Royal Botanic Gardens Melbourne, Melbourne Australien Reise

Royal Botanic Gardens Melbourne: Grünes Herz von Melbourne neu entdecken

17.06.2026 - 18:03:10 | ad-hoc-news.de

Die Royal Botanic Gardens Melbourne, die königlichen botanischen Gärten von Melbourne in Australien, sind ein Ruhepol mit weltweit bedeutenden Pflanzensammlungen – warum sie für Reisende aus Deutschland mehr sind als ein Stadtpark.

Royal Botanic Gardens Melbourne, Melbourne Australien Reise, Wahrzeichen und Tourismus
Royal Botanic Gardens Melbourne, Melbourne Australien Reise, Wahrzeichen und Tourismus

Nur wenige Schritte vom geschäftigen Zentrum Melbournes öffnet sich eine andere Welt: In den Royal Botanic Gardens Melbourne, den königlichen botanischen Gärten der Stadt, gleitet der Blick über Wasserflächen, historische Baumriesen werfen Schatten, und exotische Düfte liegen in der Luft. Hier zeigt sich Melbourne von seiner stillen, grünen Seite – ein Kontrast zu den Glasfassaden der Skyline, der besonders Reisende aus Deutschland fasziniert.

Royal Botanic Gardens Melbourne: Das ikonische Wahrzeichen von Melbourne

Die Royal Botanic Gardens Melbourne gelten als eine der wichtigsten grünen Sehenswürdigkeiten der Metropole am Yarra River. Als „Royal Botanic Gardens“ (auf Deutsch sinngemäß „königliche botanische Gärten“) verbinden sie Landschaftsarchitektur, wissenschaftliche Pflanzensammlungen und Freizeitwert auf engstem Raum. Für viele Bewohnerinnen und Bewohner sind sie das grüne Wohnzimmer der Stadt – und für Besucher aus Europa oft der Moment, in dem die botanische Vielfalt Australiens persönlich erfahrbar wird.

Die Gärten liegen südlich des Yarra River, nur wenige Minuten vom Central Business District (CBD) entfernt. Sie erstrecken sich über eine Fläche von deutlich mehr als 30 Hektar parkartig gestalteter Landschaft mit Seen, sanften Hügeln und thematischen Sammlungsbereichen. Oft werden sie im gleichen Atemzug wie andere weltberühmte Gärten genannt, etwa die Royal Botanic Gardens in Kew bei London oder die Jardins des Plantes in Paris. Für Melbourne sind sie ein ebenso identitätsstiftendes Wahrzeichen wie die Flinders Street Station oder das Arts Centre mit seinem Turm.

Wer am frühen Morgen durch die Royal Botanic Gardens Melbourne läuft, trifft auf Jogger, die den Rundweg nutzen, auf Familien mit Picknickdecken und auf Botanikerinnen, die Pflanzenflächen kontrollieren. Im Laufe des Tages füllen sich die Rasenflächen, doch durch die Weitläufigkeit bleibt die Atmosphäre entspannt. Der offizielle Betreiber der Gärten betont seit Jahren, dass hier Sammeln, Forschen, Bewahren und Vermitteln zusammenkommen: Die Royal Botanic Gardens Victoria, zu denen neben Melbourne auch der Standort Cranbourne gehört, gelten als eine führende Institution für die Erforschung der Flora des südlichen Australien.

Geschichte und Bedeutung von Royal Botanic Gardens

Die Geschichte der Royal Botanic Gardens Melbourne beginnt in der Mitte des 19. Jahrhunderts – in einer Zeit, in der Melbourne rasant wuchs und sich von einer Kolonialsiedlung zu einer wohlhabenden Stadt entwickelte. Damals entstanden in vielen kolonialen Zentren botanische Gärten, um Pflanzen aus aller Welt zu sammeln, zu erforschen und auch für wirtschaftliche Zwecke wie Landwirtschaft und Medizin zu testen. Die Gründung der Gärten in Melbourne fällt in etwa in die gleiche Epoche, in der auch in Deutschland bedeutende botanische Anlagen erweitert oder neu geordnet wurden, etwa in Berlin oder München.

