Romisches Theater Cartagena, Teatro Romano de Cartagena

Romisches Theater Cartagena: Antikes Juwel über dem Hafenlicht

19.06.2026 - 06:32:21 | ad-hoc-news.de

Zwischen Mittelmeerbrise und Altstadthäusern erhebt sich das Romische Theater Cartagena – das Teatro Romano de Cartagena – als wiederentdeckter Kulturschatz in Cartagena, Spanien, der Geschichte, Meerblick und Museum eindrucksvoll verbindet.

Romisches Theater Cartagena, Teatro Romano de Cartagena, Cartagena, Spanien
Romisches Theater Cartagena, Teatro Romano de Cartagena, Cartagena, Spanien

Wenn sich am späten Nachmittag das Licht über dem Hafen von Cartagena golden färbt, öffnet sich inmitten der Altstadt plötzlich ein steinerner Halbkreis: Das Romische Theater Cartagena, lokal „Teatro Romano de Cartagena“ (wörtlich „Römisches Theater von Cartagena“), wirkt, als wäre es eben erst für eine Premiere vorbereitet worden – und doch liegen über 2.000 Jahre Geschichte in seinen Sitzreihen.

Romisches Theater Cartagena: Das ikonische Wahrzeichen von Cartagena

Das Romische Theater Cartagena gilt heute als eines der eindrucksvollsten antiken Bauwerke im Südosten Spaniens. Es liegt direkt in der Altstadt von Cartagena, nur wenige Gehminuten vom Hafen entfernt, und ist damit nicht nur archäologische Stätte, sondern auch Teil des täglichen Stadtlebens. Zwischen Tapas-Bars, engen Gassen und modernen Fassaden öffnet sich der Blick plötzlich auf die großen, halbkreisförmig angeordneten Sitzstufen – ein starker Kontrast, der den Reiz dieser Sehenswürdigkeit ausmacht.

Die Stadt Cartagena in der Region Murcia ist seit der Antike ein strategisch wichtiger Hafen am Mittelmeer. Schon die Karthager nutzten die geschützte Bucht, später machten die Römer die Stadt – damals unter dem Namen „Carthago Nova“ – zu einem bedeutenden Handels- und Militärstützpunkt. In diesem Kontext entstand das Teatro Romano de Cartagena als repräsentatives Bauwerk, das Macht, Kultur und römische Lebensart demonstrieren sollte. Für deutsche Reisende, die vielleicht den römischen Limes oder das Kolosseum in Rom kennen, eröffnet sich hier eine andere, maritime Facette römischer Architektur.

Besonders faszinierend ist, dass das Theater lange Zeit im wahrsten Sinne des Wortes verschwunden war. Wohnhäuser, Straßen und später ein anderes Theater überlagerten die antiken Strukturen. Erst archäologische Ausgrabungen im späten 20. Jahrhundert brachten die monumentalen Mauern und Sitzreihen wieder ans Licht. Heute ist das Romische Theater Cartagena nicht nur freigelegt, sondern in ein modernes Museumsensemble integriert, das den Weg von der heutigen Stadt hinunter zur antiken Bühne geschickt inszeniert.

Geschichte und Bedeutung von Teatro Romano de Cartagena

Historisch lässt sich das Teatro Romano de Cartagena in die Blütezeit der römischen Stadt Carthago Nova einordnen. Es wurde in den Jahrzehnten um die Zeitenwende errichtet, also etwa im späten 1. Jahrhundert vor Christus oder frühen 1. Jahrhundert nach Christus. Damit ist das Bauwerk älter als viele berühmte mittelalterliche Wahrzeichen Deutschlands, etwa den Kölner Dom in seiner heutigen Form. Die genaue Datierung ist Gegenstand der Forschung, doch allgemein wird das Theater mit der Phase intensiver urbaner Entwicklung unter römischer Herrschaft verbunden.

