die steilen Gassen zwischen Sasso Caveoso und Sasso Barisano. Die Kathedrale steht auf der Civita oberhalb der Sassi.
  • Das Viertel ist Teil des UNESCO-Welterbes. Seine Struktur zeigt die lange Nutzung des Felsens als Wohn- und Stadtraum.

Sassi di Matera auf Social-Media-Plattformen

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Sassi di Matera: häufige Fragen

Wo liegen die Sassi di Matera?

Die Sassi liegen in der Stadt Matera in der Basilikata im Süden Italiens. Sie ziehen sich an den Hängen der Gravina-Schlucht entlang.

Was bietet ein Besuch der Sassi di Matera?

Zu sehen sind Höhlenwohnungen, Felskirchen, Treppen und enge Gassen. Der Ort zeigt die enge Verbindung von Fels, Stadt und Geschichte.

Was kennzeichnet die Sassi di Matera?

Ihre Lage im Tuffstein, die Höhlenräume und die gestufte Stadtstruktur prägen das Bild. Dazu kommt die Verbindung von archaischen Felsräumen und späteren gemauerten Fassaden.

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