Die frühen Jahrzehnte des Gartens waren geprägt von der visionären Arbeit einzelner Direktoren und Gärtner, die das Gelände von einer eher kargen Fläche am Fluss zu einer sorgfältig gestalteten Parklandschaft entwickelten. Charakteristisch für diese Phase war das Ideal eines „Picturesque Garden“ im Stil englischer Landschaftsparks des 19. Jahrhunderts: sanft geschwungene Wege, offene Rasenflächen, gruppierte Baum- und Strauchpflanzungen sowie gezielt platzierte Blickachsen auf Wasser, Stadt und entfernte Hügelketten.

Gleichzeitig begannen die Royal Botanic Gardens, eine wissenschaftliche Rolle zu übernehmen. Botanische Gärten dienten damals als lebende Labore, in denen Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen testweise kultiviert wurden. Viele Kulturen, die heute in Australien selbstverständlich sind – von Zierpflanzen über Bäume bis hin zu Nutzpflanzen – wurden zunächst in Gärten wie diesem erprobt, bevor sie in Parks, Straßenbepflanzungen oder Landwirtschaft Einzug hielten. So sind die Royal Botanic Gardens Melbourne eng mit der Umwelt- und Stadtgeschichte der Region verknüpft.

Mit dem 20. Jahrhundert verschob sich der Schwerpunkt zunehmend von der rein utilitaristischen Nutzung hin zu Natur- und Artenschutz. Botanische Gärten weltweit begannen, bedrohte Arten zu sammeln, Saatgut zu sichern und die Öffentlichkeit für Biodiversität zu sensibilisieren. Die Royal Botanic Gardens Melbourne beteiligen sich heute an internationalen Netzwerken von botanischen Einrichtungen, die sich dem Schutz seltener Pflanzen, insbesondere australischer Endemiten, widmen. In Veröffentlichungen der Institution wird immer wieder betont, dass die Gartenanlagen nicht nur Freizeitpark, sondern ein zentraler Baustein des globalen Naturschutzes sind.

Für Melbourne selbst haben die Royal Botanic Gardens eine identitätsstiftende Bedeutung. Viele lokale Feiertage, kulturelle Veranstaltungen und persönliche Lebensmomente – etwa Hochzeiten, Picknicks oder Joggingrunden – sind mit diesem Ort verbunden. In Reiseführern aus dem deutschsprachigen Raum werden die Gärten seit Jahren als „grüne Lunge“ und „Botanik-Museum unter freiem Himmel“ beschrieben. Damit sind sie für die Stadt vergleichbar wichtig wie der Englische Garten für München oder der Tiergarten für Berlin, wenngleich mit einer deutlich stärkeren wissenschaftlichen Ausrichtung.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auf den ersten Blick wirken die Royal Botanic Gardens Melbourne wie ein klassischer Landschaftspark – doch bei näherem Hinsehen offenbart sich eine fein abgestimmte Mischung aus Gartenkunst, Wegesystemen, Wasserarchitektur und Eingangsbereichen. Die Gestaltung folgt bis heute dem Prinzip, Architektur bewusst zurückhaltend einzusetzen, um die Pflanzen in den Mittelpunkt zu stellen und dennoch Orientierung zu bieten.

Die Wege sind meist geschwungen, selten schnurgerade, und eröffnen immer wieder überraschende Blickwinkel: mal auf den glitzernden See, mal auf eine markante Baumgruppe oder auf ein Ensemble tropischer Pflanzen. Treppen, kleine Brücken und Terrassen erweitern das Raumgefühl. Offizielle Informationen betonen, dass die Gartenplanung seit Jahrzehnten darauf abzielt, die große Vielfalt an Pflanzen in logisch aufgebauten Themenbereichen zu präsentieren, ohne den Fluss des Spaziergangs zu stören.