Car­thago Nova war in der römischen Provinz Hispania Tarraconensis ein wichtiger Knotenpunkt für Bergbau, Metallhandel und militärische Logistik. Ein großes Theater wie das in Cartagena war daher nicht nur ein Ort der Unterhaltung, sondern auch ein Statussymbol der Stadt. Es bot Raum für Tausende Zuschauer und war Schauplatz für Theaterstücke, politische Ansprachen, Feierlichkeiten und religiöse Inszenierungen. Vergleichbar ist seine Rolle mit antiken Theatern in Mérida oder Málaga, jedoch mit der Besonderheit der engen Verzahnung von Hafen, Hügeln und Stadtstruktur in Cartagena.

Im Laufe der Spätantike und des Mittelalters wandelte sich die Nutzung des Areals. Wie bei vielen antiken Monumenten diente das Theater zeitweise als Steinbruch: Säulen, Blöcke und dekorative Elemente wurden für neue Gebäude wiederverwendet. Zudem wurde die Topografie der Stadt über Jahrhunderte verändert, sodass das Theater allmählich unter späteren Schichten verschwand. Darüber legten sich andere Bauten, darunter ein späteres Theater aus der Neuzeit, sowie Wohn- und Geschäftsgebäude.

Erst im 20. Jahrhundert rückte das antike Erbe Cartagenas in den Fokus moderner Archäologie. Bei Bauarbeiten und systematischen Grabungen traten ab den 1980er- und 1990er-Jahren Teile des Teatro Romano de Cartagena wieder ans Tageslicht. Archäolog:innen erkannten bald die Bedeutung des Fundes: Es handelte sich nicht um kleine Fragmente, sondern um große Teile eines umfangreichen Theaterkomplexes. Schritt für Schritt wurden die Sitzreihen, die Bühnenarchitektur und angrenzende Strukturen freigelegt und konserviert.

Die Wiederentdeckung des Romischen Theaters veränderte das Selbstverständnis der Stadt Cartagena. Aus einem weitgehend überbauten Relikt wurde ein neues städtisches Wahrzeichen und ein wichtiges kulturelles Projekt. Lokale Behörden, Fachleute für Denkmalschutz und Architekturbüros entwickelten gemeinsam ein Konzept, das die archäologische Stätte nicht isoliert, sondern in die Altstadt integriert. So entstand das heutige Museumsensemble, das Besucherinnen und Besucher von der Plaza im Stadtzentrum durch Ausstellungsräume bis hinunter zur antiken Bühne führt.

Für Spanien insgesamt ist das Teatro Romano de Cartagena ein wichtiger Baustein, um die römische Vergangenheit des Landes zu zeigen. Neben bekannten Stätten wie dem römischen Theater von Mérida ergänzt Cartagena das Bild römischer Urbanität im iberischen Raum. In der archäologischen Fachwelt gilt das Theater als gutes Beispiel dafür, wie moderne Städte mit ihrem antiken Erbe umgehen können, ohne die heutige urbane Struktur zu zerstören.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch entspricht das Romische Theater Cartagena in seinem Grundprinzip dem klassischen römischen Theatermodell, das sich wiederum aus griechischen Vorbildern entwickelt hat. Kernstück ist die halbkreisförmige Zuschauertribüne, die cavea, die sich amphitheatralisch den Hügel hinaufzieht. Die Sitzreihen sind in mehrere Ränge unterteilt, die historisch wohl nach sozialem Status geordnet waren. Noch heute lassen sich die konzentrischen Reihen und die radialen Treppenwege, über die das Publikum seine Plätze erreichte, gut erkennen.

Die Bühne, die sogenannte scaenae, lag am unteren Rand der cavea und war durch eine monumentale Bühnenwand (scaenae frons) eingerahmt. Diese war ursprünglich reich dekoriert: Säulen, Nischen, Skulpturen und Reliefs unterstrichen die Bedeutung der Aufführungen. Teile dieser Dekoration wurden bei den Ausgrabungen gefunden und sind heute im Museum zu sehen oder in die Präsentation der Ruine integriert. Auch Bruchstücke von Marmorskulpturen, Inschriften und architektonischen Gliederungen geben Hinweise auf die einstige Pracht.