Zu den Besonderheiten zählen etwa:

  • Australische Pflanzensammlungen mit charakteristischen Vertretern der heimischen Flora, darunter Eukalypten, Akazien, Banksien und viele weitere Arten, die in Europa meist nur in Gewächshäusern zu sehen sind.
  • Internationale Sammlungsbereiche, in denen Pflanzen aus anderen Regionen der Welt vorgestellt werden – von mediterranen Gewächsen bis zu Arten aus Asien oder Südamerika, soweit das Klima in Melbourne dies zulässt.
  • Seen und Wasserflächen, die nicht nur gestalterische Elemente sind, sondern auch Lebensraum für Wasservögel, Fische und Amphibien bieten.
  • Thematisch gestaltete Gärten, etwa Bereiche mit Heilpflanzen, Nutzpflanzen oder speziellen Pflanzengruppen wie Farne oder Sukkulenten.

Die Royal Botanic Gardens Melbourne integrieren zudem Kunst im öffentlichen Raum. An ausgewählten Stellen finden sich Skulpturen, Gedenkzeichen und kunstvolle Installationen, die Bezug zur Natur, zur Geschichte oder zu Persönlichkeiten der Gartenentwicklung nehmen. Die Gestaltung bleibt dabei zurückhaltend: Kunst soll den Spaziergang ergänzen, nicht dominieren.

Die Institution Royal Botanic Gardens Victoria legt nach eigenen Angaben großen Wert auf Bildung: Informationsschilder, geführte Touren, Kinderprogramme und Ausstellungen im Besucherzentrum sollen das Verständnis für Pflanzen, Ökologie und Umweltwandel vertiefen. Fachleute aus Botanik und Landschaftsplanung betonen in Fachartikeln, dass botanische Gärten heute zu den wichtigsten Orten der Umweltbildung in Städten gehören – hier können abstrakte Themen wie Klimawandel oder Artensterben anhand konkreter Pflanzen und Lebensräume anschaulich vermittelt werden.

Auch die Rolle der Royal Botanic Gardens Melbourne im Kontext indigener Geschichte und Kultur gewinnt zunehmend an Bedeutung. In Australien ist die Anerkennung der Kultur der First Nations – also der indigenen Bevölkerungsgruppen – ein zentrales gesellschaftliches Thema. In vielen botanischen Gärten werden heute Pflanzen auch im Hinblick auf ihre traditionelle Nutzung durch indigene Gemeinschaften erläutert: als Nahrung, Medizin, Werkstoff oder in spirituellem Kontext. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland erhalten so einen Einblick in eine kulturelle Dimension Australiens, die in klassischen Stadtspaziergängen oft wenig sichtbar ist.

Royal Botanic Gardens Melbourne besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Royal Botanic Gardens Melbourne liegen südlich des Yarra River, unmittelbar angrenzend an die innerstädtischen Viertel. Vom Central Business District sind die Haupteingänge zu Fuß in rund 15 bis 20 Minuten erreichbar, je nach Ausgangspunkt. Öffentliche Verkehrsmittel – insbesondere Straßenbahnen – verbinden das Stadtzentrum mit Haltestellen in der Nähe der Gärten; die genaue Linienführung und aktuelle Fahrpläne sollten vor Ort oder über die lokalen Verkehrsbetriebe geprüft werden.

    Für Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise nach Melbourne in der Regel per Flug über internationale Drehkreuze. Von Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf führen meist eine oder zwei Umstiege über Hubs wie Singapur, Doha, Dubai oder Hongkong nach Melbourne. Die reine Flugzeit liegt häufig im Bereich von rund 20 bis 24 Stunden, abhängig von Route und Zwischenstopps. Zeitlose Faustregel: Die Anreise nach Australien erfordert einen ganzen Reisetag, plus Umstellung auf die Zeitverschiebung.
  • Öffnungszeiten
    Die Royal Botanic Gardens Melbourne sind nach offiziellen Angaben im Grundsatz täglich geöffnet; die Öffnungszeiten variieren dabei zwischen Sommer- und Winterhalbjahr und können bei besonderen Veranstaltungen oder aus organisatorischen Gründen angepasst werden. Häufig werden die Tore morgens geöffnet und bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Da sich die Zeiten im Laufe der Jahre ändern können, gilt: Öffnungszeiten können variieren — sie sollten vor einem Besuch direkt bei den Royal Botanic Gardens Melbourne über die offizielle Website oder lokale Informationsstellen geprüft werden.
  • Eintritt
    Für den allgemeinen Zugang zu den Außenanlagen der Royal Botanic Gardens Melbourne wird traditionell kein Eintritt erhoben; der Besuch der Parklandschaften ist in der Regel kostenfrei und für alle zugänglich. Für spezielle Führungen, Veranstaltungen, Bootstouren oder Sonderprogramme können jedoch Gebühren anfallen. Beträge werden vor Ort üblicherweise in australischen Dollar (AUD) ausgewiesen. Als grobe Orientierung: Für kostenpflichtige Angebote sollten Reisende einen Betrag im Bereich einiger Euro (in etwa 5 € bis 20 €, umgerechnet aus der jeweiligen Summe in AUD) einplanen, abhängig von Art und Umfang des Angebots. Wechselkurse schwanken, deshalb empfiehlt sich vor der Reise ein aktueller Blick auf die Umrechnung.
  • Beste Reisezeit
    Melbourne liegt auf der Südhalbkugel; die Jahreszeiten sind umgekehrt zur nördlichen Hemisphäre. Wenn in Deutschland Winter ist, herrscht in Melbourne Hochsommer. Für einen Besuch der Royal Botanic Gardens Melbourne bieten sich daher verschiedene Zeitfenster an:

    Frühling (September bis November): Viele Pflanzen treiben aus oder blühen, die Temperaturen sind meist mild bis warm. Diese Zeit gilt für Gartenliebhaber oft als besonders attraktiv.
    Sommer (Dezember bis Februar): Längere Tage, aber mitunter sehr hohe Temperaturen. An heißen Tagen empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag, um Hitze und intensive Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
    Herbst (März bis Mai): Angenehmes Wetter, oft mit klaren Tagen. Viele Bäume zeigen Herbstfarben – ein reizvoller Kontrast zu immergrünen Arten.
    Winter (Juni bis August): Kühler, aber im Vergleich zu Mitteleuropa relativ milde Temperaturen. Der Garten wirkt ruhiger, manche Pflanzen sind weniger spektakulär, doch Spaziergänge sind weiterhin möglich.

    Für Reisende aus Deutschland ist der australische Frühling und Herbst oft eine gute Wahl, um moderate Temperaturen mit hoher Aufenthaltsqualität im Freien zu kombinieren.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten
    In Melbourne ist die Verkehrssprache Englisch. In touristischen Bereichen, zu denen auch die Royal Botanic Gardens Melbourne zählen, ist eine Verständigung auf Englisch in der Regel problemlos möglich. Deutsch wird vereinzelt verstanden, kann aber nicht vorausgesetzt werden; einfache englische Redewendungen helfen im Alltag deutlich weiter.

    Australien ist stark kartenzahlungsorientiert. In der Stadt sind Kreditkarten (Visa, Mastercard, teils auch andere Anbieter) weit verbreitet. Mobile Payment über Dienste wie Apple Pay oder Google Pay wird zunehmend akzeptiert. Bargeld in australischen Dollar (AUD) kann dennoch sinnvoll sein, vor allem für kleinere Ausgaben oder falls technische Probleme bei der Kartenzahlung auftreten. Die in Deutschland verbreitete Girocard ist im Ausland häufig nur über eine Co-Badge (z. B. Maestro oder Debit Mastercard) einsetzbar; vor der Reise sollte bei der eigenen Bank geprüft werden, welche Karte international nutzbar ist.

    Trinkgeld ist in Australien nicht so fest verankert wie in den USA, wird aber in Restaurants und Cafés für guten Service geschätzt. Üblich sind etwa 5 bis 10 Prozent des Rechnungsbetrages, sofern kein Servicezuschlag ausgewiesen ist. In Selbstbedienungssituationen oder bei einfachen Snacks ist Trinkgeld nicht zwingend. In den Royal Botanic Gardens Melbourne selbst ist bei kostenfreien Angeboten kein Trinkgeld zu erwarten; bei geführten Touren oder Gastronomiebetrieben im Umfeld kann eine kleine Anerkennung angemessen sein.