Besonders interessant für Architekturinteressierte ist die Art und Weise, wie das Theater in die Topografie von Cartagena eingebunden ist. Es lehnt sich an einen Hang und nutzt so den natürlichen Anstieg für die Zuschauerränge – ein Prinzip, das bereits im antiken Griechenland verbreitet war. Gleichzeitig zeigt die präzise geplante Geometrie die Ingenieurskunst der Römer: Die Akustik des Theaters war so ausgelegt, dass Reden und Theaterdialoge ohne künstliche Verstärkung weite Teile der cavea erreichten.

Ein heute sichtbares, markantes Element ist die Verbindung des Theaters mit der benachbarten Kirche Santa María la Vieja und weiteren historischen Schichten. Besucherinnen und Besucher sehen nicht nur eine isolierte Ruine, sondern ein vielschichtiges Ensemble, in dem römische Mauern, mittelalterliche und neuzeitliche Bauten ineinandergreifen. Das macht einen Rundgang durch das Teatro Romano de Cartagena besonders anschaulich: Man bewegt sich praktisch durch ein vertikales Geschichtsbuch der Stadt.

Der Zugang über das Museum ist zugleich architektonisch bemerkenswert. Moderne Architekten haben bewusst einen zurückhaltenden, klaren Stil gewählt, um die antike Struktur nicht zu überlagern. Ausstellungsräume, Gänge und Aussichtspunkte führen Schritt für Schritt näher an das Theater heran, bis sich am Ende ein spektakulärer Blick über die Bühne und auf die Sitzreihen eröffnet. Dieser dramaturgisch aufgebaute Weg wird von vielen Reiseführern gelobt, weil er Geschichte, Architektur und Stadterlebnis verbindet.

Auch aus künstlerischer Sicht ist das Romische Theater Cartagena interessant. Die im Museum ausgestellten Fundstücke – etwa Skulpturenfragmente, Keramik, Münzen und Inschriften – geben Einblicke in die Bildsprache und den Alltag der römischen Stadtbewohner. Einige Stücke zeigen mythologische Szenen, andere verweisen auf wichtige Persönlichkeiten der Stadt. Für kulturinteressierte Reisende aus Deutschland, die vielleicht bereits Museen in Rom oder Trier kennen, bietet Cartagena eine zusätzliche Perspektive auf römische Kunst an der Peripherie des Imperiums.

Romisches Theater Cartagena besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Das Teatro Romano de Cartagena liegt im historischen Zentrum von Cartagena in der Region Murcia, nur wenige hundert Meter vom Hafen entfernt. Für Reisende aus Deutschland bietet sich in der Regel die Anreise per Flug nach Spanien an. Naheliegende internationale Flughäfen sind Murcia (oft auch als Region of Murcia International Airport geführt) sowie Alicante. Von großen deutschen Drehkreuzen wie Frankfurt, München oder Berlin bestehen je nach Saison mehrmals wöchentlich Verbindungen an die spanische Mittelmeerküste. Von den Flughäfen aus ist Cartagena mit der Bahn, dem Regionalzug oder dem Mietwagen in der Regel in rund 1–1,5 Stunden erreichbar. Für Reisende, die einen längeren Spanienaufenthalt planen, ist auch die Anreise mit dem eigenen Auto über Frankreich und Spanien möglich; dabei sollten Mautgebühren in Frankreich und auf einigen spanischen Autobahnen eingeplant werden.
  • Bahn- und Busverbindungen innerhalb Spaniens
    Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Eisenbahn- und Fernbusnetz. Von größeren Städten wie Madrid, Valencia oder Barcelona führen Zug- oder Busverbindungen nach Cartagena, teilweise mit Umstieg. Wer aus Deutschland mit der Bahn anreist, kann über Frankreich nach Barcelona oder Madrid fahren und von dort weiter Richtung Murcia und Cartagena. Nachtzüge und internationale Schnellzüge werden saisonal und je nach Anbieter angeboten; eine frühzeitige Planung ist ratsam. Fernbus-Anbieter verbinden viele spanische Städte direkt mit Cartagena, was besonders für Reisende interessant ist, die mehrere Orte in Andalusien und der Levante-Region kombinieren möchten.
  • Öffnungszeiten
    Das Romische Theater Cartagena wird in der Regel als Museumsensemble betrieben, das sowohl Innenräume als auch den Außenbereich umfasst. Die Öffnungszeiten können je nach Saison, Wochentag und besonderen Veranstaltungen variieren. Häufig gelten in Spanien längere Öffnungszeiten in den Sommermonaten und verkürzte Zeiten an Feiertagen oder in der Nebensaison. Es ist daher zwingend empfehlenswert, die aktuell gültigen Öffnungszeiten unmittelbar vor dem Besuch direkt bei der offiziellen Verwaltung des Teatro Romano de Cartagena oder über die städtische Tourismusinformation von Cartagena zu prüfen. Kurzfristige Änderungen – etwa aufgrund von Restaurierungsarbeiten, kulturellen Veranstaltungen oder Wetterbedingungen – sind möglich.
  • Eintritt
    Für den Besuch des Museums und des Theaters wird üblicherweise ein Eintritt erhoben. Die Preise können nach Altersgruppen (Erwachsene, Kinder, Senioren), für Gruppen oder im Rahmen von Kombi-Tickets mit anderen Museen in Cartagena gestaffelt sein. Da Eintrittspreise in regelmäßigen Abständen angepasst werden können und es teilweise Sondertarife gibt, sollten sich Reisende aus Deutschland direkt über die aktuellen Tarife beim offiziellen Museum oder dem Tourismusbüro der Stadt informieren. Häufig werden Ermäßigungen für Kinder, Studierende oder größere Gruppen angeboten. Einige Städte in Spanien bieten außerdem kombinierte Kulturpässe an, die mehrere Sehenswürdigkeiten umfassen – Informationen hierzu sind ebenfalls über die lokalen Stellen erhältlich.
  • Beste Reisezeit
    Cartagena liegt an der spanischen Mittelmeerküste und hat ein überwiegend mildes, mediterranes Klima. Für einen angenehmen Besuch des Teatro Romano de Cartagena eignen sich vor allem das Frühjahr (ungefähr März bis Mai) und der Herbst (ungefähr September bis November), wenn die Temperaturen meist zwischen angenehm warm und nicht zu heiß liegen. Im Hochsommer – insbesondere im Juli und August – kann es in Cartagena sehr heiß werden, so dass ein Besuch des offenen Theaters in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag empfehlenswert ist. In den Wintermonaten ist das Klima häufig mild, allerdings können einzelne Tage windig oder regnerisch sein. Wer Fotos mit besonderem Licht aufnehmen möchte, erlebt in den frühen Abendstunden oft eine stimmungsvolle Atmosphäre mit warmem Sonnenlicht über den Sitzreihen.
  • Sprache vor Ort
    In Cartagena und der Region Murcia ist Spanisch die dominierende Alltagssprache. In touristisch geprägten Bereichen – insbesondere im Museum, an der Kasse und in gastronomischen Betrieben rund um den Hafen – wird häufig auch Englisch gesprochen. Deutschkenntnisse sind weniger verbreitet, können aber in einzelnen touristischen Einrichtungen vorkommen. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, zumindest einige grundlegende spanische Wendungen zu kennen oder eine Übersetzungs-App zu nutzen. Beschilderungen im Museum und im Theater sind in der Regel auf Spanisch und oft auch auf Englisch verfügbar.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Spanien ist die Kartenzahlung weit verbreitet. In Cartagena können in vielen Hotels, Restaurants und Museen gängige Kreditkarten genutzt werden. Auch kontaktlose Zahlungen mit Smartphone oder Smartwatch sind zunehmend üblich. Dennoch ist es sinnvoll, etwas Bargeld für kleinere Beträge, etwa in Cafés oder für Trinkgelder, mitzuführen. Trinkgeld ist in Spanien nicht so strikt reglementiert wie in manchen anderen Ländern, wird aber im Dienstleistungsbereich geschätzt. In Restaurants sind 5–10 % des Rechnungsbetrags als Anerkennung üblicher Rahmen, sofern der Service zufriedenstellend war. Im Museum und im Theater selbst werden Trinkgelder normalerweise nicht erwartet.
  • Kleiderordnung und Fotografieren
    Für den Besuch des Romischen Theaters Cartagena gibt es keine formelle Kleiderordnung. Angesichts der mediterranen Sonne empfiehlt sich jedoch bequeme, luftige Kleidung, festes Schuhwerk für das Begehen der Stufen und ein Sonnenschutz (Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme). Fotografieren ist in vielen Außenbereichen in der Regel erlaubt, im Museum können jedoch Einschränkungen gelten – beispielsweise Blitzzonen oder Bereiche, in denen Fotografieren nicht gestattet ist, um empfindliche Exponate zu schützen. Es ist ratsam, die Hinweise vor Ort zu beachten und im Zweifel das Personal zu fragen.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Cartagena liegt wie der Großteil Spaniens in der gleichen Zeitzone wie Deutschland (Mitteleuropäische Zeit, MEZ, beziehungsweise Mitteleuropäische Sommerzeit, MESZ). Das bedeutet, dass es in aller Regel keine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Cartagena gibt. Dies erleichtert die Reiseplanung, da sich Reisende aus Deutschland nicht auf Jetlag oder verschobene Tagesrhythmen einstellen müssen.
  • Gesundheit und Versicherung
    Spanien ist Mitglied der Europäischen Union. Für gesetzlich krankenversicherte Reisende aus Deutschland ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), meist auf der Rückseite der eigenen Gesundheitskarte aufgedruckt, für medizinische Notfälle im öffentlichen System relevant. Dennoch empfehlen viele Experten eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung, die zum Beispiel Rücktransporte abdeckt. Vor Reiseantritt ist es sinnvoll, den eigenen Versicherungsschutz zu prüfen.
  • Einreisebestimmungen
    Spanien gehört zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger ist die Einreise nach Spanien in der Regel mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass möglich. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger die aktuellen Einreisebestimmungen und sicherheitsrelevanten Hinweise vor der Reise stets beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dies gilt insbesondere, wenn politische Entwicklungen, gesundheitliche Lagen oder besondere Ereignisse Auswirkungen auf Reisen haben könnten.