    Für den Besuch gilt: Sonnenschutz ist wichtig. Die UV-Strahlung in Australien ist deutlich intensiver als in Mitteleuropa. Hut, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel sollten zur Standardausrüstung gehören, insbesondere im Sommer. Darüber hinaus empfiehlt sich bequeme, dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk für längere Spaziergänge. Fotografieren ist im Außenbereich in der Regel erlaubt, solange andere Besucher nicht unangemessen gestört werden. Für professionelle Foto- oder Filmaufnahmen können gesonderte Regelungen gelten, die vorab mit der Verwaltung zu klären sind.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Australien hat strenge Einreise- und Quarantänebestimmungen, um die empfindliche heimische Flora und Fauna zu schützen. Lebensmittel, Pflanzen, Samen, Holzprodukte und ähnliche Gegenstände unterliegen oft besonderen Regeln. Schon im Flugzeug müssen Reisende eine Erklärung zu mitgeführten Waren ausfüllen. Falsche oder unvollständige Angaben können zu Bußgeldern führen. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen, Visaregeln und Hinweise zur Gesundheitssituation beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie auf den Seiten der australischen Behörden prüfen. Die Anforderungen können sich ändern und sind je nach Reisezweck und -dauer unterschiedlich.

    Für kurze touristische Aufenthalte wird in der Regel ein elektronisches Visum oder eine elektronische Reisegenehmigung benötigt, die vor der Einreise beantragt werden muss. Außerdem ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Innerhalb der Europäischen Union geltende Regelungen wie die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) gelten in Australien nicht. Daher ist der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung dringend zu empfehlen, um im Falle von Krankheit oder Unfall abgesichert zu sein.
  • Zeitzone
    Melbourne liegt in der Zeitzone Australian Eastern Standard Time (AEST). Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt grundsätzlich mehrere Stunden; während der europäischen Winterzeit ist Melbourne der MEZ um oft 10 Stunden voraus, während der europäischen Sommerzeit verschiebt sich der Unterschied durch die Zeitumstellung. Da sowohl Europa als auch Australien mit Sommerzeiten arbeiten und sich die Umstellungsdaten unterscheiden können, lohnt sich vor jeder Reise ein aktueller Blick auf die konkrete Zeitdifferenz zum geplanten Reisezeitraum.

Warum Royal Botanic Gardens auf jede Melbourne-Reise gehört

Für viele Australienreisende ist Melbourne Ausgangs- oder Endpunkt einer längeren Tour über den Kontinent. Die Royal Botanic Gardens Melbourne bieten in diesem Reisegefüge einen idealen Gegenpol zu langen Autofahrten, Inlandsflügen oder dichten Stadtprogrammen. Hier lässt sich der Jetlag beim entspannten Spaziergang ausgleichen, ein Reisetag ohne großes Pflichtprogramm verbringen oder einfach die Atmosphäre der Stadt in Ruhe auf sich wirken.

Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen einheimischer und eingeführter Flora. Besucherinnen und Besucher, die zuvor vielleicht nur Küstenlandschaften oder das Outback erlebt haben, entdecken hier eine konzentrierte, kuratierte Form australischer Pflanzenwelt. Gleichzeitig wird die globale Vernetzung sichtbar: Pflanzen aus Europa, Asien, Amerika und Afrika stehen in Beziehung zueinander und zum lokalen Klima. Für ein deutsches Publikum bietet sich die seltene Gelegenheit, vertraute Arten mit ihrer Wirkung in einem anderen Licht, Klima und Kontext zu vergleichen.

Durch ihre zentrale Lage lassen sich die Gärten auch hervorragend mit anderen Sehenswürdigkeiten kombinieren. In der Nähe liegen kulturelle Institutionen und Sportstätten, darunter das National Gallery of Victoria, das Arts Centre Melbourne oder das berühmte Kricket- und Fußballstadion Melbourne Cricket Ground. So kann ein Tagesplan aussehen, in dem vormittags Kunst und Kultur im Museum erkundet werden und nachmittags ein Spaziergang durch die Royal Botanic Gardens Melbourne folgt – oder umgekehrt.