Warum Teatro Romano de Cartagena auf jede Cartagena-Reise gehört

Das Romische Theater Cartagena verbindet auf einzigartige Weise Geschichte, Stadtleben und Mittelmeeratmosphäre. Wer durch die moderne Altstadt schlendert, steht plötzlich vor einem archäologischen Panorama, das die Zeit der Römer greifbar macht. Diese Nähe zwischen Alltag und Antike unterscheidet Cartagena von vielen anderen historischen Stätten, die oft abseits oder isoliert liegen. Hier liegt das Teatro Romano de Cartagena wenige Gehminuten von Cafés, Bars und dem Kreuzfahrtterminal entfernt – eine ideale Kombination für einen abwechslungsreichen Stadtrundgang.

Für kulturinteressierte Reisende aus Deutschland ist das Theater ein Highlight, das eine Spanienreise um eine historische Dimension erweitert. Während viele Besucherinnen und Besucher zunächst an Strände, Tapas und moderne Städte denken, eröffnet Cartagena einen Blick auf das römische Erbe der iberischen Halbinsel. Wer beispielsweise bereits Andalusien oder Barcelona kennt, erlebt in Cartagena eine Mischung aus Hafenstadt, Militärgeschichte und antiker Architektur.

Hinzu kommt die didaktische Qualität des Museumsrundgangs. Statt nur einzelne Mauerreste zu präsentieren, führt der Besuch durch kuratierte Ausstellungsräume, in denen Modelle, Fundstücke und Texte die Entwicklung der Stadt und des Theaters erklären. So entsteht ein zusammenhängendes Bild: von der Gründung als karthagischer Stützpunkt über die römische Blütezeit bis zur christlichen und modernen Nutzung. Diese Kontextualisierung ist besonders wertvoll für all jene, die ohne tiefere Vorkenntnisse reisen und dennoch ein fundiertes Verständnis entwickeln möchten.

Auch fotografisch ist das Romische Theater Cartagena reizvoll. Von den oberen Rängen eröffnet sich ein weiter Blick über die Altstadtdächer, auf die Festung auf dem Hügel und hinunter zum Hafen mit seinen Schiffen. Bei gutem Wetter leuchten die Steine warm, und das Spiel von Licht und Schatten über den Stufen erzeugt eindrucksvolle Motive. Für Social-Media-affine Reisende bietet das Theater somit viele Perspektiven, die sich deutlich von den klassischen Strandbildern unterscheiden.