Reiseratgeber und Fachpublikationen betonen immer wieder, dass grüne Räume in Metropolen nicht nur der Erholung dienen, sondern auch das Stadtklima verbessern und Lebensqualität steigern. Die Royal Botanic Gardens Melbourne sind hierfür ein exemplarisches Beispiel: Sie spenden Schatten an heißen Tagen, speichern Wasser, binden Feinstaub und bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und andere Tiere. Damit sind sie ein im Alltag erfahrbares Beispiel für urbane Nachhaltigkeit.

Für Familien aus Deutschland sind die Gärten zudem ein unkomplizierter Ort, an dem Kinder frei laufen, spielen und Natur entdecken können – ohne komplexe Ticketstrukturen oder lange Warteschlangen. Wer unterwegs mit einem Campervan oder Mietwagen reist, kann die Gärten problemlos in einen Stadtbesuch integrieren und so einen „grünen Tag“ als Ausgleich zu Fahrten und Stadtverkehr einplanen.

Royal Botanic Gardens Melbourne in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien tauchen die Royal Botanic Gardens Melbourne regelmäßig als Fotomotiv auf – sei es als Hintergrund für Hochzeitsbilder, Yoga-Sessions im Park oder als ruhige Kulisse für Reisevlogs. Viele Besucherinnen und Besucher teilen Eindrücke von spiegelglatten Seen, exotischen Blüten oder Picknicks mit Blick auf die Skyline. Für deutsche Reisende können diese Bilder eine inspirierende Ergänzung zur klassischen Reiseplanung sein.

Häufige Fragen zu Royal Botanic Gardens Melbourne

Wo liegen die Royal Botanic Gardens Melbourne genau?

Die Royal Botanic Gardens Melbourne liegen südlich des Yarra River, unmittelbar angrenzend an das Stadtzentrum von Melbourne. Hauptzugänge befinden sich unweit der Brücken, die den Central Business District mit den südlichen Stadtteilen verbinden. Vom Zentrum sind die Gärten je nach Ausgangspunkt in etwa 15 bis 20 Minuten zu Fuß oder mit kurzen Fahrten per Straßenbahn oder Bus erreichbar.

Wie alt sind die Royal Botanic Gardens Melbourne und warum sind sie wichtig?

Die Anfänge der Royal Botanic Gardens Melbourne reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, eine Zeit, in der Melbourne stark wuchs und botanische Gärten weltweit als wissenschaftliche und repräsentative Einrichtungen gegründet wurden. Heute sind sie sowohl ein kulturelles Wahrzeichen der Stadt als auch ein Zentrum für botanische Forschung, Naturschutz und Umweltbildung.

Kosten die Royal Botanic Gardens Melbourne Eintritt?

Der Zugang zu den Park- und Gartenanlagen der Royal Botanic Gardens Melbourne ist in der Regel kostenfrei. Für bestimmte Führungen, Sonderausstellungen oder Veranstaltungen können jedoch Gebühren erhoben werden, die vor Ort meist in australischen Dollar (AUD) ausgewiesen werden. Aktuelle Informationen zu eventuellen Eintrittspreisen oder Gebühren für Sonderangebote sollten direkt bei den Royal Botanic Gardens Melbourne eingeholt werden.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch aus Deutschland?

Geeignete Reisezeiten für einen Besuch der Royal Botanic Gardens Melbourne sind vor allem der australische Frühling (September bis November) und der Herbst (März bis Mai), wenn die Temperaturen meist mild sind und viele Pflanzen blühen oder sich verfärben. Im Sommer kann es sehr heiß werden, sodass sich ein Besuch frühmorgens oder am späten Nachmittag anbietet. Im Winter sind die Temperaturen kühler, aber für Spaziergänge vielfach noch angenehm.

Welche praktischen Tipps sollten Reisende aus Deutschland beachten?

Wichtige Punkte sind Sonnenschutz, da die UV-Strahlung in Australien deutlich stärker sein kann als in Deutschland, sowie bequeme Kleidung und gutes Schuhwerk für längere Wege. Englischkenntnisse erleichtern die Kommunikation; Kartenzahlung ist weit verbreitet, Bargeld in australischen Dollar kann ergänzend sinnvoll sein. Vor der Reise sollten deutsche Staatsbürger Einreise- und Visabestimmungen sowie Gesundheits- und Versicherungshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.

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