Wer mehrere Tage in Cartagena verbringt, kann den Besuch des Teatro Romano de Cartagena zudem mit anderen Sehenswürdigkeiten kombinieren. Dazu gehören etwa die Festung „Castillo de la Concepción“ oberhalb des Theaters, die Hafenpromenade mit ihren Museen, militärhistorische Einrichtungen oder moderne Ausstellungen zur Unterwasserarchäologie. So ergibt sich ein dichtes Kulturprogramm, das auch für längerfristige Aufenthalte interessant bleibt.

Für Familien ist das Theater besonders geeignet, um Kindern und Jugendlichen antike Geschichte anschaulich zu vermitteln. Statt nur über Römer in Schulbüchern zu lesen, können junge Besucherinnen und Besucher die Stufen hinauf- und hinabsteigen, sich auf die „Zuschauerplätze“ setzen und sich vorstellen, wie hier einst Schauspieler auf der Bühne standen. Viele Museen in Spanien bieten zudem mehrsprachige Broschüren oder Audioguides, die altersgerechte Einführungen ermöglichen.

Romisches Theater Cartagena in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien taucht das Teatro Romano de Cartagena immer wieder als visueller Höhepunkt von Cartagena-Reisen auf. Besonders beliebt sind Fotos und Videos, die den Kontrast zwischen antiken Steinen und dem Meer im Hintergrund einfangen. Influencerinnen und Influencer berichten von der besonderen Stimmung bei Sonnenuntergang oder von Konzerten und kulturellen Events, die gelegentlich im Umfeld der Anlage stattfinden. Wer vorab Eindrücke sammeln oder sich inspirieren lassen möchte, findet auf gängigen Plattformen eine Vielzahl an Bildern, Clips und Erfahrungsberichten.

Häufige Fragen zu Romisches Theater Cartagena

Wo liegt das Romische Theater Cartagena genau?

Das Romische Theater Cartagena befindet sich im historischen Zentrum von Cartagena in der Region Murcia im Südosten Spaniens. Es liegt wenige Gehminuten vom Hafen entfernt, eingebettet zwischen Altstadthäusern und in der Nähe weiterer Sehenswürdigkeiten wie der Festung auf dem Hügel oberhalb des Theaters.

Wie alt ist das Teatro Romano de Cartagena?

Das Teatro Romano de Cartagena wurde in der römischen Antike errichtet, vermutlich im späten 1. Jahrhundert vor Christus oder frühen 1. Jahrhundert nach Christus. Es stammt aus der Blütezeit der römischen Stadt Carthago Nova und ist damit über 2.000 Jahre alt.

Wie lässt sich das Romische Theater Cartagena am besten besuchen?

Besucherinnen und Besucher betreten die Anlage in der Regel über ein angeschlossenes Museum, das durch mehrere Ausstellungsräume hinunter zum Theater führt. Der Rundgang verbindet archäologische Funde, historische Erklärungen und den Zugang zu den antiken Sitzreihen. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich bequeme Kleidung, festes Schuhwerk und ein Besuch in den kühleren Tageszeiten, insbesondere im Sommer.

Was macht das Romische Theater Cartagena besonders?

Das Besondere am Romischen Theater Cartagena ist die Kombination aus antiker Architektur, urbanem Kontext und Meeresnähe. Das Theater ist nicht von der heutigen Stadt abgetrennt, sondern liegt mitten in der Altstadt. Der Besucher erlebt die Schichtung von römischer, mittelalterlicher und moderner Architektur auf engem Raum, während gleichzeitig der Blick zum Hafen und auf die umgebenden Hügel reicht.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch?

Für einen Besuch des Teatro Romano de Cartagena bieten sich vor allem Frühjahr und Herbst an, wenn die Temperaturen in Cartagena meist angenehm sind. Im Sommer können hohe Temperaturen herrschen; dann lohnt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag. In den Wintermonaten ist das Klima häufig mild, aber mit gelegentlichen windigen oder regnerischen Tagen zu rechnen.

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